Elektrisch betriebener Staubsauge. Bekannte elektrisch betriebene Staub sauger sind teuer, zumal meistens Ersatz teile mitgeliefert werden müssen, durch die die Apparate verteuert werden.
Da nun die weitaus wichtigste Aufgabe eines Staubsaugers in der Reinigung der Tep piche und der Fussböden besteht, wird der Staubsauger gemäss vorliegender Erfindung so ausgebildet, dass er wie ein Kehrbesen be nützt werden kann. Durch diese Bauart kann eine grosse Handlichkeit erzielt und das Gewicht des Apparates auf ein Mindestmass beschränkt werden. Der Apparat kann ohne Beeinträchtigung der Saugwirkung sehr klein gehalten werden, so da.ss er auch an sonst unzugänglichen Stellen benutzbar ist, wobei auch die bei bisherigen Staubsaugern benutzten Zubehörteile verwendet werden können.
Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, da.ss ein vollkommen starrer, von die Strömung störenden Unstetigkeiten freier kurzer Saugluftkanal vorgesehen ist, um da- durch jede Ecke und störende Biegung im Luftweg zu vermeiden, die bekanntlich bei der hohen Geschwindigkeit der angesaugten Luft eine erhebliche Stauung und damit eine bedeutende Einbusse an Kraft verursacht, wie es bei den langen Rohren und Düsen der Fall ist.
Schliesslich wird durch die Erfindung eine Verbesserung der Kühlung des zweck mässig sehr schnellaufenden Motors bezweckt. Die meisten Staubsauger führen die gerei nigte Saugluft über oder durch den Motor und erreichen damit eine ziemlich kräftige Kühlung. Diese hat aber den Nachteil, dass manches Staubteilchen in den Motor gepresst wird und Anker und Kollektor auf die Dauer verschmutzt werden.
Beim Staubsauger gemäss der Erfindung ist nun eine Trennung von Motor und Luft weg vorhanden. Um aber trotzdem eine in tensive Kühlung des Motors zu erhalten., wird ein unterhalb des Motors vorhandener, einen Ventilator aufnehmender Raum ausgebaucht. Ausserdem können im Innern zur Vergrösse rung der Oberfläche noch Kühlrippen an gebracht sein, wodurch sich die gekühlte Oberfläche bedeutend vergrössert, so dass zum Beispiel ein den Motor umgebendes Metall gehäuse auch bei Dauerbetrieb ausserordent lich kühl bleibt, da wenigstens ein Teil des selben unmittelbar mit der bewegten Luft in Berührung gebracht werden kann.
Wenn nun der Motor zum Beispiel mit Blechpackungen und einem Rahmen fest am Gehäuse anliegt, nimmt dieses die ganze Wärme auf und hält ihn dauernd kühl.
Die Zeichnung veranschaulicht den Er findungsgegenstand in einem Ausführungs beispiel, und zwar zeigt: Fig.1 den Staubsauger in der Seiten ansicht, Fig. 2 im Querschnitt, Fig. 3 im Grundriss; Fig. 4 ist eine Gesamtansicht in kleine rem Massstabe.
Der Motor<I>a</I> ist fest in das Gehäuse b eingebaut, und zwar in.der Weise, dass seine Achse a, in der Verlängerung der Stielachse c liegt. Dadurch erhält der Apparat eine günstige Gewichtsverteilung, die bei jeder Anwendung ein müheloses und einfaches Arbeiten gestattet.
Auf der Motorachse a1 ist der Ventilator d angebracht, der die Luft durch die Bürste e und das Ansatzstück f in den ausgebauch ten Flügelradraum g saugt und dann sofort durch den Stutzen 7e, der von diesem Raum abzweigt, in den Staubbeutel 1a am Stiel c presst. Durch das dichte Gewebe tritt. dann nur die vollkommen gereinigte Luft aus.
Der Saugluftkanal e-d ist vollkommen starr und kurz und enthält keine Ecken und Vorsprünge, die den stetigen Strömungsver- lauf stören und damit grossen Widerstand verursachen würden.
Da der Motor a mit seinen Blechpackun gen a. und mit seinem Rahmen a3 fest am Gehäuse b liegt, überträgt sich seine Wärme unmittelbar auf dasselbe, welches durch die angesaugte Luft, die mit erheblicher Ge- schvindigkeit durch die Flügelradkammer geschleudert wird, abgekühlt wird und da mit einen Teil der vom Motor erzeugten Wärme ableitet. Besondere Kühlrippen ä, die an der Begrenzungswand des Flügelrad raumes angebracht sind, vergrössern noch die Kühloberfläche und unterstützen dadurch die Abkühlung erheblich.