CH157757A - Flüssigkeitsschalter. - Google Patents

Flüssigkeitsschalter.

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CH157757A
CH157757A CH157757DA CH157757A CH 157757 A CH157757 A CH 157757A CH 157757D A CH157757D A CH 157757DA CH 157757 A CH157757 A CH 157757A
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CH
Switzerland
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switching
annular space
liquid
switch
gas
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
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  Flüssigkeitsschalter.    Es ist bekannt, bei Flüssigkeitsschaltern  im Schalterdeckel Öffnungen oder Rohre anzu  bringen, durch die die durch den     Abschalt-          lichtbogen    aus der Schaltflüssigkeit entwickel  ten Schaltgase abziehen können. Die Schalt  gase reissen jedesmal eine beträchtliche Menge  Schaltflüssigkeit mit, so dass insbesondere bei  Nadelschaltern mit verhältnismässig kleiner  Flüssigkeitsfüllung die Gefahr besteht, dass  nach wenigen Abschaltungen der Flüssig  keitsspiegel im Schaltgefäss so tief gesunken  ist, dass die Kontakttrennung nicht mehr unter  Schaltflüssigkeit erfolgt.

   Um die Schalter be  triebsbereit zu halten und zu vermeiden, dass  die Schalter ohne Schaltflüssigkeit schalten  und dadurch zerstört werden, ist eine beson  dere Überwachung der Schalter erforderlich,  die umständlich und teuer ist.  



  Es sind Einrichtungen bekannt, welche  die Überwachung des Flüssigkeitsstandes in  Flüssigkeitsschaltern dadurch unnötig machen,  dass sie die Schaltgase vor dem Austreten    aus dem Schalter von der mitgerissenen  Schaltflüssigkeit trennen. Diese bekannten  Einrichtungen besitzen jedoch alle Umlen  kungen und     Querschnittsverengungen    im Ab  zugsweg des     Gasflüssigkeitsgemisches.    Sie  haben infolgedessen beträchtliche Stauwir  kungen in diesem Abzugsweg zur Folge und  verhindern dadurch den zur Vermeidung von  Explosionen des Schaltgefässes nötigen raschen       Druckausgleicb.     



  Insbesondere ist auch eine an das Schalt  gefäss angeschlossene Schleudervorrichtung  bekannt, welche mit dem Schaltgefäss durch  ein enges rechtwinklig zur Flüssigkeitsbewe  gung in das Schaltgefäss einmündendes Rohr  in Verbindung steht.  



  Nach der Erfindung wird ein der plötz  lichen Gasentwicklung durch den     Abschalt-          lichtbogen    entsprechender rascher Druckaus  gleich unter gleichzeitiger Vermeidung von  Flüssigkeitsauswurf dadurch geschaffen, dass  das Schaltgefäss unmittelbar in einen sich      an seinen obern Teil anschliessenden Ring  raum von rundem Querschnitt übergeht, der  mit aus seiner Mitte herausführenden Gas  abzugsstellen     versehen    ist und in dem das  beim     Abschalten        hineingetriebene    Gasflüssig  keitsgemisch in der durch den runden Quer  schnitt des Ringraumes vorgeschriebenen  Kreisbahn umläuft und dadurch geschleudert  wird.

   Bei dieser Ausbildung der Schleuder  einrichtung findet eine Drosselung beim Über  gang des     Gasflüssigkeitsgemisches    aus dem  Schaltgefäss in den Ringraum nicht statt.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel der Erfindung ein Nadelschalter dar  gestellt. .   2 ist das Schaltgefäss, welches unten  durch einen Boden 3 abgeschlossen wird, an  dem das feste Schaltstück 4 sitzt. Nach oben hin  wird das Schaltgefäss 2 durch den Deckel 5 ab  geschlossen, durch     der)    der Schaltstift 6 zur Be  rührung mit dem festen     Schaltstück4    hindurch  geführt ist. Der Deckel 5 bildet einen Ringraum  7 von rundem Querschnitt, der mit dem Schalt  gefäss 2 in unmittelbarer Verbindung steht.

    Wird beim Abschalten der Schaltstift 6 hoch  gezogen und vom festen Schaltstück 4 ge  trennt, so reissen die Schaltgase, die durch  den zwischen Schaltstift 6 und     Scbaltstück    4  brennenden     Abschaltlichtbogen    aus der Schalt  flüssigkeit 8 entwickelt werden, die über  ihnen befindliche Schaltflüssigkeit mit nach  oben und das     Gasflüssigkeitsgemisch    wird  durch die herabgezogene innere Deckelfläche  in Pfeilrichtung in den Ringraum 7 stetig  hineingeleitet, in dem es infolge des runden  Querschnittes des Ringraumes zu einem Um  lauf im Kreis gezwungen und geschleudert  wird.

   Während sich dabei die schwereren  Flüssigkeitsteilchen nach der Wandung zu    bewegen, scheiden sich nach der Mitte zu  in dem durch den strichpunktierten Kreis  umgrenzten Raum die Schaltgase ab und  ziehen durch die Rohre 9 ab, die mit     tropfen-          förmigem        Querschnitt    dem im Ringraum um  laufenden     Gasflüssigkeitsgemisch    den gering  sten Widerstand bieten. Die sich nach dem  Schleudern unten im Ringraum ansammelnde  Schaltflüssigkeit fliesst durch das Isolierrohr  10 dem Schaltgefäss -2 wieder zu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsschalter mit Schleudereinrich tung für das bei der Abschaltung gebildete Gasflüssigkeitsgemisch, dadurch gekennzeich net, dass das Schaltgefäss in einen sich un mittelbar an seinen obern Teil anschliessen den Ringraum von rundem Querschnitt über geht, der mit aus seiner Mitte herausführen den Gasabzugsstellen versehen ist und in dem das beim Abschalten hineingetriebene Gasflüssigkeitsgemisch in der durch den run den Querschnitt des Ringraumes vorgeschrie benen Kreisbahn umläuft und dadurch ge schleudert wird. UNTERAN SPRü CHE 1.
    Flüssigkeitsschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringraum in den Schalterdeckel eingebaut ist. 2. Flüssigkeitsschalter nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein vom Ringraum in das Schaltgefäss führendes Rohr (10), durch das die geschleuderte Schaltflüssig keit dem Schalter wieder zufliesst.
CH157757D 1930-12-19 1931-10-16 Flüssigkeitsschalter. CH157757A (de)

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DE157757X 1930-12-19

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CH157757A true CH157757A (de) 1932-10-15

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ID=5678991

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CH157757D CH157757A (de) 1930-12-19 1931-10-16 Flüssigkeitsschalter.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763038C (de) * 1933-02-24 1953-07-27 Neumann Hochspannungs App G M Elektrischer Schalter mit verdampfbarer Fluessigkeit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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