CH166319A - Absorptionskältemaschine. - Google Patents

Absorptionskältemaschine.

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CH166319A
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absorption
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Martin Elfving Thore
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Martin Elfving Thore
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  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description


      Absorptionskältemasehine.       Die vorliegende Erfindung betrifft     eine,          Absorptionskä-ltemaschine    derjenigen Art,,  bei welcher zwei     intermittierend    arbeitende       Absorptions.kälteapparate        zusammenwirken.     Die Erfindung besteht     darin,    dass die beiden       Absorptionskälteapparate        derart        miteinander     verbunden sind, dass während der Koch  periode des einen Apparates     Kältemittel    in  diesem Apparat durch Verdampfung an Teile  des andern Apparates Kälte abgibt. ,  Die Erfindung ist auf der Zeichnung bei-.

         spielsweise    veranschaulicht.     Fig.    1 zeigt eine  Ausführungsform einer mit     Luftkühlung,          arbeitenden    Kältemaschine für einen Kühl  schrank;       Fig.    2 zeigt einen Teil einer     Kälte-.          maschine    nach einer     abgeänderten    Ausfüh  rungsform;       Fig.    3, 4 und 5 stellen Einzelheiten dar;,       Fig.    6     zeigt    ebenfalls eine     Abänderung     der in     Fig.    1 dargestellten Ausführungsfarm.  



  Die in     Fig.    1     gezeigte        Kältemaschine    be  steht aus- zwei voneinander getrennten, aber    voneinander abhängigen     intermittierend    ar  beitenden     Absorptionskälteapparaten,    von  welchen der eine einen     Austreiberabsorber    1.  umfasst, der durch eine Leitung 2 mit dem  Kondensator 3 in Verbindung steht, von wo  eine     Ammoniakleitung    4     abzweigt,    die zu  dem durch einen     zum        Kältemittelbehälter    ge  bildeten Kühlelement 5 führt.

   Der     Konden-          sator    ist mit seinem     untern    Ende an     einen     Teil 6 des     Temperaturwechslers    6, 16 ange  schlossen und     steht        durch,    die Leitung 7 in  Verbindung mit dem     Sammelbehälter    8, von  wo eine     Verdampferschlange    9 ausgeht.

   Der.'  andere Apparat besitzt einen     Austreiber-@          absorber    11, der durch die Leitung 12 mit  dem Kondensator 16 in Verbindung steht,  von welch     letzterem    die     Ammonia-kleitung    14  abzweigt, die zu einem als     Kältemittelbehäl-,          ter        ausgebildeten    Kühlelement 15 führt.

   Der,  Kondensator 13     ist    mit seinem     untern    Ende  an den andern Teil 16 des     Temperaturwechs-          lers    6, 16 angeschlossen und     steht    durch das  Rohr 17 in Verbindung mit dem Sammel-           behälter    18, von wo die     Verdampfer-,     sehlange 10 ausgeht. Die Verdampfer-.  schlangen 9 und 10 umschliessen die Eis-.       formen    30 und sind     ausserdem    mit Kühlrip  pen 31 für die Schrankkühlung versehen.

    Die     Austreiberabsorber    sind mit Zentral  rohren 21     bezw.    24 versehen, die durch die  Kühlelemente 15     bezw.    5 umschlossen sind.       Diese    letzteren sind mit konischen Flanschen  23,     25    versehen, auf denen das feste     Absorp-,          tionamittel    22, 26 ruht. Die Flanschen     23,,     25 werden zweckmässig aus einem Material  mit gutem     Wärmeleitungsvermögen        ausge-.     führt.

   Das feste     Absorptionsmittel    kann bei-,       spielsweise    aus     Calciumchlorid,        Strontium-          chlorid,    aktiver Kohle,     Silikagel    oder andern  festen absorbierenden oder     adsorbierenden     Stoffen oder Stoffmischungen bestehen. Es,  bietet keine Schwierigkeit, die Maschine so  auszuführen,     dass-        sie    anstatt mit einem  festen, mit einem flüssigen     Absorptionsmit-          tel    in     Verbindnug    mit einem passenden Kälte  mittel, beispielsweise mit Wasser und Am  moniak, arbeiten kann.

