CH158552A - Verfahren zur Herstellung eines leicht benetzbaren, neutralen Torfdüngers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines leicht benetzbaren, neutralen Torfdüngers.

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CH158552A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Herstellung eines leicht     benetzbaren,    neutralen     Torfdüngers.       Der Torf wird bekanntlich als Boden  verbesserungsmittel in der Landwirtschaft,  besonders in der Gärtnerei, sehr geschätzt.  Voraussetzung für seine Anwendung ist, dass  er in gut durchfeuchtetem Zustande in den  Boden gebracht wird, da sonst sogenannte  Trockenschäden entstehen. Auch muss er hin  reichend entsäuert sein, wenn er im Boden  rasch in milden Humus übergehen soll. Be  feuchtung und     Entsäuerung    sind sichergestellt,  wenn der Torf vor seiner Verwendung als       Humusdünger    den Weg über Stall und Dün  gerstätte genommen hat. Ist dies nicht der  Fall, wie z.

   B. im Gartenbau, wo man den  Torf unmittelbar vom Ballen weg anwendet,  so ist die     Durchfeuchtung    ziemlich schwierig  zu erreichen, da der Torf sich nur langsam  benetzen lässt. Mit Wasser allein befeuchteter  Torf trocknet im Sommer in den obersten  Bodenschichten wieder aus und bleibt dann  oft bis zum Herbst trocken liegen, ohne den  einem tätigen Boden eigenen     Garezustand       herbeizuführen. Dran     pflegt    daher den Torf  unter Wasser- und Kalkzusatz entweder  allein oder zusammen     iiiit    andern     organischen          Stoffen    zu kompostieren und ihn erst nach  längerem Lagern in den Boden zu bringen.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass     man    Torf  auch unmittelbar als     Humusdünger    benutzen  kann, wenn man ihm     Ammoncarbonate    zu  setzt. Eine     Mischung    von lufttrockenem Torf  mit festem     Ammoncarbonat    oder     Ammonbi-          carbonat    lässt sich durch     einfaches        Über-          brausen    mit Wasser durchfeuchten. Am       zweckmässigsten    hat sich ein Zusatz von  etwa 10     "/o        Ammonbicarbonatzum    lufttrocke  nen Torf erwiesen.

   Es entsteht aus dieser  Mischung bei Zusatz von Wasser rasch eine  neutrale, schwarze, krümelige Masse, die mit  dem Boden eine homogene Mischung eingeht.  



  Ebenso wirkt das     Bebrausen    des Torfes  mit einer     wässrigen    Lösung von     Animoncar-          bonat    oder     Ammonbicarbonat.    Eine günstige  Mischung erhält man beispielsweise aus<B>100</B>           Teilen        Torfmull        und        300        Teilen        2,5        %iger          Ammonbicarbonatlösung.     



  Boden, der mit einem derartigen     Torf-          Ammonbicarbonat-Gemisch,    das 80 % Wasser,       0,46        0%        Ammoniakstickstoff        und        0,69        %        Ge-          samtstickstoff    enthält, versetzt ist, zeichnet  sich gegenüber solchem, der die gleiche Menge  unvermischten Torf und solchem, der mit  entsprechenden Mengen kohlensauren Kalks  entsäuerten Torf erhalten hat, durch stärkere  Tätigkeit, gemessen an der     Kohlendioxyd-          Entwicklung,    aus.

   Es bildeten  100     gr    Boden     -j-    Torf unbehandelt 94,2     mgr          CO2,        100        gr        Boden        -f-        Torf        mit        10        %        CaC0s     235,4     mgr        C02,    100     gr    Boden     --f-    Torf mit         10        %        NH4HCOs        362,

  7        mgr        C02.        Zur        Ver-          vollständigung    der Düngewirkung können  dem mit     Ammoncarbonat    behandelten Torf  auch noch andere Düngestoffe, wie     Phosphor-          und    Kaliverbindungen, beigemischt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines leicht benetzbaren, neutralen Torfdüngers, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Torf Ammon- carbonate zusetzt.
CH158552D 1931-04-18 1932-04-04 Verfahren zur Herstellung eines leicht benetzbaren, neutralen Torfdüngers. CH158552A (de)

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