CH154162A - Verfahren zur Verbindung von Elektroden und diese haltenden Trägern. - Google Patents

Verfahren zur Verbindung von Elektroden und diese haltenden Trägern.

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CH154162A
CH154162A CH154162DA CH154162A CH 154162 A CH154162 A CH 154162A CH 154162D A CH154162D A CH 154162DA CH 154162 A CH154162 A CH 154162A
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electrolysis
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Firma C Conradty
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Conradty Fa C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B9/00Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
    • C25B9/60Constructional parts of cells
    • C25B9/65Means for supplying current; Electrode connections; Electric inter-cell connections

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur     Verbindung    von     Elektroden    und diese haltenden     7\rägern.       Bei der Verwendung von Elektroden., bei  spielsweise     Gxraphitelektroden,    zur Elektro  lyse wird gewöhnlich derart verfahren, dass  die plattenförmigen Elektroden im Bad da  durch gehalten werden, dass in die Platten  ein oder mehrere aus     Graphitstäben    gebildete  Träger eingeschraubt sind, die     gleichzeitig     auch zur Stromzuführung dienen.  



  Es ist     bereits    in der Praxis bekannt, sol  che     Zuführungsstäbe    ganz oder teilweise zu  paraffinieren. Diese Praxis wurde lediglich  deshalb geübt, um die     Kapillarwirkung    auf  zuheben und zu verhindern, dass der Elektro  lyt hochsteigt und die     Metallanschlussschel-          len    zerstört. Auf die Verbindung zwischen  Platten und Stäben oder andere     Formkörper     hatte diese, lediglich zur     Unterbindung    der  kapillaren Wirkung angewandte     Paraffinie-          rung,keinerlei    Einfluss.

   Es zeigte sich viel  mehr in gleicher Weise, wie bei gänzlich       unimprägnierten    Elektroden die unangenehme  Erscheinung,     dass    beim     Arbeiten.    solcher  Platten mit eingeschraubten Stäben. sich über  all da, wo es kleine Zwischenräume zwischen    Platte und Stab gab - also meist auf der  Unterseite der Gewindegänge - eine Zwi  schenelektrolyse auftrat, wobei die an sich  schwachen Gewindegänge abgefressen wur  den, so     dass    die     Platten    abfielen, lange  bevor sie auch nur annähernd verbraucht  waren. Durch das Abfallen der Platten wur  den verschiedene Schäden hervorgerufen.  



  So brachte zum     Beispiel    das Abfallen der       Plat-te    einen. Ausfall der     Stromabgabeflä.clre,     wodurch einerseits die     Badspannung    und an  derseits, die     Stromdichte    auf den noch ver  bleibenden Platten bedeutend anstieg.     Diese     beiden Umstände aber     bewirkten    einen ab  norm raschen Verbrauch der bis dahin noch  intakten     Platten,;    es erhöhte sich also der       Grap.hitverbrauch    erheblich.  



  Die abgefallenen Platten. waren zwar teil  weise nochmals dadurch verwendbar,     .dass     man ein     neues.        grössers    Gewinde     einschnitt.     aber das verursachte Kosten für Arbeitslohn  und ergab viel Bruch. Zudem musste dann  auch die     Zuführung    - .das sind die Stäbe   erneuert werden, denn     da.s    Gewinde war zer-      stört und ein neues konnte nicht     geschnitten     werden, weil die Stäbe dazu einerseits zu  kurz, anderseits zu dünn geworden waren.  Durch beide Umstände wurde eine     weitere     starke     Erhöhung    des     Graphitverbrauches    be  dingt.  



  Diese Übelstände sollen nun durch das  Verfahren gemäss der Erfindung dadurch be  seitigt werden, dass alle, auch die kleinsten  Zwischenräume an den Verbindungsstellen  mit .einer bei der Elektrolyse den chemischen  Einflüssen widerstehenden Füllmasse aus  gefüllt werden, .so     dass    das     Eindringen    von  Flüssigkeit     verhindert    und eine schädliche  Zwischenelektrolyse an .diesen Stellen hoher  Stromdichte vermieden wird. Als Füllmasse  kann beispielsweise eine     Kittmasse,    zum Bei  spiel eine plastische Masse oder ein .schwer  schmelzbares Wachs verwendet werden.  