   Die Sammelbehälter  8 und 18 können voneinander und von der.  Umgebung isoliert sein. Die     Austreiber-          absorber    1 und 11 werden durch Wärmequel  len 27     bezw.    28 geheizt, die in diesem Falle  Gasbrenner sind. Diese Gasbrenner stehen in  Verbindung     mit        einem    an sich bekannten       Umschaltethermostat    32, an welchen eine  Gasleitung 33 angeschlossen ist.

   Der     Um-          schaltethermostat    '32 ist mit den     Fühlkörpern     34     bezw.    35 versehen, die den     Thermostat    32  derart betätigen,     da.ss    das Gas entweder zum  Brenner 27 oder zum     Brenner    28 geleitet  wird,     wodurch,die        Austreiberabsorber    1 und  11 abwechselnd geheizt werden.  



  Die Maschine     arbeitet    in folgender Weise:  Es sei angenommen, dass in dem     Austreiber-          absorber    1 die Heizperiode eben beendet wor  den ist, wodurch     das        Kältemittel,    zum Bei  spiel Ammoniak aus dem     festen:        Absorptions-          material    ausgetrieben     und    in -der     Ver-          dampferschlange    9 und dem     Sammelbehälter     8 gesammelt worden ist.

   Ferner sei angenom  men, dass im andern Apparat der Hauptteil,  des Kältemittels im festen     Absorptionsmittel.       im     Austreiberabsorber    11 aufgespeichert ist,  .dass dieses also mit     Kältemittel    gesättigt ist.  Es     wird    jedoch angenommen, dass die Appa  rate mit einem gewissen     Überssshuss    gefüllt  sind, so dass die     Verdampferschlangen    selbst  dauernd mit flüssigem     Kältemittel    gefüllt  sind.  



  Es wird nun die Wärmezufuhr zum Aus  treiberabsorber 1 unterbrochen und durch den  Thermostat 3.2     zum        Austreiberabsorber    11  umgeschaltet. Bei der     Temperatursteigerung,     die im     letzteren,    stattfindet, werden     Ammo-          niakgase    aus dem festen     Absorptionsmittel          ausgetrieben    und -der Druck im     Apparat     steigt, bis er der     Kondensationstemperatur     entspricht.

   Die     Kondensation    beginnt im  Kondensator 13, flüssiges Ammoniak wird  gebildet und     fliesst    nun durch die     Ammoniak-          leitung    14 in das Kühlelement 15, das all  mählich damit gefüllt wird. Der     'UberSChuss     geht durch den Teil 16 des; Temperatur  wechslerzweiges 6, 16 und durch das Rohr 17  in den Sammelbehälter 18, in welchem also  eine Aufspeicherung von flüssigem Kältemit  tel stattfindet.

   Der Druck in diesem Appa  rat     entspricht    -der Kondensationstemperatur,  und     folglich    wird das flüssige Ammoniak  im Kühlelement 15     wieder    verdampfen, da  es einer Temperatur ausgesetzt ist, die höher  ist als die     Kondensationstemperatur.     



  Die bei der     Verdampfung    im Kühl  element 1.5 entstehenden     Kältemitteld'ämpfe          steigen    durch die     Leitung    14     wieder    zum       Kondensator    13 empor, wo dieselben     wie-          .der    verflüssigt werden.

   Diese     Verflüssigung     wird im wesentlichen in :demjenigen Teil des       Kondensators    stattfinden, welcher oberhalb  der     Abzweigung    der     Leitung    14 liegt,     und    es  wird also das     Kältemittel,    welches einmal  im Kühlelement 15 verdampft worden ist.,  nach der     Verflüssigung    wieder in das Kühl  element 15     herabfliessen,    so dass dieses also  dauernd mit     Kältemittel    gefüllt bleibt.

   Im  Kühlelement 15 kann also eine     Verdampfung     von     grossen    Mengen von Kältemittel während  einer und derselben     Austreibperiode    stattfin  den, wodurch grosse     Wärmemengen    vom Aus-           treiberabsorber    1 während dessen Absorp  tionsperiode fortgeführt werden können.  



