CH147209A - Poliermaschine für Bronzefarben. - Google Patents

Poliermaschine für Bronzefarben.

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CH147209A
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CH
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drum
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polishing machine
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Inventor
Hartstoff-Metall A G Hametag
Original Assignee
Hartstoff Metall Ag
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Poliermaschine für Bronzefarben.    Es sind Poliermaschinen für Bronze  farben bekannt, bei welchen in einer zylin  drischen Trommel mit darin rotierenden  Bürsten die Bronzeblättchen in der Weise  bearbeitet werden, dass sie glänzend ge  macht und mit einer dünnen Schicht von  Fett,     Stearin    oder dergleichen überzogen  werden.  



  Bei diesen Maschinen ist es üblich, in  der Trommelwand, in einem Abstand von  den Enden derselben     öffnungen    zum Be  schicken der Trommel mit dem Metallpulver  und     Wiederentleeren    der Trommel anzu  bringen, nachdem die Beschickung unter  Verbleiben an der gleichen Stelle der Trom  mel fertig bearbeitet ist.  



  Bei der     Poliermaschine    gemäss der Er  findung sind Ein- und Austrittsöffnungen  für das Pulver an den gegenüberliegenden  Enden der Trommel angeordnet, und es wird  das Pulver während der durch die rotieren  den Bürsten stattfindenden Bearbeitung nach    der     Austrittsöffnung    hin vorgeschoben, wo  bei das Ganze derart ausgebildet. ist, dass ein  kontinuierlicher Betrieb der Maschine mög  lich ist.  



  Durch Einführung eines kontinuierlichen  Betriebes erhält     man    eine Ware grösserer  Gleichmässigkeit. Auch die Leistungsfähig  keit der Maschine wird gesteigert.  



       Zweckmässigerweise    können die Ein- und       Austrittsöffnungen    für das Metallpulver in  die     Stirnwände    der Trommel bildende Deckel  verlegt sein.  



  Auch können Mittel vorgesehen sein, die  dazu dienen, durch die Trommel einen zu  der Bewegung des Metallpulvers nach der       Austrittsseite    hin     entgegengerichteten    Wind  strom zu erzeugen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung in schema  tischer Darstellung.  



  Die Maschine besitzt eine zylindrische  Trommel 3, die zweckmässig aus geriffeltem      oder gebuckeltem Blech hergestellt ist. An  den     Stirnseiten    ist diese durch die Deckel 1  und 2 verschlossen. Die letzteren sind zur  Lagerung der Welle 4 benutzt. Diese     trägt     eine oder mehrere durch Stützen 5 an ihr  befestigte Bürsten 6, welche an der Dre  hung der Welle 4 teilnehmen und dabei die  innere Wandung der Trommel 3 bestreichen  und das     zwischen    ihnen und der letzteren  befindliche Metallpulver bearbeiten.  



  Das     unpolierte    Pulver befindet sich in  dem Vorratsbehälter 18 und     wandert    durch  den Absperrhahn 24 in die     Beschickungs          vorrichtung    17, um von dieser in kleinen  Mengen durch das in den Deckel 1 ein  mündende Rohr 8 in das Innere der Polier  maschine zu gelangen. Dort wird es von den  rotierenden Bürsten erfasst und während der  durch diese Bürsten stattfindenden Bearbei  tung allmählich nach dem andern Ende der  Maschine hin vorgeschoben, um schliesslich  durch den Stutzen 10, im Deckel 2, aus der  Maschine auszutreten und über den Absperr  hahn 23 in das Auffanggefäss 19 zu ge  langen.  



  Die Bewegung des Pulvers in Richtung  der Längsachse der Trommel kommt dadurch  zustande, dass' sich am     Eintrittsende    der  Trommel zunächst eine gewisse     Anhäufung-          des    Pulvers ausbildet, während am Austritts  ende besonders wenig Pulver gelagert ist.  Die rotierenden Bürsten üben eine aus  gleichende Wirkung aus. Von der Stelle der       grössten    Anhäufung wird daher das Pulver  nach der Stelle hin verschoben, wo sich am  wenigsten davon befindet; dies bedeutet mit  andern Worten, dass durch die rotierenden  Bürsten eine     Bewegung    des Pulvers von der  Eintrittsseite der Trommel her nach der Aus  trittsseite erzeugt wird.  



