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Fussbodenbearbeitungsgerät
Die Erfindung betrifft ein Fussbodenbearbeitungsgerät mit einem Elektromotor, der mit mehreren wahlweise benützbaren Werkzeugen verbindbar und einen Ventilator zur Kühl-und Sauglufterzeugung an- treibt, wobei innerhalb des Gerätegehäuses ein Raum zur Kühlluftführung und ein von diesem getrennter
Raum zur Saugluftführung vorgesehen ist.
Bei den bekannten Geräten dieser Art besteht der Nachteil, dass Staub zu den zu kühlenden Teilen gelangt und diese verschmutzt.
Zur Vermeidung dieses Nachteiles wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass in der Trennwand zwi- schen diesen Räumen ein Spalt vorhanden ist, auf dessen Kühlluftfi1hrungsseite ein durch der Ventilator hervorgerufener Überdruck herrscht. Dadurch ist es unmöglich, dass staubbeladene Luft in den Kühlluftführungsraum und zu den zu kühlenden Teilen des Gerätes gelangt.
Ausserdem erübrigt sich eine bei den bekannter. Geräten vorhandene Abdichtung der Motorwelle im
Bereich der erwähnten Trennwand, wobei auch die Gesamthöhe des Bohnergerätes bedeutend kleiner gehalten werden kann. da eine Lagerung der Welle nicht notwendig ist.
Die Erfindung besteht auch darin, dass die Trennwand zwischen den beiden Räumen durch den Ventilator selbst in der Form einer Kreisscheibe gebildet ist. Das Ventilatorrad kann auch auf der einen Seite einen Schaufelkranz zur Erzeugung der Saugluft und auf der andern Seite einen Schaufelkranz zur Erzeugung der Kühlluft besitzen. Dadurch ist eine besondere Vereinfachung der Konstruktion erreicht.
Schliesslich ist es möglich, dass zur Verbesserung der Gebläsewirkung des Schaufelkranzes ein weiterer am Rande des Ventilatorrades angeordneter Schaufelkranz vorgesehen ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 schaubildlich ein erfindungsgemäss ausgebildetes Fussbodenbearbeitungsgerät, Fig. 2 eine Draufsicht auf den am Boden aufruhenden Gerätekörper, Fig. 3 ein Schnittbild nach der Linie ni-ni gemäss Fig. 2, Fig. 4 ein Schnittbild eines Ventilatorrades, Fig. 5 eine Draufsicht desselben und Fig. 6 ein Schnittbild des Gerätes.
Das in der Zeichnung dargestellte, als kombiniertes Staubsauger- und Bohnergerät ausgebildete Bodenbearbeitungsgerät, das auch zum Schleifen und Schrubben von Fussböden benutzt werden kann, besitzt ein Gehäuse 20 aus Metall und/oder Kunststoff. Mit diesem Gehäuse Ist ein Staubsammler, z. B. ein luftdurchlässiger Stoffbeutel 21 verbunden, dessen oberes Ende an einer Griffstange 22 befestigt ist. Mit Hilfe dieser Stange 22, die mit einem querliegenden Handgriff 23 ausgerüstet ist, wird das Gerät über den zu behandelnden Fussboden bewegt.
Ein Elektromotor 27 befindet sich in einem Raum 28, der durch eine Abdeckhaube 29, einen den Motor umgebenden Ständer 30 und einen mit diesem Ständer fest verschraubten Boden 31 gebildet ist. Der Boden 31, der eine ringförmige Öffnung 32 aufweist, bildet zusammen mit einem vom Motor angetriebenen Ventilatorrad 33 eine Trennwand gegenüber einem Raum 34, der mit einem schmalen Saugschlitz 35 in Verbindung steht. Dieser Saugschlitz 35 ist der zu behandelnden Fläche zugewendet und erstreckt sich entlang der vorderen Innenseite des Gehäuses 20 und bildet einen Teil davon. Der Raum 34 steht mit dem Staubbeutel 21 über einen mit einer Öffnung 36 (Fig. 2) versehenen Auslassraum 37 (Fig. 4) im Ständer 30 in Verbindung. Das Ventilatorrad 33 bildet daher eine sich drehende Trennwand zwischen den beiden
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Räumen 28 und 34.
Auf den beiden Seiten des Ventilatorrades 33 sind Schaufelkränze angeordnet, so dass ein doppeltwirkender Ventilator geschaffen ist. Ein oberer Schaufelkranz 38 (Fig. 4 und 5, Kühlventilator) erzeugt während der Rotation des Ventilatorrades einen Luftstrom, der als Kühlluft den Motor 27 durch- strömt, während ein unterer Schaufelkranz 39 (Saugventilator) einen Luftstrom erzeugt, der staubbeladene
Luft durch den Saugschlitz 35 ansaugt und zum Staubbeutel 21 befördert. Hier sammelt sich der Staub und die gereinigte Luft entweicht durch den porösen Beutel. Die den Staub befördernde Luft durchströmt das
Gerät, wie die Pfeile in Fig. 6 angeben, wobei jedoch die zu kühlenden Teile des Gerätes nicht berührt, daher auch nicht verschmutzt werden.
