CH166121A - Schiebefenster. - Google Patents

Schiebefenster.

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CH166121A
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Mayser Carl
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      Schiebefenster.       Es sind Schiebefenster bekannt, die in  jeder Höhenlage, in die sie eingestellt werden,  stehen bleiben. Gewöhnlich wird zum Ge  wichtsausgleich solcher Schiebefenster ein in  einem Schacht auf- und abwärts bewegliches  Gegengewicht verwendet. Da der zur Auf  nahme des Gegengewichtes dienende Schacht  verhältnismässig viel Platz beansprucht, ist  es vielfach wegen Raummangel nicht möglich,  ein Schiebefenster mit Gegengewicht anzu  wenden.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt die  Beseitigung dieser Mängel, das heisst ein in  jede Höhenlage einstellbares Schiebefenster  zu     schaffen,    bei dem diese Mängel beseitigt  sind; sie löst diese     .Hufgabe    in der Weise,  dass dem Gewicht des Fensters die Kraft  einer gewundenen Feder entgegenwirkt, deren  Länge und     Windungszahl    so bemessen sind,  dass sie dem Gewicht des Fensters in jeder  Höhenlage des letzteren das     Gegengewichthält.     



  Auf der Zeichnung, die drei     Ausführungs-          beispiele    des     Erfindungsgegenstandes    darstellt,       ist            Fig.    1 eine Seitenansicht des ersten Aus  führungsbeispiels,       Fig.    2 eine Draufsicht hierzu,       Fig.    3 ein Querschnitt nach der Linie       HI-III    der     Fig.    1,       Fig.    4 und 5 zeigen eine zweite Ausfüh  rungsform in Seitenansicht und Draufsicht, und       Fig.    6 ist eine Draufsicht auf eine dritte  Ausführungsform.  



  Bei der in     Fig.    1 bis 3 dargestellten Aus  führungsform ist das in der Höhe verschieb  bare Unterfenster 1 an seinen vertikalen  Schenkeln mittelst Zapfen 2 in vertikalen,  am Fensterstock angeordneten Führungen 3  auf- und abwärts beweglich geführt. An Stif  ten 4 und 5 der vertikalen Fensterschenkel  greifen Schnüre 6 und 7 an, die nach oben  führen und auf Rollen 8 und 9 einer Welle 10  aufgewickelt sind. Die Welle 10 ist am  rechten Ende lose drehbar im Fensterstock 11  gelagert, und am linken Ende ist sie in eine  flachgängige Schraubenmutter 12 gewindet,  die im andern Fensterstock festsitzt.

   Zwischen  den Rollen 8 und 9 ist auf die Welle 10      eine Schraubenfeder 13 geschoben, deren eines  Ende in einem Winkel -14 befestigt ist, der  auf dem Kopfschenkel 15 des Fenstergewän  des festsitzt, während das andere Ende der  Feder an der Rolle 9 angreift. Wird das  Fenster aus seiner untern Stellung nach oben  geschoben, so wickeln sich die Schnüre 6  und 7 auf den Trommeln 8 und 9 auf, und  zwar eine Windung dicht neben der andern,  weil bei der durch die Feder 13 veranlassten  Drehung der Welle 10 diese durch das Ge  winde in der Schraubenmutter     achsial    ver  schoben wird. Die Rollen 8 und 9 sind im  Durchmesser so bemessen, dass sie für den  ganzen Weg des Fensters nur etwa vier bis       fünf    Umdrehungen machen.

   Ferner ist die  Feder 13, die eine grosse Zahl -von Windun  gen hat, so bemessen, dass sich bei dieser  Umdrehungszahl der Welle 10 mit den Rol  len 8 und 9 ihre Spannung nur wenig ver  ändert, so dass die dem Gewicht des Fensters  entgegenwirkende Kraft der Feder in allen  Stellungen des Fensters annähernd die gleiche  ist. Demzufolge bleibt das Fenster in jeder  Stellung, in die es eingestellt wird, stehen.  



