CH154653A - Metall-Schuheinlage. - Google Patents
Metall-Schuheinlage.Info
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Description
Metall-Schuheinlage. Die Erfindung betrifft eine aus Metall bestehende orthopädische Schuheinlage für Senk- und Plattfüsse. Gemäss der Erfindung weist die Metallsohle Durchbrechungen und eine Unterlage aus Feuchtigkeit aufsaugen dem Stoff auf, so dass die Einlage, trotzdem sie aus Metall besteht, die Feuchtigkeit des Fusses aufzunehmen vermag. Zweckmässig be steht die Metallsohle aus nichtrostendem Stahl. Da dies Metall verhältnismässig teuer ist, so empfiehlt es sich, den Metallkörper aus einem möglichst dünnen Blech herzustellen.
Dieses erhält zweckmässig dadurch eine hohe Steifigkeit, dass die Metallsohle auf ihrem rückwärtigen Teil mit einer Randumbörde- lung versehen wird; diese Umbördelung um fasst die Unterlage und verbindet sie mit dem Metallkörper. Ausserdem kann aber auch zu letzterem Zweck noch mindestens eine Zunge an dem Metallkörper vorgesehen sein. Zur weiteren Versteifung des Metallkörpers kann auch noch mindestens eine an den vertieften Fersenteil anschliessende Verstärkungsrippe vorgesehen sein. Zweckmässig sind auch an der erwähnten Verstärkungsrippe Durch brechungen angebracht.
Um ein gutes Haften der Einlage im Schuh zu erzielen, ist sodann zweckmässig mindestens ein rohrförmiger Teil aus dem Metallkörper nach unten her ausgedrückt, welcher Teil ausserdem noch zu einer Versteifung des Metallkörpers, sowie zur Verbindung der Unterlage mit dem Me tallkörper dient.
Die Zeichnung veranschaulicht eine ge mäss der Erfindung ausgebildete Schuhein lage in Fig. 1 in Draufsicht, in Fig. 2 in einem Längsschnitt und in Fig. 3 in einem Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1 als Ausführungsbeispiel.
Die Metalleinlegesohle a, welche vorzugs weise aus nichtrostendem Stahlblech besteht, weist eine mindestens annähernd sich auf ihre ganze Länge erstreckende Unterlage c aus Feuchtigkeit aufsaugendem Stoff, zum Beispiel aus präpariertem Papier oder der- gleichen, sowie an ihrem Fersenteil eine Randumbördelung b auf. Zur Vereinigung der Unterlage mit dem Metallkörper a kön nen ausser dem umgebördelten Rand auch noch ein oder mehrere Ansätze d oder, wie in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist, wenig stens eine aus dem Metallkörper nach unten herumgebogene Zunge d' angeordnet ;ein.
Der Metallkörper a weist sodann eine An zahl von Durchbrechungen e auf, welche seine Oberseite mit der aufsaugefähigen Unterlage c verbinden. Ferner besitzt der Metallkörper noch eine von vorn nach rück wärts sich erstreckende und rückwärts an eine ballige Vertiefung h des Fersenteils an schliessende Rippe f, die aus dem Metall körper nach unten herausgedrückt ist. Wenigstens einige der Durchbrechungen e sind, wie dargestellt, längs jener Rippe f an geordnet.
Aus dem Metallkörper a ist ferner noch ein kurzer rohrförmiger Teil g nach un ten herausgedrückt, deren unterer Rand etwa in einer Ebene mit dem Rand der Umbörde- lung b liegt, so dass er sich in die Schuhsohle eindrücken und das Haften der Einlage im Schuh gewährleisten kann; ausserdem trägt dieser Teil y auch zu einer Versteifung des Metallkörpers, sowie zur Vereinigung der Unterlage c mit dem Metallkörper a bei.
Zum Zweck einer zusätzlichen Versteifung ist der Körper a auch noch an seinem vordern Teil, ähnlich wie an seinem Fersenteil, mit einer abwärts gerichteten Randleiste a' versehen.
Die Umbördelungen b und a' und ge gebenenfalls auch der Teil g, sowie die Durchbrechungen e können gleichzeitig mit dem Stanzen des Metallkörpers angebracht werden.
Statt nur einer einzigen Rippe f und eines einzigen zylindrischen Teils g können auch deren mehrere angeordnet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Metall-Schuheinlage für Senk- und Platt füsse, dadurch gekennzeichnet, dass sie Durch brechungen und eine Unterlage aus Feuchtig keit aufsaugendem Stoff aufweist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie an ihrem rückwärtigen Teil eine sie versteifende und zugleich die Unterlage umfassende Randumbördelung besitzt. 2. Schuheinlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie an ihrem vordern Teil eine sie versteifende Rand leiste besitzt. 3.Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch mindestens eine zusammen mit der Randumbördelung die Unterlage haltende Zunge. 4. Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch mindestens eine sich an den ver- tieften Fersenteil anschliessende Verstär kungsrippe. 5. Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens einige der Durchbreehungen längs der Verstärkungs rippe angeordnet sind. 6.Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch mindestens einen aus dem Metall körper nach unten herausgedrückten rohr- förmigen Teil. 7. Schuheinlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass der Metallkörper aus nicht rostendem Stahlblech besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE154653X | 1930-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH154653A true CH154653A (de) | 1932-05-15 |
Family
ID=5676457
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH154653D CH154653A (de) | 1930-11-13 | 1931-01-30 | Metall-Schuheinlage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH154653A (de) |
-
1931
- 1931-01-30 CH CH154653D patent/CH154653A/de unknown
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