Es ist bereits bekannt, Benzofuran-Derivate herzustellen, in welchen sich in 2-Stellung ein Phenyl- oder ein gegebenen falls substituierter Stilbylrest befindet. Es ist ferner bekannt, diese Verbindungen als optische Aufheller für organische Materialien zu verwenden (französische Patentschrift Nr. 1 562 477).
Weiterhin sind aus der Deutschen Offenlegungsschrift Nr. 1 965 654 analoge Produkte bekannt, die in 2-Stellung einen Stilbazolrest aufweisen. Diese bekannten Verbindungen befriedigen jedoch sowohl hinsichtlich des damit erzielbaren Weissgrades als auch in der Anwendungsbreite noch nicht voll.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum optischen Aufhellen von Textilfasern durch Verwendung von Benzofuran-Derivaten, die farblos bis schwach gelb gefärbt sind und in Lösung violettstichigblau bis grünstichgblau fluoreszieren und der Formel 1
EMI0001.0011
entsprechen, in welcher A ein aromatisches ein- oder mehr kerniges Ringsystem bedeutet, das mit zwei benachbarten Kohlenstoffatomen in der angegebenen Weise mit dem Fu- ran-Kern kondensiert ist, R ein Wasserstoffatom, eine niedere gegebenenfalls durch nichtchromophore Reste substituierte Alkylgruppe,
eine gegebenenfalls durch nichtchromophore Reste substituierte Phenylgruppe oder eine gegebenenfalls funktionell abgewandelte Carboxylgruppe und B ein aroma tisches carbocyclisches oder hterocyclisches Ringsystem be deuten.
Als nichtchromophore Substituenten, die auch an die Reste A und B gebunden sein können, kommen Alkyl-, Alkenyl-, Aryl-, Aralkyl-, Aralkenyl-, Alkoxy-, gegebenen falls funktionell abgewandelte Carboxy- oder Sulfogruppen, Acyl-, Acylamino- oder Sulfonylgruppen in Betracht.
Weiter hin kommen aromatische und hydroaromatische hclerocycli- sche Ringsysteme in Frage, die entweder über ein Kohlen stoff- oder Stickstoffatom mit A und/oder B verknüpft sind. Von den genannten Substituenten können auch mehrere gleichzeitig, die untereinander gleich oder verschieden sein können, an das Molekül der Formel (1) gebunden sein.
Unter einer funktionell abgewandelten Carboxygruppe sind zunächst deren Salze mit farblosen Kationen zu verste hen, wobei Alkalimetall- oder Ammoniumionen bevorzugt sind, und weiterhin solche funktionellen Derivate einer Carboxygruppe, von deren Kohlenstoffatom drei Bindungen zu Heteroatomen ausgehen, insbesondere die Cyangruppe, eine Carbonestergruppe oder eine Carbonsäureamidgruppe. Unter Carbonsäureestergruppen sind insbesondere solche der allgemeinen Formel COOR',
in welcher R' einen Phenylrest oder eine gegebenenfalls verzweigte niedere Alkylgruppe dar stellt, wobei diese Reste weitere Substituenten, wie eine vorzugsweise niedermolekulare Dialkylamino-, Trialkyl- ammonium- oder eine Alkoxygruppe enthalten können.
Unter einer Carbonsäureamidgruppe ist insbesondere eine solche der Formel CONR'R3 zu verstehen, in welcher die Reste R2 und R' Wasserstoffatome oder niedere, gegebenen falls substituierte Alkylgruppen bedeuten, die auch gemein sam mit dem Stickstoffatom einen hydroaromatischen Ring bilden können.
Unter einer funktionell abgewandelten Sulfogruppe sind in Analogie zu den vorstehenden Ausführungen - die Salze mit farblosen Kationen, vorzugsweise Alkalimetall- oder Ammoniumionen, zu verstehen und weiterhin solche Deri vate, in denen die SO2-Gruppe an ein Heteroatom gebunden ist, wie in der Sulfonsäureestergruppe und in der Sulfonamid- gruppe. Unter Sulfonsäureestergruppe ist insbesondere eine solche der Formel SO20R' zu verstehen, in der R' die oben angegebene Bedeutung hat,
und unter Sulfonsäureamidgruppe eine solche der Formel SO2NR2R3, in welcher R2 und R' die vorstehend angegebenen Bedeutungen haben.
Unter einer Acylgruppe ist insbesondere eine solche der Formel COR4 zu verstehen, in welcher R' für einen gege benenfalls substituierten, vorzugsweise niederen Alkylrest oder Phenylrest, steht.
Unter Sulfonylrest ist insbesondere ein solcher der Formel SO2R5 zu verstehen, in welcher RS für eine gegebenenfalls substituierte niedere Alkyl- oder Phenylgruppe steht, die als Substituenten bevorzugt eine niedere Dialkylamino-, Tri- alkylammonium-, Acylamino-oder Sulfogruppe enthalten können.
