CH141018A - Verfahren zur Darstellung von Butadienkohlenwasserstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Butadienkohlenwasserstoffen.

Info

Publication number
CH141018A
CH141018A CH141018DA CH141018A CH 141018 A CH141018 A CH 141018A CH 141018D A CH141018D A CH 141018DA CH 141018 A CH141018 A CH 141018A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
preparation
works
butadiene
hydrocarbons
water vapor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH141018A publication Critical patent/CH141018A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C5/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms
    • C07C5/32Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms by dehydrogenation with formation of free hydrogen
    • C07C5/327Formation of non-aromatic carbon-to-carbon double bonds only
    • C07C5/333Catalytic processes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur     Darstellung    von     Bntadienkohlenwasserstoffen.       Es ist bekannt,     dass'    man     Butadienkohlen-          wa.sseri4offe    erhalten kann, wenn man Mono  olefine in     Gegenwart    oder Abwesenheit von       Kontaklmassen    bei gewöhnlichem oder ver  mindertem     Druck    auf höhere Temperaturen  erhitzt.  



  Es wurde nun gefunden, dass     man    die  Ausbeute an     Butadienkohlenwasserstoffen     ganz wesentlich verbessern kann, wenn man  hierbei in Gegenwart solcher Mengen von  Wasserdampf arbeitet,     da,ss    das Mengenver  hältnis in der dampfförmigen Phase min  destens ein halbes Volumen Wasserdampf  pro Volumen Kohlenwasserstoff beträgt.  Man kann das Verfahren bei An- oder Ab  wesenheit von Katalysatoren und bei ge  wöhnlichem oder     vermindertem    Druck aus  führen.

   Als Katalysatoren lassen sich zum  Beispiel solche Kontaktmassen verwenden, die  schwer reduzierbare Metalloxyde, wie die  Oxyde von     Caleium,        ,Strontium,    Barium,  Magnesium, Beryllium,     Zirkon,    Wolfram, Mo  lybdän, Uran     etc.    oder Verbindungen oder    Gemische solcher untereinander enthalten.  Insbesondere sind     Aluminate    von Metallen,       deren    Metalloxyde schwer reduzierbar sind,  wie     Ca.lcium,        Zink        etc.,    mit Vorteil zu ver  wenden.

   Auch andere     Verbindungen    schwer  reduzierbarer     Metalloxyde        untereinander,    wie       Vanadäte,        Chromate,        -\Volframate    von Cal  cium, Zink, Aluminium, sind unter Umstän  den vorteilhaft. Auch können Silikate, Kiesel  säure, Edelmetalle oder unedle Metalle oder       Metallegierungen,    welche keine oder nur mä  ssige Kohlenstoff     abscheidungen    hervorrufen,  in grober .oder feinverteilter Form Verwen  dung finden.

      <I>Beispiel 1:</I>  Eine Mischung von 1 Gewichtsfeil Tetra,       hydrobenzol    und 1 Gewichtsteil Wasser wird  bei<B>650'</B> über eine Kontaktmasse aus Mag  nesiumoxyd geleitet. Man erhält bei 40  Umsetzung     ..des        Tetrahydrobenzols    reichlich  85 % der Theorie an     Butaidien,    daneben noch       Butylen,        Progylen    und Äthylen in solchen      Mengen, dass man im ganzen .eine Ausbeute  von     etwa    90 bis 95/o des umgesetzten     Tetra-          hydrobenzols    an     Glefinen    erreicht; der Rest  ist Methan und Wasserstoff.

   Die Trennung  der Reaktionsprodukte wird ausgeführt durch  Kompression und Kühlung der Reaktions  gase auf solche Temperaturen, -dass sie ver  flüssigt werden, und darauffolgende     Frak-          tionierung    unter Druck, wobei man die ein  zelnen Komponenten in einer Reinheit von  98 % erhält.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Ein Gemisch von 1 Gewichtsteil     Butylen     und 1,2     Gewichtsteilen    Wasserdampf wird  über auf<B>780'</B> erhitzte     Graphitkörner    geleitet.  Die den Reaktionsraum verlassenden Gase  und Dämpfe werden .abgekühlt und     idie    Gase  von dem kondensierten Wasser und öligen       Produkten    getrennt. Hierauf wird kompri  miert und weiter abgekühlt.

   Die Bestand  teil des sich abscheidenden Gemisches von       Olefinen    und     Buta.dien    werden durch fraktio  nierte Destillation unter Druck voneinander  getrennt;     das    unterveränderte     Butylen    wird  dem Prozess aufs neue zugeführt. Aus dem       umgewandelten        Butylen        wird        Butadien    in  guter Ausbeute erhalten; ausserdem entstehen       Gase,        wie    Wasserstoff, Methan, Äthylen, Pro  pylen, sowie etwas ölige Produkte.

