CH138166A - Kombinationsschloss zum Sperren der Lenkung von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Kombinationsschloss zum Sperren der Lenkung von Kraftfahrzeugen.

Info

Publication number
CH138166A
CH138166A CH138166DA CH138166A CH 138166 A CH138166 A CH 138166A CH 138166D A CH138166D A CH 138166DA CH 138166 A CH138166 A CH 138166A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
locking
bolt
lock
combination
lock according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Beck Heinrich
Original Assignee
Beck Heinrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beck Heinrich filed Critical Beck Heinrich
Publication of CH138166A publication Critical patent/CH138166A/de

Links

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


  Kombinationssehloss zum Sperren der Lenkung von Kraftfahrzeugen.    Es ist bereits vorgeschlagen worden, die  Steuersäule von ausser Betrieb stehenden  Kraftfahrzeugen durch ein Kombinations  schloss zu sperren, dessen einstellbare Verrie  gelungselemente (zum Beispiel Zifferringe)  die Steuersäule konzentrisch umschliessen.  Diesen Kombinationsschlössern haften zwei  wesentliche Nachteile an. Sie sind sehr  voluminös und daher klobig im Aussehen,  da der Innendurchmesser der Zifferringe dem  Aussendurchmesser der Steuersäule gleich  gemacht werden muss. Überdies ist die Ab  lesung der am Paket der Ziffernringe einge  stellten Zahl für den Fahrer unbequem,  weil die Richtung, in der sich die einzel  nen Ziffern der Zahl aneinanderreihen, zur  Axe der Steuersäule parallel verläuft.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Kom  binationsschloss, zum Sperren der Lenkung  von Kraftfahrzeugen, bei dem die eben er  wähnten Übelstände vermieden sind. Gemäss  der Erfindung weist das die Steuersäule  umschliessende Schlossgehäuse einen seitli-    chen, die Kombinationseinrichtung lagernden  Ansatz auf, in dem ein Sperrbolzen der  Steuersäule quer zu dieser verschoben und  durch die Kombinationseinrichtung verrie  gelt werden kann.  



  Das Schloss kann derart gebaut sein, dass  das die Steuersäule umschliessende Gehäuse  desselben keinerlei Elemente der Kombina  tionseinrichtung enthält und däher nur die  aus Festigkeitsrücksichten erforderliche  Wandstärke aufweisen muss. Der Innen  durchmesser zum Beispiel von im Gehäuse  fortsatz auf dem Sperrbolzen gelagerten  Ziffernringen hingegen ist durch den Durch  messer des Sperrbolzens bedingt, der vor  teilhaft natürlich weit schwächer gehalten  ist als die Steuersäule. Die Axe des Pa  ketes dieser Ziffernringe und mithin auch  die Richtung, in der die am Mantel des  Paketes eingestellte Zahl abzulesen ist,     ver-          lauft    quer zur     ,Steuersäule,    mithin im we  sentlichen horizontal, das heisst denkbar be  quem für den Fahrer.

        Die Zeichnung stellt mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dar.  



  Fig. 1 ist ein axialer Längsschnitt durch  eine Ausführungsform; Fig. 2 zeigt eine  Seitenansicht hiezu, teilweise Schnitt, Fig. 3  eine Einzelheit; Fig. 4 zeigt, den Sperrbolzen  allein in Ansicht; Fig. 5 stellt eine abge  änderte Ausführungsform des Sperrbolzens,  die Fig. 6 und 7 eine Zusatzeinrichtung zur  gleichzeitigen Beeinflussung der Zündung  dar; Fig. 8 und 9 zeigen je eine Einzel  heit, die Fig. 10 und 11 Einzelteile für die  Anpassung des Schlosses an abweichend be  messene oder ausgeführte Steuersäulen.  



  Mit Fig. 1 ist das Schlossgehäuse be  zeichnet, das eine zylindrische Bohrung 2 für  die aus dem festen Mantel M und der dreh  baren Spindel S bestehende Steuersäule und  einen seitlichen, rahmenartigen Ansatz 3  aufweist, dessen quer zur Steuersäule ver  laufende Bohrung den aus Sperrbolzen und  Kombinationseinrichtung bestehenden Sperr  mechanismus aufnimmt.  