  Die Spannung der Feder ist regulierbar,  damit den durch verschiedene Umstände, zum  Beispiel Feuchtigkeit,     Verziehen    des Fensters  usw. veränderten Reibungswiderständen Rech  nung getragen werden kann.  



  Die Schnüre 6 und 7 sind etwas länger  gehalten als zum Senken und Hochziehen  des Fensters nötig ist, so dass das Fenster  zum Reinigen oder zu irgend einem andern  Zweck um die Zapfen 2 in eine schräge oder  in die horizontale Lage umgeklappt werden  kann, wie dies in     Fig.    3 gezeigt     bew.    an  gedeutet ist.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4  und 5 sind die Schnüre 6 und 7 über die in die  sem Fall parallel zur Fensterebene stehenden  Laufrollen 8 und 9 laufend zu einer zwischen  diesen stehend angeordneten Wickeltrommel  16 geführt, in der eine um einen feststehen  den Drehdorn gewickelte, verhältnismässig  lange Spiralfeder (nicht gezeichnet) angeord  net ist. Diese Spiralfeder hält dem Fenster  in jeder Höhenstellung das Gleichgewicht.    Bei den Ausführungsformen nach     Fig.    1  bis 5 ist angenommen, dass. nur das Unter  fenster in der Höhe verschiebbar ist.     Fig.    6  zeigt nun eine der zuletzt beschriebenen  Ausführungsform analoge Variante, bei der  sowohl das obere wie das untere Fenster  verschiebbar geführt ist.

   Zu. diesem Zweck  ist die Einrichtung nach     Fig.    4 und 5 doppelt  vorgesehen. Es sind zwei seitwärts zueinan  der versetzte, um vertikale Achsen drehbare;  mit 17 und 18 bezeichnete Wickeltrommeln  vorhanden, auf welche die über getrennte  Rollen 8     bezw.    9 laufenden Schnüre 6     bezw.     7 durch Federkraft aufgewickelt werden.  Statt der beiden Wickeltrommeln könnten  zwei Wellen nach     Fig.    1-3 neben- oder  übereinander angeordnet sein.  



  Aus     vorstehendem    ist ersichtlich, dass  die gezeichneten und beschriebenen Ausfüh  rungsformen der     Gewichtsausgleichvorrich-          tung    des     Scbiebefensters    weniger Raum be  anspruchen als die bekannten, mit Gegen  gewichten arbeitenden, der Einbau ist erheb  lich einfacher und daher billiger. Demzufolge  ist das Anwendungsgebiet erheblich grösser.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schiebefenster mit Gewichtsausgleichvor- richtung, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gewicht des Fensters die Kraft einer ge wundenen Feder entgegenwirkt, deren Länge und Windungszahl so bemessen sind, dass sie dem Gewicht des Fensters in jeder Höhen lage des letzteren das Gegengewicht hält. UNTERANSPRUCH: 1. Schiebefenster nach Patentanspruch; mit an biegsamen Zugorganen aufgehängtem Fensterrahmen, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen Zugorgane mit min destens einem unter dem Einfluss einer Feder drehbaren Wickelkörper verbunden sind, auf den sie bei seiner durch die Feder bewirkten Drehung aufgewickelt werden. 2.
    Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Aufwickelrollen für die Zug organe auf einer gemeinsamen Welle fest- sitzen, auf die eine zu ihrer Drehung dienende Schraubenfeder aufgeschoben ist. 3. Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugorgane über je eine Lauf rolle zu einer gemeinsamen Aufwickel- trommel führen, die unter dem Einfluss einer Feder drehbar ist. 4.
    Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, mit zwei ver schiebbaren Fensterrahmen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zugorgane jedes Fensterrabmens über Laufrollen zu je einer gemeinsamen, durch Federkraft dreh baren Aufwickeltrommel führen.
CH166121D 1932-07-04 1932-12-05 Schiebefenster. CH166121A (de)

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DE166121X 1932-07-04

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CH166121A true CH166121A (de) 1933-12-31

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CH166121D CH166121A (de) 1932-07-04 1932-12-05 Schiebefenster.

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