  Um diese Bewegung zu verlangsamen,  besitzt der Deckel 2 einen nach oben ge  richteten Rohrstutzen 9, welcher mit der  Druckseite des Gebläses 13 durch eine Rohr  leitung 12 verbunden ist. Die Saugseite des  Gebläses 13 ist unter     Zwischenschaltung    eines  Filtertopfes 14, 15 durch die Rohrleitung 11    mit dem Rohrstutzen 7 des Deckels 1 ver  bunden.  



  Der von dem Gebläse 13 erzeugte Wind  tritt daher durch den Rohrstutzen 9 in die  Trommel 3, durchfliesst diese entgegengesetzt  zu der Wanderrichtung des Pulvers und tritt  durch den Rohrstutzen 7 wieder aus. Ein  Sieb, Filter oder dergleichen 16 in dem Topf  14, 15 dient dazu, etwa mitgetragene Metall  pulverteilchen zurückzuhalten. Diese fallen,  sobald sich gewisse Mengen davon angesam  melt haben, durch den Rohrstutzen 7 in die  Trommel 3 zurück.  



  Zur Erzeugung eines     Gegenwindes    kann,  da nur schwache Luftströmungen benötigt  werden, auch auf der Welle 4 ein Propeller  oder     Ventilatorflügel    26 aufgesetzt sein, der  in Richtung zur Eintrittsöffnung des Pul  vers hin bläst, wobei der Wind über die  Rohre 11, 12 unter Fortfall des Gebläses 13  zu der Rückseite des Propellers 26 zurück  fliesst. Ein     derartiger    Propeller besitzt eine  sehr günstige Wirkung, weil er eine gleich  mässige Windsäule vor sich herschiebt. In  besonderen Fällen kann natürlich auch eine  Einrichtung mit einem Gebläse 13 und mit  einem Propeller 26 gleichzeitig vorgesehen  sein.

   Ein solcher Windstrom kann gleich  zeitig dazu benutzt werden, um eine Küh  lung der feinen Pulverteilchen, die sich beim  Bürsten     erwärmen,    herbeizuführen.  



  Die Hähne 23 und 24 ermöglichen es, die  Gefässe 18 und 19 während des Betriebes aus  zuwechseln, ohne dass äussere Luft in die Ma  schine     eintritt.     



  Um das Pulver mit dem für den Polier  vorgang erforderlichen Fett zu versehen, ist  an dem Rohr 8 ein     Fetteinlass    25 angeord  net, durch den man fetthaltige Stoffe, wie  Fett,<B>01</B> oder dergleichen, in angemessenen  Mengen einführen     bezw.    einspritzen kann.  Dieser     Fetteinlass'    kann natürlich auch mittel  bar an der Trommel 3 vorgesehen sein. In  manchen Fällen ist es zweckmässig, den Po  liervorgang mit verschiedenen Fettarten vor  zunehmen, beispielsweise indem man zunächst  mit Olivenöl fettet, um später noch Stearin  oder     Stearinöl    zuzusetzen.

   Auch diese Mass-           nahme    ist bei der dargestellten Maschine  ohne weiteres durchzuführen, indem zwei  Fetteinlässe, nämlich der Einlass 25 und noch  ein weiterer 22 etwa in der Mitte der Trom  mel vorgesehen sind. Selbstverständlich kön  nen auch mehr als zwei Fetteinlässe vor  gesehen sein. Die Bronze wird dann im er  sten Teil der Trommel nur unter Zuhilfe  nahme des durch den Einlass 25 eingetretenen  Fettes bearbeitet, in der zweiten Hälfte auch  unter Einwirkung des durch den Einlass 22  zugegebenen Fettes oder anderer Stoffe.  Man kann natürlich auch das Pulver von  vornherein mit     entsprechenden    Fettzusätzen  in den Vorratsbehälter bringen und     kann     dann ganz oder teilweise auf eine weitere Fet  tun- verzichten.  



  Der auf die beschriebene Weise durch  die Maschine geleitete Wind besitzt auch den  Vorzug, dass er sich über den ganzen Quer  schnitt der Maschine gleichmässig verteilt und  demzufolge praktisch die gesamte Füllung  der Maschine beeinflusst.  



