CH147271A - Einrichtung zur Verhinderung von negativen Wandladungen in elektrischen Entladungsgefässen mit Glühkathode und gasförmiger Füllung. - Google Patents

Einrichtung zur Verhinderung von negativen Wandladungen in elektrischen Entladungsgefässen mit Glühkathode und gasförmiger Füllung.

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CH147271A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Einrichtung zur Verhinderung von negativen     Wandladungen    in     elektrischen     Entladungsgefässen mit     Glühkathode    und gasförmiger Füllung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur Verhinderung von negativen  Wandladungen in elektrischen Entladungs  gefässen mit Glühkathode und gasförmiger  Füllung und bezweckt die Verbesserung einer  solchen Einrichtung in der     Richtung,        dass    der  Strom zwischen der Glühkathode und der  oder den Anoden der Röhre leicht     einsetzt.     



  Beim Betrieb von Entladungsgefässen, wie  zum Beispiel den Dampfgleichrichtern, wird  der Strom zwischen der Kathode und der oder  den Anoden durch einen Lichtbogen aufrecht  erhalten, der eine Vielzahl von Elektronen  und positive Ionen enthält. Die Elektroden  sind dabei in ein entlüftetes Gefäss einge  schlossen, in dem sich eine geringe Menge  von Quecksilberdampf, Argon oder der  gleichen befindet. Die Kathode kann dabei  aus Quecksilber bestehen oder eine mittelst  einer geeigneten Stromquelle geheizte     Glüh-          kathode    sein.

   Ist die Kathode als Glüh  kathode ausgebildet, und besteht das Gefäss  aus Isoliermaterial, zum Beispiel Glas, so    treten beim Zünden des Lichtbogens zwi  schen Kathode und Anode Schwierigkeiten  dadurch auf, dass sich an den Glaswänden des  Gefässes eine negative Ladung ansammelt,  die wie ein negatives Gitter wirkt.  



  Gemäss der Erfindung werden diese  Schwierigkeiten dadurch vermieden, dass  Hilfselektroden vorgesehen sind, durch die  die negative Ladung von den Wänden des  Gefässes entfernt wird, so dass ein leichtes  Zünden des Lichtbogens eintritt.  



  Der Erfindungsgegenstand soll anhand  der Zeichnung leichter erläutert werden.       Abb.    1 zeigt eine beispielsweise Ausfüh  rungsform der Einrichtung gemäss der Er  findung,       Abb.    2 Einzelheiten der Ausbildung der  Glühkathode.  



  Das Entladungsgefäss besteht aus einem  Behälter aus Isoliermaterial, der die Kathode  11, die Anoden 12, die Gitter 13 und die  Hilfselektroden 114 einschliesst. Der Behälter  10 ist weitgehend entlüftet und enthält nur      eine geringe Menge Gas oder Dampf, wie  Argon oder dergleichen oder Quecksilber  dampf, der von einem am Boden des Gefässes  befindlichen     Quecksilbertropfen    herrührt.  



  Wie in Abbildung 2 dargestellt, kann die  Kathode 11 aus einem zylindrischen Teil 16  bestehen, der mit Oxyden bedeckt ist und  durch einen Leiter 17 gehalten wird. Dieser  Zylinder     wird    durch das Heizelement 18 ge  heizt, das an seinem     obern    Ende mit den Lei  tern 19 und 20 verbunden ist und an seinem  untern Ende von dem Leiter 17 getragen  wird.  



  Es ist bekannt, dass derartige Gefässe als  Umformer dienen können.     Abb.    1 zeigt als  Anwendungsbeispiel der Erfindung ein sol  ches     Umformeraggregat,    bei dem die     Lei-          stungsübertragung        zwischen    einem Wechsel  stromnetz 21 und einem Gleichstromnetz 22  über einen Transformator 2,3 und das Ent  ladungsgefäss stattfindet.  



