DE423976C - Nachfuelleinrichtung fuer nasse Gasmesser - Google Patents

Nachfuelleinrichtung fuer nasse Gasmesser

Info

Publication number
DE423976C
DE423976C DEE31376D DEE0031376D DE423976C DE 423976 C DE423976 C DE 423976C DE E31376 D DEE31376 D DE E31376D DE E0031376 D DEE0031376 D DE E0031376D DE 423976 C DE423976 C DE 423976C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
piston
water
pump
plunger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE31376D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GASWERKSBAU und MASCHINEN FABR
Original Assignee
GASWERKSBAU und MASCHINEN FABR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GASWERKSBAU und MASCHINEN FABR filed Critical GASWERKSBAU und MASCHINEN FABR
Application granted granted Critical
Publication of DE423976C publication Critical patent/DE423976C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/30Wet gas-meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Nachfülleinrichtung für nasse Gasmesser. Die Erfindung betrifft eine Nachfülleinrichtung für nässe Gasmesser, bei der eine ventil- und dichtungslose Kolbenpumpe zur Förderung des Wassers benutzt wird. Bei den bekannten Einrichtungen geht der Kolben sehr lose im Zylinder, und es wird deshalb, um überhaupt mit dieser Pumpe fördern zu können, der Förderhub schneller als der Saughub gemacht. Bei der einen Art (Patente 309596 und 266835) ist eine vom Kolben beim Saughub freigelegte öffnung in der Zylinderwand vorhanden, während bei der anderen Art (Patent 309990) der Kolben aus dem Zylinder herausgezogen wird, so daß das Wasser oben eintreten kann, das dann beim Förderhub in der hohlen Kolbenstange emporsteigt. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun weder eine vom Kolben zeit"veise freigelegte öffnung in der Zylinderwand benutzt, noch der Kolben aus dem "Zylinder herausgezogen. sondern es werden der Einströmweg und der Ausströmweg w ährend des Spieles unverändert gelassen, aber so bemessen, daß der Widerstand des ersteren wesentlich größer ist als der letztere, so daß infolge des schnelleren Förderhubes trotzdem gefördert wird. Dabei wird der zwischen Kolben und Zylinder vorhandene Spielraum entweder als Einström- oder Ausströmweg verwendet.
  • Bemerkt wird noch, daß eine auf einem ähnlichen Gedanken beruhende Pumpe für allgemeine Zwecke bekannt ist (Patent i23282). Hierbei sind in der Richtung des Druckhubes Widerstände in den Zylinderraum (Rippen) eingebaut, welche dem Rückströmen des Wassers während des Druckhubes vorbeugen sollen. Diese Einrichtung ist jedoch für Nachfüllpumpen an Gasmessern nach Ansicht der Erfinder ungeeignet, da zu ihrer richtigen Wirkungsweise vor allein eine hohe Tourenzahl Bedingung ist, die man bei Gasmessern nicht erreichen kann. Weiter besitzt diese Pumpe eine Stopfbüchse, «-elches Konstruktionselement in Gasmessern verpönt ist.
  • In beiliegender Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen die Abb. i, 2 und d. prinzipielle Anordnungen des Erfindungsgegenstandes, während die Abb. 3 einen Gasmesser gebräuchlicher Konstruktion von vorn gesehen, Brustkasten und Wassersack im Schnitt, darstellt, in welchem eine beispielsweise Ausführungsform einer Nachfülleinrichtung eingebaut ist.
  • Abb. i stellt die einfachste prinzipielle Anordnung dar. Das unten geschlossene Gefäß r taucht mit seinem unteren Ende in den Wasservorratsbehälter 2 und führt durch den Boden des Behälters 3 eingedichtet bis über dessen höchsten Wasserstand. In der Wandung des Gefäßes i befindet sich nahe am Boden eine kleine (Öffnung q., durch welche Wasser aus dem Behälter 2 eindringen kann. Der V erdrängerkolben 5 ist .in dem Gefäß i mit Spielraum verschiebbar artgeordnet.
  • Wird nun der Kolben 5 etwas gehoben, so füllt sich der darunter frei werdende Raum im Gefäß i nach einiger Zeit durch die kleine Öffnung d. mit Wasser, und wenn der Kolben dann durch irgendeine Kraft rasch wieder herunterbewegt wird, so kann das Wasser nicht schnell genug durch die (5fffnung d. entweichen und steigt in den Spielraum zwischen Kolben 5 und Gefäß i in die Höhe bzw. wird durch die rasche Bewegung auch hochgeschleudert, so daß es möglich ist, einen Teil dieses Wassers am oberen Rande des Gefäßes i zum Überlaufen in den Behälter 3 zu bringen. Dazu soll die Verdrängung des Kolbens womöglich etwas größer sein, als zur Auffüllung des Spielraumes zwischen Kolben 5 und Gefäß i nötig wäre, und außerdem soll die Abwärtsbewegung des Kolbens möglichst rasch und stoßartig erfolgen. Lm größere Verunreinigungen, die das kleine Loch d. verstopfen könnten, fernzuhalten, kann noch ein Schutzsieb 6 um das Gefäß i angebracht werden.
  • Bei der beschriebenen Anordnung von Gefäß i und Kolben 5 ist der Reibungswiderstand, den das aufsteigende Wasser im Spielraum zwischen Kolben und Gefäß in dünner Schicht an den beiderseitigen Wandungen findet und somit auch der Kraftbedarf ziemlich groß.
  • In Abb. : .ist eine Anordnung dargestellt, bei der die Wasserreibung und somit der Kraftbedarf erheblich geringer sind. In dem Vorratsbehälter 2 befindet sich das kleine Gefäß i, in dem mit Spielraum der kurze Kolben 5 beweglich ist. Der Kalben hat eine Durchbohrung, in welcher das Rohr 7 dicht befestigt ist, und dieses Rohr 7 ist seinerseits frei beweglich durch das mit dem Boden des Behälters 3 dicht verlötete Rohr 8 bis über den höchsten Wasserstand des Behälters 3 geführt. Wird der Kolben 5 samt Rohr 7 etwas gehoben, so füllt sich das Gefäß i durch den Spielraum zwischen i und 5 finit Wasser. welches, wenn der Kolben rasch wieder nach abwärts bewegt wird, teils durch den Spielraum zwischen i und 5 und teils durch das Rohr 7 zu entweichen trachtet, und zwar werden die Mengen im umgekehrten Verhältnis stehen wie die Durchflußwiderstände. Es wird um so mehr Wasser durch das Rohr 7 entweichen, je enger der Spielraum zwischen i und 5 ist. Dieser Spielraum kann aber aus praktischen Gründen, um Verschmutzungen zu vermeiden, nicht zu eng gemacht werden, daher wird auch diese Vorrichtung im Verhältnis zum Kraftbedarf nur einen geringen rffekt aufweisen.
