Vorrichtung mit Transparent, insbesondere für Reklainezweche. Es sind Transparente, insbesondere für Reklamezwecke bekannt geworden, bei denen für den Betrachter abwechselnd verschiedene Bilder, Zeichen oder dergleichen in Erschei nung treten. Hierbei kann das eine Bild da durch hervorgerufen werden, dass auf die Be trachtungsseite des Schirmes auffallendes Licht von dem Bild reflektiert wird, oder es kam) ein Bild dadurch sichtbar werden, dass auf die dem Betrachter abgewandte Seite des Transparentes Licht auftrifft und das Trans parent durchleuchtet.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit Transparent, insbesondere für Reklame zwecke, mit vor und hinter dem Transparent angeordneten und durch einen thermischen Kurzzeitschalter wechselweise einschaltbaren Glühlampen zur abwechselnden Beleuchtung bezw. Durchleuchtung von auf dem Trans parent aufgebrachten Zeichen, Bildern oder dergleichen und kennzeichnet sieh dadurch, dass die Glühlampendräbte einen sehr hohen Temperaturkoeffizienten und einen unterein- ander gleichen Spannungsabfall aufweisen,
und dass eine der Glühlampen mit zwei ein ander parallel geschalteten Glühlampen in Reihe und mit dem thermischen Kurzzeit schalter im Nebenschluss liegt. Hierbei ist vorzugsweise die eine Glühlampe vor und sind die beiden andern Glühlampen hinter der Betrachtungsseite des Transparentes an geordnet.
Die Erfindung ist rein schematisch in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dar gestellt, und zwar veranschaulicht Fig. <B>1</B> den Aufbau des Transparentes mit den Glühlampen und Fig. 2 die Schaltung.
Auf einer (#rundplatte <B>g</B> ist das Trans parent t und ein Ständer s als Träger der Glühlampen<B>Z"</B> 12 und 19 errichtet. Die Lampe <B>11</B> befindet sich vor, die Lampen 1-, und<B>13</B> befinden sich hinter der Betrachtungsseite des Transparentes. Der Strom wird an den Klein- men <B>o</B> und<B>d</B> zugeführt. lm Stromkreis be findet sich ferner der thermische Kurzzeit- schalter, bestehend aus der Heizspule h, dem Bimetallstreifen <B>b</B> und dem Kontakt k.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die beiden parallel geschalteten Glühlampen 12 und Is, die Glühlampe 1, und die Heizspule h in Reihe liegen. Bei ausreichender Erwärmung der Heizspule h schliesst der Bimetallstreifen <B>b</B> den Kontakt<B>k</B> und dadurch die Glühlampe li kurz.
Ist nun der tbermische Kurzzeitschalter bei<B>k</B> geschlossen, dann liegen die Glühlampen <B>1--,</B> und 13 unmittelbar an den Klemmen c und <B>d</B> und erhalten infolgedessen die volle Span nung. Sie leuchten also beide heil auf und ihr Licht trifft gemeinschaftlich auf die Rück wand des Transparentes auf, so dass dieses durchleuchtet wird und das Bild oder Zeichen, das auf diese Weise wahrnehmbar gemacht werden soll, in Erscheinung tritt.
Hat sich der thermische Kurzzeitschalter infolge der Abkühlung des Bimetallstreifens <B>b</B> wieder ge <B>öff</B>net, so leuchtet die Glühlampe<B>11</B> hell auf, während die beiden Glühlampen 12 und 19 in ihrer Leuchtkraft erheblich nachlassen. Diese Wirkung überrascht; denn es scheint zunächst, dass die Glühlampe li, da ihr ja durch die parallel geschalteten Glühlampen 12 und Is, die den gleichen Spannungsabfall aufweisen wie sie selbst, ihr eigener halber Widerstand vorgeschaltet ist, keineswegs mit jener Hellig keit aufleuchten könnte, die erforderlich ist, um das Licht der gleichfalls leuchtenden Glühlampen 12 und<B>1.3</B> nicht zur Wirkung ge langen zu lassen.
Es liegt nämlich zunächst die Annahme nahe, dass die Glühlampe 11 nur zwei Drittel der vollen Netzspannung er hält, während das restliche Drittel den beiden Lampen 12 und<B>13</B> zur Verfügung steht. Diese Annahme wäre richtig, wenn die Widerstände der Glühlampendrähte temperaturunabhängig wären. Diese haben nun aber nach Vorausset zung einen sehr hohen Temperaturkoeffizien ten, wie er bei Wolframdrähten üblich ist, das heisst der Widerstand wächst rapide mit zunehmender Temperatur. Umgekehrt sinkt er sehr schnell, wenn die Temperatur ab nimmt, das heisst wenn der Glühlampendraht von einem kleineren Strom durchflossen wird.
Bei der in Fig. 2 veranschaulichten Schaltung werden nun die Fäden der parallel geschal teten Glühlampen 1.- und 19 <B>je</B> nur vor) knapp der Hälfte des Normalstromes durchflossen, so dass die in den Glühdrähten erzeugte Wärme nur etwa den vierten Teil des Nor malwertes beträgt. Dabei haben also die Fä den dieser Glühlampen einen wesentlich klei neren Widerstand als darin, wenn sie hell glühend wären, und die mit ihnen in Reihe geschaltete Lampe li erhält nicht nur zwei Drittel der Netzspannung, sondern einen viel grösseren Betrag, jedenfalls so viel, dass sie genügend hell leuchtet.
Beim Betrieb leuchten also wechselweise entweder inur die beiden Lampen 12 und 1.3 oder gemeinschaftlich die drei Glühlampen li, 12 und i8 auf. Im ersten Fall wird das Transparent durchleuchtet. Im zweiten Fall wird das Transparent von der Betrachtungs seite her beleuchtet und das auf die Rück wand des Transparentes auftreffende Licht derLampen 12 und Is dringt nicht durch, da es irr, Vergleich zum von der Lampe li, her rührenden Licht zu schwach ist.
Die eben geschilderte abwechselnde Kennt- lichmachung von auf einem Transparent an gebrachten Zeichen, Bildern oder dergleichen wird durch den Gegenstand der Erfindung, der sich durch Einfachheit im Aufbau, Zu verlässigkeit in der Wirkungsweise und Billig keit in der Herstellung auszeichnet, zuver lässig gewährleistet.