  Der Haupttransformator     .23    besitzt eine  Sekundärwicklung 24 mit Mittelabzwei  gung, die den     einen    Zweig des Gleichstrom  kreises 22 darstellt, während die Enden der       Sekundärwicklung    an die Anoden 12, an  geschlossen sind. Der andere Zweig des  Gleichstromkreises 22 ist mit der Kathode 11  durch den Leiter 17 verbunden.  



  Das Heizelement 18 der Glühkathode er  hält den Heizstrom über den     Transformator     25. Die zur Zerstreuung der Wandladung       dienenden    Hilfselektroden 14 erhalten eine  Spannung von der     Sekundärseite    27 des  Transformators 2,6, der eine     Mittelanzapfung     besitzt, die über einen Widerstand 2:8 und  eine Drossel,29 mit der Kathode 16 verbun  den ist.  



  Den Gittern 13 wird     eine    Wechselspan  nung veränderlicher Phase über den Phasen  schieber 3,0 und einen Transformator 31 zu  geführt. Die     Mittelanzapfung    der Sekundär  wicklung 3'2 dieses Transformators ist mit  der Kathode 16 verbunden, während die En  den der Wicklung über Begrenzungswider  stände     -33    an die Gitter 13 angeschlossen  sind.    Diese Schaltun; gestattet eine     bequeme     Regelung der Spannung des Gleichstrom  kreises durch Einstellen des Phasenschiebers  30, der in jeder Halbwelle der Anodenspan  nung den Punkt bestimmt, bei dem der Strom  zwischen Kathode     11    und Anoden 12 ein  setzt.  



  Damit jedoch dieser Strom einsetzen kann,  ist es wichtig, die negative Ladung an der  Wand des Gefässes 10 zu zerstreuen. Dies  wird durch die Hilfselektroden 14 erreicht,  die in der Nähe der Kathode angeordnet sind  und nur eine sehr geringe Leistung verbrau  chen. Es reicht schon ein Strom von  0,1 Ampere aus, um soviel positive Ionen zu  erzeugen, dass die negative Ladung der Glas  wand aufgehoben wird.  



  In dem dargestellten Beispiel sind die  Hilfselektroden 14 mit dem Wechselstrom  kreis 2,1 verbunden. Sie können aber auch  mit den Hauptelektroden oder dem Kreis, der       #ron    der Entladungsröhre     betrieben    wird, ver  bunden sein. Infolge der     neutralisierenden     Wirkung der durch die Entladung der     Eilfs-          elektrode    erzeugten positiven Ionen setzt der  Lichtbogen     zwischen    der Kathode und den  Hauptanoden leicht ein, wenn die     Spannung     der Gitter positiv wird.

   Die Hilfsanoden  spielen infolgedessen auch während des Be  triebes eine wichtige Rolle insofern, als sie  es ermöglichen, dass das Einsetzen des Licht  bogens nur durch die     Gitter    gesteuert     wird.     Denn wenn die Hilfsanoden nicht vorhanden  wären, würden jedesmal beim Erlöschen des  Lichtbogens während jeder Halbperiode nega  tive Ladungen wieder auftreten und das Zün  den     verhindern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Verhinderung von nega tiven Wandladungen in elektrischen Ent ladungsgefässen mit Glühkathode - und gas förmiger Füllung, dessen Wände aus iso lierendem Material bestehen, dadurch gekenn zeichnet, dass zwecks Aufhebung der sich an den Wänden des Gefässes sammelnden nega tiven Ladungen Hilfselektroden vorgesehen sind, zwischen denen und der Kathode eine Entladung erzeugt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hilfselek troden in der Nähe der Kathode an geordnet sind.
    \?. Einrichtung nach Patentanspruch, zur Umformung von Wechselstrom in Gleich- Strom, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektroden mit der Kathode über die Sekundärwicklung eines an das Wechsel stromnetz angeschlossenen Transformators und einer Serienschaltung von Widerstand und Induktivität verbunden sind.
CH147271D 1929-03-20 1930-03-19 Einrichtung zur Verhinderung von negativen Wandladungen in elektrischen Entladungsgefässen mit Glühkathode und gasförmiger Füllung. CH147271A (de)

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