  Dieser Sperrmechanismus besitzt einen  Sperrbolzen 5, der mit vier den Sperrku  geln 6 entsprechend profilierten Rillen 7  (Fig. 4) und an seinem rechten Ende mit  einem Schlitz 8 versehen isst, der sich in eine  Bohrung 9 fortsetzt. In diesem Schlitz liegt  eine Druckfeder 10 eingebettet, die sich mit  ihrem linken Ende gegen den Boden der  Bohrung, mit ihrem rechten Ende gegen ein  im Schlitz geführtes Gleitstück 11 abstützt,  das zwei Gewindezähne 11a aufweist und  seinerseits unter der Federspannung 10 ge  gen den Nietbolzen 12 anliegt.  



  Der Sperrbolzen 5 ist genau passend in  der zylindrischen Bohrung des Sperrkugelträ  gers 13 geführt, der gegen axiale Verschie  bung durch einen Stift 14 gesichert ist. Das  abgesetzte Ende 13a des Sperrkugelträgers  weist (Fig 3) zwei diametral gegenüberlie  gende Schlitze 15 zur axialen Führung der  Gewindezähne 11a des Gleitstückes 11 auf.  Auf dem abgesetzten Teil 13a sitzt eine  Büchse 20, in deren Borung ein selbst  hemmender Schraubengang 21 eingefräst ist.    In diesen Schraubengang greifen die Ge  windezähne lla des Gleitstückes 11 ein, so  dass das Gleitstück auf jeden Fall eine axiale  Verschiebung erfährt, wenn die Büchse 20  mittelst des randrierten Griffrädchens 22  gedreht wird. Mit 22a ist ein schraubbarer  Verschlusspfropfen des Griffrädchens be  zeichnet.  



  Die Büchse 20 weist an ihrem linken  Ende einen Bund B auf, dessen rechte Stirn  fläche sich gegen das Gehäuse 3 abstützt.  Die linke Stirnfläche des Bundes B ist wie  bei r angedeutet, geriffelt (Fig. 9) und  liegt gegen den Kupplungsring R der Ab  deckkappe K an. Am Ring R sind durch  Einschnitte zwei federnde, nach aussen ge  gen die Stirnfläche der Büchse gebogene  Zungen z gebildet, mit welchen die Riffe  lungen r der Büchse B zu später erläutertem  Zweck zusammenwirken.  



  Mit 7a ist eine besondere Kerbe im Bol  zen 5 bezeichnet, die durch Einschnappen der  federbelasteten Kugel 25 eine vom Schloss  mechanismus unabhängige Arretierung des in  der Offenstellung befindlichen Bolzens 5 er  gibt. Hierdurch wird verhindert, dass ein un  beabsichtigtes Verdrehen des Einstellknopfes  (etwa, durch Anstreifen oder durch Er  den Sperrbolzen in die Sperr  stellung bringt, wenn zufällig die Öffnungs  kombination der Ziffernringe 26 eingestellt  ist.  



  Die Anordnung des Gleitstückes 11 und  der Feder 10 hat folgenden Zweck:  Verdreht man bei eingestellter Öffnungs  kombination mittelst des Griffrädchens 22  die Büchse 20 in entsprechender Richtung,  so wird durch den Eingriff der Zähne 11a  in das Gewinde 21 das Gleitstück 11 axial  nach links verschoben und nimmt durch Ver  mittlung der Feder 10 den Bolzen 5 in die  Sperrlage dann mit, wenn die für den Bol  zen vorgesehene Bohrung der Steuersäule die  Stellung gemäss Fig. 1 einnimmt. Steht je  doch oder volle (ungebohrte) Mantel der  Steuersäule dem Bolzen gegenüber, so wird  nur     das        Gleitstück    11 unter     Spannung    der  Feder 10 nach links verschoben. Der S'perr-      bolzen schnappt dann erst bei Verdrehung  der Steuersäule in die Bohrung derselben ein.  



  Wie aus den Fig. 1, 2 und 4 hervorgeht,  weist der Sperrbolzen vier Kerben auf,  während nur zwei Sperrkugeln 6 im Träger  13 vorgesehen sind. Hierdurch ist die Mög  lichkeit geboten durch Eingriff dieser bei  den Kugeln in die zweite und vierte Kerbe  (Fig. 2) den Bolzen 5 in der die Steuer  säule sperrenden Stellung, durch Eingriff  derselben Kugeln in die erste und dritte  Kerbe die Offenstellung des Bolzens zu  sperren.  