       Dasi    Verfahren kann folgendermassen aus  geführt werden: Man schmilzt ein Kitt  material, das den Einflüssen, wie sie bei der  Elektrolyse     auftreten,    widersteht, zum Bei  spiel Wachs,     Geresin        etc.    allein oder in  Mischung von verschiedenen     Sorten    und im  prägniert die die Platten tragenden, meist  mit     Gewinde    versehenen Enden der Zufüh  rungsstäbe.  



  Da diese Arten von Wachsen und       Mischungen    selten ganz dünnflüssig werden,  so: werden sie niemals restlos aufgesaugt  werden., sondern einen Überzug über das Ge  winde bilden.  



  Diese mit einem     Überzug    über das Ge  winde versehenen     Stäibe    werden nun in die       Gewindlelöoher    der     gleichfalls:    vorher erwärm  ten     Elektrodenplatten    eingeschraubt, nach  dem unmittelbar vorher der Gewindenippel  nochmals     mittelst    Lötlampe oder     Gebläse-          flamme    erhitzt und dadurch der Überzug so  flüssig wie möglich wird.  



  Darauf werden die Stäbe rasch einge  schraubt und kräftig angezogen, was bewirkt,  dass zwischen den obern Flächen der     Gewinde     und Gewindegänge ein inniger Kontakt er  folgt     und    gleichzeitig das an .den Gewinde  gängen anhaftende Wachs durch den Druck       weggepresst    wird und sich in den auf der Un-         terseite    der Gewindegänge bildenden kleinen  Hohlräumen sammelt, solche restlos ausfüllt  und dort erstarrt, wie dies die Zeichnung  zeigt.  



  In dieser ist a die plattenförmige Elek  trode;     b    ist ein     mittelst    Gewinde c in die       Platte    a eingeschraubter, beispielsweise aus  Graphit     gebildeter    Trag- und     Stromzufüh-          rungsstab.     



  Da durch das beschriebene     Einschrauben     alle Hohlräume zwischen den Gewinden der       Elektrolyseplatte    und den Zuführungsstäben  durch .das Kittmaterial d ausgefüllt sind, so  können sogenannte     Zwischenelektrolysen,    -:die  das Gewinde zerstören, nicht mehr auftreten  und das Abfallen wird vermieden.  



  Platten, welche nach dem vorstehenden  Verfahren     montiert    wurden, können, wie die  Praxis ergab, fast restlos aufgebraucht wer  den, wodurch, wie leicht verständlich, grosse       Ersparungen    an     teuerem        Graphitmaterial    er  zielt werden können..  



  Es wurde auch festgestellt, dass .die Über  gangswiderstände zwischen Platte und Stab  sich nicht erhöhen, im Gegenteil, es zeigte  sich, dass die durchschnittliche     Anfangsibad-          spannung    um ein paar Zehntel Volt, die       durchschnittliche    spätere     Badspannung    je  .doch bedeutend     niedriger    lag, und zwar des  halb, weil von Anfang an Zwischenelektro  lysen, die Strom für sich verbrauchen und  die im weiteren Verlauf immer mehr fühlbar  wurden., weil sie gleichzeitig die Kontakt  flächen zwischen Stab und Platte verkleiner  ten, ausgeschaltet werden..

   Der Übergangs  widerstand kann eine weitere Verringerung  dadurch erfahren,     ,dass    dem zum Ausfüllen       der    schädlichen Zwischenräume verwendeten  Wachs     etc.    feingemahlener Graphit als Füll  masse beigegeben wird, wodurch die Masse  ganz oder teilweise leitend gemacht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbindung von Elektro den und diese haltenden Trägern, dadurch ge- kennzeichnet,,dass. alle Zwischenräume an den Verbindungsstellen mit einer bei der Elek trolyse den chemischen Einflüssen wider- stehenden Füllmasse ausgefüllt werden, der art, .dass das Eindringen von Flüssigkeit ver hindert und eine schädliche Zwischenelektro lyse an diesen Stellen hoher Stromdichte ver mieden wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach, Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Füllmasse eine Kittmasse verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kittmasse eine plastische Masse verwendet wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass als Kittmasse ein schwer schmelzbares Wachs verwendet wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassder Kittmasse ein Zu satz von feingemahlenem Graphit beige geben wird, wodurch sie wenigstens teil weise leitend gemacht wird.
CH154162D 1931-02-05 1931-02-05 Verfahren zur Verbindung von Elektroden und diese haltenden Trägern. CH154162A (de)

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