CH160993A - Vorrichtung an Förderpressen zum Aufreissen der von der Förderschnecke herrührenden sogenannten "Struktur" des geförderten plastischen Materials. - Google Patents

Vorrichtung an Förderpressen zum Aufreissen der von der Förderschnecke herrührenden sogenannten "Struktur" des geförderten plastischen Materials.

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CH160993A
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plastic material
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Sohn G Kohn
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Kohn & Sohn G
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  Vorrichtung an Förderpressen zum     Aufreissen    der von der     Förderschnecke     herrührenden sogenannten     "Struktur"    des geförderten plastischen Materials.    Vorliegende     Erfindung    hat eine Einrich  tung an Förderpressen zum     Aufreissen,    der       "Struktur"    in plastischem     Material,    herrüh  rend von der Förderschnecke, zum Gegen  stand. Das, beispielsweise bei der Ziegel  fabrikation mittelst Schnecke in der Ziegel  presse geförderte Tonmaterial weist eine  eigenartige     "Struktur"    auf, die unter dem  Namen     "S-Riss"    allgemein bekannt ist.

   Diese  Erscheinung hat für das Fertigmaterial  selbst bedeutende Nachteile im Gefolge und  ist deshalb sehr gefürchtet. Um diese     rt,Tbel-          stände    zu beseitigen, hat man hinter die     För-          derschnecke    besondere     Einrichtungen    ge  schaltet, durch welche zwar eine Umgestal  tung der     "Struktur"    des Materialstranges  erzielt wurde, ohne jedoch das angestrebte  Ziel zu erreichen.

   Die derart erzielte     "Struk-          tur"    des Stranges ist noch immer so beschaf  fen,     dass-    das Fertigmaterial gegen plötzlich  auftretende Beanspruchungen sehr empfind  lich ist.     Ausserdem    bedeuten diese Einrich-         tungen    eine wesentliche, zusätzliche Be  lastung der Presse und somit auch eine Er  höhung .der aufgenommenen Antriebsleistung  derselben.

   Alle     vorangeführten    Nachteile  werden     erfindungsgemäss    dadurch beseitigt,       dass    die Austrittskante der rotierenden     För-          derschnecke    mit     "Struktur"-Reisszähnen    ver  sehen wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung an einer Ziegelstrang  presse veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen Teil der letzteren im  Längsschnitt mit der Förderschnecke in An  sicht;     Fig.    2, und 3 zeigen in grösserem Mass-  stab in einander zugeordneten Rissen eine  Einzelheit.     Fig.    4 veranschaulicht einen  Formling mit angedeuteter     "Struktur"    bei  Herstellung ohne     "Struktur"-Reisser,    und       Fig.    5 zeigt     einen,    solchen, der bei Verwen  dung eines bisher     bekannten        "Struktur"-          Reissers    erhalten wurde.

        In     Fig.    1 bedeutet 1 die Fördereinrich  tung, und zwar eine übliche Förderschnecke,  2     :den        Presskanal,    3 den     Presskopf    und 4 das       Mundstück.    Die Austrittskante der     Schnecke     1 ist mit einer Leiste 5 versehen, an welcher  eine Reihe von Zähnen 6 vorgesehen ist. Die  Zähne 6 sind     plattenförmig,        untereinander     parallel und sind, in der Richtung der Achse  der     Schnecke    gesehen, zur     Austrittskante     derart schräg angeordnet,     dass    sie beim För  dern das Material nach aussen hin drängen.

         In    :der     Mitte    der Leiste ist ein     etwas.    kräf  tiger ausgebildeter Zahn 7 vorgesehen, der  zur     Austrittskante    senkrecht steht und  gleichfalls in der     Richtung    .der Achse der  Schnecke verläuft.  



  Die     Wirkungsweise    der Einrichtung ist  folgende:  Durch die Schnecke 1 wird das Material,  also bei vorliegendem Ausführungsbeispiel  der Tonstrang, in bekannter Weise gefördert,  wobei das Material ohne     Verwendung    des  Erfindungsgegenstandes eine sogenannte       "Struktur"    erhalten würde, wie dies in     Fig.    4  veranschaulicht ist, .das     heisst    es wären im       Fertigmaterial    deutlich zwei gesonderte  Stränge zu unterscheiden, die erst im Kopf  der Presse     bezw.    im     Mundstück    durch Druck  miteinander vereinigt wurden.

   Durch die  vorgesehenen Zähne 6 wird aber .das Mate  rial infolge der Schrägstellung der Zähne 6  in bezug zur     Austrittskante    der rotierenden       Förderschnecke    nach aussen zu abgedrängt,  wodurch nicht nur ein vollkommenes Durch  reissen der     ,Struktur"    des Stranges     bewirkt     wird, sondern man erhält auch ein Material,  welches im Fertigzustand insbesondere an  der     Oberfläche    plötzlichen Beanspruchungen  zu widerstehen     vermag.    Durch den Mittel  zahn 7 wird das     Aufdieseitedrücken    des Ma  terials     kräftig    unterstützt.  



  Man erhält derart ein im Querschnitt  vollkommen homogenes Material ohne jegliche  Schichtenbildung, während man bei der Ver  wendung bisher bekannter     "Struktur"-Reiss,er       mit den schon einleitend dargelegten Nach  teilen eine deutliche "Struktur" nach     Fig.    5  erhält, wodurch insbesondere die Kanten des  Ziegels plötzlichen Beanspruchungen des Zie  gels. nicht standzuhalten vermögen.  



  Die Zähne können vorteilhaft auswech  selbar angeordnet werden, in welchem Falle  die Leiste 5 fortfallen könnte und die Zähne       unmittelbar    in den Schneckenkörper an der  Austrittskante beispielsweise eingeschraubt  werden könnten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Förderpressen zum Auf reissen der im geförderten plastischen Hate- rial sich zeigenden sogenannten "Struktur", herrührend von der Förderschnecke, dadurch gekennzeichnet, dass .die Austrittskante der rotierenden Förderschnecke mit "Stuktur"- Reisszähnen versehen ist. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zähne zu einander parallel und parallel zur Achs richtung der Förderschnecke verlaufen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne plattenförmig ausgebildet und, in achsialer Richtung gesehen, der art schräg zur Austrittskante angeordnet sind, dass sie beim Fördern das Material nach aussen hin drängen. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass, in achsialer Richtung gesehen, ein zur Austrittskante der Fördereinrichtung senkrecht stehen der Mittelzahn vorgesehen ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zähne auswechselbar an geordnet sind.
CH160993D 1931-10-17 1932-02-27 Vorrichtung an Förderpressen zum Aufreissen der von der Förderschnecke herrührenden sogenannten "Struktur" des geförderten plastischen Materials. CH160993A (de)

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CH160993D CH160993A (de) 1931-10-17 1932-02-27 Vorrichtung an Förderpressen zum Aufreissen der von der Förderschnecke herrührenden sogenannten "Struktur" des geförderten plastischen Materials.

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