CH154162A - Verfahren zur Verbindung von Elektroden und diese haltenden Trägern. - Google Patents
Verfahren zur Verbindung von Elektroden und diese haltenden Trägern.Info
- Publication number
- CH154162A CH154162A CH154162DA CH154162A CH 154162 A CH154162 A CH 154162A CH 154162D A CH154162D A CH 154162DA CH 154162 A CH154162 A CH 154162A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- compound
- dependent
- electrolysis
- connecting electrodes
- plates
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 13
- 238000005868 electrolysis reaction Methods 0.000 claims description 10
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims description 9
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 229910002804 graphite Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 239000010439 graphite Substances 0.000 claims description 6
- 239000004568 cement Substances 0.000 claims description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 3
- 239000001993 wax Substances 0.000 description 6
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 3
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 239000003792 electrolyte Substances 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 239000007770 graphite material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 210000002445 nipple Anatomy 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000004018 waxing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
- C25B9/60—Constructional parts of cells
- C25B9/65—Means for supplying current; Electrode connections; Electric inter-cell connections
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Electrolytic Production Of Metals (AREA)
- Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)
- Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
Description
Verfahren zur Verbindung von Elektroden und diese haltenden 7\rägern. Bei der Verwendung von Elektroden., bei spielsweise Gxraphitelektroden, zur Elektro lyse wird gewöhnlich derart verfahren, dass die plattenförmigen Elektroden im Bad da durch gehalten werden, dass in die Platten ein oder mehrere aus Graphitstäben gebildete Träger eingeschraubt sind, die gleichzeitig auch zur Stromzuführung dienen.
Es ist bereits in der Praxis bekannt, sol che Zuführungsstäbe ganz oder teilweise zu paraffinieren. Diese Praxis wurde lediglich deshalb geübt, um die Kapillarwirkung auf zuheben und zu verhindern, dass der Elektro lyt hochsteigt und die Metallanschlussschel- len zerstört. Auf die Verbindung zwischen Platten und Stäben oder andere Formkörper hatte diese, lediglich zur Unterbindung der kapillaren Wirkung angewandte Paraffinie- rung,keinerlei Einfluss.
Es zeigte sich viel mehr in gleicher Weise, wie bei gänzlich unimprägnierten Elektroden die unangenehme Erscheinung, dass beim Arbeiten. solcher Platten mit eingeschraubten Stäben. sich über all da, wo es kleine Zwischenräume zwischen Platte und Stab gab - also meist auf der Unterseite der Gewindegänge - eine Zwi schenelektrolyse auftrat, wobei die an sich schwachen Gewindegänge abgefressen wur den, so dass die Platten abfielen, lange bevor sie auch nur annähernd verbraucht waren. Durch das Abfallen der Platten wur den verschiedene Schäden hervorgerufen.
So brachte zum Beispiel das Abfallen der Plat-te einen. Ausfall der Stromabgabeflä.clre, wodurch einerseits die Badspannung und an derseits, die Stromdichte auf den noch ver bleibenden Platten bedeutend anstieg. Diese beiden Umstände aber bewirkten einen ab norm raschen Verbrauch der bis dahin noch intakten Platten,; es erhöhte sich also der Grap.hitverbrauch erheblich.
Die abgefallenen Platten. waren zwar teil weise nochmals dadurch verwendbar, .dass man ein neues. grössers Gewinde einschnitt. aber das verursachte Kosten für Arbeitslohn und ergab viel Bruch. Zudem musste dann auch die Zuführung - .das sind die Stäbe erneuert werden, denn da.s Gewinde war zer- stört und ein neues konnte nicht geschnitten werden, weil die Stäbe dazu einerseits zu kurz, anderseits zu dünn geworden waren. Durch beide Umstände wurde eine weitere starke Erhöhung des Graphitverbrauches be dingt.