Unter den Verbindungen der Formel (1) sind insbeson dere die von Interesse, die der Formel (2) entsprechen,
EMI0001.0092
in der P und Q Wasserstoff- oder Halogenatome, niedere Alkyl- oder Phenylgruppen oder zusammen einen ankon- densierten Benzolkern oder eine Alkylengruppe, S', S2 und S' Wasserstoff- oder Halogenatome, niedere Alkyl- oder Phenylgruppen, gegebenenfalls funktionell abgewandelte Carboxy- oder Sulfogruppen,
Acyl-, Acylamino-, Sulfon-, niedere Alkoxy-, Dialkylamino- oder TrialkyIammonium- gruppen bedeuten, wobei die für P, Q, S', S# und S3 genann ten Gruppen durch nichtchromophore Reste substituiert sein können.
Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (2), in welchen zwei der Reste S', SZ und S3 Wasserstoffatome bedeuten und der dritte für einen elektronenanziehenden Rest steht, der in Ortho- oder vorzugsweise Parastellung der Styrylgruppe steht. Als elektronenanziehender Rest kommt hierbei vor allem die Phenyl- oder eine gegebenenfalls funk tionell abgewandelte Carboxygruppe, insbesondere eine Cyangruppe oder eine niedermolekulare Carboalkoxygruppe in Betracht.
Die erfindungsgemäss zu verwendenden Verbindungen lassen sich auf verschiedenen Synthesewegen herstellen. Ein bevorzugtes Herstellungsverfahren für die erfindungsgemäss zu verwendenden Verbindungen wird in dem folgenden Ab schnitt erläutert: Die Benzofuranderivate der Formel 1 können durch Einwirkenlassen auf ein Mol einer Furan-Verbindung (3) von einem Mol einer Carbonylverbindung (4)
EMI0001.0128
oder umgekehrt auf ein Mol einer Verbindung der Formel (5) von einem Mol
EMI0001.0131
einer Carbonylverbindung (6) erhalten werden.
In den ange gebenen Formeln besitzen A, B und R die bei der allgemei nen Formel (1) angegebene Bedeutung und R6 steht für gleiche oder verschiedene gegebenenfalls über ein Sauer stoffatom an das Phosphoratom gebundene Alkyl-, Cyclo- alkyl-, Aralkyl- oder Aryl-Reste. Da die Reste R6 im End produkt nicht in Erscheinung treten, ist ihre chemische Natur im Hinblick auf das Verfahrensprodukt unkritisch.
Man führt das Verfahren vorteilhaft in indifferenten Lösungsmitteln, beispielsweise Kohlenwasserstoffen, wie Toluol oder Xylol, oder Alkoholen, wie Methanol, Äthanol, Isopropanol, Butanol, Glycol, Glycoläthern, wie 2-Methoxy- äthanol, Hexanol, Cyclohexanol, Cyclooctanol, ferner in Äthern, wie Diisopropyläther, Dioxan,
Tetrahydrofuran, ferner in Formamiden und N-Methylpyrrolidon durch. Be sonders geeignet sind dipolare organische Lösungsmittel wie Dimethylformamid und Dimethylsulfoxid.
Als Kondensationsmittel kommen stark basische Verbin dungen in Betracht, wie beispielsweise Alkali- oder Erdal- kalimetallhydroxide, Alkali- oder Erdalkalialkoholate, Alkali- oder Erdalkaliamide, vorzugsweise Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid, Kalium-tert.-butylat oder Natrium-methy- lat, ferner die Alkaliverbindungen des Dimethylsulfoxids und Alkalihydride.
Die Umsetzungstemperatur kann in Abhängigkeit von der Art der Ausgangsmaterialien zwischen etwa 0 und etwa 100 C, vorzugsweise zwischen etwa 10 und etwa 60 C, liegen.
An den Reaktionsprodukten des vorstehenden Verfahrens können weitere, an sich bekannte Umwandlungen vorgenom men werden, die beispielsweise ausgehend von sulfo- oder carboxygruppenhaltigen Molekülen zu Verbindungen mit funktionell abgewandelten Sulfo- oder Carboxy-Gruppen führen.
Im folgenden sind einige bevorzugte erfindungsgemäss zu verwendende Aufheller aufgeführt, die nach den vorstehend genannten Verfahren zugänglich sind:
EMI0002.0045
EMI0003.0001
EMI0004.0001
Die erfindungsgemäss zu verwendenden Verbindungen, die der Formel 1 entsprechen, zeigen im gelösten Zustand eine mehr oder weniger ausgeprägte Fluoreszenz und werden zum optischen Aufhellen von verschiedensten natürlichen und synthetischen Textilfasern verwendet.
Als aufzuhellende Substrate seien beispielsweise synthe tische Textilfasern aus Acetylcellulose, Polyestern, Polyole- finen, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid oder Poly- acrylnitril genannt.
