CH136356A - Maschine zum Giessen einer dickflüssigen Masse in Formen unter Druck. - Google Patents

Maschine zum Giessen einer dickflüssigen Masse in Formen unter Druck.

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CH136356A
CH136356A CH136356DA CH136356A CH 136356 A CH136356 A CH 136356A CH 136356D A CH136356D A CH 136356DA CH 136356 A CH136356 A CH 136356A
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Gerardus Ebeli Cornelis
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Gerardus Ebeli Cornelis
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  Maschine zum Giessen einer     dicküüssigen    Nasse in Formen unter Druck.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ma  schine zum Giessen einer dickflüssigen     Masse,     zum Beispiel geschmolzener Schokolade, un  ter     Druck    in Formen, mit Hilfe eines auf die  Masse einwirkenden     Kolbens,    der mit einer  gelochten, mit Bezug auf     Durcldassöffnun-          gen    des den Kolben enthaltenden Behälters  verschiebbar angeordneten Platte zusammen  wirkt.  



  Erfindungsgemäss besteht der Kolben aus  zwei Teilen, die beide mit     Durchlassöffnun-          gen    versehen und durch eine     .'Verbindung     mit totem Gang miteinander gekuppelt sind.  wobei der eine Teil mit. Absperrorganen für  die     Durchlassöffnungcn    des andern Teiles  versehen ist.  



  Bei Anwendung dieser Maschine ergibt  sich der Vorteil, dass der Kolben     _m    untern  Teile des Behälters     angeordnet    werden kann.  so     dass    er in einer     verh.ältnismä.ssig        gerin-          gen    Menge der     dickflüssigen    Masse arbeitet.

    im Gegensatz zu den bekannten Maschinen,  bei denen der Behälter mit einer grossen    Menge dickflüssiger     Masse    gefüllt wird, wel  che von einem, von     obenher    auf die Masse  einwirkenden Kolben langsam ausgepresst       wird.    Die bekannte Einrichtung ist     unzweck-          mässig,    weil die Masse zu lange in dem Be  hälter verbleibt und hierdurch die erforder  liche Gleichmässigkeit der     Temperatur    der  Masse leicht     zerstört    wird.

   Es;     ergibt    sieh  hierdurch, besonders bei Schokolade, eine  Beeinflussung der Viskosität, die zur Folge  hat,     da.B    die Masse nicht     gleichmässig        verteilt     ausgepresst wird. Die Formen werden dann  ebenfalls nicht gleichmässig gefüllt. Diese       Nachteile    können durch Anwendung der  Maschine nach der Erfindung behoben wer  den.  



  Der erstgenannte Teil des Kolbens kann  erfindungsgemäss aus zwei     P'lat'ten    bestehen,  die mit korrespondierenden Öffnungen ver  sehen sind und     zwischen    denen eine Sieb  platte derart angebracht ist, dass etwaige Ver  unreinigungen oder Fremdkörper in der       Masse    zurückgehalten werden. Die Kupp-           lung    mit totem Gang kann dadurch erzielt  sein, dass der erstgenannte Teil des Kolbens  mit     Stiften    versehen ist, die frei durch Öff  nungen des anderen Teiles hindurchgehen  und     am    Ende mit einem Anschlag,     zum     Beispiel einem Kopf, versehen sind.  



  Die Bewegungsvorrichtung des Kolbens  kann derart gestaltet sein, dass der Hub des       Kolbens    in beiden Richtungen in zwei Tei  len erfolgt, einem ersten Teil zum Zurück  legen des toten Ganges und einem     zweiten     Teil     zurr-.    Verrichten der eigentlichen Arbeit.  Dabei kann eine     Verstellvorrichtung    vorge  sehen sein, mit der die Grösse .des     zweiten     Teiles des Kolbenhubes geregelt werden  kann.

   Der Kolben kann zum Beispiel von  einer     unrunden    Scheibe mit einem Steuer  nocken     zum    Bewirken des zweiten     Teiles    des  Kolbenhubes     angetrieben    werden, wobei die  Höhe des Nockens, das heisst der Abstand,  am welchen der Nocken über den Umfang  der     unrunden    Scheibe hervorsteht, regelbar  ist.  



  Bei Anwendung einer solchen     Maschine     hat man :es in der Hand, die bei jedem Hub       ausgepresste    Menge durch Verstellung des       Steuernockens    genau zu regeln.  



