CH166181A - Flachwirkmaschine. - Google Patents
Flachwirkmaschine.Info
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Description
Flaehwirkmasehine. Die Erfindung bezweckt die Erhöhung der Leistung einer Flachwirkmaschine und die Erzielung besserer Erzeugnisse, insbeson dere bei feinmaschiger Ware, zum Beispiel seidenen Strümpfen.
Den Feinheitsgrad eines Gewebes be stimmt die Zahl der Maschen oder wagrech- ten Schleifen, die in jeder Reihe in einer ge wissen Grösse hergestellt werden. Da für jede Masche eine Nadel benötigt wird, ergibt sich, dass für ein feineres Gewebe eine entspre chend grössere Zahl Nadeln in der oder den Arbeitsstellen (Fonturen) der Maschine benö tigt werden.
Daher sind in den neuzeitlichen Wirk maschinen, zum Beispiel Cottonmaschinen, die Arbeitsstellen mit einer beträchtlichen hl Nadeln versehen, die sehr nahe neben einander angeordnet sind. Hierbei handelt es sich um in Nadelbarren festsitzende Nadeln, die bei jedem Durchgang nur eine Maschen reihe bilden. Um mehrere Maschenreihen bei einem Durchgang zu erzielen, ist es notwendig, dass die Nadeln beweglich und unabhängig an geordnet werden. Zu diesem Zwecke werden ,die Nadeln in schlitzförmige Kanäle angeord net, in welchen sie gleiten können.
Da diese Schlitzvorrichtung in der Arbeitsstelle .einen bestimmten Raum bean sprucht, die Nadeln somit nicht ganz eng bei einander liegen können, so wird die Anzahl der Maschen und somit auch die Feinheit des Gewirkes verringert.
Es sind andere Maschinen mit beweg lichen Nadeln bekannt, wie zum Beispiel die Strickmaschinen, welche zwei sich gegenüber liegende Nadelbetten besitzen. Die Nadeln der beiden Betten bewegen sich in verschie denen Ebenen, gewöhnlich im Winkel zuein ander, oder in voneinander abweichender Richtung, wodurch entsprechende Gewirkver- änderungen eintreten. Die zwei Nadelbetten sind jedoch stets getrennt und unabhängig voneinander. Gemäss vorliegender Erfindung können dagegen in eine jede Arbeitsstelle, ohne .deren Länge zu erhöhen, eine grössere Anzahl be weglicher Nadeln als bisher untergebracht werden.
Sämtliche Nadeln arbeiten in der gleichen Linie und es können bei jedem Ar beitsgang verschiedene Maschenreihen zu stande kommen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform als Beispiel darge stellt.
Fig. 1 zeigt ein Nadelbett in Draufsicht, Vorder- und Seitenansicht; Fig. 2 ist teilweise Längsschnitt in ver grössertem Massstab; Fig. 3 zeigt je eine Nadel aus dem obern und untern Nadelbett; Fig. 4 ist ein Querschnitt .durch das ein gesetzte Nadelbett und _ Fig. 5 eine Draufsicht.
Bei der dargestellten Flachwirkmaschine besteht die Nadelschiene 1 aus einer Barre oder Metallplatte beliebiger Länge. Die Platte trägt auf beiden Seiten 4 und 5 Schlitze für ,die Nadeln 6, 7.
Die in die obern Schlitze einzusetzenden Nadeln besitzen gerade Schäfte und aufwärts gerichtete Füsse, die Schäfte .der in die untern Schlitze einzusetzenden Nadeln sind winklig abgebogen, so dass-die freien Nadelenden mit den Nadelenden der in den obern Schlitzen sitzenden Nadeln in einer Ebene liegen (Fig. 4). Diese Nadeln besitzen abwärts gerichtete Füsse.
Durch diese Anordnung ist erreicht, dass eine Arbeitsstelle die doppelte Anzahl Nadeln enthalten kann. Dadurch, dass die Nadeln abwechselnd in Schlitzen auf der einen oder andern Seite des Nadelbettes ge lagert sind, ist -die Zahl der Schlitze je auf -die Hälfte der Gesamtnadelzahl verringert.
Die Zusammenfügung der in den beiderseiti gen Schlitzen eingesetzten Nadeln ergibt eine Arbeitsstelle, die einer solchen mit nur auf einer Seite gelagerten Nadeln, aber in dop pelter Länge für die Maschen von doppelter Breite entspricht. Die Schlitze sind, wie Fig. 92 zeigt, zweek- mä.ssig versetzt gegeneinander angeordnet, da mit in horizontaler Richtung geradlinig ver laufende Nadeln verwendet werden können.