Die in Wasser unlöslichen erfindungsgemäss zu verwen denden Verbindungen können gelöst in organischen Lö sungsmitteln zum Einsatz kommen oder in wässriger Disper sion, vorteilhaft unter Zuhilfenahme eines Dispergierungs- mittels, eingesetzt werden. Als Dispergierungsmittel kommen beispielsweise Seifen, Polyglykoläther, die sich von Fett alkoholen, Fettaminen oder Alkylphenolen ableiten, Cellu- losesulfitablaugen oder Kondensationsprodukte von gege benenfalls alkylierten Naphthalinsulfonsäuren mit Formal dehyd in Frage.
Die in Wasser löslichen erfindungsgemäss zu verwenden den anionischen Verbindungen eignen sich besonders zur optischen Aufhellung von nativen und regenerierten Cellu- losefasern, sowie von Wolle und synthetischen Polyamid fasern.
Die in Wasser löslichen erfindungsgemäss zu verwenden den kationischen Verbindungen eignen sich besonders zur optischen Aufhellung von Mischpolymerisaten des Acryl- nitrils, insbesondere solchen mit einem Mindestgehalt von etwa 85% Acrylnitril.
Die erfindungsgemäss zu verwendenden Verbindungen zeichnen sich z. T. durch eine hervorragende Affinität zu den verschiedensten Fasermaterialien aus. Sie sind aus diesem Grunde besonders dazu geeignet, auch unterhalb Kochtem peratur eingesetzt zu werden, auch dann, wenn es gilt, die verschiedensten Faserarten gleichzeitig aufzuhellen, z. B. in Weichmachungsmitteln, Appreturmitteln, Waschmitteln sowie Wäschenachbehandlungsmitteln. Weiterhin können sie auch in Mischung mit z. B. Farbstoffen oder chemischen Bleich mitteln in Einsatz gebracht werden.
Darüber hinaus zeichnen sie sich durch Hypochlorit- sowie Chloritbeständigkeit aus und können demgemäss in Verbindung mit diesen Substanzen zum Einsatz kommen.
Selbstverständlich können diese Verbindungen auch oberhalb Kochtemperatur, etwa unter HT - oder Thermoso- lierbedingungen zum optischen Aufhellen verwendet werden.
Die Menge der erfindungsgemäss zu verwendenden Ver bindungen der Formel (1), bezogen auf das optisch aufzu hellende Material, kann je nach Einsatzgebiet und gewünsch tem Effekt in weiten Grenzen schwanken. Sie kann durch Versuche leicht ermittelt werden und liegt im allgemeinen zwischen etwa 0,01 und 2%.
Herstellungsbeispiele 1 bis 5 Beispiel 1 Zu einer Suspension von 8 g Natriumhydroxid (Pulver, etwa 90prozentig) in 100 ml Dimethylformamid (DMF) lässt man bei einer Innentemperatur von maximal 50 C eine Lösung von 11,2 g 3-Methylbenzofuran-2-aldehyd und 17,8 g p-Cyan-benzyl-diäthylphosphonat in 100 ml DMF zulaufen. Man lässt 30 Minuten lang nachreagieren, giesst dann auf 1'/2I Eiswasser und stellt mit konzentrierter HCI auf pH 5-7 ein.
Der gelbe Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhält so 15,6 g Rohprodukt vom Schmelzpunkt 136-145'C. Durch Um kristallisieren aus n-Butanol (10t) ml) unter Zusatz von Aktivkohle erhält man das reine 3-Methyl-2-(p-cyan-styryl)- benzofuran der Formel
EMI0004.0054
in Form gelblicher Kristalle vom Schmelzpunkt 148-151 'C. Die Herstellung von 3-Methylbenzofuran-2-aldehyd erfolgte in Analogie zu V. Th. Suu, N.
P. Buu-Hoi und N. Dat Kuong, Bull. Soc. Chim. France 29, 1875 (1962); Schmel2punkt 66,5-68 C. Beispiel 2 9,5 g Benzofuran-2-aldehyd und 16,45 g p-Cyan-benzyl- diäthylphosphonat werden gemeinsam in 100 ml DMF gelöst. Diese Lösung wird unterhalb 30 C zu einer Suspension von 10 g Kaliumhydroxid (Pulver, 85prozentig) in 100 ml DMF zulaufen gelassen.
Nach 30 Minuten wird auf 192 1 Eis wasser gegossen und mit konzentrierter HCI auf pH 5-7 eingestellt. Der gelbliche Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhält so 12 g Roh produkt vom Schmelzpunkt 147-153 C. Durch mehrfache Umkristallisation aus n-Butanol (100-150 ml) unter Zusatz von Aktivkohle erhält man hochreines 2-(p-Cyan-styryl)- benzofuran der Formel
EMI0005.0012
in Form hellgelber Kristalle. Schmelzpunkt 155-156 C.
Die analoge Umsetzung mit 14,85 g Benzyl-diäthyl- phosphonat ergibt 2-Styryl-benzofuran der Formel
EMI0005.0016
vom Schmelzpunkt 125'C, Ausbeute: 12,4 g.
Werden anstelle des p-Cyanbenzyl-diäthyl-phosphonats 18,75 g p-Carbomethoxy-benzyl-diäthyl-phosphonat einge setzt, so erhält man 2-(p-Carbomethoxystyryl)-benzofuran der Formel
EMI0005.0021
vom Schmelzpunkt 179 C, Ausbeute: 16,1 g.
