CH159554A - Innenbackenbremse, insbesondere für Motorfahrzeuge. - Google Patents

Innenbackenbremse, insbesondere für Motorfahrzeuge.

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CH159554A
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Limited Ford Motor Company
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Ford Motor Co
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      Innenbaekenbremse,        insbesondere    für     nlotorfahrzeuge.       Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  Bremsen, und bezweckt die Schaffung einer  besonders für Motorfahrzeuge geeigneten  einfachen, wirksamen, billig     herstellbaren     und dauerhaften     Innenbackenbremse    mit  einem Paar Einstellmittel bildende,     in    der       Bremsverankerung-splatte    verschiebbar ange  ordneten Stiften, von -denen jeder mit einem  Ende eines Paares gegeneinander gerichteter  Enden von Bremsschuhen im Eingriff ist,  und mit einem Drehorgan, welches zwischen  den Stiften angeordnet und bestimmt ist, die  Stifte und dadurch die anliegenden Brems  schuhenden zu bewegen,

   um so den Spielraum  der Bremsschuhe einzustellen     bezw.    die Ab  nützung des Bremsbelages kompensieren zu  können.  



  Gemäss der Erfindung zeichnet sich diese  Bremse dadurch aus, dass die     Axen    der Stif  ten in einer Geraden liegen und die Stifte in  solcher Verbindung mit den     Enden    der  Bremsschuhe stehen, dass eine     Bewegung    die  ser Schuhenden radial zu den Stiften gestat-         tet,    während eine     Bewegung    der Schuhenden  zueinander in     Axialrichtung    der Stifte aus  geschlossen ist.  



  Obgleich eine solche Bremse relativ billig       herstellbar    ist, funktioniert sie gleichwohl  tadellos.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht        ein    Aus  führungsbeispiel     des    Erfindungsgegenstan  des durch       Fig.    1.     in    einem schematischen Aufriss;       Fig.    2     ist    ein in grösserem     illassgtab    gezeich  neter Schnitt durch die     Bremseinstellvorrich-          tung,    und     Fig.    3 und 4 sind Schnitte nach  den Linien     .3-3    und 4-4 in     Fig.    2.  



  10 bezeichnet eine Bremstrommel, wie sie       gewöhnlich    bei den Bremsrädern von Auto  mobilen verwendet wird. Die Bremstrommel  ist zweiteilig und der     bremsende    Teil ist am  Kranz einer     Bremstrommelscheibe    11 be  festigt. Bremsteil und     Scheibe    11 können  aber auch ein Stück bilden.  



  Auf der Fahrzeugachse 13 ist eine Brems  verankerungsplatte 12     un.drehbar        befestigt,         und eine scheibenförmige     Staubschutzplatte     14 deckt die offene Seite der     Bremstrommel     ab und .schliesst mit dieser eine Kammer ein,  in welcher die neue Einstellvorrichtung an  geordnet ist. Ein Paar starrer Bremsschuhe  15 von     T-förmlgelil        Querschnitt    mit zentraler  Rippe 16 ist an der     Verankerungsplatte    12  gelenkig gelagert und trägt Bremsbeläge 17,  welche auf die Innenseite des Bremsteils der  Trommel 10 wirken.

   Jeder     Bremsschuh    er  streckt sich in seiner Länge auf etwas weni  ger als einen Halbkreis, so     dass-    zwischen dem  einen Paar gegenüberliegender Bremsschuh  enden     genügend    Raum     zum        Einbau    einer       Bremsschuh-Betätigungsvorrichtung    und zwi  schen dem andern Paar gegenüberliegender       Bremsschuhenden    genügend Raum zum Ein  bau einer     Bremseinstellvorrichtung    vorhan  den ist.

   Das Vorgehen zum Ein-     bezw.    Nach  stellen der Bremse ist in der Hauptsache das  selbe     wie    jenes zum Anziehen derselben, das  heisst es besteht im Spreizen eines Paares  gegenüberliegender     Bremsschuhenden.    Der  Einfachheit wegen werden jedoch die gegen  überliegenden Paare     Bremsschuhenden    für je       eine    dieser Operationen benutzt, und wird das  obere Paar Enden zur Einstellung     und    das  untere Paar zur Betätigung der Bremse aus  einander getrieben.  



  Die     Bremsbetätigungsvorrichtung    besitzt  einen verschiebbaren     Keil    18, welcher zwi  schen Paaren voneinander abstehender Wal  zen 19 angeordnet ist, die an den einen En  den der Bremsschuhe drehbar gelagert     sind.     An Stelle dieses Keils kann auch ein Knie  hebel zum Spreizen der     Bremsschuhenden          verwendet    werden.  