  Der     Kä.ltemittelbehä-lter    15 hält sich also,  selbsttätig auf einer Temperatur, die ein  wenig höher als die     Kondensation8tempera-          tur    ist; er bewirkt also ein schnelles Herab  kühlen der Teller 23 und des festen Absorp  tionsmittels 22 im     Austreiberabsorber    1.

   Um  das Volumen des. im Kühlelement angesam  melten     Kondensates    reduzieren, und um die  Wärmeübertragung zwischen dem Zentral  rohr und den Tellerndes     Antreiberabsorbers,     zu verbessern, werden zweckmässig     Quer-          rippen    61 vorgesehen, die das Zentralrohr  metallisch mit dem umgebenden Rohr ver  binden, an welchem letzteren die Teller be  festigt sind.  



  Durch die     Temperatursenkung,des        festen          Absorptionsmittels    im     Austreiberabsorber    1  sinkt der Druck im Apparat 1 bis 9, weil  der Dampfdruck über dem festen Absorp  tionsmittel sinkt.     -Hierdurch    wird das Kälte  mittel im Verdampfer 9 zum Kochen ge  bracht, wodurch Wärme aufgenommen und  Kälte erzeugt wird. Die gebildeten     Ammo-          niakdä-mpfe    strömen durch den Teil 6 des  Temperaturwechslers, den Kondensator 3 und  die     Leitung    2 und werden durch das  Absorptionsmittel absorbiert.

   Bei der Ab  sorption wird     Wärme    wieder freigemacht und  folglich würde eine     Erwärmung    des Absorp  tionsmittels wieder stattfinden, sofern nicht  durch .das Kühlelement 15 eine dauernde  Kühlung des     Absorptionsmittels    erfolgte.       Die        Absorption    wird infolge dieser Kühlung  bei einer Temperatur erfolgen, die     ungefähr     der     Kondensationstemperatur    im Kondensa  tor 13 gleich ist.

   Die Temperatur wird     in     diesem Falle mit :der     Lufttemperatur,    oder  bei     Verwendung    von Kühlwasser mit der       Kühlwassertemperatur    variieren. Das Kochen  von     Kältemittel    im Verdampfer wird also       fortdauern,    bis das     Absorptionsmittel    im       Austreiberabsorber    1 mit Kältemittel gesät  tigt ist, so,     dassdasselbe    beider vorerwähnten  Temperatur kein     Kältemittel    mehr aufneh  men kann.

   Inzwischen hat das Austreiben  von     Kältemittel    aus dem     Austreiberabsorber       11 die ganze     Zeit    fortgedauert, und am Ende  ,der Periode wird das Kältemittel im Aus  treiberabsorber 1 des Apparates 1 bis 9 ab  sorbiert sein, während es im     Sammelbehälter     1$ des andern     Apparates    angesammelt ist.

    Während .der abgelaufenen Periode ist also  den Kühlkörpern 34, 31 Kälte durch die       Verdampferschlange    9 zugeführt worden,  wodurch das: Kältemittel im Behälter  &  ver  braucht worden     ist,    so     dass.    das flüssige  Kältemittel in dem Apparat 1 bis 9. nur noch  ausreicht, um die     Verdampferschlange    9  selbst gefüllt zu halten. Gleichzeitig ist  Kältemittel in dem zum     andern    Apparat ge  hörenden Behälter 18 aufgespeichert worden.

    In der nächsten Periode wird die Wärmezu  fuhr umgekehrt, so     dass    der     Austreiberabsor-          ber    1 anstatt des     Austreiberabsorbers    11 ge  heizt wird. Hierdurch wird in derselben  Weise, wie vorher beschrieben, eine     Küh-          lung,des,        Austreiberabsorbers    11     mittelst    des  Kühlelementes 5 erhalten, wodurch Kälte  von der     Verdampferachlange    14 geleistet  wird, und zwar dadurch,     dass    das Ammoniak  kocht und vom Absorptionsmittel im Kocher  absorber 11 absorbiert wird.