  • Im Dampfmaschinenbau ist nun eine Dichtung für überhitzten Dampf, »Labyrinth-Dichtung« genannt, bekannt geworden, welche ohne angepreßte Dichtungsmittel oder Packungen abdichtet und die auf dem Prinzip beruht, den Dampf an den zu dichtenden Stellen so lange durch Querschnitte zu leiten, welche fortwährend die Strömungsrichtung und in der Regel auch die Ouerschnittsweite ändern,. bis die dem Dampfe innewohnende kinetische Energie fast verbraucht ist..
  • Eine ähnliche Art der Abdichtung. kann ::sich im vorliegenden Falle angewendet wer-@en. Abb. 3 stellt mit geringen Änderungen genau die gleiche Anordnung dar wie Abb. 2, nur zeigt die Abb. 3 ein Beispiel für den Einbau und Antriebsmechanismus der Anordnung in einem Gasmesser.
  • Der Wassersack 2 ist entsprechend seiner Verwendung als Wasservorratsbehälter in bekannter Weise sehr geräumig ausgeführt. Das Kolbengefäß i ist, um den Wasservorrat möglichst erfassen zu können, ganz am Boden angeordnet. Das Steigrohr 7 ist durch einen Führungsbock g (der zugleich die Hubbegrenzung nach oben bildet) und an seinem oberen Ende mittels Gelenk: io, durch Hebel i i, Scharnier 12 und Lagerbock 13 möglichst geradegeführt. Mit dem Hebel i i ist e--enfalls in 12 drehbar gelagert der Hebel 14 starr verbunden, der mit seiner Gleitfläche 15 auf einer Kurvenscheibe 16 gleitet, welche an der Trommelwelle 1; befestigt ist. Dreht sich nun die Trommel und damit die Kurvenscheibe 16 in der .eingezeichneten Pfeilrichtung, so wird durch die Spiralkurve die Gleitfläche 15 und durch die Hebelanordnung das Rohr 7 samt Kolben 5 langsam gehoben, und das Gefäß i füllt sich, wie schon beschrieben, mit Wasser, so lange, bis die Gleitfläche 15 an der Stufe der Kurvenscheibe 16 zum Abschnappen kommt; dann fällt das ganze Svstein durch sein Eigengewicht herunter, der Kalben 5 verdrängt das Wasser in i, und dieses entweicht.
  • Der Kolben 5 ist nun so ausgebildet, daß er mit einem Mantel 18 das Gefäß i wiederum mit genügend Spielraum nach außen umschließt un,1 damit eine Art Labyrinthdichtung bildet. Dadurch ist das Wasser, welches durch den Spielraum, der zwischen i und 5 sowie zwischen t und 18 gebildet wird, entweichen will, "ezwungen, an der Oberkante des Gefäßes i scharf seine Strömungsrichtung umzukehren, und nicht genug damit, muß es auch noch bei seinem Austritt an der Unterkante von 18 an tiefster Stelle die dort schwerer lastende Wassermasse des Vorratswassers beschleunigen und verdrängen. Dies sind so große Durchflußwiderstände für das Wasser, daß dieses zum größeren Teil lieber durch (las reibungslosere Steigrohr 7 aufsteigen und bei der Mündung i9 in den Brustkasten 3 austreten wird. Ein kleiner SChiriIl2o verhindert ein Zurückfallen des Wassers durch (las Durchführungsrohr B. Die Unterseite 21 des Kolbens kann noch zur Erleichterung des Wassereintrittes in das Rohr ; inundstückförmig ausgenommen werden.
  • Wie aus der Abb. 4 ohne weiteres hervorgeht, kann diese Art »Labyrinthdichtung« noch vollkommener gemacht werden durch Anbringen von mehreren Mänteln 18 und 22 usf. am Kolben bei entsprechender Vermehrung der Gefäßzargen 1, 23 usw. Auch können die OOuerschnitte zwischen den Kolbenmänteln und einzelnen Gefäßzargen verschieden groß ausgeführt werden, wodurch el)enfalls der Durchflußwiderstand infolge wechselnder Durchflußgeschwindigkeit wächst. Nur praktische Erwägungen bilden hier die Grenze.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nachfülleinrichtung für nasse Gasmesser mit ventil- und dichtungsloser Kolbenpumpe, bei der der Druckhub schneller ist als der Saughub, dadurch gekennzeichnet, daß das Spiel zwischen Kolben und Pumpenzylinder so groß ist, daß durch den Ringraum zwischen Kolben und Zylinderwand das Einströmen in den Zylinder (Abb. 2 bis 4) oder die Förderung au> dem Zylinder (Abb. i) möglich ist, und daß die Strömungswege der Pumpe, die während des Spieles unverändert bleiben, derart ausgestaltet sind, daß der Widerstand des Einströmweges wesentlich größer ist als der Widerstand des Förderweges.
  2. 2 Nachfülleinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen oben offenen, mit seinem unteren Teil in einen Flüssigkeitsbehälter (2) tauchenden Zylinder (i), in den die Flüssigkeit beim Hochgang eines Plungers (5) durch eine oder mehrere Öffnungen (q.) strömt und den die Flüssigkeit beim Plungerniedergang teils durch diese Öffnungen, teils durch den Spielraum zwischen Plunger (5) und Zylinder (i) verläßt (Abb. i).
  3. 3. N achfülleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Kolben ein oder mehrere zvlindrische Mäntel (18, 22) vorgesehen sind, die den Zvlinder bzw. die .diesen umgebenden .NZäntel (23) in abwechselnder Folge umfassen zu dem Zwecke, die aus dem Zylinder in den Vorratsbehälter beim Kolbenniedergang strömende Flüssigkeit zu einem ein- oller mehrmaligen Richtungswechsel zu zwingen.
DEE31376D 1924-07-21 1924-10-11 Nachfuelleinrichtung fuer nasse Gasmesser Expired DE423976C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT102508T 1924-07-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE423976C true DE423976C (de) 1926-01-14

