CH139293A - Aus Kappe und Bandage zusammengesetzte Einrichtung zur Wickelkopfbefestigung für Läufer von Turbogeneratoren. - Google Patents
Aus Kappe und Bandage zusammengesetzte Einrichtung zur Wickelkopfbefestigung für Läufer von Turbogeneratoren.Info
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Description
Aus Kappe und Bandage zusammengesetzte Einrichtung zur 'Wickelkopfbefestigung für Läufer von Turbogeneratören. Um die Wickelköpfe der Läufer von Turbogeneratoren gegen die Wirkungen der Fliehkräfte zu sichern., werden bekanntlich Bandagen oder Kappen, über sie gespannt. Die erste Befestigungsart hat den Vorteil, dass sie eine hohe spezifische Beanspruchung zulässt, die andere, dass zufolge der AbDehm- barkeit der Kappe die Wickelköpfe leichter zugänglich gemacht werden können.
Man hat auch bereits eine Vereinigung dieser beiden Befestigungsarten in Erwägung gezogen, in dem man Kappe und Bandage konzentrisch zueinander angeordnet, insbesondere Kappe durch Bandagierung verstärkt hat.
Bei Läuferausführungen mit eingesetzten Zäh nen und Befestigung der Wickelköpfe durch Kappen wurden die äussersten, an den Stirn enden gelegenen Zähne für Zentrierung und Schrumpfsitz der Kappe verwendet, indem sie Ausklinkungen als Sitzflächen für das Kap penende erhielten. Das hatte den Nachteil, dass diese Zähne und die von ihnen gehal- tenen @SpulenteiJe die Kappenrämder zusätzlich belasteten.
Auch war die Ausbildung des Dämpferkäfigs hierbei nur unvollkommen, weil eine zuverlässige elektrische Verbindung der Nutenkeilenden fehlten.
Um diese Mängel zu beseitigen, ander seits aber auch die Möglichkeit des Zu ganges zu den Wickelköpfen beizubehalten, soll eine neuartige Zusammensetzung aus Kappe und Bandage für die Wickelkopf befestigung verwendet werden, die sich be sonders für Läufer mit eingesetzten Zähnen eignet und darin besteht, sass' die dem wirk samen Eisen zunächst gelegenen Endverbin- dungen im Wickelkopf durch eine die Nuten keilenden umgreifende Bändagierung,
die übrigen Endverbindungen dagegen durch eine agia1 neben der Bandagierung angeordnete abnehmbare Kappe gegen die Fliehkräfte gesichert sind.
Die Erfindung ist in der Zeichnung bei= spielsweise veranschaulicht. In allen Figuren bezeichnet E das wirksame Läufereisen, K den Nutenverschlusskeil, R den Endring,
Y den stirnseitigen Ventilator und J eine Iso- lationszwischenlage. Bei sämtlichen. Ausfüh rungsbeispielen erfolgt die Befestigung der W.iekelköpfe durch die vereinigte Anwen dung- einer Band'agierung und einer axial daneben angeordneten Kappe, und zwar wird durch die Bandagierung die Befestigung des dem wirksamen Eisen E zunächst liegenden Teils W,. der Wickelköpfe,
durch die Kappe diejenige der übrigen Endverbindungen WZ vorgenommen.
Die Enden der Nutenverschlusskeil.e g sind zunächst mit-Band- oder Drahtlagen a aus gutleitendem Material, zum Beispiel Kupfer, umwickelt, um die einzelnen Nuten keile K elektrisch zu einem Dämpferkäfig zu verbinden. Über die Lage ca ist die der .eigentlichen Befestigung dienende zweite Bandlage b, zum Beispiel ;
aus ho@hwertngem unmagnetischen Stahldraht, gewickelt. Sie übt . nicht nur auf den untern Bandagenteil a den gewünschten Kontaktdruck aus, son- ,clern presst idie Endren der Keile K herunter, so dass letztere und die darunter lagernden Endverbindungen W,. mechanisch gut gegen die Fliehkräfte gesichert sind.
Über die Ober fläche des Bandagenteils b ist schliesslich ein Mantel, c, cl, c2, gelegt, der nur den Zweck hat, die Bandagenoberfläche gegen Beschä digung, zum Beispiel durch Lichtbogen- bild\ung, zu schützen. Dieser Mantel braucht nur so bemessen zu sein, da,ss er den Flieh kräften mit Rücksicht auf sein Eigengewicht standzuhalten vermag.