   Die Kühlkörper  30,<B>3</B>1 werden also dauernd Kälte abgeben,  indem die Apparate unmittelbar nach der  Umkehrung der     Wärmezufuhr    ihre Kälte  perioden beginnen. Während jeder Periode  gibt der eine Apparat Kälte ab, während  Kältemittel im     Sammelbehälter    des andern  Apparates niedergeschlagen wird, und so ist  der Zustand am Ende jeder Periode derselbe  wie am Anfang jeder Periode, nur mit  .dem Unterschied,     dass    die Elemente ihre  Rolle getauscht haben.  



       Gleichzeitig    mit dem     Hindurchströmen     von     kalten        Kältemitteldämpfen    durch den  einen Teil des Temperaturwechslers fliesst  heisses Kondensat     durch    den andern Teil     in     den     an,    letzteren angeschlossenen     Sammel-          behälter    herab. Hierdurch erzielt man eine  sehr     wertvolle        Vorkühlung    dieses Konden  sates, wodurch die Verluste im Verdampfer  gänzlich beseitigt werden.

   Diese Wirkung  des.     Temperaturwechslers.    ist jedoch nur dann  möglich, wenn in demjenigen Apparat, in      dem eine Heizperiode sich abspielt, eine     Kon-          densation    im     Temperaturwechsler    selbst ver  hindert     wird.    Dies kann einfach dadurch ge  schehen, dass man in .die beiden     Apparate     eine     kleine    Menge von indifferentem Gas       einfüllt,    welches während der Heizperiode  den betreffenden     Sammelbehälter    und     Tem-          peraturwechslerteil    füllt, so dass,

       Kondensa-          tion    nur im     Kondensator        stattfindet.    Das  Volumen, welches das     indifferente    Gas,  durch     welches.    also das     Kondensat    auf seinem  Weg zum Sammelbehälter strömt, einnimmt;  kann so klein gemacht werden,     dass-    die Wir  kungdes     Gasdruckes.    während ,der d     arauffol-          genden    Kälteperiode auf die     Absorption    des  Kältemittels vernachlässigt werden kann..  



       Fig.    2 zeigt eine andere Ausführungs  form der Kältemaschine. Die     Austreiberab-          sorber    84, 85 können bei dieser Ausführungs  form in ähnlicher Weise geheizt sein,     wie    in       Fig.    1, also zum Beispiel durch Gasbrenner  oder dergleichen, die am untern Ende der       zentralen    durchgehenden offenen Rohre der       Aus.treiberabsorber    angebracht sind.

   Es wird       angenommen,    dass in     Fig.    2 der     Austreiber-          absorber    84 geheizt wird, während im Aus  treiberabsorber 85 eine Kälteperiode     stattfin-          det.    In der     Zeichnung    sind verschiedene  Teile der     Maschine    weggelassen.

   Wenn       Kältemittel    aus dem     Austreiberabsorber    84       ausgetrieben    und im     Kondensator    36 nieder  geschlagen     wird,    fliesst ein Teil desselben  durch die Leitung 37 zum untern     Teil    des       durch    ein Kühlrohr 38     gebildeten    Kühlele  mentes herab, welch letzteres     in    diesem Falle  aus einer Rohrschlange besteht, die in metal  lischer Berührung mit den Tellern angeord  net ist,

   auf denen das     Absorptionsmittel        auf-          ruht.    Der obere Teil des Kühlrohres geht in  eine Leitung 39 über, :die     in,    der auf der  Zeichnung dargestellten     Weise    an :

  den Kon  densator     angeschlossen    ist.     Wenn    der Aus  treiberabsorber 85     absorbiert,    findet in der  vorher beschriebenen Weise     ein        Kochen    im  Kühlrohr     3,8        statt,    wobei die gebildeten  Dämpfe durch das Rohr 39 aufsteigen und  im     Kondensatorteil        .36    wieder niedergeschla  gen werden.

   Das     selbsttätige    Kühlsystem    besteht also in diesem Falle aus einem Kreis  laufsystem, so dass die abgehenden Dämpfe  nicht durch herabströmende     Flüssigkeit    in  derselben Leitung     hindurchzuströmen    brau  chen.  