  Um zu     verhindern,    dass die     ausgepresste,     zähe Masse, zum Beispiel Schokolade, wie  ein Draht an den Rändern der     Pressöffnun-          gen    hängen bleibt und infolgedessen die in  die Formen     gepressten    Mengen trotz der An  wendung der     obenbeschriebenen        Vorrichtung     von einander verschieden sind, kann eine an  sich bekannte Hebevorrichtung     benutzt    wer  den,

   welche eine unter den Behälter gescho  bene     Formenplatte    in oder     unmittelbar    vor  dem Augenblick des Giessens auf- und wie  der     abbewegt.    Die sich auf- und wieder ab  wärtsbewegende     Formenplatte    nimmt dann       sozusagen    die aus den     Pressöffnungen    kom  mende Schokolade ab.  



  Der Erfindungsgegenstand ist     in    der  Zeichnung in Form einer Maschine zum Gie  ssen von Schokolade beispielsweise darge  stellt:       Fig.    1 zeigt eine     Seitenansicht:    der     IbIa-          schine;            Fig.    2 ist eine Vorderansicht dieser Ma  schine;

         Fig.    31 zeigt einen     Lä;rigss--hnitt    nach  Linie     III-III    der     Abb.    7 durch den     Sclio-          koladebehälter    mit     darin    arbeitendem Kol  ben,     wie    auch die Hebe- und Klopfvorrich  tung in grösserem     Massstabe.     



  Die     Fig.    4 bis 6 zeigen einen Querschnitt,  eine Seitenansicht und eine Draufsicht der       Vorrichtung        zum    Bewegen des Kolbens und  zum Regeln des wirksamen Kolbenhubes;  Die     F'ig.    7 bis 9 zeigen die verschiedenen  Teile, aus welchen der Kolben     zusammenge-          setzt        ist,    in Draufsicht.  



       Die    dargestellte Maschine besitzt ein Ge  stell 1, auf dem der Behälter 2 für die zu  giessende Schokolade aufgestellt ist, wie auch  ein Magazin 3 für die     Formenplatten    4.     Mii     diesem Magazin arbeitet eine an sich be  kannte     Fördervorrichtung    5 zusammen, w     el-          che    von der Hauptwelle 6 der Maschine       (Abb.    2) aus angetrieben wird und die je  weils     untere        Formenplatte    aus dem Maga  zin 3 bis unter die     Behälter    2' schiebt, wo  bei diese     Formenplatte    die vorangehende,

    gefüllte     FormenplaIte    aus der Maschine her  aus und auf ein Förderband schiebt.  



  Der Behälter 2 hat zweckmässig die in       Abb.    3 dargestellte Gestalt und     ist    mit einem  Heisswasser- oder Dampfmantel 7 versehen,  um die .Schokolade auf der erforderlichen  Temperatur zu halten. Der Behälter 2 ist am  untern     Ende    beschlossen mittelst einer aus  wechselbaren, mit     Pressöffnungen    8     versehe-          nen    Platte 9, auf der eine:

   zweite, mit Öffnun  gen 10 versehene, verschiebbare     Platts    11  aufliegt, die luftdicht durch Schlitze der  Behälterwände     hindurchgeht    und     mittelst     eines Hebelsystems 12, 13 von der Haupt  welle aus in dem richtigen Augenblick     hin-          und    hergeschoben wird\.  



  In dem Behälter 2 arbeitet ein Kolben,  der aus zwei Hauptteilen zusammengesetzt  ist. Der eine Hauptteil ist für sich wieder  aus zwei Platten 14, 15 aufgebaut, die mit  korrespondierenden Öffnungen 16, 17 verse  hen und auf einander befestigt sind, wobei  zwischen den beiden Platten eine     Siebplatte         1,8     liegt...    Der zweite     Hauptteil        4'es    Kolbens  wird von einer Platte 19 gebildet, welche  mit Öffnungen 20 versehen     ist    und mit dem  ersten Teil des Kolbens mittelst Stiften 21  in Verbindung     steht.,    welche in der     Platte     15 befestigt sind und frei durch Öffnungen  der Platte 19 hindurchgehen,

   während sie  am freien Ende mit einem Kopf oder an  derem Anschlag 22 versehen sind. Die Länge  der Stifte 21 ist derart bemessen, dass die       Platten    15 und 19 in einiger Entfernung  von einander liegen. In     d'em        Zwischenraum     zwischen diesen beiden Platten befinden sich       Absperrorgane,    welche hier die Gestalt von       zylindrigchfen    Ansätzen 23     traben,    die an  der untern Seite der Platte 15     befestigt    sind  und in einer bestimmten Lage der Kolben  teile .die Öffnungen 20 in -der Platte 19 ab  sperren können.  