  Während bei der Ausführungsform dis  Sperrbolzens gemäss Fig. 4 die Klemmku  geln nur auf den Bolzen selbst einwirken,  das Gleitstück jedoch unbeeinflusst lassen,  zeigt Fig. 5 ein Gleitstück 11, das entspre  chend verlängert ist, selbst die für den Ein  griff der Sperrkugeln erforderlichen Rasten  bildet und gleichfalls unter der Spannung  einer Druckfeder 10 steht. Diese Ausfüh  rungsform ermöglicht auch bei gesperrtem  Schloss eine Bewegung des Bolzens relativ  zum Gleitstück. Mit 7b ist eine weitere Kerbe  des Bolzens bezeichnet, die zweckmässig statt  der durch die Kerbe 7a und die Kugel 25  gegebenen Bolzenarretierung vorgesehen sein  kann.

   Diese Kerbe wirkt mit einem Bolzen  27 zusammen, der in einer Bohrung des Schloss  gehäuses drehbar gelagert ist, einen Betäti  gungsknebel 28 und am andern Ende eine  auf die Zündung einwirkende Schalteinrich  tung Z aufweist. Befindet sich der Bolzen 5  in der die Steuersäule sperrenden Stellung  gemäss Fig. 1, so nimmt der Knebel 28 die  strichlierte Stellung gemäss Fig. 7 ein. In  dieser Stellung greift der volle Sperrbolzen  5 in die Ausfeilung 27a des Bolzens 27 ein  und sperrt so den Bolzen in der strichlierten,  die Zündung unterbrochen haltenden Stel  lung. Die Zündung kann erst eingeschaltet  werden, wenn nach Einstellung der Öff  nungskombination der Sperrbolzen 5 in die  Offenstellung gezogen wurde, so dass seine  Kerbe 7b in die Zone des Bolzens 27 kommt.

    Es kann dann dieser Bolzen mittelst des  Knebels 28 in die vollausgezogene Stellung    gemäss Fig. 7 verdreht werden, wodurch die  Zündung eingeschaltet ist. Nun blockiert der  Bolzen 27 durch seinen Eingriff in die Kerbe  7b den Sperrbolzen 5, dass heisst, der Sperr  bolzen kann erst wieder in seine die Steuer  säule sperrende Lage verschoben werden,  wenn vorher der Bolzen 27 so verdreht wurde,  dass seine Einfeilung 27a den Bolzen 5 frei  gibt. Dadurch, dass der Knebel 28 in der  die Zündung eingeschaltet haltenden Stellung  über das die Ziffernringe freigebende Fen  ster des Schlossgehäuses ragt, wird insbe  sondere, wenn dieser Knebel entsprechend  breit ausgebildet ist, ein Verstellen der Zif  fernringe unmöglich gemacht, solange der  Knebel nicht in die strichlierte, die Zün  dung unterbrochen haltende Stellung verdreht  wird.  



  Besteht die Steuersäule des     Kraftfahr-          zeugas    nur aus einem einzigen Rohr oder ist  ihr Aussenrohr nichtgenügend fest am Kraft  wagen gegen Verdrehung gesichert, so wird  gemäss Fig. 10 über die Steuersäule eine  Hülse 43 geschoben, die nach Art einer Kon  sole durch ihren Arm 44 mit dem Fahr  zeugrahmen (Spritzwand), wie bei 45 ange  deutet, unlösbar verbunden wird. Das Schloss  wird dann über diese Muffe 43 geschoben  und sperrt die Steuersäule durch eine Boh  rung 46 der Muffe hindurch.  



  Die beiden Endlagen des Sperrbolzens 5  sind bestimmt einerseits durch den Boden des  Schlitzes 15 in der Hülse 13, anderseits durch  den Anschlag gegen die innere Stirnfläche  der Schraubkappe 22. Dabei wird die Länge  des Bolzens 5 in jedem Falle so bemessen,  dass er in der echten Endstellung zwar die  Spindel S freigegeben hat, jedoch immer noch  in die Bohrung m des festen Mantels M be  ziehungsweise (bei der Ausführung gemäss  Fig. 10) der Muffe 43 hineinragt.  



  Um das Schloss den verschiedenen Dimen  sionen der Steuersäulen anpassen zu können,  wird eine     Futterbüchise    50 gemäss     Fig.    11  verwendet, die entsprechend der     .Schlossmuffe     bei 51 und 52 geschlitzt und mit einer Boh  rung 5.3 für :den Sperrbolzen versehen ist,      der seinerseits die Büchse im Schlossgehäuse  fixiert.  