  Die Einstellvorrichtung ist auf dem     obern     Ende der     Bremsenverankerungsplatte    zwi  schen den obern     Bremsschuhenden    angeord  net. Diese     Platte    12 besitzt in einer Erweite  rung eine gerade, horizontale Bohrung 22,  deren     Axe    in der     Mittelebene    der     Rippen    16  liegt und     tangential    zu     einem        Kreise    ist, des  sen Radius     ungefähr    das     Mittel    des     grössten     und kleinsten Radius der Bremsschuhe ist.

    Eine zweite Bohrung 23 der     Erweiterung    ist    parallel zur Radase und schneidet die Mitte  der Bohrung 2'2. In die Bohrung 23 ist ein  Einstellkonus 24 geschraubt, -dessen äusseres  Ende als Vierkant 25 ausgebildet ist, wäh  rend dessen inneres Ende mit einem konischen  Kopf 26 versehen ist. Dieser Kopf besitzt  eine Anzahl gleich weit voneinander ab  stehender, von der     Konusspitze    gerade nach  der Basis verlaufender Nuten<B>27.</B> Das äussere  Ende :der Bohrung 23 ist durch einen Deckel  28 abgeschlossen und kann der Raum zwi  schen Kopf 26 und Deckel 28 mit Schmier  stoff gefüllt sein, um ersteren zu schmieren.  



  Der Kopf 26 liegt im Bereich der Bohrung  22, in :die ein Paar Stifte 2-9 von jedem Ende  her eingesetzt ist. Die     innern    Enden dieser  Stifte besitzen     kon-        bezw.    divergierende Keil  uten 27 zusammen  spitzen, welche mit den     N     arbeiten. Die äussern Enden der     Stifte    29  besitzen diametrale Schlitze 30, die zu den  Keilkanten quer stehen und in die die mit an  geschweissten Verstärkungsplatten 3.1     ver-          sehenen    Enden der     Bremsschuhrippen    16 ein  greifen.  



  Wenn die     Bremsschulhenden    in diese  Schlitze eingesetzt sind, wird eine Zugfeder  32 zwischen die Schuhenden eingesetzt, wo  durch die     Bremsschuhrippen    gegen den  Boden der Stiftschlitze und die Stifte 29 ge  gen den konischen Kopf 26 bezogen werden.  Durch     diese    Schlitze wird eine Bewegung der       Bremsschuhenden    zueinander in     Axialrich-          tung    der Stifte 29 verhindert, eine bezüglich  der Stifte radiale     Bewegung    der Schuhenden  jedoch gestattet.

   Durch den Zug der Feder  32     und,die    Anordnung ,der Stifte 29 zwischen  den Enden der Bremsschuhe werden unge  wollte Bewegungen der letzteren     verhindert.     



  Zugfedern 3,3 ziehen die gegenüberliegen  den Enden der Bremsschuhe gegen einen am  untern Ende der     Verankerungsplatte    12     be-          festigten    Anschlag 20, wenn die Bremse in  der ausgerückten Stellung     ist.    Es ist so er  sichtlich, dass die Federn 32,     33,    die     obern     Enden beider Schuhe zusammen von der  Bremstrommel abziehen und einen bestimm  ten     Zwischenraum    zwischen den Brems-      Schuhen und der     Trommel    aufrecht erhalten.  Wenn die untern Enden der Bremsschuhe ge  spreizt werden, gleiten die obern Enden der  selben in den Schlitzen 30. aufwärts, wodurch  die Schuhe über ihren vollen Umfang mit.

         der    Trommel in Kontakt kommen.  



  Die Funktion der Vorrichtung zur Siche  rung der richtigen Einstellung auf allen vier  Bremsen ist von besonderer Nichtigkeit.  Diese wird hier einfach erreicht. Wenn das  Einstellorgan     ?4        gedreht    wird, werden die  Stifte 29 um einen Weg in :der Bohrung 22  ein- und auswärts bewegt, welcher durch die  Tiefe der     Nuten    27 bestimmt ist.

   Es ist er  sichtlich, dass wenn der Einstellkonus 24       bezw.    dessen Kopf     \?6    um eine Nut angezo  gen, das heisst verdreht wird, die Auswärts  bewegung der Stifte etwas grösser ist, als die       Rücklaufbewegung    nach innen, weil sich der  Konus axial vorschiebt, wobei die Differenz  zwischen diesen beiden Wegen jeweils das  Einstellungsmass für die     Nutenintervalle    bil  det.