  Es sind ferner Vorrichtungen denkbar,  bei denen das. in den     Kühlelementen    befind  liche     Kältemittel    beim ' Umkehren der  Wärmezufuhr in den zugehörigen     Sammel-          behälter    übergeführt     wird,    so dass jeweilen  das betreffende Kühlelement entleert wird,  ehe die     Kälteperiode    für denjenigen Apparat  anfängt, von dem Kältemittel diesem Kühl  element zugeführt wird.

   Dies kann dadurch  geschehen,     dass    die     Zuflussleitung    37 so an  geordnet wird im     Verhältnis    zur Heizquelle,  dass ein     Hinüberpumpen    des flüssigen     Kälte-          mittels    in .den     Sammelbehälter        stattfindet.     Auch in diesem Fall wird jeder der beiden  Apparate so,     äusgebildet,    dass Kondensation  in einem     gondensatorteil        stattfinden    kann,

    der zwischen der     Anschlussstelle    der     Leitung     37 am     Kondensator    und dem     Sammelbehälter     liegt. Dieses     Hinüberpumpen    von flüssigem  Kältemittel aus dem     Kühlrohr    38 in den  Sammelbehälter erfolgt gemäss     Fig.    2;

   bei  spielsweise dadurch,     dass    die     Zulaufleitung          3.7    als Rohrschlange 40 um das zentrale  Rohr im     Austreiber    verläuft, ehe dieselbe  in die eigentliche Kühlschlange 38 übergeht,  wodurch bei Wärmezufuhr die Gasentwick  lung     und    :

  das Flüssigkeitspumpen in der     Lei-          tung        48.7        erfolgt,    so dass der     grösste    Teil des       Kältemittels    aus dem Kühlrohr 38 in den  Teil 41 des     Kondensators    und von hier aus in  den Sammelbehälter übergeführt     wird.     



       Fig.    3 zeigt eine andere     Ausführung    des       Austreiberabsorbers!    und dessen Kühlelemen  tes. Der     Austreiberabsorber    ist hier liegend       ausgeführt    und als     Wärmequelle    dient eine  elektrische Heizpatrone 42,     die    im Zentral  rohr 43 des     Austreibers    angebracht ist. Das  Zentralrohr ist vom     Kühlelement    44 um  schlossen, in welches eine vom     Kondensator     ,des andern Apparates kommende Ammoniak  leitung 45 führt.

   Das Kühlelement ist in  gewöhnlicher Weise mit Rippen 46 versehen,       zwischen        welchen.    das absorbierende Mittel      gelagert ist. Diese Rippen stehen nicht in  metallischer Berührung mit .dem Mantel 47.  Der     Austreiberabsorber    steht durch das  Dampfrohr 48     mit    dem Kondensator in Ver  bindung. Der     Austreiberabsorber    ist mit  einer Isolierung 49 versehen.

   Bei dieser An  ordnung erfolgt das Heizen und die Kühlung  ebenfalls von innen, das heisst von den zen  tralen Teilen 43     bezw.    44 aus, die durch  metallische, in der Zeichnung nicht     darge-          stellte    Teile in direkt wärmeleitender Ver  bindung mit den Rippen 46 und dadurch  mit dem Absorptionsmittel stehen.

   Dieses  wird also beim Betrieb des Apparates zuerst  erwärmt     bezw.    abgekühlt und wird also in  jeder Periode höhere     bezw.    niedrigere Tempe  ratur besitzen als der Mantel 47 des     Aus-          treiberabsGrbers.    Der Mantel des     Austreibers     und in noch höherem Grade die Isoliermasse  werden also ihre Temperatur mit einer gewis  sen Phasenverschiebung im Verhältnis zu  den     Temperaturschwankungen    im Absorp  tionsmittel ändern.

   Die     mittlere-    Temperatur  der Isoliermasse wird hierdurch im Verhält  nis zu den weiten Temperaturgrenzen, zwi  schen welchen die Temperatur des     Absorp-          tionsmittels        schwankt,    ziemlich konstant blei  ben, wodurch Erwärmungsverluste in der       Isoliermasse    vermieden werden und eine gün  stige Wärmeausnützung erzielt wird.  



