CH167149A - Maschine zum Anbringen von Einfassbändern an Schuhteilen und ähnlichen Werkstücken. - Google Patents

Maschine zum Anbringen von Einfassbändern an Schuhteilen und ähnlichen Werkstücken.

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CH167149A
CH167149A CH167149DA CH167149A CH 167149 A CH167149 A CH 167149A CH 167149D A CH167149D A CH 167149DA CH 167149 A CH167149 A CH 167149A
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CH
Switzerland
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air supply
nozzle
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Inventor
Albeko Schuhmaschinen-Gesell H
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Albeko Schuhmasch
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  Maschine zum Anbringen von     Einfassbändern    an Schuhteilen und ähnlichen Werkstücken.    Zum Zwecke des     Einfassens    von Schuh  oberteilen werden an deren Ränder     Textil-          streifen    angenäht, die mittelst der Band  umbugmaschine um die Lederkante gebogen  und auf der untern Seite der Oberteile an  geklebt werden. Die     Textilstreifen        sind    mit  einer     Klebstoffauflage    versehen, die in kal  tem Zustande nicht klebfähig ist. Man hat  daher schon angestrebt, diese Klebstoff  schiebt vor dem     Umbugen    des Bandes durch  Erhitzen klebfertig zu machen.  



  Die Erfindung betrifft nun eine Band  umbugmaschine, die eine     Vorrichtung    auf  weist, mittelst der durch Anblasen mit Heiss  luft das Band klebfertig gemacht     werden     kann. Diese Vorrichtung gestattet, den  Heissluftstrahl auf den     Klebstoffstreifen    un  mittelbar an der Bearbeitungsstelle vor dem       Umbugwerkzeug    auftreffen zu lassen.  



  Die Maschine ist in der anliegenden  Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel  veranschaulicht.         Fig.    1 zeigt eine     perspektivische    Ansicht  der     Bandumbugmaschine;          Fig.2;    zeigt eine Ansicht der     Heissluft-          Anblasevorrichtung    von der Schalterseite,  und       Fig.    3 ist eine Ansieht in     Richtung    des  Pfeils in     Fig.    2;       Fig.    4 ist eine teilweise Ansicht des  innern des Motorgehäuses bei abgenomme  nem Schalterdeckel;       Fig.5    zeigt den Schalterdeckel von der  dem Motor zugekehrten Seite;

         Fig.    6 ist eine Draufsicht auf die Vor  richtung mit abgeschnittenem Luftzulei  tungsrohr;       Fig.    7 stellt ein Schaltschema dar;       Fig.8    bis 9 veranschaulichen die     mit-          telst    der Maschine auszuführende Arbeit.  Beim Einfassen eines Werkstückes wird  das Band gemäss     Fig.    8 zunächst einmal mit  der     Klebstoffseite    nach aussen auf der rech-           ten    Seite des Oberleders dicht an der     gante     angenäht.

   Dass Band wird dann,     wie        Fig.    9  zeigt,     mit    der     Klebstoffseite    nach innen über  die Kante gewendet und auf die linke Seite  des Oberleders     festgehämmert.    Während  dieses Wendens wird nun die Klebstoff  schicht unmittelbar vor dem Umbug- und  Hammerwerkzeug durch einen     heissen    Luft  strahl klebfertig gemacht.  



  An dem Rahmen der     Bandumbugmaschine     1 ist das Motorgehäuse 2 aus     Pressmaterial,     das zugleich auch elektrisch isolierend wirkt,  angeschraubt. In dem Gehäuse 2 ist der  Motor     .3    untergebracht, der ein Flügelrad in  der     Ventilatorkammer    11 antreibt.

   Die     Ven-          tilatorkammer    ist an dem Gehäuse mit  Schrauben festgemacht, die in Schlitzen des       Ventilatorgehäuserandes    geführt     sind.    An  den     Ventilatorstutzen    11' schliesst sich die       Luftzuführungsleitung    11" an, die schwenk  bar und dadurch einstellbar an dem Stutzen  11' befestigt     isst.    Die     Luftzuführungsleitung     11" ist, wie     Fig.    2, erkennen lässt,

       knieförmig          abgebogen        und        läuft        in        den     12 aus. In diesem ist die abgebogene  flache Düse 12' mittelst Schraube 12" fest  gemacht und     kann    nach Belieben ausgewech  selt und ersetzt werden.

   Die     Luftzuführungs-          leitung    11" besitzt,     kurz    bevor sie in den       Düsenhaltestutzen    12 übergeht, Anschluss  mittel für     eine        Heizpatrone    10, deren Win  dungen durch den elektrischen Strom über       Leitung    10' erhitzt     werden    kann. Die Lei  tung 10' zweigt von einer vom Motorgehäuse       abschraubbaren    Abzweigdose 9 ab.

   Die Ver  stellung und     Verschwenkung    des Luftzulei  tungsrohres 11' kann mittelst des Griffes 13  erfolgen, der beispielsweise aus     Aluminium     besteht und mit Rippen zur besseren Wärme  abführung versehen ist. Das Motorgehäuse 2  ist durch den Schalterdeckel 4 verschlossen.  Dieser letztere besitzt Löcher, durch die die  Luft vom     Ventilatorrad    durch den Motor, die  sen kühlend und sich anwärmend, hindurch  angesaugt und zum     Luftzuführungsrohr    11"  befördert wird. Der Schalterdeckel 4     nimmt     ferner den Schalter 7 auf, dessen Hebel von  aussen betätigt werden kann.