   Um die gleiche Einstellung jeweils aller  Bremsen, zum Beispiel eines Fahrzeuges, zu  erhalten, wird zweckmässig das Einstell  organ     ?4    so weit bis zum Moment angezogen,  wo die weitere Drehung dieses Organes durch  das Anschlagen der Bremsschuhe auf der  Bremstrommel verhindert wird, die Keil  kanten also nicht mehr weiter über einen       Zahn    gefahren werden können.

   Es ist     ersieht-          lich,        dass    wenn in diesem     Zeitpunkt    die Ein  stellvorrichtung durch eine kleine     Bewegung     des     Vierkantschlüssels    auf die erstfolgende  Nut zurückgestellt wird, ein kleiner,     be-          stimmter    Zwischenraum zwischen den Brems  schuhen und der Trommel erreicht wird. So  wird für alle Bremsen verfahren. Die Tiefe  der Nuten kann so bemessen werden, dass ein  gewünschter Spielraum erreicht wird, was  diese     Einstellvorrichtung    für Wagenbesitzer  oder unerfahrene Mechaniker besonders vor  teilhaft macht.

   Die wichtige Funktion der       Vorrichtung    ist, dass alle vier Bremsen des  Wagens     a.uf    einen gleichen     Bermsschuhspiel-          raum    durch. einfaches Drehen der     Einstell-          vorrightungen    zunächst so weit es geht ein  gestellt werden können.    Unter den mehrfachen Vorteilen der be  schriebenen     Vorrichtung    kann hervorgehoben  werden, dass dieselbe ein Mittel bildet sowohl  zum Spreizen der einstellbaren Enden der  Bremsschuhe, als auch zum Tragen der       ,Schuhe    und Führen der Schwingbewegungen  derselben in ihren unwirksamen Stellungen.

    Sie gestattet ferner eine radiale Bewegung  der     Einstell-Bremsachuhenden,    so dass der  volle Umfang der Schuhe mit der Brems  trommel Kontakt bilden kann.  



  Vielleicht liegt der grösste Vorteil dieser       Vorrichtung    in der Möglichkeit, sie billig  herzustellen. Die     Stiften    29 können zum  Beispiel     unmittelbar    aus kalt gewalztem  Rundeisen mit einem Minimum von Bearbei  tung hergestellt werden, während die Brems  verankerungsplatte nur mit zwei geraden,  sich schneidenden Bohrungen und mit dem  einzigen     konischen    Einstellorgan versehen  werden muss. Diese Konstruktion ist erheb  lich billiger als die sorgfältig     ausgearbeite-          ten    und     teuren,    bisher angewandten Brems  einstellvorrichtungen; sie ist auch sehr  dauerhaft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Innenbackenbremse, insbesondere für Mo torfahrzeuge, mit einem Paar Einstellmittel bildende, in der Bremsverankerungsplatte verschiebbar angeordneten Stiften, von denen jeder mit einem Ende eines Paares gegenein ander gerichteter Enden von Bremsschuhen im Eingriff ist, und mit einem Drehorgan, welches zwischen den Stiften angeordnet und bestimmt ist, die Stifte und dadurch die an liegenden Bremsschuhenden zu bewegen, um so den Spielraum der Bremsschuhe einzustel len bezw. .die Abnützung des Bremsbelages kompensieren zu können, dadurch gekenn zeichnet,
    dass, die Agen der Stiften in einer Geraden liegen und die Stifte in solcher Ver bindung mit den Enden der Bremsschuhe stehen, dass eine Bewegung dieser Schuh enden radial zu den Stiften bestattet, wäh rend eine Bewegung der Schuhenden zuein ander in Agialrichtung .der Stifte ausge schlossen ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Innenbackenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Ende jedes Stiftes zur Aufnahme einer Verstärkungsrippe des zugehörigen Brems schuhes geschlitzt ist, so dass eine Bewe gung der Bremsschuhenden zueinander in Richtung der Bremsschuhaclisen bei diesen Enden ausgeschlossen ist, während eine Bewegung der Bremsschuhenden in einem rechten Winkel dazu nach aussen möglich ist.
    2. Innenbackenbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass. das zwischen den Stiften angeordnete, drehbare Organ als axial bewegliches, konisches Keil organ mit Nuten und mit Gewindeboh rung ausgebildet ist, so dass, eine Drehung des Drehorganes auch eine axiale Bewe gung desselben bewirkt.
CH159554D 1931-03-16 1931-11-21 Innenbackenbremse, insbesondere für Motorfahrzeuge. CH159554A (de)

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