CH162000A - Vorrichtung mit Transparent, insbesondere für Reklamezwecke. - Google Patents

Vorrichtung mit Transparent, insbesondere für Reklamezwecke.

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CH162000A
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incandescent
lamps
lamp
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Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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  Vorrichtung mit Transparent, insbesondere für     Reklainezweche.       Es sind Transparente, insbesondere für  Reklamezwecke bekannt geworden, bei denen  für den Betrachter abwechselnd verschiedene  Bilder, Zeichen oder dergleichen in Erschei  nung treten. Hierbei kann das eine Bild da  durch hervorgerufen werden,     dass    auf die Be  trachtungsseite des Schirmes auffallendes Licht  von dem Bild reflektiert wird, oder es     kam)     ein Bild dadurch sichtbar werden,     dass    auf  die dem Betrachter abgewandte Seite des  Transparentes Licht auftrifft und das Trans  parent durchleuchtet.  



  Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  mit Transparent, insbesondere für Reklame  zwecke, mit vor und hinter dem Transparent  angeordneten und durch einen thermischen  Kurzzeitschalter wechselweise einschaltbaren  Glühlampen zur abwechselnden Beleuchtung       bezw.    Durchleuchtung von auf dem Trans  parent aufgebrachten Zeichen, Bildern oder  dergleichen und kennzeichnet sieh dadurch,       dass    die     Glühlampendräbte    einen sehr hohen  Temperaturkoeffizienten und einen unterein-         ander    gleichen Spannungsabfall aufweisen,

    und     dass    eine der Glühlampen mit zwei ein  ander parallel geschalteten Glühlampen in  Reihe und mit dem thermischen Kurzzeit  schalter im     Nebenschluss    liegt. Hierbei ist  vorzugsweise die eine Glühlampe vor und  sind die beiden andern Glühlampen hinter  der Betrachtungsseite des Transparentes an  geordnet.  



  Die Erfindung ist rein schematisch in der  Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dar  gestellt, und zwar veranschaulicht       Fig.   <B>1</B> den Aufbau des Transparentes mit  den Glühlampen und       Fig.    2 die Schaltung.  



  Auf einer     (#rundplatte   <B>g</B> ist das Trans  parent t und ein Ständer s als Träger der  Glühlampen<B>Z"</B> 12 und     19    errichtet. Die Lampe  <B>11</B> befindet sich vor, die Lampen     1-,    und<B>13</B>  befinden sich hinter der Betrachtungsseite des  Transparentes. Der Strom wird an den     Klein-          men   <B>o</B> und<B>d</B> zugeführt. lm Stromkreis be  findet sich ferner der thermische Kurzzeit-           schalter,    bestehend aus der Heizspule h, dem       Bimetallstreifen   <B>b</B> und dem Kontakt     k.     



  Aus     Fig.    2 ist ersichtlich,     dass    die beiden  parallel geschalteten Glühlampen 12 und     Is,     die Glühlampe     1,    und die Heizspule h in  Reihe liegen. Bei ausreichender Erwärmung  der Heizspule h schliesst der     Bimetallstreifen     <B>b</B> den Kontakt<B>k</B> und dadurch die Glühlampe       li    kurz.  



  Ist nun der     tbermische    Kurzzeitschalter  bei<B>k</B> geschlossen, dann liegen die Glühlampen  <B>1--,</B> und     13    unmittelbar an den Klemmen     c    und  <B>d</B> und erhalten infolgedessen die volle Span  nung. Sie leuchten also beide heil auf und  ihr Licht trifft gemeinschaftlich auf die Rück  wand des Transparentes auf, so     dass    dieses  durchleuchtet wird und das Bild oder Zeichen,  das auf diese Weise wahrnehmbar gemacht  werden soll, in Erscheinung tritt.