Diese Übelstände sollen nun durch das Verfahren gemäss der Erfindung dadurch be seitigt werden, dass alle, auch die kleinsten Zwischenräume an den Verbindungsstellen mit .einer bei der Elektrolyse den chemischen Einflüssen widerstehenden Füllmasse aus gefüllt werden, .so dass das Eindringen von Flüssigkeit verhindert und eine schädliche Zwischenelektrolyse an .diesen Stellen hoher Stromdichte vermieden wird. Als Füllmasse kann beispielsweise eine Kittmasse, zum Bei spiel eine plastische Masse oder ein .schwer schmelzbares Wachs verwendet werden.
Dasi Verfahren kann folgendermassen aus geführt werden: Man schmilzt ein Kitt material, das den Einflüssen, wie sie bei der Elektrolyse auftreten, widersteht, zum Bei spiel Wachs, Geresin etc. allein oder in Mischung von verschiedenen Sorten und im prägniert die die Platten tragenden, meist mit Gewinde versehenen Enden der Zufüh rungsstäbe.
Da diese Arten von Wachsen und Mischungen selten ganz dünnflüssig werden, so: werden sie niemals restlos aufgesaugt werden., sondern einen Überzug über das Ge winde bilden.
Diese mit einem Überzug über das Ge winde versehenen Stäibe werden nun in die Gewindlelöoher der gleichfalls: vorher erwärm ten Elektrodenplatten eingeschraubt, nach dem unmittelbar vorher der Gewindenippel nochmals mittelst Lötlampe oder Gebläse- flamme erhitzt und dadurch der Überzug so flüssig wie möglich wird.
Darauf werden die Stäbe rasch einge schraubt und kräftig angezogen, was bewirkt, dass zwischen den obern Flächen der Gewinde und Gewindegänge ein inniger Kontakt er folgt und gleichzeitig das an .den Gewinde gängen anhaftende Wachs durch den Druck weggepresst wird und sich in den auf der Un- terseite der Gewindegänge bildenden kleinen Hohlräumen sammelt, solche restlos ausfüllt und dort erstarrt, wie dies die Zeichnung zeigt.
In dieser ist a die plattenförmige Elek trode; b ist ein mittelst Gewinde c in die Platte a eingeschraubter, beispielsweise aus Graphit gebildeter Trag- und Stromzufüh- rungsstab.
Da durch das beschriebene Einschrauben alle Hohlräume zwischen den Gewinden der Elektrolyseplatte und den Zuführungsstäben durch .das Kittmaterial d ausgefüllt sind, so können sogenannte Zwischenelektrolysen, -:die das Gewinde zerstören, nicht mehr auftreten und das Abfallen wird vermieden.
Platten, welche nach dem vorstehenden Verfahren montiert wurden, können, wie die Praxis ergab, fast restlos aufgebraucht wer den, wodurch, wie leicht verständlich, grosse Ersparungen an teuerem Graphitmaterial er zielt werden können..
Es wurde auch festgestellt, dass .die Über gangswiderstände zwischen Platte und Stab sich nicht erhöhen, im Gegenteil, es zeigte sich, dass die durchschnittliche Anfangsibad- spannung um ein paar Zehntel Volt, die durchschnittliche spätere Badspannung je .doch bedeutend niedriger lag, und zwar des halb, weil von Anfang an Zwischenelektro lysen, die Strom für sich verbrauchen und die im weiteren Verlauf immer mehr fühlbar wurden., weil sie gleichzeitig die Kontakt flächen zwischen Stab und Platte verkleiner ten, ausgeschaltet werden..