  Das Schloss wird in folgender Weise ein  gebaut: Zuerst wird das Lenkrad abgenom  men, beim Schloss die Öffnungskombination  eingestellt, der Schraubpfropfen 22a entfernt  und der Sperrbolzen durch Drehen der Kappe  22 soweit als möglich nach rechts verbracht.  Nun wird das Schloss auf den Mantel (die  Muffe) der Steuersäule geschoben, bis der  Sperrbolzen 5 vor die für ihn vorgesehene  Bohrung m des Mantels M zu liegen kommt.  Nun wird das Schloss durch Festziehen der  Schraube 34 (Fig. 1) am Mantel (der Muffe)  festgeklemmt und durch Drehen der Schraub  kappe 22 in der Gegenrichtung der Sperr  bolzen in Eingriff mit der Steuersäule ge  bracht. Schliesslich wird der Schraubpfropfen  wieder eingeschraubt und die Öffnungskom  bination durch Verdrehen der Ringe ver  wischt, so dass die Lenkung gesperrt ist.  



  Um die Steuersäule zu entsichern, wird  die Öffnungskombination eingestellt und die  Kappe 22 soweit als möglich verdreht. Hier  durch wird der Sperrbolzen in seine rechte  Endlage gebracht, wo er zwar die Spindel  freigegeben hat, jedoch noch in die Boh  rung des Mantels eingreift.  



  Gleichzeitig wird von der mit der  Schraubkappe 22 verbundenen Büchse 20  durch Vermittlung der bei r geriffelten  Stirnfläche und der Zähne z, die Kappe K  mitgenommen, so dass sie das Sichtfeld (die  eingestellte Öffnungskombination) verdeckt.  Die Abdeckplatte K kann auch ohne die  Schraubkappe 22 von Hand aus durch An  fassen des vorstehenden Randes k verdreht  werden, wobei die federnden Zungen z über  die Riffelungen r der Büchse 20 hinweg  ratschen, zum Zwecke, auch bei offenem  Schloss die Ziffernringe verstellen und dadurch  das Schloss gegen unbefugtes Sperren sichern  zu können. Beim Sperren des Schlosses wird  durch die entgegengesetzte Verdrehung des  Knebels das Sichtfeld wieder freigegeben,  zum Zwecke, die Ringe fassen und verdrehen  zu können.

      Versucht man hei gesperrtem Schloss  durch gleichzeitige Betätigung der Kappe 22  und der Ziffernringe (Sperrmechanismus) das  Schloss zu öffnen, so erfährt die Büchse 20  durch das in ihren Schlitz eingreifende  Gleitstück des Sperrbolzens 5 einen äqui  valenten Rückdruck, den sie auf das Paket  der Ziffernringe überträgt, die zusammen  gepresst und daher in ihrer Verstellung ge  hemmt werden. Zu diesem Zweck hat die  Büchse 20 samt der Schraubkappe 22 in  axialer Richtung etwas Spiel im Gehäuse,  so dass sie sich unmittelbar gegen die Zif  fernringe abstützen kann.  



  Bedingung für das Eintreten dieser  Wirkung ist jedoch überdies, dass das Be  tätigungsorgan für den Sperrbolzen (die  Hülse 20) am äussern Ende des Sperrbol  zens angeordnet ist.  



  Der Ausbau des     Kombinätionsmechanis-          mus    (die Zerlegung des Schlosses in seine  Einzelteile) kann erst durchgeführt werden,  wenn nach Herausziehen des Bolzens (durch  die Öffnung des Pfropfens 22a) die Hülse 13  nach links (in die Bohrung 2 des Schloss  gehäuses) verschoben wurde. Es ist mithin  diese Zerlegung erst möglich, bis die Boh  rung 2 durch Abziehen des Schlosses von  der Steuersäule freigeworden ist. Das auf  der Steuersäule sitzende Schloss ist nicht zer  legbar.  



  Jeder Ziffernring weist zwischen je zwei  aufeinanderfolgenden Ziffern Kerben (Ra  sten) 29 auf, so dass die jeweilige Einstel  lung durch in die Raster eingreifende,  zweckmässig federbelastete Arretierkugeln 30  oder dergleichen gesichert ist. Eine dieser  Rasten 29a (Fig. 2) ist an jedem Ziffern  ring, und zwar zwischen den gleichen Zif  fern derart einseitig ausgebildet, dass die  Ziffernringe in der einen Drehrichtung nur  bis zum Einschnappen der entsprechenden  Arretierkugeln in diese Rast verdreht wer  den können, zum Zwecke, für das Einstellen  im Dunkeln übereinstimmende Ausgangs  stellungen .aller Ziffernringe zu ermöglichen.  



