CH155804A - Steigeinrichtung an Skiern. - Google Patents

Steigeinrichtung an Skiern.

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CH155804A
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skis
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Weissenburger Adolf
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Weissenburger Adolf
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      Steigeinrichtung    an Skiern.    Es sind viele Versuche gemacht worden,  das Steigen auf Skiern leichter zu gestalten.  So sind zum Beispiel schon Felle zum An  schnallen, Widerstandsbleche zum     Anklarn-          mern    und dergleichen mehr vorgeschlagen  worden. Aber es ist lästig, die Steighilfe bei  jeder Steigung anschnallen und bei der Ab  fahrt abschnallen und verwahren zu müssen.       Anschraubbare    Steighilfen, die allen Zwecken  entsprechen, sind nicht vorhanden. Eine gute       Steighilfe    muss rasch     artgeklappt    und ebenso  rasch wieder entfernt werden können.

   Sie  darf bei der Abfahrt weder die Sohle noch  die Seiten des Skis bedecken, sondern muss  so angebracht sein, dass sie nur an der Ober  fläche des Skis sich befindet. Wenn sie zum  Steigen     angeklappt    ist, muss sie unter der  Sohle des Skis liegen, damit sie den durch  das Gewicht des Fahrers komprimierten  Schnee als Widerstand hat, nicht den     lok-          keren    Schnee seitlich vom Ski. Sie darf im       angeklappten    Zustand seitlich nicht vorstehen,  um die Fahrt und den Fahrer nicht zu be-    hindern, und ferner darf sie dem Schnee  keine Möglichkeit geben, sich daran     anzu-          ballen.     



  Die Steigvorrichtung gemäss der Erfin  dung erfüllt     alle    diese schwierigen Forderun  gen. Sie ist gekennzeichnet durch einen  Schwenkarm mit einer Steigplatte, welcher  um einen auf der Skioberseite befestigten,  die Drehachse bildenden Schraubenbolzen  schwenkbar ist, die mit dem Lot auf die Ski  ebene einen spitzen Winkel bildet, so dass  der Schwenkarm mit der Steigplatte bei der  Abfahrt vorne auf den Ski, dagegen beim  Steigen nach hinten unter die Skisohle ge  schwenkt werden kann, wobei er an der Seite  des Skis flach anliegt und die Steigplatte  dadurch, dass in dieser Lage eine am Schwenk  arm befestigte Lagerplatte mit einer am Ski  festen     Unterlagsplatte    einen kleinen, sich in  der Fahrtrichtung öffnenden Winkel ein  schliesst,

   beim Anziehen einer auf dem Schrau  benbolzen befindlichen Mutter an die Skisohle       angepresst    wird.      Die Zeichnung stellt beispielsweise eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dar.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht und     Fig.2    ein  Grundriss der Vorrichtung in Ruhestellung;       Fig.    3 ist eine Ansicht und     Fig.    4 ein Grund  riss davon in Arbeitsstellung.  



  Die Steigvorrichtung umfasst einen Schwenk  arm 1 mit einer Steigplatte 2 und ein Be  festigungsstück 3, welches einen Schrauben  bolzen 4 trägt. Der Schwenkarm 1 trägt an  seinem Ende die Platte 5, welche sich auf  der geneigten Fläche 6 des Stückes 3 dreht.  Die Achse der Schrauben 4 bildet mit der  Senkrechten auf den Ski einen spitzen Win  kel 7. Dieser ist so gewählt, dass nach Lösen  der Flügelmutter 8 der Schwenkarm 1 sich  so herumschwenken lässt,     dass    die Wider  standsplatte 2 unter die Skisohle zu liegen  kommt. Die Vorrichtung nimmt dann die in       Fig.    3 und 4 dargestellte Lage ein. Die bei  den Platten 5 und 6 schliessen nun den  spitzen Winkel 9 miteinander ein.

   Wird die  Flügelmutter 8 angezogen, so bewegt sich  die Platte 2 infolge dieses Winkels nach  oben und presst sich gegen die Skisohle, so  dass sie beim Fahren mit dem Ski fest ver  bunden ist. Bei der Abfahrt kommt die Vor  richtung gänzlich auf den Ski zu liegen, wie    aus     Fig.    1 und 2 ersichtlich ist, so dass sie  nicht stört. Die Steigplatte 2 kann beliebig  ausgeführt sein. Sie kann eine Widerstands  kante haben, wie in der Zeichnung gezeigt  ist, sie kann aber auch länger sein und meh  rere solcher Kanten besitzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steigeinrichtung an Skiern, gekennzeich net durch einen Schwenkarm mit einer Steig platte, welcher um einen auf der Skioberseite befestigten, die Drehachse bildenden Schrau benbolzen schwenkbar ist, die mit dem Lot auf die Skiebene einen spitzen Winkel bil det, so dass der Schwenkarm mit der Steig platte bei der Abfahrt vorne auf den Ski, dagegen beim Steigen nach hinten unter die Skisohle geschwenkt werden kann, wobei er an der Seite des Skis flach anliegt und die Steigplatte dadurch, dass in dieser Lage eine am Schwenkarm befestigte Lagerplatte mit einer am Ski festen Unterlagsplatte einen kleinen, sich in der Fahrtrichtung öffnenden Winkel einschliesst,
    beim Anziehen einer auf dem Schraubenbolzen befindlichen Mutter an die Skisohle angepresst wird. -
CH155804D 1931-03-07 1931-08-06 Steigeinrichtung an Skiern. CH155804A (de)

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