Aus dem Methylester erhält man durch Verseifung die freie Carbonsäure der Formel
EMI0005.0025
vom Schmelzpunkt > 340 C, Ausbeute: 92 %.
(Die Verseifung erfolgte durch Kochen des Methylesters mit wässrig-äthanolischer Natronlauge). Beispiel 3 In Analogie zu Beispiel 1 und 2 erhält man aus 11,2 g 5-Methylbenzofuran-2-aldehyd und 17,8 g p-Cyanbenzyl- diäthylphosphonat mit 8 g Natriumhydroxid-Pulver in ins gesamt 200 ml DMF 14,8 g rohes 5-Methyl-2-(p-cyan- styryl)-benzofuran.Umkristallisation aus n-Butanol (300 ml) unter Zusatz von Aktivkohle ergibt 13,
3 g der reinen Verbin-
EMI0005.0037
Die Herstellung des 5-Methyl-benzofuran-2-aldehyd erfolgte in Analogie zu dem in Beispiel 1 angegebenen Ver fahren.
Beispiel 4 Zu einer Suspension aus 8 g Natriumhydroxid (Puver, etwa 90prozentig) in<B>100</B> ml DMF lässt man bei einer Innen temperatur von etwa 60 C eine Lösung von 7,3 g Benzo- furan-2-aldehyd und 15,2 g p-Phenylbenzyl-diäthylphospho- nat zulaufen. Nach etwa 60 Minuten giesst man auf 11/2 1 Eiswasser und stellt mit konzentrierter HCI auf pH 5-7 ein. Man saugt den gelblichen Niederschlag ab, wäscht ihn mit Wasser, trocknet ihn und kristallisiert ihn aus 250 ml n-Butanol unter Zusatz von Aktivkohle um.
Auf diese Weise erhält man 6,5 g 2-(p-Phenyl-styryl)-benzofuran der Formel
EMI0005.0050
als grünlichgelbe Kristalle vom Schmelzpunkt 235-236 C. Beispiel 5 Bei gleicher Arbeitsweise wie in Beispiel 4 erhält man aus 8 g 5-Methyl-benzofuran-2-aldehyd und 15,2 g p-Phenyl- benzyl-diäthylphosphonat mit 6 g Natriummethylat in ins gesamt 200 ml DMF 7,1 g aus 200 ml n-Butanol unter Zu satz von Aktivkohle umkristallisiertes 5-Methyl-2-(p-phenyl- styryl)
-benzofuran der Formel
EMI0005.0060
als grünlichgelbe Kristalle vom Schmelzpunkt 244-245'C. Erfindungsgemässe Beispiele 6 bis 17 Beispiel 6 Ein Gewebe aus Polyäthylenglykolterephthalatfäden wurde mit einer Dispersion getränkt, die 1,5 g/1 der Verbin dung
EMI0005.0064
und 0,5 g/1 eines handelsüblichen Netzmittels (auf Basis eines oxäthylierten Fettalkohols mit einem Alkylrest von 8 Kohlenstoffatomen und 12 Äthylenglykoläther-Einheiten im Molekül) enthält.
Das so getränkte Textilgut wurde zwi schen Walzen auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 70% abge quetscht und 30 Sekunden einer Trockenhitzeeinwirkung von 180, C ausgesetzt.
Das Gewirke zeigte einen ausgezeichneten, leicht rotsti- chigen Weissgrad. Dieser wurde mit dem ZEISS-Elrepho- Gerät unter UV-Anregung und den Filtern FMX-C, FMY-C und FMZ-C gemäss der Weissgradformel nach Berger WG = Y+ 3 (Z-X) ermittelt. Das wie oben behandelte Gewebe wies einen Weissgrad von 156,2% gegenüber 81% der Roh ware auf.
Beispiel 7 Fäden aus texturiertem Polyamid 6 wurden im Verhält nis 1:10 in einer Flotte behandelt, die 0,15 g/1 der Verbin dung
EMI0006.0001
und 0,5 g/1 des in Beispiel 6 angegebenen Netzmittels ent hielt. Das Material wurde in dieser Lösung 30 Minuten bei 80 C behandelt und im Anschluss wie üblich gespült und getrocknet.
Die Polyamidfäden zeigten einen hervorragenden Weiss- grad (nach Berger) von 149,5%, gegenüber 67,7% des unbe handelten Materials. Beispiel 8 Ein Gewirke aus 2'/2-Acetat wurde nach einer hierfür üblichen Vorwäsche im Verhältnis 1 :20 auf der Haspelkufe mit einer Flotte behandelt, die<B>0,075</B> g/1 der Verbindung (102) enthielt. Das Gewirke wurde in dieser Lösung 45 Mi nuten bei 80 C behandelt und im Anschluss wie üblich ge spült und getrocknet.
Das Material zeigte einen ausgezeichneten Weissgrad (Nach Berger) von 124,5%, gegenüber 65,7%n des nur vor gewaschenen Materials.