      Auf der dem Motor zugekehrten Seite des  Schalterdeckels führt die     mittelst    .Steckers 5  zum Beispiel an eine Lichtleitung     anschliess-          bare    Leitung 5' über Sicherung 15 und  Schalter 7 zum Federkontakt 16 und ferner  zur     Kontaktstelle    17. Vor dem Kontakt 16  ist eine Fassung zur Aufnahme der Kontroll  lampe 6 angeordnet, die zum weiter führen  den Stromweg parallel geschaltet und mit  dem     Kontakt    17 in Verbindung gebracht ist.

         Beim    Aufsetzen des Schalterdeckels 4 auf  das     Hotorgehäuse    2 kommt der Federkontakt  16 mit der     Kontaktplatte    16' und der Kon  takt 17 mit der     Kontaktplatte    17' in Verbin  dung. Von der Kontaktplatte 17' und 16'  führen Abzweigleitungen zum Motor 3 (ver  gleiche     Fig.    4 und 7).  



  Von der Kontaktplatte 16' führt zudem  ein Stromweg über den Widerstandsregler 8,  der oben auf dem Motorgehäuse 2 angebracht  und durch einen     Knopf    betätigt     wird.    Von  dem Regler führt die Stromleitung zur Ab  zweigdose 9.  



  Sobald der Strom bei 7 eingeschaltet ist,  wird die Kontrollampe 6 zum Aufleuchten  gebracht, was durch ein Fenster 6' am Motor  gehäuse 2 beobachtet werden kann.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist fol  gende:  Nach Anschliessen des Steckkontaktes 5  an das Lichtnetz wird der Schalter 7 be  tätigt, der Motor in Gang gesetzt     und    die       Heizleistung    der Heizpatrone 10 durch den  Regulierwiderstand 8 fein eingestellt. Der       Ventilatorflügel    saugt Luft durch das Motor  gehäuse an und befördert sie durch dass Luft  züführungsrohr 11" über Heizpatrone 10 zur  Düse 12'.

   Das     Luftzuführungsrohr    wird     mit-          telst    .des Griffes 13 relativ zum mit Heissluft  zu behandelnden Werkstück eingestellt und  die Düse 12' auf die gewünschte Flächen  breite am Werkstück ausgerichtet, so dass es  mit grösster Genauigkeit möglich ist, den  Heissluftstrahl auf die zu erwärmende Stelle  des Werkstückes zu leiten. Den Wärmegrad  des Luftstrahls kann man     mittelst    der Fein  regulierung 8 genau einstellen.

        An Stelle eines starren     Luftzufülirungs-          rohres    kann natürlich eine biegsame Luft  zuleitung treten; ferner kann das Motor  gehäuse auf dem     Maschinengestellrahmen     verschiebbar angeordnet werden oder aber       quell    mit dem Maschinengestell ein     einheit-          liclics    Ganzes bilden. Das Erwärmen des  Klebstoffes am     Einlassbande    zufolge des An  blasens mit heisser Luft erfolgt stets un  mittelbar an der Stelle, an der das Band um  gebogen wird.

   Damit das Band beim Ein  fassen von runden oder eckigen Stellen der  Kante des .Stoffes sich glatt anlegt, ist das  Klebeband gezackt oder eingeschnitten, wie  in     Fig.    8 angedeutet ist.

Claims (1)

  1. <B>PATEN</B> TAN <B>SPRUCH</B> Maschine zum Anbringen von Einfass- bändern an Schuhteilen und ähnlichen Werk stücken, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Vorrichtung zum Anblasen des Bandes finit einem heissen Luftstrahl unmittelbar vor dem Umbug- und Hammerwerkzeug ver sehen ist, um den im kalten Zustand trok- henen Klebstoffauftrag des Bandes an dieser Stelle klebfertig zu machen. UNTERANSPRü CHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heissluft-Anblase- vorrichtung abnehmbar und derart ver stellbar angebracht ist, dass die Lage und Richtung der Luftdüse in bezug auf die Bearbeitungsstelle verändert werden kann. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heissluft-Anblase- vorrichtung ein den Antriebsmotor (3) für den Ventilator aufnehmendes Gehäuse (2) und eine Luftzuführungsleitung (11') mit Düse (12') besitzt, in die eine Heizpatrone (1.0) eingebaut ist. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse (2) mit anschliessender Ventilatorkammer (11) feststeht, während die Luftzuleitung (11') mit Düse (12') und Heizpatrone (10) schwenkbar und daher einstellbar ist. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in Richtung zum Werkstück abgebogene Düse (12') aus wechselbar und drehbar an die Luftzufüh- rungsleitung (11') angeschlossen ist. 5.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aussen am Motorgehäuse (2) an eine Abzweigdose (9) angeschlossene Heiz- patrone (10) auswechselbar in das Luft zuführungsrohr (11") eingesetzt ist. 6. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 2., dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Motorgehäuse (2) ein Wider standsregler (8) angebracht ist, der die Feinregulierung der elektrischen Heiz- patrone (10) gestattet.
    i. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Ventilator angesaugte Luft durch das Motorgehäuse streicht, dabei die Mo torwärme abführt und gleichzeitig vor gewärmt wird. B. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Rohres (11") mit einem ge rippten Aluminiumaufsatz als Handgriff (13) ausgebildet ist, der die Verschwen- kung des Zuleitungsrohres relativ zum @,#rerkstück erleichtert. 9.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Stromzuführung von einer Licht leitung aus eine mit Steckkontakt ver sehene Leitung und zum Sichtbarmachen der Schalterstellung eine Kontrollampe (6) vorgesehen ist.
CH167149D 1931-12-23 1932-11-22 Maschine zum Anbringen von Einfassbändern an Schuhteilen und ähnlichen Werkstücken. CH167149A (de)

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CH167149D CH167149A (de) 1931-12-23 1932-11-22 Maschine zum Anbringen von Einfassbändern an Schuhteilen und ähnlichen Werkstücken.

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