Axial neben dieser Bandagierung ist die abnehmbare Kappe d angeordnet, welche die übrigen Endverbindungen umspannt. Die Kappe d braucht man im allgemeinen nur am äussersten Ende, zum Beispiel auf dem Endring R, zu zentrieren und durch Auf schrumpfen zu befestigen.
Es können jedoch auch die geilenden f, da sie durch die Ban- dagierung fest auf die Unterlage gepresst sind, gewünsehtenfalls als zentrischer Sitz für den nach dem wirksamen Eisen zu ge- legenen Kappenrand hergerichtet werden.
Man kann nämlich die Nutenkeile g über die Bandage hinaus verlängern und ihren Enden durch Abdrehen nach dem Aufziehen der Bandage eine glatte zylindrische Auf lagefläche für den Kappenrand geben.
Bei der Einrichtung der Abb. 1 reicht die Kappe d nur bis zur äussern Flanke der Bandagierung. Über die Bandage cc, b ist ein besonderer Mantel c gelegt.
Der Schutzmantel c kann auch durch die Kappe selbst gebildet sein. Wie Fig. 2 zeigt, ist dann die Bohrung der Kappe erweitert und der dadurch gebildete Fortsatz ei über die Oberfläche der Bandage b ohne Schrumpf spannung geschoben, so: dass also das dünn wandige Kappenende nur durch sein Eigen gewicht beansprucht ist.
Die Kappe kann<I>aus</I> magnetisierbarem .oder unmagnetisierbarem Metall bestehen oder in bekannter Weise aus zwei Teilen zu sammengesetzt sein, nämlich einem Zwischen ring g aus nicht magnetisierbarem Material, zum Beispiel aus unmagnetisiexbarem Stahl oder Bronze, und einem magnetischen Teil d.
Dann könnte der Zwischenring g, wie Fig. ä erkennen lUt, mit dem als Schutzmantel der Bandagenoberfläche dienenden Fortsatz .c, versehen werden.
Bei der neuen Anordnung sind die Rän der der Kappen nicht mehr durch die letz ten Zähne und Spulenteile belastet und von Dämpferströmen befreit.
Trotzdem bleibt der Vorteil der Xappenkonstruktion, dass die Wickelköpfe durch Abziehen der Kappe ge nügend freigelegt werden können, bestehen. Anderseits bleiben auch die vorzüglichen Eigenschaften d'er Bandage erhalten, näm lich die gute elektrische Verbindung der Keil enden und die gute mechanische Befestigung der Wickelköpfe an der gefährdetsten Stelle.
Obgleich die Erfindung vorwiegend für Turboläufer mit eingesetzten Zähnen vor gesehen ist, kommen die damit erzielten Wir kungen auch bei massiven Rotoren in Be tracht, so dass die neue Wiekelkopfbefesti- gang dort ebenfalls zu verwenden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aus Kappe und Bandage zusammen gesetzte Einrichtung zur Wickelkopfbefesti- gung für Läufer von Turbogeneratoren, ins besondere solchen mit eingesetzten Zähnen, ' dadurch gekennzeichnet, dass die dem wirk samen Eisen zunächst gelegenen Endverbin- dungen im Wickelkopf durch eine die Nuten keilenden umgreifende Bandagierung, die übrigen Endverbindungen dagegen durch eine axial neben der Bandagierung angeordnete abnehmbare Kappe gegen die Fliehkräfte ge sichert sind',so dass gleichzeitig eine zusätz liche Belastung der Kappenränder durch die Zähne und die von ihnen gehaltenen Spulen teile vermieden, .eine zuverlässige elektrische Verbindung der Nutenkeilenden erzielt und der ungehinderte Zugang zu den Wicke.Iköp- fen ermöglicht wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der an sich bekannte Schutzmantel für die Bandagen oberfläche durch einen dünnwandigen Fortsatz der Kappe gebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Enden. der Nutenverschluss- keile über ihre Bandagierung hinaus ver längert sind und zur Zentrierung der Kappe dienen.
Applications Claiming Priority (1)
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