Beispiel 9 Ein Gewebe aus Polyä thylenglykolterephthalat wurde im Verhältnis 1 :20 in einer Waschflotte behandelt, die 6 g/1 eines Waschmittels folgender Zusammensetzung enthielt: 9,8% Isotridekanol-Polyglykoläther (mit durchschnittlich 8 Mol Äthylenoxid pro Mol lsotridekanol)
30 % Natriumtripolyphosphat 15 % Tetranatriumpyrophosphat 5 % Natriummetasilikat 2 % Cztrboxymethylcellulose 38 %n Natriumsulfat 0,2% der Verbindung gemäss der Formel (1t12) und 1 g/1 aktives Chlor aus Natriumhypochl < it Das Gewebe wurde bei 25'C 10 Minuten lang gewaschen, gespült und getrocknet. Diese Behandlung wurde bis zu 10mal wiederholt.
Das Gewebe zeigte einen sehr guten Weissgrad (nach Berger) und eine deutliche Weissgradzu- nahme gegenüber dem unbehandelten Material: Rohware WG: 81,1 %; 1mal gewaschen WG: 86,7 /; 10mal gewaschen WG: 99,9% Beispiel 10 Eine Strickware aus Polyacrylnitril mit mehr als 85<B>%</B> Poly- acrylnitrilanteil wurde im Verhältnis 1 :20 in einer Wasch flotte behandelt, die 6 g/1 des Waschmittels gemäss Beispiel 9 enthielt.
Die Strickware wurde jeweils 10 Minuten bei 60 C ge waschen, anschliessend wie üblich gespült und getrocknet. Diese Behandlung wurde bis zu 10mal wiederholt. Der Weiss- grad war ausreichend und betrug nach Berger: Rohware WG: 65,6% 1mal gewaschen WG: 71,2% 10mal gewaschen WG: 81,7% Beispiel l l Ein Gewebe aus Baumwolle wurde im Flottenverhältnis 1 :20 mit einer Flotte behandelt, die 20 g/1 eines Wäsche nachbehandlungsmittels folgender Zusammensetzung ent hielt:
6,7% Distearyl-dimethyl-ammmoniumchlorid 1 % Butandiolesterpolyglykoläther 92,1 h Wasser 0,2%o der Verbindung (102) Das Gewebe wurde jeweils 10 Minuten bei 25'C behan delt, gespült und getrocknet.
Nach 1 bzw. 10 Behandlungen wiesen die Baumwollge webe folgende Weissgrade (nach Berger) auf: Rohware WG: 87,1) e 1mal gewaschen WG: 101,8 l0 10mal gewaschen WG: 129,7% Beispiel 12 Ein Gewebe aus Polyesterfasern wurde mit einer Lösung, die 0,2%0 vom Warengewicht der Verbindung (106) und 0,5 g/1 eines Nonylphenolpolyglykoläthers mit 8 Äthylen oxideinheiten im Molekül enthielt, 45 Minuten bei<B>120'C</B> unter Druck behandelt. Anschliessend wurde mit heissem und kaltem Wasser gespült.
Das Polyestergewebe wies nach dieser Behandlung einen hervorragenden Weissgrad von rötlicher Nuance auf. Beispiel 13 Ein Gewebe aus thermostahilen Polyvinylchlöridfasern wurde mit einer Lösung behandelt, die 0,15 7o vom Warenge wicht der Verbindung (104) und 0,5 g/1 des in Beispiel 12 angegebenen Polyglykoläthers enthielt. Das Gewebe wurde 1 Stunde bei 95'C behandelt und anschliessend gespült. Das Gewebe wies nach dieser Behandlung einen hervorragenden Weissgrad von neutraler Nuance auf.
Beispiel 14 <B>10</B> kg eines Stranggarnes aus einem handelsüblichen Poly- ,tcryInitril-Mischpolymeren mit mindestens 85% Acrylnitril- Anteil wurde mit einer Lösung behandelt, die 11,2% der Ver bindung<B>(113)</B> enthielt. Das Bad wurde innerhalb von <B>30</B> Minuten auf Kochtemperatur gebracht und weitere <B>30</B> Minuten auf dieser Temperatur gehalten. Danach wurde langsam auf<B>50'C</B> abgekühlt und gespült. Das Garn zeigte einen ausgezeichneten Weissgrad von rötlicher Nuance.
Beispiel 15 25 kg Faserflocke aus Polypropylen wurden mit einem Bad behandelt, in dem 0,1 %, bezogen auf das Warengewicht, der Verbindung (102) dispergiert waren. Die Verbindung 102 wurde ihrerseits zuerst in der 10fachen Menge eines Nonyl- phenolpolyglykoläthers mit 10 Äthylenoxideinheiten im Molekül dispergiert. Das Bad wurde innerhalb von 30 Minu ten auf Kochtemperatur gebracht und weitere 30 Minuten auf dieser Temperatur gehalten. Nach dem Abkühlen und Spülen wurde getrocknet.
