CH136901A - Verfahren zur Erzeugung einer haltbaren pulverförmigen Milchkonserve. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung einer haltbaren pulverförmigen Milchkonserve.

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CH136901A
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    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C1/00Concentration, evaporation or drying

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Description


  Verfahren zur Erzeugung einer haltbaren pulverförmigen Milchkonserve.    Es ist bekannt, dass sich aus Magermilch  hergestelltes Pulver fast unbegrenzt lange  hält, dass sich hingegen Vollmilchpulver den  schädigenden Einflüssen der Luft gegenüber  viel empfindlicher verhält und daher seine  Lebensdauer eine kürzere ist. Es ist deshalb  notwendig, besondere Sorgfalt der     Verpak-          kungsfrage    zuzuwenden. Auch ist natürlich  derartiges Pulver bei der Versendung in  Tropengegenden usw. besonders gefährdet  und erfordert entsprechende Vorsichtsmass  nahmen. Die Empfindlichkeit des Vollmilch  pulvers beruht in seinem Gehalt an Butter  fett.

   Es hat sich nun überraschender Weise  gezeigt, dass Milch mit einem höheren But  terfettgehalt, also Rahm, der zum Beispiel  nach einem     Zerstäubungsverfahren    getrock  net wurde, durchaus nicht weniger haltbar  ist. Wahrscheinlich beruht dies darauf, dass  beim Trocknen des Rahmes eine Art     Sin-          terung    des     Butterfetts    stattfindet, wodurch  die Oberfläche verringert wird, im Verhält  nis zur sonstigen Struktur der Trockenteil  chen, auf denen das Butterfett gleichmässig    verteilt ist und dem Einfluss des Luftsauer  stoffes usw. ausgesetzt ist.  



  Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  nun ein Verfahren zur Darstellung einer  haltbaren     .pulverförmigen    Milchkonserve, da  durch     gekennzeichnet,    dass Vollmilch in  Rahm und Magermilch zerlegt, die beiden  Bestandteile vollständig getrocknet und dann  die beiden durch Trocknen erhaltenen Pro  dukte in solchen Mengen zusammengemischt  werden, dass die Mischung die natürliche  Zusammensetzung der Trockensubstanz der  Vollmilch aufweist.  



  Man kann die Trocknung derart vorneh  men, dass man Rahm und Magermilch durch  getrennte     Zerstäubungsvorrichtungen    gleich  zeitig in ein und demselben geschützten  Raum zerstäubt. Dies kann entweder durch  getrennte Düsen oder durch eine ähnlich  wirkende     Vorrichtung    geschehen. Beispiels  weise lässt man die     Vollmilch        in    eine  Schleuder laufen und führt die Magermilch  unmittelbar zu der einen Düse und den  Rahm zu der andern, wobei man die Zulauf-           geschwindigkeit    so reguliert, dass das ent  stehende     unhomogene    Pulver die natürliche  Zusammensetzung der Trockenbestandteile  aufweist.

   Die     Zerstäubung    kann auch so er  folgen,     dass    die Magermilch auf der     obern     Seite einer eventuell mit Armen versehenen  Schleuderscheibe zerstäubt     wird"    während der  Rahm der untern Seite der Schleuderscheibe  zugeführt wird.

   Es ist zwar bekannt, milch  ähnliche Flüssigkeiten dadurch herzustellen,  dass man die Magermilch trocknet und die       Butter        in    der Magermilch     emulgiert.    Hie  von unterscheidet sich das vorliegende Ver  fahren dadurch, dass das     Butterfett    nicht als  kompakte Butter     bezw.    als reines Butter  fett, sondern als Gemisch mit allen     übrigen     Milchbestandteilen, mit Ausnahme des Was  sers, erhalten     wird.    Das Verfahren ist mit  besonderer Bezugnahme auf die     Zerstäu-          bungstrocknung    beschrieben worden.

   Es ver  steht sich, dass die technische Regel sich da  durch nicht erschöpft, sondern auch die an  dern üblichen     Trocknungsverfahren    Verwen  dung finden     können.    Insbesondere ist es  möglich, die     Trocknungsverfahren    zu kom  binieren, indem man zum Beispiel den Rahm  nach einem     Zerstäubungsverfahren    und die  Magermilch zum Beispiel auf einer Vakuum  trommel trocknet. Selbstverständlich kann  die Trocknung der getrennten Bestandteile  auch nach demselben Verfahren und im sel  ben Apparat nacheinander vorgenommen       werden,    worauf die erhaltenen Pulver me  chanisch gemischt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung einer haltbaren pulverförmigen Milchkonserve, dadurch ge- kennzeichnet, dass Vollmil h in Rahm und Magermilch zerlegt, die beiden Bestandteile vollständig getrocknet und dann die beiden durch Trocknen erhaltenen Produkte in sol chen Mengen zusammengemischt werden, dass die Mischung die natürliche Zusammen setzung der Trockensubstanz der Vollmilch aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Trocknung von Rahm und Magermilch durch Zer- stäubung erfolgt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da.
    durch gekennzeichnet, dass die beiden durch Trocknen des Rahmes und der Magermilch erhaltenen Produkte homogen gemischt werden. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Trocknung des Rahmes und der Magermilch durch Zerstäuben dersel ben mit getrennten Zerstäubungsvorrich- tungen in ein und demselben geheizten Raum erfolgt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zerstäubung des Rahmes und der Magermilch auf den bei den Seiten einer rotierenden Scheibe er folgt.
    b. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Trocknung des Rahmes und der Magermilch nach verschiedenen Verfahren erfolgt.
CH136901D 1927-08-08 1927-08-08 Verfahren zur Erzeugung einer haltbaren pulverförmigen Milchkonserve. CH136901A (de)

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