Die Nadelbarre kann, wie Fig. 1 zeigt, aus einem Stück bestehen, das beiderseits ge fräst ist. Sie kann aber auch aus mehreren Teilen bestehen, die miteinander verbunden sind und dann in gleicher Weise eine einzige Barre bilden. .
Die Bewegung :der Nadeln erfolgt durch übereinstimmende Schlösser 8, welche auf bei den Seiten der Nadelbarre 1 liegen und auf die Füsse der Nadeln 6 und 7 wirken.
Die Schlösser entsprechen, den an den Strickmaschinen üblichen. Sie können in ver schiedener Anzahl angeordnet werden, damit in jedem Arbeitsgang verschiedene Maschen reihen hergestellt werden können und so die Leistungsfähigkeit der Maschine erhöht wird. In Fig. 5 ist die Bildung von drei Maschen reihen in jeder Reihe veranschaulicht.
Die Anordnung der doppelreihigen Nadel barre weicht wesentlich von allen bekannt ge wordenen ab. Der Unterschied von Strick maschinen mit zwei geteilten Nadelbetten besteht,darin, dass die schlitzgefrästen Ober flächen eine Fläche bilden oder in einem grösseren oder kleineren Winkei zueinander stehen. Nie jedoch sind -die Schlitze in zwei parallel nebeneinanderlaufenden, doppelsei- tigen Schlitzen, wie nach vorliegender Erfin dung, angeordnet.
Die Flachwirkmaschinen werden derart ausgerüstet, dass jede Arbeitsstelle von belie biger Länge auf beiden parallelen Seiten, Vorder- und Rückseite, senkrechte Schlitz kanäle passender Breite zur Aufnahme der Nadeln, besitzt. Die Nadeln jeder Reihe sind derart geformt"dass,,die Nadelköpfe eine ein heitliche Linie bilden; sie werden von glei chen Schlossteilen auf beiden Seiten bewegt.
Durch die beschriebene Einrichtung wird erreicht, dass, wenn gewünscht, in jeder ein zelnen Arbeitsstelle die Anzahl Nadeln bis auf den doppelten Betrag erhöht wird, ohne dass hierbei die Breite der Schlitze ein Hin- dernis bildet. Dadurch kann ein äusserst. feines Gewirke erzielt werden.
l?ie Einrichtung ermöglicht gleichzeitig die Verwendung verschieden gestalteter Schlossteile, welche bei jedem Durchgang bleichzeitig die Herstellung verschiedener Maschenreihen ermöglichen, was eine be trächtliche Leistungserhöhung der Maschine bedeutet, wodurch Zeit und Arbeit gespart werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flachwirkmaschine, dadurch gekenn- -eichnet, dass die Nadelschiene der Maschine beiderseits mit Fräsungen zur Aufnahme von beweglichen Nadeln versehen ist und die Köpfe der eingesetzten Nadeln sich zu einer in einer Ebene liegenden Nadelreihe er gänzen. UNTERAN SPRtrCHE 1. Flachwirkmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel schiene aus zwei oder mehr Einzelteilen zusammengesetzt ist.2. Flaehwirkmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fräsun- gen der beiden Seiten versetzt zueinander liegen. 3. Flachwirkmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Frä.sun- gen der beiden Seiten einander gegenüber liegen.4. Flachwirkmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass, ein Teil der Nadeln gerade Schäfte besitzt, während die andern Nadeln im Schaft derart abgekröpft sind, dass die Nadelköpfe in einer Ebene mit .den Köpfen der andern Nadelreihen liegen.5. Flachwirkmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die in der engen Fräsung sitzende Nadel in Längsrichtung ,des Nadelschaftes gekröpft und ausserdem noch seitlich abgebogen ist,so dass die Köpfe der in übereinanderliegenden Frä- sungen eingesetzten Nadeln zwischen die in der andern Fräsung sitzenden Nadeln zu stehen kommen und sich die Köpfe beider Nadelgruppen zu einer in einer Ebene liegenden Nadelreihe ergänzen. 6. Flachwirkmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel schiene beiderseits von Schlossteilen ab gedeckt wird, welche die Nadelfüsse bei der Nadelgruppen übereinstimmend be einflussen.7. Flachwirkmaschine nach U nteran.spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten verschiedene Schlösser angeordnet sind, so dass andere Maschenreihen gleich zeitig eingestellt werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ES166181X | 1931-10-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH166181A true CH166181A (de) | 1933-12-31 |
Family
ID=8244607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH166181D CH166181A (de) | 1931-10-14 | 1932-10-12 | Flachwirkmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH166181A (de) |
-
1932
- 1932-10-12 CH CH166181D patent/CH166181A/de unknown
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