   Arbeitet  man ohne     Wasserdampfverdünnung,    so, erhält  man     fast    nur ölige Produkte neben niedrigen         Oll.efinen    und     gesättigtere        Kohlenwasserstoffen.     Wird das     Butylen    in gleicher Weise wie mit  Wasserdampf durch ein anderes Gas, zum Bei  spiel     Methan,    verdünnt, so werden zwar glei  che     Butadienausbeuten    wie bei Wasserdampf  erhalten;

   doch ist die Abtrennung der     Re-          aktionsprodukt#e    aus der grossen Gasmenge  wegen der vielfachen Kompressionen und Ab  kühlungen bedeutend     schwierigor    und un  wirtschaftlicher.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zurDarstellung vonButadienkoh- lenwass erstaffen durch Erhitzung von Olefinen, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegen wart solcher Mengen Wasserdampf - arbeitet. dass das Mengenverhältnis in der dampf- förmigen Phase mindestens 1/2 Volumen Wasserdampf pro, Volumen Kohlenwasser stoff beträgt. UNTERANSPRüCHE l..
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von Kontaktmassen arbeitet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass man unter vermindertem Druck arbeitet.
CH141018D 1928-11-09 1928-11-09 Verfahren zur Darstellung von Butadienkohlenwasserstoffen. CH141018A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH141018T 1928-11-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH141018A true CH141018A (de) 1930-07-15

Family

ID=4397987

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH141018D CH141018A (de) 1928-11-09 1928-11-09 Verfahren zur Darstellung von Butadienkohlenwasserstoffen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH141018A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2418888A (en) * 1942-08-26 1947-04-15 Standard Oil Dev Co Dehydrogenation catalysts

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2418888A (en) * 1942-08-26 1947-04-15 Standard Oil Dev Co Dehydrogenation catalysts

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69308738T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur katalytischen Dehydrierung einer C2+ paraffinischen Charge, einschliesslich eines Mittels zur Hemmung von Wasser im Ausfluss
DE2921576A1 (de) Verfahren zur herstellung von methyl-tert.-butylaether
DE1927061A1 (de) Verfahren zur Herstellung von AEthylen durch katalytische Reformierung
EP1252262A1 (de) Verfahren zum erzeugen von c 2?- und c 3?-olefinen aus kohlenwasserstoffen
EP3558912A1 (de) Verfahren und anlage zur herstellung eines olefins
CH141018A (de) Verfahren zur Darstellung von Butadienkohlenwasserstoffen.
DE1166182B (de) Verfahren zur Herstellung von Acetylen durch thermische Umsetzung von Kohlenwasserstoffen
DE69224838T2 (de) Verfahren zur Entfernung von Unreinheiten aus Erdölprodukten
DE2943494C2 (de) Verfahren zur Herstellung flüssiger Kohlenwasserstoffe aus Kohle
DE2134155A1 (de) Verfahren zur Herstellung von hochoktanigem unverbleiten Benzin
DE575347C (de) Verfahren zur Geruchsverbesserung von Holzgeistoelen
DE102019213501A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Isobutanol und/oder 1-Butanol
AT211290B (de) Verfahren zur Herstellung von Isopren
DE544665C (de) Verfahren zur Herstellung von Methylalkohol und anderen sauerstoffhaltigen organischen Verbindungen
CH141016A (de) Verfahren zur Darstellung von Butadienkohlenwasserstoffen.
DE726197C (de) Verfahren zum Klopffestmachen von Benzinen
DE533778C (de) Verfahren zur Darstellung von Butadienkohlenwasserstoffen
DE1468001A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkenylaromaten
DE886898C (de) Verfahren zur Gewinnung von technisch reinem Benzol
DE712254C (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstoffoelen durch katalytische Druckhydrierung von Kohlen, Teeren, Mineraloelen und aehnlichen Stoffen oder durch Druckextraktion fester kohlenstoffhaltiger Brennstoffe
DE896340C (de) Verfahren zur Gewinnung von technisch reinem Benzol
DE922289C (de) Verfahren zur Herstellung von AEthylen
Jeong et al. Lignin depolymerization over CuO–MgO–Al2O3 mixed oxide catalysts in supercritical ethanol: effect of catalyst preparation methods
AT76302B (de) Verfahren und Apparat zur Umwandlung schwerflüchtiger Kohlenwasserstoffe in leichter flüchtige.
DE1418259C (de) Verfahren zur Erzeugung von nieder molekularen, insbesondere athylenreichen Kohlenwasserstoffen