DE614833C - Maschine zur Entoelung von Kakaomasse - Google Patents

Maschine zur Entoelung von Kakaomasse

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Publication number
DE614833C
DE614833C DEL80219D DEL0080219D DE614833C DE 614833 C DE614833 C DE 614833C DE L80219 D DEL80219 D DE L80219D DE L0080219 D DEL0080219 D DE L0080219D DE 614833 C DE614833 C DE 614833C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
drum
press drum
pressure
filter
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Expired
Application number
DEL80219D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Fitterer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lehmann Fa J M
Original Assignee
Lehmann Fa J M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lehmann Fa J M filed Critical Lehmann Fa J M
Priority to DEL80219D priority Critical patent/DE614833C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE614833C publication Critical patent/DE614833C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/20Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using rotary pressing members, other than worms or screws, e.g. rollers, rings, discs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/08Cocoa butter presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. JUNI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 614833 KLASSE 531 GRUPPE 114o
Firma J. M. Lehmann in Dresden*)
Maschine zur Entölung von Kakaomasse
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1932 ab
Es sind bereits verschiedene Maschinen zur stetigen Entölung von flüssigem oder breiigem Preßgut bekannt. Ein älterer Vorschlag bezieht sich auf eine Walzenpresse zum Pressen von ölsamen u. dgl., bei der eine Walze exzentrisch innerhalb einer hohlen sich gleichsinnig mit der kleineren Walze drehenden Walzentrommel gelagert ist, die für den Durchtritt des ausgepreßten Öls mit ganz feinen Löchern versehen ist. Es entsteht dabei ein im Querschnitt mondsichelförmiger Druckraum, in dessen eine Verjüngung der auszupressende Samen hineingezogen wird, wobei das allmähliche Auspressen erfolgt.
Ein anderer Vorschlag sieht zur stetigen Entölung flüssiger Kakaomasse eine Schnekkenpresse vor. Dabei wird durch eine Druckpumpe die flüssige Kakaomasse in den Schneckenzylinder hineingepumpt, dessen
ao Wandung als Filter ausgebildet ist. Bei einer ebenfalls bekannten, stetig arbeitenden Kakaobutterpresse soll die Entölung lediglich durch hohen Druck bewirkt werden, mit dem die Kakaomasse an der Filterwand eines Gehäuses entlang geführt werden soll. Der Austritt der ausgepreßten Masse wird dabei durch einen an der Austrittsöffnung des Gehäuses vorgesehenen einstellbaren Kegel geregelt.
Unter den Maschinen zur Entölung von flüssigem Preßgut sind demnach auch zur Entölung flüssiger Kakaomasse geeignete Maschinen bekannt, bei denen das Preßgut in dünner Schicht in einen sich allmählich verjüngenden Druckraum zwischen einer stetig umlaufenden Preßtrommel und einer sie exzentrisch umgebenden Gehäusewandung unter Druck eingeführt wird, wobei das öl während der Umdrehung der Preßtrommel durch ein den Preßraum begrenzendes flächenförmiges Filtermittel hindurchgeführt wird.
Um nun die dem stetigen Betrieb derartiger Maschinen entgegenstehenden Schwierigkeiten zu vermindern und dadurch zur Verbesserung der bekannten Maschinen zur stetigen Entölung von Kakaomasse beizutragen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die mit Abflußlöchern versehene Preßtrommel nur auf einem Teil ihres Umfanges vom Gehäuse umgeben zu lassen und mit einem widerstandsfähigen metallischen Filtermantel zu versehen, gegen den außerhalb des vom Gehäuse umgebenen, gegebenenfalls durch Walzen noch besonders abdichtbaren Druckraumes ein Abstreifer zur Reinigung der Filterfläche von den festen Preßrückständen anliegt. Eine der Erfindung entsprechende Maschine zeichnet sich im wesentlichen dadurch vor allen bekannten aus, daß die auf die Filterfläche gepreßte flüssige Kakaomasse immer nur in dünner Schicht und außerdem fortwährend immer auf eine neue, vorher von der Kuchenschicht gereinigte Filterfläche auf-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Fritz Fitterer in Dresden-Blasewitz.