Das Ventilatorrad 33 ist an seiner Peripherie mit einem Schaufelkranz 40 (Ausgleichsventilator) ver- sehen, Dieser ist so ausgebildet und angeordnet, dass er im Zusammenwirken mit dem Kühlventilator 38 einen Überdruck auf der Kühlluftseite schafft, so dass, wie erwähnt, kein Staub zum Motorraum 8 gelangt.
Unter dem Raum 34 ist ein weiterer Raum 42 angeordnet, der die Antriebs-oder Übertragungselemen- te des Gerätes enthält. Der Raum 42 ist am Boden durch eine Platte 43 und an der Vorderseite durch ein
Schutzschild 44 abgedeckt. Dieser Schutzschild bildet die innere Wand des Saugschlitzes 35, dessen Aussen- seite durch die sich abwärts erstreckende Aussenwand 45 des Gerätegehäuses 20 begrenzt wird. Der Schutz- schild 44 ruht mit Hilfe eines Dichtstreifens 47 abgedichtet gegen die Unterseite eines Bodens 46 desRau- mes 34. Ein am Schutzschild 44 angeordneter ringförmiger Kragen 48 erstreckt sich aufwärts innerhalb einer Dichtung in einer Ringnut 49 in der Nabe 50 des Ventilatorrades 33.
Die in dem Raum 42 angeordnete Antriebsvorrichtung enthält einen Riemen 51, der von einer auf der
Motorwelle befestigten Riemenscheibe 52 die vom Motor ausgehende Antriebskraft auf drei Riemenscheiben 53 überträgt, mit denen die sich drehenden Bearbeitungswerkzeuge, z. B. Bürsten 54, mit Hilfe von Kupplungseinrichtungen verbunden sind, die als Ganzes mit 55 bezeichnet sind und später beschrieben werden.
Der Motor 27 ist am Boden 31 des Raumes 28 mit Hilfe von vier Ansätzen 56 befestigt (Fig. 2), die vom unteren Lagerschild 57 des Motors ausgehen, Zwischen den Ansätzen 56 und dem Boden 31 sind aus Isoliermaterial bestehende Buchsen angeordnet, durch die Befestigungsschrauben 58 hindurchgehen. Der Raum 28 ist durch einen Dichtungsring oder eine Trennwand 59 unterteilt, die mit dem Motor 27 mittels einer über das Motorgehäuse geschobenen Muffe 60 verbunden ist und die Trennwand 59 mit Hilfe eines Flansches in der gewünschten Stellung festhält.
Durch diese Trennwand wird oberhalb der Wand eine saugkammer und unterhalb der Wand eine Druckkammer für den Kühlventilator 38 gebildet, so dass die gewünschte Strömungsrichtung für die Kühlluft gegeben ist. Die Abdeckhaube 29 ruht auf der oberen Kante 61 des Ständers 30. Diese Kante ist, wie Fig, 2 zeigt, mit einer Anzahl von Faltstellen 62 versehen, so dass die Abdeckhaube 29 nur teilweise auf der Kante aufsitzt und die zwischen den Faltkanten liegenden Teile Einlasskanäle 63 für die Kühlluft zum Motor bilden.
Diese an der Vorderseite des Gerätes angeordneten und zwischen der Oberkante des Ständers 30 und der Kante der Abdeckhaube 29 liegenden Einlasskanäle 63 sind, wie aus Fig. 6 ersichtlich, aufwärts gerichtet und derart ausgebildet, dass die die Kanäle begrenzenden Teile eine Führungsrinne oder - schale bilden, die das Eindringen von Feuchtigkeit oder Nässe in den Motor verhindern. Von den Einlasskanälen 63 strömt die Kühlluft durch Öffnungen im oberen Lagerschild 64 des Motors, durch dessen inneren Teil und tritt durch mehrere Öffnungen 65 im unteren Lagerschild 57 des Motors wieder heraus.
Hier saugt sie der Kühlventilator 38 an und drückt sie in den unterhalb der Scheidewand 59 angeordneten Teil des Raumes 28. Von diesem Raum erstreckt sich, wie aus Fig. 2 und 3 zu ersehen, zwischen dem Ständer 30 und dem Boden 31 ein Kanal 67 über eine öffnung in den unteren Teil des Gehäuses zum Raum 42, aus dem die Luft durch Auslassöffnungen 152 ausgeblasen wird, die um die Bohnerbürsten oder Polierscheiben angeordnet sind.
Die Kühlluft erfüllt so einen mehrfachen Zweck, denn neben der Kühlung des Motors 27 verhindert sie eine Staubansammlung imRaum42 und bläst den Staub von den sich drehenden Arbeitswerkzeugen weg, so dass dieser durch den Saugschlitz 35 des Gerätes angezogen werden kann.
Die SchaufelKTänze 38, 39 am gemeinsamen Ventilatorrad 33 erzeugen also zwei durch verschiedene . Räume im Gerät fliessende Luftströme für verschiedene Aufgaben, nämlich einmal einen Luftstrom zur
Motorkühlung und zum andern einen Luftstrom zur Staubbeförderung. Diese Räume sind derart angeordnet, dass die Luftströmung von der zu bearbeitenden Fläche in einen Raum 34, 35, 36, 37 gerichtet, während sie im andern Raum 63, 28, 67,42, 152 (Fig. 3) gegen die zu bearbeitende Fläche gerichtet ist.
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