CH150892A - Elektrisch betriebener Staubsauger. - Google Patents

Elektrisch betriebener Staubsauger.

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CH150892A
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Schiedt Walter
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Schiedt Walter
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  Elektrisch betriebener Staubsauge.    Bekannte elektrisch betriebene Staub  sauger sind teuer, zumal meistens Ersatz  teile mitgeliefert werden müssen, durch die  die Apparate verteuert werden.  



  Da nun die weitaus     wichtigste    Aufgabe  eines Staubsaugers in der Reinigung der Tep  piche und der Fussböden besteht, wird der  Staubsauger gemäss vorliegender Erfindung  so ausgebildet, dass er wie ein Kehrbesen be  nützt werden kann. Durch diese Bauart  kann eine grosse Handlichkeit erzielt und das  Gewicht des Apparates auf ein Mindestmass  beschränkt werden. Der Apparat kann ohne  Beeinträchtigung der Saugwirkung sehr  klein gehalten werden, so     da.ss    er auch an  sonst unzugänglichen Stellen benutzbar ist,  wobei auch die bei bisherigen Staubsaugern  benutzten Zubehörteile verwendet werden  können.  



  Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht  darin,     da.ss    ein vollkommen starrer, von die       Strömung    störenden     Unstetigkeiten    freier  kurzer     Saugluftkanal    vorgesehen ist, um da-    durch jede Ecke und störende Biegung im  Luftweg zu vermeiden, die bekanntlich bei  der hohen Geschwindigkeit der angesaugten   Luft eine erhebliche Stauung und damit eine  bedeutende     Einbusse    an Kraft verursacht, wie  es bei den langen Rohren und Düsen der  Fall ist.  



  Schliesslich wird durch die Erfindung  eine Verbesserung der Kühlung des zweck  mässig sehr schnellaufenden Motors bezweckt.  Die meisten Staubsauger führen die gerei  nigte Saugluft über oder durch den Motor  und erreichen damit eine ziemlich     kräftige     Kühlung. Diese hat aber den Nachteil, dass  manches Staubteilchen in den Motor gepresst  wird und Anker und Kollektor auf die Dauer  verschmutzt werden.  



  Beim Staubsauger gemäss der Erfindung  ist nun eine     Trennung    von Motor und Luft  weg vorhanden. Um aber trotzdem eine in  tensive     Kühlung    des Motors zu erhalten., wird  ein unterhalb des Motors vorhandener, einen  Ventilator aufnehmender Raum ausgebaucht.      Ausserdem können im Innern zur Vergrösse  rung der Oberfläche noch Kühlrippen an  gebracht sein, wodurch sich die gekühlte  Oberfläche bedeutend vergrössert, so dass zum  Beispiel ein den Motor umgebendes Metall  gehäuse auch bei Dauerbetrieb ausserordent  lich     kühl    bleibt, da wenigstens ein Teil des  selben unmittelbar mit der bewegten Luft in       Berührung    gebracht werden kann.

   Wenn     nun     der Motor zum Beispiel mit Blechpackungen  und einem Rahmen fest am Gehäuse anliegt,  nimmt dieses die ganze Wärme auf und hält  ihn dauernd kühl.  



  Die Zeichnung veranschaulicht den Er  findungsgegenstand     in    einem Ausführungs  beispiel,     und    zwar zeigt:       Fig.1    den Staubsauger in der Seiten  ansicht,       Fig.    2 im Querschnitt,       Fig.    3 im Grundriss;       Fig.    4 ist     eine    Gesamtansicht in kleine  rem     Massstabe.     



  Der Motor<I>a</I> ist fest in das Gehäuse     b     eingebaut, und zwar     in.der    Weise, dass seine  Achse     a,    in der Verlängerung der     Stielachse     c liegt. Dadurch erhält der Apparat eine  günstige Gewichtsverteilung, die bei jeder  Anwendung ein müheloses und     einfaches     Arbeiten     gestattet.     



  Auf der Motorachse     a1    ist der     Ventilator     d angebracht, der die Luft durch die Bürste  e und das Ansatzstück f in den ausgebauch  ten     Flügelradraum    g saugt und dann sofort  durch den Stutzen 7e, der von diesem Raum  abzweigt, in den Staubbeutel     1a    am     Stiel    c  presst. Durch das dichte Gewebe tritt. dann  nur die vollkommen gereinigte Luft aus.  



  Der     Saugluftkanal        e-d    ist vollkommen  starr und kurz und enthält keine Ecken und  Vorsprünge, die den stetigen Strömungsver-    lauf stören und damit grossen Widerstand  verursachen würden.  



  Da der Motor a mit seinen Blechpackun  gen     a.    und mit seinem Rahmen     a3    fest am  Gehäuse b liegt, überträgt sich seine Wärme       unmittelbar    auf dasselbe, welches durch die  angesaugte Luft, die mit erheblicher     Ge-          schvindigkeit    durch die     Flügelradkammer     geschleudert wird, abgekühlt wird und da  mit einen Teil der vom Motor erzeugten  Wärme ableitet. Besondere Kühlrippen     ä,    die  an der Begrenzungswand des Flügelrad  raumes angebracht sind, vergrössern noch die  Kühloberfläche und     unterstützen    dadurch die  Abkühlung erheblich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisch betriebener Staubsauger, da durch gekennzeichnet, dass bei dem mit einer Bürste ausgerüsteten Staubsauger ein Stiel in der Verlängerung der Motorachse liegt, um ihn wie ein Kehrbesen benutzen zu können, und die Saugluft durch einen voll kommen starren, von die Strömung störenden Unstetigkeiten freien, kurzen Kanal ein geführt wird, wobei ein unterhalb des Mo tors befindlicher, einen Ventilator auf nehmender Raum, von dem ein Stutzen zum Anschluss eines Staubbeutels abzweigt, aus gebaucht ist, um dadurch eine intensive Küh lung des Motors durch die Saugluft zu er reichen.
    UNTERANSPRUCH: Staubsauger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Begren zungswand des unter dem Motor befindlichen Raumes zur Oberflächenvergrösserung Kühl rippen vorgesehen sind.
CH150892D 1930-05-14 1930-10-13 Elektrisch betriebener Staubsauger. CH150892A (de)

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CH150892D CH150892A (de) 1930-05-14 1930-10-13 Elektrisch betriebener Staubsauger.

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