  Die Bürsten 6 können natürlich in klei  nerer oder grösserer Anzahl vorhanden sein  und können jeweils aus einem Stück oder  aus mehreren Stücken zusammengesetzt sein.  Um die     Bewegung    des Pulvers in der Trom  mel 3 noch mehr zu verlangsamen, können  die Bürsten 6 in ihrer Gesamtheit oder zum  Teil eine etwas schräge Stellung zur Welle 4  erhalten, so     dass'    sie gewissermassen einen Teil  einer     flach    verlaufenden Schraubenlinie  bilden und eine     Zurückdrängung    des Pul  vers nach der Eingangsseite hin bewirken.  



       Selbstverständlich    kann man mit der dar  gestellten Maschine auch in unterbrochenem       bezw.        absatzweisen    Betriebe arbeiten, indem  man die Hähne 23 und 24 schliesst, nachdem  eine genügende Menge Pulver in die Ma  schine eingetreten, und sie erst nach Ablauf  einer entsprechenden Zeit wieder öffnet, wo  bei man natürlich zunächst eine Entleerung  der Maschine und dann erst eine neue Fül  lung herbeiführen     wird.     



  Füllung und Entleerung der Maschine,  was sonst mit recht lebhafter Staubentwick  lung verbunden ist und die Bedienung er-         heblich    erschwert, um so mehr, als diese  ziemlich häufig, das heisst nach Fertigstel  lung der nicht sehr grossen Füllung der -Ma  schine erfolgen muss, geht bei der beschriebe  nen Maschine ohne Staubentwicklung vor  sich. Die geschlossene Anordnung ermöglicht  ferner die Füllung der Maschine mit indiffe  rentem Gas, was für die Verhütung von       Staubexplosionen        besonders    wertvoll ist.

    Auch wird durch das Verlegen der Ein- und  Austrittsöffnungen in die Stirnwände der       Trommel    die ganze zylindrische Wand der  Trommel voll als Arbeitsfläche ausgenützt,  was zur Verkürzung der     Trommelbaulänge,     die bei der beschriebenen Maschine schon  ohnehin gross genug ausfällt, von Wichtig  keit ist. Diese Massnahme wirkt mit der Auf  stellung der Mittel zum Erzeugen eines Ge  genwindes und mit der Schrägstellung der  Bürsten im gleichen Sinne zusammen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Poliermaschine für Bronzefarben, bei welcher das Pulver durch mindestens eine in einer zylindrischen Trommel rotierende Bürste bearbeitet wird, dadurch gekenn zeichnet, dass Ein- und Austrittsöffnungen fair das Pulver an den gegenüberliegenden Enden der Trommel angeordnet sind und das Pulver während der durch die rotierenden Bürsten stattfindenden Bearbeitung nach der Austrittsöffnung hin vorgeschoben wird, das Ganze derart, dass ein kontinuierlicher Be trieb möglich ist, zum Zwecke, eine grössere Gleichmässigkeit des Arbeitsgutes und eine hohe Leistungsfähigkeit der Maschine zu erhalten. TTNTERANSPRrCHE 1.
    Poliermaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ein- und Austrittsöffnungen für das Pulver in die Stirnwände der Trommel bildenden Dek- keln vorgesehen sind. Poliermaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, die dazu dienen, durch die Trommel einen der Bewegung des Pulver nach der Austrittsseite hin entgegen ge richteten Windstrom zu erzeugen.
    3. Poliermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des Windstrome:: ausserhalb der Trommel ein Gebläse an geordnet ist, welches den Wind in die eine Stirnseite hineindrückt und aus der an dern wieder absaugt. 4. Poliermaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Windstrom durch einen auf die die Bürsten tragende Welle aufgesetzten Propeller erzeugt wird. 5.
    Poliermaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zur Bearbei tung des Pulvers dienenden Bürsten eine Schrägstellung besitzen, welche auf Zu rückdrängung des Pulvers nach der Ein gangsseite hin wirkt. 6. Poliermaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der zur Bearbeitung des Pulvers dienenden Bürsten eine Schrägstellung besitzt. 7. Poliermaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in Zuleitungs rohren der Trommel Eintrittsöffnungen für die Einführung von fetthaltigen Stof fen vorgesehen sind. ö.
    Poliermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Eintrittsöffnungen für die Einfüh rung von fetthaltigen Stoffen auch in der Trommel selbst vorgesehen sind.
CH147209D 1928-10-22 1929-10-18 Poliermaschine für Bronzefarben. CH147209A (de)

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