  Es ist oben hervorgehoben worden, dass  es vorteilhaft ist, den Inhalt der Kühl  elemente klein     ztt    halten. Um grosse Längen  der Leitungen     zwischen        denselben    und den  Kondensatoren zu vermeiden, können die  letzteren so angebracht werden, dass sie dicht  oberhalb der     Austreiberabsorber    zu liegen  kommen.

   Da. das Kondensat in die     Sammel-          behälter        hineingedrückt        wird,    ist es nicht  notwendig, die     Kondensatoren    in schräger  Lage anzuordnen, um ein selbsttätiges Ab  laufen des     Kondensates    in die Verdampfer  zu     bewirken,    und diese können darum ober  halb der Kondensatoren angebracht werden.  



  Damit man nicht wie bei den vorher  gehend beschriebenen Maschinen doppelte  Kühlflächen erhält, können die Kondensa-         toren    der beiden Apparate zweckmässig zu  sammengebaut werden, so.     dass    sie durch eine  gemeinsame Kühlwasserleitung oder durch  gemeinsame Kühlrippen gekühlt werden.       Fig.    4 zeigt im Querschnitt eine solche An  ordnung bei Wasserkühlung. Das. Rohr 57  gehört hier zum einen Apparat und das Rohr  5.8 zum andern Apparat.

   Die Kühlwasser  leitung besteht aus. dem ebenfalls im Quer  schnitt dargestellten Rohr 59 und sämtliche  drei Rohre sind zweckmässig     zusammengelö-          tet    oder zusammengeschweisst, so     dass    eine       gute    wärmeleitende Berührung erhalten wird.  Der Kondensator kann selbstverständlich aus  ein- oder mehrfach     gewundenen    Schlangen  oder Spiralen von solchen Rohrbündeln ge  stehen.  



       Fig.    5 zeigt im     Querschnitt    die Konden  satoren eines luftgekühlten Apparates. Die  beiden Kondensatoren bestehen hier aus  Rohren 57, 58, die mit gemeinsamen Rippen  60 aus wärmeleitendem Material, beispiels  weise Aluminium, versehen sind.

       Es,    macht       keine    Schwierigkeit, die Kondensatoren in       ,dieser    Weise mit gemeinsamer Kühlung aus  zubilden, weil die beiden     Apparate    ja wech  selweise arbeiten, so dass also Kondensation  nur in dem     einen    Kondensator stattfindet,  wobei eine grosse     Wärmeabgäbe        eintritt,     während durch den andern Kondensator nur  vom Verdampfer kommender, verhältnis  mässig kalter     Kältemitteldampf    hindurch  strömt, welcher, ohne seinen Wärmeinhalt  wesentlich zu ändern, hierauf in den Aus  treiberabsorber übertritt und im letzteren ab  sorbiert wird.  



       Fig.    -6 zeigt eine Ausführungsform mit  gemeinsamen Kühlrippen 62 für die beiden  Kondensatoren der Maschine und mit verein  fachter Ausführung des Temperaturwechslers  71, 72, der durch Verlängerungen der     Kon-          densatorröhren    73, 74 gebildet ist. Aus dem       vorstehenden    ist ersichtlich, dass die bei be  kannten,     intermittierend    arbeitenden Maschi  nen erforderlichen Organe zum Umschalten  .der     Kühlung    zwischen Kondensator und       Austreiberabsorber    am Ende jeder     Periode     hier gänzlich in Fortfall kommen..

             Damit    die Maschine     kontinuierlich        Kälte     liefert, ist also nur eine periodische     Umkeh-          rung,der        Wärmezufuhr    von einem     Austreiber     zum andern erforderlich, was zweckmässig       mittelst    eines     Umschaltethermostaten    67       (Fig.    6) erfolgen kann,

   der die Zufuhr von  Gas oder elektrischer Energie von einem       Austreiber    zum andern     umschaltet.    Dieser       Umschaltethermostat    6-7 kann zweckmässig  in an sich bekannter     Weise    seine Impulse von       Fühlkörpern    63, 64 erhalten, die an je einem       Austreiberabsorber    6:5, 66 angebracht sind.