Claims (1)

  1. gepreßt wird, wodurch schon die Vorentölung weiter als gewöhnlich getrieben und die Auspreßleistung gesteigert werden kann.
    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
    Abb. ι einen senkrechten Mittelschnitt durch eine Maschinenausführung und • Abb. 2 einen waagerechten Schnitt nach ίο Linie ABCD (Abb. i).
    Die abzupressende flüssige Kakaomasse wird unter einem sich nach dem beabsichtigten Entölungsgrad richtenden Druck durch beispielsweise mehrere Zuführungskanäle oder auch einen einzigen Kanal einem beheizten Druckraum 2 zugeleitet. Dieser Druckraum wird in bekannter Weise gebildet von einem doppelwandig ausgeführten Zylindergehäuse 3 und einer darin exzentrisch gelagerten Preßtrommel 4, auf deren Achse S die in der Zeichnung nicht dargestellte Antriebsvorrichtung sitzt. Die zylindrische Gehäusewandung ist ausgebohrt und geschliffen. An der mit 6 bezeichneten Stelle liegt die Preßtrommel dicht an der Gehäusewand an. Die Mantelfläche der Preßtrommel 4 ist zur Erleichterung des öldurchganges nach dem Trommelinneren fast über ihre ganze Länge geriffelt und mit schraubengangartigen Nuten 7 versehen, von welchen zahlreiche radiale Bohrungen 8 ausgehen. Als Filter ist ein Metallfilter 9 vorgesehen, das aus mit ihrer Breitseite eng aneinanderliegenden, um die Preßtrommel 4 gewickelten Windungen eines bandartig gewalzten geeigneten Werkstoffes, wie Eisen, Kupfer, Monelmetall, gebildet und durch an beiden Enden auf die Preßtrommel 4 aufgeschraubte Halteringe 10 auf dieser befestigt wird. Das abgepreßte und gefilterte öl sammelt sich in dem Hohlraum der Trommel 4 und wird durch die Bohrung 11 der Achse 12 einem in der Zeichnung nicht dargestellten Sammelgefäß zugeleitet.
    An der Austrittsstelle des Filterkuchens aus dem Druckraum 2 ist eine hohle Anpreßwalze 13 vorgesehen, die durch ihre ebenfalls hohl ausgeführten Achs stumpfe 14 und 15 hin-
    durch beheizt wird. Die Stümpfe 14 und 15 laufen in exzentrisch gebohrten Lagerbüchsen 16 und 17. Zur Verstellung dieser Lagerbüchsen und damit der Anpreß walze 13 gegenüber der Preßtrommel 4 ist an jeder Lager-* büchse ein Hebel 18 befestigt, der mittels Hand-i rades 19, Druckfeder 20 und am Gehäuse 3 angebrachter Spindel 21 verschwenkt und eingestellt werden kann. Am Achsstumpf 15 der Anpreß walze 13 sitzt ein Stirnrad 22, das durch ein Stirnrad 23 der Preßtrommel 4 derart angetrieben wird, daß Trommel 4 und Anpreßwalze 13 etwa mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit in der in der Abb. 1 angegebenen Pfeilrichtung umlaufen. Zur Entfernung der Kuchenschicht von. der Preßtrommel 4 dient ein Abstreifer 24, der die Kuchenbrocken oder -krümel in ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Auffanggefäß abgleiten läßt. In dieses Auffanggefäß fallen auch die von der Anpreß walze 13 durch einen Abstreifer 25 entfernten Preßkuchenreste.
    Patektanspruch :
    Maschine zur stetigen Entölung von flüssigem oder breiigem Preßgut, insbesondere flüssiger Kakaomasse, bei der das Preßgut in dünner Schicht in einen sich allmählich verjüngenden Druckraum zwischen einer stetig umlaufenden' Preßtrommel und einer sie exzentrisch umgebenden Gehäusewandung unter Druck ,eingeführt wird, wobei das öl· während der Umdrehung der Preßtrommel durch ein den „. Preßraum begrenzendes flächenförmiges . Filtermittel hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Abflußlöchern versehene Preßtrommel (4) nur auf einem Teil ihres Umfanges vom Gehäuse umgeben ist und einen widerstandsfähigen metallischen. Filtermantel (9) besitzt, gegen den außerhalb des vom Gehäuse umgebenen, gegebenenfalls durch Walzen (13) noch besonders abdichtbaren Druckraumes (2) ein Abstreifer (24) zur Reinigung der Filterfläche von den festen Preßrückständen anliegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL80219D 1932-01-15 1932-01-15 Maschine zur Entoelung von Kakaomasse Expired DE614833C (de)

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DE (1) DE614833C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2876697A (en) * 1954-12-09 1959-03-10 Stamicarbon Press for separating material
DE1109501B (de) * 1954-12-11 1961-06-22 Hydraulik Gmbh Verfahren zum Abpressen von Kakaomassen und Kakaotopfpresse zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1627962A1 (de) * 1966-01-25 1970-05-14 Sunds Ab Anordnung an Walzenpressen

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2876697A (en) * 1954-12-09 1959-03-10 Stamicarbon Press for separating material
DE1109501B (de) * 1954-12-11 1961-06-22 Hydraulik Gmbh Verfahren zum Abpressen von Kakaomassen und Kakaotopfpresse zur Durchfuehrung des Verfahrens
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