Das Fasermaterial zeigt einen aus serordentlich brillanten, leicht rotstichigen Weissgrad. Beispiel 16 Ein Gewebe aus Polyamid 6 wurde in einem Flottenver hältnis von l :25 mit einer Waschflotte behandelt, die 0,5 g/1 eines Waschmittels der folgenden Zusammensetzung enthielt:
9,8 % Isotridecanol-Polyglykoläther mit 8 Äthylen oxideinheiten im Molekül 30 % Natriumtripolyphosphat 15 % Tetranatriumpyrophosphat 5 '/o Natriummetasilikat 2 % Carboxymethylcellulose 38,15 r'o Natriumsulfat 0,05% der Verbindung (107) Das Gewebe wurde bei 60 C 10 Minuten gewaschen, gespült und getrocknet. Diese Behandlung wurde 5- bzw. 10mal wiederholt. Das Gewebe zeigte einen hervorragenden Weissgrad von rötlicher Nuance.
Die Weissgradbestimmung nach Berger, Die Farbe 8 (1959) 187 ff. ergab folgende Werte: .
Rohware<B>82,1%</B> 5mal gewaschen 118,4% 10mal gewaschen 121,3% Beispiel 17 Ein Gewirke aus Polyamid 6 wurde im Flottenverhältnis 1:20 mit einer Waschflotte behandelt, die 6 g/1 eines Waschmittels folgender Zusammensetzung enthielt:
12 % Nonylphenoloxäthylat (mit durchschnittlich 10 Mol Äthylenoxid) 40 % Natriumtripolyphosphat 10 %-Natriummetasilikat 3 % Carboxymethylcellulose 1 % Fettalkohol C, & -18 0,2 % der Verbindung (102) Rest Wasser Das Gewirke wurde jeweils 10 Minuten bei 90 C gewa schen, gespült und getrocknet.
Nach dieser Behandlung zeigte es einen ausgezeichneten Weissgrad (nach Berger): Rohware WG: 67,7%% 1mal gewaschen WG:<B>95,1</B> % 10mal gewaschen WG: 153,6%0 In ähnlicher Weise können auch die folgenden Verbin dungen eingesetzt werden, die analog zu den vorstehend an gegebenen Herstellungsmethoden gewonnen werden:
EMI0007.0019
Tabelle <SEP> 1
<tb> <U>UOCH</U> <SEP> = <SEP> CH <SEP> - <SEP> B
<tb> Nr. <SEP> B <SEP> Schmelzpunkt <SEP> Absorption <SEP> in
<tb> <SEP> C <SEP> Dimethylformamid
<tb> .imar <SEP> F10
<tb> (nm)
<tb> 109 <SEP> -- <SEP> C3 <SEP> 143-144 <SEP> 340 <SEP> 5,02
<tb> 110 <SEP> J <SEP> r <SEP> -C <SEP> <B><I>1</I></B>50 <SEP> 341 <SEP> 4,94
<tb> 111
<tb> @ <SEP> 75-77 <SEP> 342 <SEP> 4,09
<tb> 112 <SEP> 136-137 <SEP> 349 <SEP> 4,32
<tb> 113- <SEP> C00CH2C.14 <SEP> 27Ü(,CH<B><I>3)</I></B> <SEP> 3 <SEP> C<B>E</B> <SEP> 30so3 <SEP> - <SEP> 355 <SEP> 4,65
<tb> 114 <SEP> @@ <SEP> 0C3 <SEP> 146-148 <SEP> 346 <SEP> 4,85
<tb> 115 <SEP> NF@C@CH.
<SEP> 236-238 <SEP> 353 <SEP> 5,54
<tb> 116z <SEP> 160-163 <SEP> 370 <SEP> 4,34
<tb> 117 <SEP> li <SEP> (C <SEP> <B>l</B> <SEP> 3) <SEP> 2 <SEP> 196-198 <SEP> 380 <SEP> 4,81
EMI0008.0001
Tabelle <SEP> 1 <SEP> (Fortsetzung)
<tb> Nr. <SEP> <B>B</B> <SEP> Schmelzpunkt <SEP> Absorption <SEP> in
<tb> <SEP> c <SEP> Dimethylformamid
<tb> .lmax <SEP> e <SEP> - <SEP> lti
<tb> (nm)
<tb> GOQ-C(@T@)@ <SEP> 191-193 <SEP> 3<B>5</B>1 <SEP> 5,57
<tb> 118
<tb> 119 <SEP> , <SEP> C0o"G<B>8</B>ir<B>17</B>#YI) <SEP> 88-89 <SEP> 353 <SEP> 4,82
<tb> 120" <SEP> \@@C <SEP> X <SEP> t11) <SEP> 280-289 <SEP> 353 <SEP> 4,77
<tb> <I>12-</I> <SEP> 2 <SEP> 5
<tb> 121 <SEP> -<I>F</I>l <SEP> cpOCH2C1f2H(<I>t</I>K3)2 <SEP> 91-92 <SEP> 353 <SEP> 4,80
<tb> 122 <SEP> - <SEP> _ <SEP> 341 <SEP> 2,69
<tb> Sc@3@a
<tb> 123 <SEP> 347 <SEP> 3,
80
<tb> Na
<tb> 3
<tb> 124 <SEP> # <SEP> ss <SEP> <B>ZAG</B> <SEP> 2]1 <SEP> 5 <SEP> 184-186 <SEP> 346 <SEP> 4,46
<tb> 125 <SEP> @' <SEP> -SGl@ <SEP> ) <SEP> 207-208 <SEP> 349 <SEP> 4,78
<tb> 126 <SEP> 207-209 <SEP> 382 <SEP> 2,96
<tb> 341 <SEP> 4,60
<tb> 127 <SEP> / <SEP> \@@,@fG)3 <SEP> cit@OSa- <SEP> 128 <SEP> CN <SEP> 149-151 <SEP> 356 <SEP> 5,00
<tb> 129 <SEP> 134-136 <SEP> 350 <SEP> 3,37
EMI0009.0001
Tabelle <SEP> 1 <SEP> (Fortsetzung)
<tb> Nr.