    Der Thermostat 67     wird    zweckmässig so     aus-          gefübrt,        dass    die Wärmezufuhr jedesmal nur  an     einem        Austreiberabsorber    erfolgen kann,  und der     Zeitpunkt    für die     Unterbrechung    so  einreguliert ist, dass die Umkehrung     erfolgt,     wenn die Temperatur indem einen der Aus  treiberabsorber einen bestimmten Wert er  reicht hat.

       Dieser    Wert wird so gewählt, dass       eine    möglichst hohe Ersparnis erzielt wird  und eine     überhitzung    des     Absorptionsmittels     nicht     stattfindet.    Das     Austreiben-    von Am  moniak     aus    ,dem     Absorptionsmittel    wird vor  teilhaft     frühzeitig    genug     unterbrochen,    um  das     Absorptionsmittel    nicht zu stark zu be  anspruchen.

   Da bei den beschriebenen Maschi  nen .die Wärmeperiode für jeden     Apparat,die-          selbe    Länge wie die     Kälteperiode    erhalten  kann, braucht die Wärmezufuhr nicht     be-          schleunigt    zu werden,     sondern    es genügt  eine verhältnismässig geringe kontinuierliche       Wärmezufuhr,    wodurch eine bessere     Wärme-          ausnutzung        erzielt    und ,

  die Gefahr einer       Überhitzung    des     Absorptionsmittels        vermin-          dert    wird. Bei     elektrischem        Betrieb    wird  zweckmässig     ein        dreipoliger        @Quecksilber-          schalter        verwendet.    Da der     Temperatur-          unterschied        zwischen    den beiden     Austreiber-          absorbern    am Ende jeder Periode gross ist,

   so  werden grosse Kräfte für     ,die    Impulse in die  sem Thermostat erzielt, so     .dass,    dieser sehr       betriebssicher    wird.  



  Die     Kälteleistung    kann gemäss     Fig.    6     ,da-          .durch    geregelt werden,     dass    in der für     die     beiden Apparate der     Maschine        gemeinsamen          Zuleitung    68 für Gas oder elektrische Ener  gie ein Thermostat 69 vorgesehen wird, der         seinen        Impuls    .durch einen     Pühlkörper    70 er  hält, der an den Verdampfern oder in dem  zu     kühlenden    Raum angebracht ist.

   Dieser  Thermostat     kann,    einerlei ob es     sich    um  Gasheizung oder     elektrische    Heizung handelt,  von     bekannter    Art sein.  



  Die von den Kondensatoren zu den Kühl  elementen der     Kocherabsorber    66, 65 führen  den     Rohre    75, 76 werden zweckmässig mit  Kühlrippen versehen, welche vorzugsweise  für die beiden Rohre 75, 76 gemeinsam sein  können, wie es für die     Kondensatorrohre    73,  74 gezeigt ist.

   Die Rohre 75, 76 sind hier  bei unter     Umständen    so     angeordnet,    dass eine       passende        Rippenkühlfläche    erhalten wird,  und zwar zum Beispiel dadurch, dass die  Rohre auf einem Teil ihrer Länge im wesent  lichen horizontal angeordnet und diese     hori-          zoni-al    verlaufenden Teile mit Rippen ver  sehen werden. Die Anordnung von Rippen  an den Rohren 75, 76 macht es möglich, eine       günstige    Verteilung der     gesamten        Kühlober-          fläohe    zu erhalten.

   Der von den Rippen der  Rohre 75, 76     abgegebene    Kühleffekt wird  selbsttätig auf das     jeweilig    zu kühlende  Kühlelement     übertragen,    indem der durch  die     Kühlrippen    dieser Rohre     bewirkte    Kühl  effekt den von -den Kühlelementen kommen  den     Kältemitteldampf    verflüssigen wird, wo  bei die     Menge    dieses     Dampfes    dem Wärme  effekt des     Austreiberabsorbers        gleichwertig     ist.

   Wenn der Kühleffekt der Rippen der  Rohre 75, 76 ungenügend ist,     um,die    ganze  Dampfmenge zu verflüssigen, so wird der  Rest im     Kondensator    in der vorher beschrie  benen Weise     verflüssigt.     