Family

ID=3621028

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE31376D Expired DE423976C (de) 1924-07-21 1924-10-11 Nachfuelleinrichtung fuer nasse Gasmesser

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT102508B (de)
DE (1) DE423976C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT102508B (de) 1926-02-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH493707A (de) Schwimmer
DE423976C (de) Nachfuelleinrichtung fuer nasse Gasmesser
DE932185C (de) Einrichtung zum Entgasen von Wasser, insbesondere von Kesselspeisewasser
DE329710C (de) Gezeitenkraftanlage
DE1048152B (de) Vorrichtung zum intermittierenden Foerdern von Fluessigkeiten
DE607724C (de) Steuervorrichtung mit Fluessigkeitsverschluss fuer Gasmesser
DE507866C (de) Vorrichtung zum Lockern von sperrigem Gut bei der Zufuehrung
DE546944C (de) Dampfwasserableiter mit Schwimmer und Kugelventil
DE191C (de) Abdampf-Apparat
DE611270C (de) Hilfsbehaelter fuer den Schwimmer eines Haupteinlassventils fuer Wasserbehaelter
DE221450C (de)
DE342854C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Kraft durch Auftrieb
DE381988C (de) Druckluft-, Druckgas- oder Dampf-Saeureheber
DE456307C (de) Dampfwasserableiter mit Bewegung des Ablassorgans durch Kippgefaesse
DE41111C (de) Luftpumpe für Kältemaschinen
DE79937C (de)
DE729224C (de) Fuellkopf fuer Fluessigkeitsbehaelter
DE707459C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Metallschrot, insbesondere Bleischrot
AT57211B (de) Wassermesser mit umlaufendem Kolben.
DE587164C (de) Vorrichtung zur Regelung einer ueber ein Wehr stroemenden Fluessigkeit
DE171014C (de)
DE464073C (de) Zapfvorrichtung fuer abgemessene Fluessigkeitsmengen
DE385346C (de) Bodenventil fuer Brunnen
DE163676C (de)
DE353427C (de) Vorrichtung zum Beschicken keramischer Brennoefen mit fluessigem Brennstoff