  Das     Schlossgehäuse    1 ist, wie aus     Fig.    1  und 2     ersichtlich,    nach     zwei    vorzugsweise      aufeinander senkrecht stehenden Ebenen bei  31 beziehungsweise 32 geschlitzt und mit  Lappen 33 versehen, so dass das so federnd  gestaltete Gehäuse als Muffe mittelst einer  durch Bohrungen der erwähnten Lappen ge  führten Schraube 34 mit der Steuersäule  verklemmt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kombinationsschloss zum Sperren der Lenkung von Kraftfahrzeugen, dadurch ge kennzeichnet, dass das die Steuersäule um schliessende Schlossgehäuse einen seitlichen, die Kombinationseinrichtung lagernden An satz aufweist, in dem ein Sperrbolzen der Steuersäule quer zu dieser verschoben und durch die Kombinationseinrichtung verrie gelt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kombinationsschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrbolzen so bemessen ist, dass er in seiner Offenstellung zwar die Spindel der Steuersäule freigibt, aber in Eingriff mit einer Bohrung des festen, die Spin del umfassenden Teils bleibt, so dass auch das geöffnete Schloss durch den Sperr bolzen an der Steuersäule fixiert ist. 2.
    Kombinationsschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkugelträger derart ausgebildet und im Ansatz des Schlossgehäuses gelagert ist, dass er zwecks Zerlegung des Schlos ses in die für die Steuersäule vorgesehene Bohrung des Schlossgehäuses eintreten muss, zum Zwecke, ein Zerlegen des Schlosses erst nach Abziehen von der Steuersäule zu ermöglichen. 3. Kombinationsschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialverschiebungen des Sperrbolzens durch ein an Ort und Stelle drehbares, nach Art einer Schraubenmutter wirken des Organ bewirkt werden. 4.
    Kombinationsschloss nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das den Sperrbolzen bewegende Organ am äussern Ende des Bolzens mit etwas axialem, gegen die Ziffernringe freien Spiel ge lagert ist, so dass es bei jedem Versuch, den Bolzen des gesperrten Schlosses in die Offenstellung zu ziehen, das Paket der Ziffernringe zusammenpresst und diese dadurch gegen Verdrehen hemmt. 5. Kombinationsschloss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das den Sperrbolzen in die Entriegelungsstellung bewegende Organeine Kappe mitnimmt, welche die eingestellte Öffnungskombi nation abdeckt. 6.
    Kombinationsschloss nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bewegungsorgan des Sperrbolzens und der Abdeckkappe eine Rauchkupp lung vorgesehen ist, die es gestattet, die Abdeckkappe auch unabhängig vom Be wegungsorgan des Bolzens, vorzugsweise von Hand aus, zu verdrehen. 7. Kombinationsschloss nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Fut terhülse, die zwecks Anpassung der die Steuersäule aufnehmenden Bohrung des Schlosses an die Steuersäule, mit dem Schlossgehäuse auf die Steuersäule auf geschoben und durch den Sperrbolzen in ihrer Lage fixiert ist. 8. Kombinationsschloss nach Patentan spruch gekennzeichnet durch eine, mit dem Fahrzeugrahmen unlösbar verbun dene Zwischenmuffe, über welche das Schlossgehäuse geschoben und an wel cher dasselbe durch den Sperrbolzen ge sichert ist. 9.
    Kombinationsschloss nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen in einer Ausnehmung eine Feder und ein mit dieser zusammen wirken des Gleitstück aufnimmt, das sich gegen ein am Bolzen ausgebildetes Widerlager ab stützt. 10. Kombinationsschloss nach Unteranspruch 9, :dadurch ,gekennzeichnet, ,dassi,das Ver schieben des Sperrbolzens durch Einwir kung eines selbsthemmenden Organes auf das Gleitstück erfolgt, zum Zwecke, die Sperre der Steuersäule unter Spannung der Feder vorbereiten zu können. 11.
    Kombinationsschloss nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrbolzen zur Aufnahme der Verrie gelungskörper mehr Sitze aufweist, als Verriegelungskörper vorhanden sind, zum Zwecke, den Bolzen auch in der Offenstellung sperren zu können. 12. Kombinationsschloss nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungskörper nur auf den Bolzen selbst einwirken, das Gleitstück jedoch unbeeinflusst lassen. 13. Kombinationsschloss nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungskörper nur auf das Gleit- stück einwirken, zum Zwecke, bei ge sperrtem Schloss eine Bewegung des Bolzens relativ zum Gleitstück zu ermög lichen. 14.
    Kombinationsschloss nach Unteranspruch 11, gekennzeichnet durch einen am Bol zen ausgebildeten zusätzlichen Sitz für ein Verriegelungsorgan, der eine vom Schlossmechanismus unabhängige Sperre des Bolzens in der Offenstellung er möglicht, zum Zwecke, bei eingestellter Öffnungskombination eine unbeabsich tigte Bewegung des Bolzens in die Sperr stellung zu verhindern. 15. Kombinationsschloss nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein, eine zusätzliche Verriegelung bewirkendes Organ die Zündung unterbrochen hält, wenn der Sperrbolzen die Lenksäule sperrt und seinerseits vom Sperrbolzen so lange blockiert wird, als die Sperre der Lenksäule aufrecht bleibt. 16.
    Kombinationsschloss nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das zu sätzliche, die Zündung über einen Schaltar beeinflussende Verriegelungs organ einen Handgriff aufweist, der bei eingeschalteter Zündung die Ziffernringe derart überdeckt, dass einem Betätigen derselben ein Verdrehen des Handgrif fes, das heisst .ein Abstellen der Zündung zwangsläufig vorausgehen muss.
CH138166D 1928-03-13 1929-02-25 Kombinationsschloss zum Sperren der Lenkung von Kraftfahrzeugen. CH138166A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT138166X 1928-03-13
AT261028X 1928-10-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH138166A true CH138166A (de) 1930-02-15