  Die     beschriebene        Kältemaschine    kann mit  Vorteil mit festem     Absorptions-    oder     Adsorp-          tionsmittel    arbeiten. Die beiden zusammen  arbeitenden Kälteapparate der in der Zeich  nung dargestellten Maschinen arbeiten, wie  beschrieben, auf denselben Kühlkörper, und  bilden je für sich hermetisch geschlossene       Systeme,    die jedoch voneinander abhängig  sind, so dass die Kälteperioden notwendiger  weise     immer        unmittelbar    aufeinander folgen.  



  Da die     Kältemitteldämpfe    beiden in der  Zeichnung     dargestellten    Kältemaschinen in      dem     einen        Apparat    während     dessen    Kälte  periode zum Vorkühlen des gleichzeitig in  einen mit dem Verdampfer kommunizieren  den Sammelbehälter des andern     Apparates     herabfliessenden     Kondensates    dienen, arbei  ten diese Maschinen praktisch verlustfrei;

   da  sie luftgekühlt sind, haben sie nur unmerk  lich kleine, hauptsächlich durch     Strahlung          entstehende        Verluste.    Die verhältnismässig  grosse Verlustfreiheit beruht ferner darauf,  dass der     Austreiberabsorber    in effektiver  Weise isoliert werden kann, und dass eine  effektive Kühlung des     Absorptionsmittels     während der Absorptionsperiode bewirkt  werden kann, ohne     dass    die ganze Masse des  Absorbers an der Abkühlung teilnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Absorptionskä-ltemaschine mit zwei inter- mittierend arbeitenden Absorptionskälte- apparaten, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Absorptionskälteapparate derart mit einander verbunden sind, dass während der Kochperiode des einen Apparates Kältemit- W in diesem Apparat durch Verdampfung an Teile des, andern Apparates Kälte abgibt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Teile des einen Kälteapparates, welche flüssiges Kältemittel enthalten, in wärmeaustauschender Verbindung mit ,den zu kühlenden Teilen des andern Kälteapparates stehen. 2. Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Kocherabsorber jedes Kälteapparates durch Verdamp fung von flüssigem Kältemittel im an dern Kälteapparat gekühlt wird.
    3. Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch, beider jeder der beiden inter- mittierend arbeitenden Kälteapparate mit einem im Innern des Austreiberab- sorbers angeordneten Kühlelement ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass flüssiges Kältemittel aus Teilen des einen Kälteapparates in das Kühlelement im Austreiberabsorber des andern Kälte apparates abgeliefert wird.
    4. Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch, die zwei hermetisch geschlos sene Kälteapparate umfasst, in welchen je ein für flüssiges Kältemittel bestimm ter Sammelbehälter zwischen Kondensa tor und Verdampfer eingeschaltet ist, da durch gekennzeichnet, dass die von den Kondensatoren zu den Sammelbehältern führenden Leitungen in wärmeleitender Verbindung miteinander stehen. 5. Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass .die Kon densatoren in wärmeleitender Verbin dung mit einer und derselben Kühl wasserleitung stehen.
    6. Absorptionskältemaschine nach Patent ansprach und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kon densatoren der beiden Systeme mit ge meinsamen Kühlrippen versehen sind. 7. Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme zufuhr durch wärmeempfindliche Organe überwacht wird, die an den Austreiber- absorbern der Kälbeapparate angeordnet sind.
    B. Absorptionskältemaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Wand des Kühl elementes in wärmeleitender Verbindung mit der zum Aufspeichern des Absorp- tionsmittels dienenden Vorrichtung aus wärmeleitendem Material besteht. 9. Absorptionskältema.schine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Aufspeichern,deq Absorptionsmittels die nende Vorriehtung durch einen Zwi schenraum von der Aussenwand des Aus treiberabsorbers getrennt ist.
    10. Absorptionskältemasehine nach dem Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 3, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daB die das Absorptionsmittel tragende wärmeleitende Vorrichtung in wärmelei tender Verbindung sowohl mit der Heiz- Vorrichtung, als auch mit dem im. Innern des Austreiberabsorbers angeordneten Kühlelement steht.
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