  Der Kolben ist an einer Kolbenstange 24       befestigt,    die bei 25 (Abt. 2) drehbar mit  einem Hebel 26 verbunden ist, dessen an  deres Ende mittelst einer     Stange    27 an einer  geradlinig geführten     ,Stange    28     .a.ngelenkt          i2t,    die drehbar an einem gebogenen, doppelt       ausgeführten    Bügel 29 sitzt, der bei 30 dreh  bar mit     d!em    Gestell 1 verbunden ist (Abt.  1, 2     und    4, 6).  



  Der Bügel 29 trägt an jedem Ende Rol  len 31, 32, welche mit Flanschen versehen  sind, die bei der Rolle 32 weiter über die  eigentliche Rolle hervorstehen als bei der  obern Rolle     3:1    (Abt.     4),.    Die Flanschen der  Rollen 3,1 und 32 können über dem Umfang       einer    Scheibe '33 laufen,     welche    exzentrisch  auf dem Ende der Hauptwelle 6 der     Ma-          schine    befestigt ist und eine Aushöhlung 34  aufweist, während gegen die Scheibe 33 ein  Ring 35     befestigt        ist,    der den Rand der  Aushöhlung 34 überlappt;

   dieser Rand be  sitzt an der obern     @Seite    eine     Ausnehmung     36. In der Höhlung     31.        liegt    frei beweglich  eine Scheibe 3.7, die mit einem Nocken 38  versehen ist, welcher     durch,die        Ausnehmung     36 hindurchgeht und mit Bezug auf die  Scheibe 33     derart        eingestellt    werden kann,       dass,der    Nocken in der nach oben gerichteten  Lage über den Umfang der     Ezzenterscheibe       hervorsteht.

   Gegenüber dem Nocken 38 der  Scheibe ,37 haben die Scheibe 33 und der  Ring 35 eine     Abplattung.    Die Scheibe 37       trägt    einen Zapfen     .39,    an dem eine flache,       gekröpfte    und gelenkig mit dem Gestell ver  bundene Stange 40 -drehbar angreift.

   In  dem Punkt 41 ist die Stange 40 an einem  Lenker 42     angelenkt    (Abt. 1), der mittelst  eines     Haudrad'es    43 auf- und abgeschraubt  werden kann, wodurch der Stand der  Scheibe 37 und     somit    die Höhe des Nockens  38 zum Zweck der Regelung der bei jedem       Presshub        ,dies        Kolbens,        ausgepressten    Menge       abgeändert    werden kann.  



  Auf der     obern    Fläche des Gestelles 1. sind  unterhalb des Behälters 2 zwei parallele       Winkeleisen    44, 45 angeordnet, welche eine  Führung für die     Formenplatte    4 bilden. Wie  bereits erwähnt, befinden sich die Formen  platten in einem     Magazin    3, aus dem sie von  der     Fördervorrichtung    5 nacheinander ent  fernt und zwischen die     Führungen.44,    45  unter den Behälter 2 geschoben werden, wo  bei sie die vorhergehende, gefüllte Formen  platte entlang     ."der    schrägen Fläche 46 aus  der Maschine herausstossen.

   In dieser Lage  liegt die     Formenplatte    auf einer Hebeplatte  47 auf (Abt. 3), welche auf dem obern Ende  eines Stabes 48 frei     angeordnet    ist. Der Stab  38 läuft mit     ,einer    Rolle 49 auf einer     un-          runden    Hebescheibe 50, die auf der Haupt  welle befestigt ist.  



  Das untere Ende des Stabes 48 wird in  der richtigen Lage     mittelst    eines Armes 51  gehalten, der um die Achse der Rolle 49  drehbar ist und :anderseits drehbar mit dem  Gestell verbunden ist, wobei in den Verbin  dungen ein genügender Spielraum gelassen  ist, um die bogenförmige Bewegung des En  des des Armes 51     auszugleichen.     



       Um',den    Stab 48     isst    in. der Nähe des obern  Endes ein hülsenförmiger Stosskörper 52 an  geordnet, der längs des Stabes verschiebbar  ist und für gewöhnlich durch eine Druck  feder 53 gegen das untere Ende einer Nabe  54 der Hebeplatte 57 gehalten wird.