Der Übergangs widerstand kann eine weitere Verringerung dadurch erfahren, ,dass dem zum Ausfüllen der schädlichen Zwischenräume verwendeten Wachs etc. feingemahlener Graphit als Füll masse beigegeben wird, wodurch die Masse ganz oder teilweise leitend gemacht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbindung von Elektro den und diese haltenden Trägern, dadurch ge- kennzeichnet,,dass. alle Zwischenräume an den Verbindungsstellen mit einer bei der Elek trolyse den chemischen Einflüssen wider- stehenden Füllmasse ausgefüllt werden, der art, .dass das Eindringen von Flüssigkeit ver hindert und eine schädliche Zwischenelektro lyse an diesen Stellen hoher Stromdichte ver mieden wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach, Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Füllmasse eine Kittmasse verwendet wird. 2.Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kittmasse eine plastische Masse verwendet wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass als Kittmasse ein schwer schmelzbares Wachs verwendet wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassder Kittmasse ein Zu satz von feingemahlenem Graphit beige geben wird, wodurch sie wenigstens teil weise leitend gemacht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH154162T | 1931-02-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH154162A true CH154162A (de) | 1932-04-30 |
Family
ID=4408903
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH154162D CH154162A (de) | 1931-02-05 | 1931-02-05 | Verfahren zur Verbindung von Elektroden und diese haltenden Trägern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH154162A (de) |
-
1931
- 1931-02-05 CH CH154162D patent/CH154162A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1571961A1 (de) | Gasdicht verschlosener Bleisammler mit antimonfreien Gitterplatten | |
| DE2400705B2 (de) | Beschichtungsbehälter mit Elektroden | |
| DE102016002425A1 (de) | Warmwasserbereiter und Verfahren zur Regulierung eines Warmwasserbereiters | |
| DE2229458B2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Flüssigkristalleinrichtung | |
| CH154162A (de) | Verfahren zur Verbindung von Elektroden und diese haltenden Trägern. | |
| DE534364C (de) | Verfahren zur Verbindung von Platten und Staeben oder sonstigen Formkoerpern aus Graphit fuer Elektrolysezwecke mittels Gewinde | |
| AT129039B (de) | Verfahren zur Verbindung von Platten und Stäben oder sonstigen Formkörpern für Elektrolysezwecke. | |
| EP0285747B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Aufrechterhaltung eines kathodischen Korrosionsschutzes für metallische Flächen | |
| DE2949495A1 (de) | Elektrode fuer elektrolysezellen | |
| DE907562C (de) | Dauerelektrode | |
| DE661009C (de) | Verfahren zur elektrischen Widerstandsschweissung der Laengskanten dickwandiger Hohlkoerper | |
| DE520394C (de) | Verfahren zum Verbinden von Kohleelektroden | |
| DE1287052B (de) | Verfahren zur Herstellung einer stromleitenden Verbindung zwischen einem Metallstab und einem Anodenstamm aus Graphit | |
| DE1096560B (de) | Verfahren zum Schmelzen und Giessen von Metallen unmittelbar in Kokillen beliebiger Querschnittsform im Lichtbogen-Vakuumofen | |
| CH90791A (de) | Elektrode für galvanische Primärelemente und Verfahren zu deren Herstellung. | |
| DE1071249B (de) | Verfahren zur Einbringung von selbst erhärtender Kittmasse zur Sicherung der Schraubnippelverbindung bei Kohle- oder Graphitelektroden fur elektrische Lichtbogenofen gegen Lockerung | |
| DE582748C (de) | Stabfoermiger Kondensator mit Metallkappen, welche die Elektroden des Kondensators, die mit den Belegungen organisch verbunden sein koennen, aufnehmen und an dem Kondensator direkt hergestellt sind | |
| DE3223349C2 (de) | Einschraubheizkörper mit einem oder mehreren Rohrheizkörpern | |
| DE123139C (de) | ||
| DE3415207C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Stützschraube | |
| CH719109B1 (de) | Vorrichtung zur Wasseraktivierung. | |
| DE2135306C3 (de) | Verfahren zum Zonenschmelzen | |
| DE402615C (de) | Verfahren zum Aufschweissen von Schneiden aus Eilstahl auf Werkzeugkoerper aus Eisen oder Stahl durch elektrische Widerstandsschweissung | |
| DE381013C (de) | Anordnung zur Regelung der Stromdurchlaessigkeit und der kritischen Entladungsspannung elektrischer Entladungsroehren mit Edelgasfuellung und selbstaendiger Entladung | |
| AT258964B (de) | Metallische Stromzuführung zu einer in einer Elektrolysezelle waagrecht angeordneten porösen Elektrodenplatte |