   Hat sich  der thermische Kurzzeitschalter infolge der  Abkühlung des     Bimetallstreifens   <B>b</B> wieder ge  <B>öff</B>net, so leuchtet die Glühlampe<B>11</B> hell auf,  während die beiden Glühlampen 12 und     19    in  ihrer Leuchtkraft erheblich nachlassen. Diese  Wirkung überrascht; denn es scheint zunächst,       dass    die Glühlampe     li,    da ihr ja durch die  parallel geschalteten Glühlampen 12 und     Is,     die den gleichen Spannungsabfall aufweisen  wie sie selbst, ihr eigener halber Widerstand  vorgeschaltet ist, keineswegs mit jener Hellig  keit aufleuchten könnte, die erforderlich ist,  um das Licht der gleichfalls leuchtenden  Glühlampen 12 und<B>1.3</B> nicht zur Wirkung ge  langen zu lassen.

   Es liegt nämlich zunächst  die Annahme nahe,     dass    die Glühlampe     11     nur zwei Drittel der vollen Netzspannung er  hält, während das restliche Drittel den beiden  Lampen 12 und<B>13</B> zur Verfügung steht. Diese  Annahme wäre richtig, wenn die Widerstände  der     Glühlampendrähte    temperaturunabhängig  wären. Diese haben nun aber nach Vorausset  zung einen sehr hohen Temperaturkoeffizien  ten, wie er bei     Wolframdrähten    üblich ist,  das heisst der Widerstand wächst rapide mit  zunehmender Temperatur. Umgekehrt sinkt  er sehr schnell, wenn die Temperatur ab  nimmt, das heisst wenn der     Glühlampendraht     von einem kleineren Strom durchflossen wird.

      Bei der in     Fig.    2 veranschaulichten Schaltung  werden nun die Fäden der parallel geschal  teten Glühlampen     1.-    und     19   <B>je</B> nur vor) knapp  der Hälfte des Normalstromes durchflossen,  so     dass    die in den     Glühdrähten    erzeugte  Wärme nur etwa den vierten Teil des Nor  malwertes beträgt. Dabei haben also die Fä  den dieser Glühlampen einen wesentlich klei  neren Widerstand als darin, wenn sie hell  glühend wären, und die mit ihnen in Reihe  geschaltete Lampe     li    erhält nicht nur zwei  Drittel der Netzspannung, sondern einen viel  grösseren Betrag, jedenfalls so viel,     dass    sie  genügend hell leuchtet.  



  Beim Betrieb leuchten also wechselweise  entweder     inur    die beiden Lampen 12 und     1.3     oder gemeinschaftlich die drei Glühlampen       li,    12 und i8 auf. Im ersten Fall wird das  Transparent durchleuchtet. Im zweiten Fall  wird das Transparent von der Betrachtungs  seite her beleuchtet und das auf die Rück  wand des Transparentes     auftreffende    Licht       derLampen    12 und     Is    dringt nicht durch, da  es irr, Vergleich zum von der Lampe     li,    her  rührenden Licht zu schwach ist.  



  Die eben geschilderte abwechselnde     Kennt-          lichmachung    von auf einem Transparent an  gebrachten Zeichen, Bildern oder dergleichen  wird durch den Gegenstand der Erfindung,  der sich durch Einfachheit im Aufbau, Zu  verlässigkeit in der Wirkungsweise und Billig  keit in der Herstellung auszeichnet, zuver  lässig gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung mit Transparent, insbesondere für Reklamezwecke, mit vor und hinter dem Transparent angeordneten und durch einen thermischen Kurzzeitschalter wechselweise einschaltbaren Glühlampen zur abwechselnden Beleuchtung bezw. Durchleuchtung von auf dem Transparent aufgebrachten Zeichen, Bil dern oder dergleichen, dadurch gekeiinzeich- riet, dass die Glühlampendrähte einen sehr hohen Temperaturkoeffizienten und einen un tereinander gleichen Spannungsabfall aufwei sen,
    und dass eine der Glühlampen mit zwei einander parallel geschalteten Glühlampen in Reihe und mit dein thermischen Kurzzeit schalter im Nebenschluss liegt. UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Glühlampe vor, die beiden andern parallel geschalteten<B>Glüh-</B> lampen hinter der Betrachtungsseite des Trans parentes angeordnet sind.
CH162000D 1931-10-10 1932-07-15 Vorrichtung mit Transparent, insbesondere für Reklamezwecke. CH162000A (de)

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CH162000D CH162000A (de) 1931-10-10 1932-07-15 Vorrichtung mit Transparent, insbesondere für Reklamezwecke.

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