<SEP> <B>B</B> <SEP> Schmelzpunkt <SEP> Absorption <SEP> in
<tb> <SEP> C <SEP> Dimethylformamid
<tb> dmax <SEP> e.10-4
<tb> (nm)
<tb> 130 <SEP> 190-192 <SEP> 348 <SEP> 5,61
<tb> 131 <SEP> -- <SEP> v <SEP> 0´K <SEP> 255-257 <SEP> 373 <SEP> 3,37
<tb> 132 <SEP> 0003 <SEP> 103-105 <SEP> 375 <SEP> 3,36
<tb> 133 <SEP> CI@r <SEP> 152-154 <SEP> 382 <SEP> 3,39
<tb> 134 <SEP> <B>-@</B> <SEP> 151-153 <SEP> 338 <SEP> 4,14
<tb> (+) <SEP> 4 <SEP> _
<tb> 135 <SEP> -G'13 <SEP> Cif3Qs<B>0</B> <SEP> - <SEP> 391 <SEP> 3,39
<tb> 136 <SEP> \ <SEP> 89-90 <SEP> 340 <SEP> 4,47
<tb> J.#
<tb> 137 <SEP> -@ <SEP> <B>CH</B> <SEP> 3Qsa <SEP> - <SEP> 376 <SEP> 3,10
<tb> 138 <SEP> <B><I>.-71-\\</I></B> <SEP> 73-75 <SEP> 343 <SEP> 4,82
<tb> 139 <SEP> <B>r%</B>L' <SEP> 113-115 <SEP> 357 <SEP> 4,72
<tb> 0
<tb> 140 <SEP> /s <SEP> \ <SEP> 123-125 <SEP> 355 <SEP> 4,
01
EMI0010.0001
Tabelle <SEP> 1 <SEP> (Fortsetzung)
<tb> Nr. <SEP> B <SEP> Schmelzpunkt <SEP> Absorption <SEP> in
<tb> <SEP> C <SEP> Dimethylformamid
<tb> Ä <SEP> max <SEP> e-10-4
<tb> (nm)
<tb> 141 <SEP> 179 <SEP> 373 <SEP> 4,25
<tb> (Umwandlungs pkt. <SEP> 1400)
<tb> 142 <SEP> 200-202 <SEP> 360 <SEP> 5,12
<tb> @0 <SEP> \
<tb> 143N <SEP> @@ <SEP> 193-195 <SEP> 368 <SEP> 5,29
<tb> 144 <SEP> -C() <SEP> _PH2 <SEP> 279-281 <SEP> 348 <SEP> 4,82
<tb> 145 <SEP> <B>J/</B> <SEP> \ <SEP> CON(CH <SEP> <B>2 <SEP> 1</B>74-176 <SEP> 343 <SEP> 4,88
<tb> <B>OCR</B> <SEP> 3
<tb> 146 <SEP> pp@@3 <SEP> 112-114 <SEP> 352 <SEP> 4,58
<tb> Tabelle <SEP> 2
<tb> R <SEP> 1 <SEP> ,r
<tb> 2
<tb> Nr.
<SEP> R, <SEP> R2 <SEP> B <SEP> Schmelzpunkt <SEP> Absorption <SEP> in
<tb> <SEP> C <SEP> Dimethylformamid
<tb> ,lmax <SEP> e10-4
<tb> (nm)
<tb> 147 <SEP> CH3 <SEP> H <SEP> l <SEP> 144-145 <SEP> 338 <SEP> 4,85
<tb> 148 <SEP> CH, <SEP> H <SEP> 197-198 <SEP> 356 <SEP> 4,70
<tb> 149 <SEP> H <SEP> CH3 <SEP> 126-128 <SEP> 341 <SEP> 4,74
EMI0011.0001
Tabelle <SEP> 2 <SEP> (Fortsetzung)
<tb> Nr.