Family

ID=25606749

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH138166D CH138166A (de) 1928-03-13 1929-02-25 Kombinationsschloss zum Sperren der Lenkung von Kraftfahrzeugen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH138166A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0039855B1 (de) Vorrichtung zur Diebstahlsicherung von Kraftfahrzeugrädern
EP0071803B1 (de) Lenkschloss für ein Kraftfahrzeug
EP1132934A1 (de) Drehschalter
DE3130703A1 (de) Stielbefestigungsvorrichtung, insbesondere fuer haus- und gartengeraete
CH138166A (de) Kombinationsschloss zum Sperren der Lenkung von Kraftfahrzeugen.
DE2818015A1 (de) Tuerklinkenanordnung
DE10116739B4 (de) Kraftfahrzeugschließvorrichtung mit Welle als Kupplungsmittel
DE2162425A1 (de) Schraubenlose zylinderschlossbefestigung
DE670268C (de) Drueckeranordnung mit zwei unabhaengigen Drueckern
DE232588C (de)
DE548414C (de) Diebstahlsicherung fuer Kraftfahrzeuge
DE2133734A1 (de) Mit einem schliesszylinder und zuendschalter ausgeruestetes lenkschloss fuer kraftfahrzeuge
DE2831514C2 (de) Mehrkantiger Wechselschloßstift
DE4107076C2 (de) Kombinationsschloß mit veränderbarem Schlüsselgeheimnis für Behältnisse, wie Koffer, Aktentaschen od. dgl.
DE4037918C1 (en) Vehicle steering-ignition lock - has stop fixed to key cylinder which contacts lock element to prevent movement unless operated by correct key
AT134082B (de) Diebstahlsicherung für Kraftfahrzeuge.
DE102021116534A1 (de) Türbeschlag
DE202005004197U1 (de) Deckel, insbesondere Tankdeckel, sowie Behälterverschluß mit einem solchen Deckel
DE3830312C2 (de)
DE3622672C2 (de) Sperrvorrichtung für eine Tür oder dergleichen
DE19503573A1 (de) Fahrzeug, insbesondere Zweirad-Fahrzeug, mit zugeordnetem Kabelschloß
DE548415C (de) Sicherheitsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen
DE600265C (de) Sperrvorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere Fahrraeder o. dgl.
DE2224412B2 (de) Kombinationsschloß
DE3907350A1 (de) Abdeckvorrichtung fuer einen schliesszylinder