<SEP> R, <SEP> R2 <SEP> B <SEP> Schmelzpunkt <SEP> Absorption <SEP> in
<tb> <SEP> C <SEP> Dimethylformamid
<tb> .lmax <SEP> e <SEP> <B>1(1' </B>
<tb> (nm)
<tb> 150 <SEP> H <SEP> CH3 <SEP> - <SEP> Z- <SEP> 162-164 <SEP> 345 <SEP> 5,01
<tb> 15<B><I>1</I></B> <SEP> H <SEP> CH3 <SEP> - <SEP> LACH <SEP> 168-170 <SEP> 360 <SEP> 4,64
<tb> 152 <SEP> H <SEP> CH3 <SEP> 168-170 <SEP> 358 <SEP> 4,61
<tb> 153 <SEP> H <SEP> CH3 <SEP> j <SEP> 211-213 <SEP> 358 <SEP> 5,84
<tb> 154 <SEP> H <SEP> CH3 <SEP> _ <SEP> @.
<SEP> 136-137 <SEP> 362 <SEP> 3,39
<tb> 155 <SEP> H <SEP> <B>CH"</B> <SEP> 173-175 <SEP> 360 <SEP> 4,64
<tb> 156 <SEP> (CH3)3C- <SEP> H <SEP> 160-162 <SEP> 357 <SEP> 4,83
<tb> 157 <SEP> CH3 <SEP> <B>CH,</B> <SEP> -_ <SEP> 144-146 <SEP> 342 <SEP> 4,79
<tb> 158 <SEP> CH, <SEP> CH3 <SEP> I <SEP> 189-191 <SEP> 347 <SEP> 4,99
<tb> 159 <SEP> CH3 <SEP> CH3 <SEP> 3 <SEP> 118-121 <SEP> 362 <SEP> 4,18
<tb> 160 <SEP> CH3 <SEP> CH3 <SEP> \ <SEP> N <SEP> 217-219 <SEP> 362 <SEP> 4,64
<tb> 161 <SEP> CH3 <SEP> CH3 <SEP> 238-240 <SEP> 360 <SEP> 5,81
<tb> OCHS
<tb> 162 <SEP> CH3 <SEP> CH3 <SEP> C<B><I>N</I></B> <SEP> 182-184 <SEP> 364 <SEP> 4,90
EMI0012.0001
Tabelle <SEP> 2 <SEP> (Fortsetzung)
<tb> Nr. <SEP> Ri <SEP> R2 <SEP> B <SEP> Schmelzpunkt <SEP> Absorption <SEP> in
<tb> <SEP> C <SEP> Dimethylformamid
<tb> # <SEP> Amax <SEP> e <SEP> .
<SEP> <B>1()- </B>
<tb> (nm)
<tb> OC@3
<tb> 163 <SEP> CH3 <SEP> CH3 <SEP> - <SEP> @.C@CH3 <SEP> 160-162 <SEP> 360 <SEP> 4,67
<tb> 164 <SEP> -CH2-CH2--CH2- <SEP> 163-165 <SEP> 344 <SEP> 5,0
<tb> 165 <SEP> -CH2-CH2-CH2- <SEP> 199-201 <SEP> 349 <SEP> 5,15
<tb> 166 <SEP> -CH2-CH2-CH2- <SEP> @DÜC.R3 <SEP> 205-207 <SEP> 363 <SEP> 4,76
<tb> 167 <SEP> 1 <SEP> -CH,-CH2-CH2- <SEP> @' <SEP> 198-199 <SEP> 364 <SEP> 4,73
<tb> 168 <SEP> --CH2-CH2-CH2- <SEP> 249-251 <SEP> 362 <SEP> 6,05
<tb> 169 <SEP> -CH2-CH2-CH2- <SEP> 220-221 <SEP> 355,5 <SEP> 5,94
<tb> 170 <SEP> H <SEP> CH30- <SEP> \ <SEP> 110-112 <SEP> 347 <SEP> 4,47
<tb> 171 <SEP> H <SEP> CH30- <SEP> <B>G1</B> <SEP> 139-140 <SEP> 354 <SEP> 4,66
<tb> 172 <SEP> H <SEP> CH30- <SEP> @Q(,'''3 <SEP> 157-159 <SEP> 368 <SEP> 4,30
<tb> 173 <SEP> H <SEP> CH30- <SEP> 151-153 <SEP> 370 <SEP> 4,
29
<tb> 174 <SEP> H <SEP> CH30- <SEP> 204-206 <SEP> 363 <SEP> 5,51
<tb> 175 <SEP> H <SEP> CH30- <SEP> \ <SEP> 138-140 <SEP> 357 <SEP> 5,14
EMI0013.0001
Tabelle <SEP> 3
<tb> Nr. <SEP> Konstitution <SEP> Schmelzpunkt <SEP> Absorption <SEP> in
<tb> <SEP> C <SEP> Dimethylformamid
<tb> gmax <SEP> e.1(1-'
<tb> (nm)
<tb> 176 <SEP> \
<tb> 0 <SEP> H <SEP> <B>ca <SEP> 1</B>66-172 <SEP> 359 <SEP> 4,98
<tb> 177 <SEP> 235-236 <SEP> 358 <SEP> 4,75