   In der  unmittelbaren Nähe des Stabes 48 ist weiter  eine Scheibe 55 drehbar gelagert, welche      von der Hauptwelle 6 aus mit bestimmter       Geschwindigkeit    angetrieben wird     (Abb.1)     und mit     einer    Anzahl Zähne 56 versehen  ist, welche nacheinander auf einen Kragen  57 einwirken und den Stosskörper 52 entge  gen -der Wirkung der Feder 53     herabdrük-          ken.    Sobald der betreffende Zahn von dem  Kragen 57 abschnappt, schnellt der Stoss  körper 52     wieder    aufwärts, wobei er gegen  die Nabe 54 der Hülse stösst,

   so dass die auf  der     Hebeplatte    aufliegende     Formenplatte    in  Schwingung versetzt und dadurch die Scho  kolade gleichmässig in den     Formenhöhlungen     ausgebreitet     wird.    Dabei sind die Verhält  nisse derart gewählt,     @dass    die     Hebeplatte     nach dem Abschnappen des letzten Zahnes  56 eine Auf- und Abwärtsbewegung machen  kann, bevor der erste Zahn wieder mit dem  Kragen 57 in Eingriff kommt.  



  Die flache Kolbenstange 24 ist am     obern     Ende als     Zafnstauge    ausgebildet,, in die ein  treibendes Rad 58 eingreifen kann, das zwi  schen den Armen 59, 60 angeordnet ist, und  mittelst einer Kurbel 61 gedreht werden  kann. Das     Raid    58 kann in bekannter     Weise     in und     ausser        Eingriff    mit der Zahnstange  gebracht werden.     Normalerweise    steht das  Rad 58 ausser Eingriff. Wird     @dIas.    Rad     ein-          geschaltet,    so kann der Kolben nach dem  Lösen der Verbindung     2'5    mit.

   Hilfe .der  Kurbel hochgedreht werden, um ihn aus dem  Behälter herauszuheben.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist fol  gende:  Wenn., ausgehend von der Lage nach       Abb.    5, beim Drehen der     Hauptwelle        6@    der  Nocken 38 die Rolle 31 freigibt, wird die  Rolle     .32    durch die linke Ecke A der     Ab-          plattung        herabgedrückt.        Daidureh    wird die       Bewegung    des     Kolbens    von der untern Lage  aus nach oben eingeleitet und darauf durch  die Einwirkung der     Exzenterscheibe    auf die       Flantschen    der Rolle     3'2    langsam  <RTI  

   ID="0004.0037">   fortgesetzt.     Dabei     bewegt    sieh zuerst nur der Teil 14,  15 des Kolbens aufwärts, während die Platte  19 auf .der dickflüssigen Masse unterhalb  des Kolbens ruhen bleibt. Die Öffnungen 20  in der     Platte    19 werden also freigemacht,    während eine     gewisse    Menge Schokolade  durch die Öffnungen 16, 17 und die Siebe  platte 18 aus     id'em    Raum über -dem Kolben       angesaugt        wird.    Nachdem der tote Gang der  Verbindung zwischen den     Platten    15 und  19     zurückgelegt    ist, also nachdem die Köpfe  22 .der Stifte 21 sich gegen die untere Seite  der Platte 19 angelegt haben,

   bewegt sich  der Kolben als ganzer weiter über dien übri  gen Teil seines Aufwärtshubes, wobei eine       entsprechende    Menge Schokolade gezwungen  wird, durch die Öffnungen 20 in der     Platte     19 bis unter den Kolben zu fliessen. Wäh  rend dieses Teiles     des    Kolbenhubes wird der       Nocken    38 zufolge seiner     exzentrischen    Lage  mit Bezug auf     id'as    Exzenter zurückgezogen,  so     @dass    er nicht. auf die Rolle 32 einwirken  kann.

   Die     Schiebeplatte    11     steht    während  dieser Zeit in einer     Lage,    beider die     Offnun-          gea    10 den Öffnungen 8 in der Platte 9 nicht  gegenüberstehen. Am Ende des     Aufwärts-          hibes        des    Kolbens wird die     Bewegungsrich-          1iing    der Kolbenstange     um-ekehrt.    Die Platte  19 wird anfangs gegenüber den Platten 14,  15 zurückbleiben, so dass erst die Ansätze       ?3    .die Öffnungen 20 der Platte 19 absper  ren werden.

   In diesem Augenblick     tritt    der       No-eken    38 unter die Rolle     :31,    so dass die  Flanschen dieser Rolle von der .Scheibe 33       bezw.    dem Ring 35     -,bgehoben    werden und  der     Presshub    des Kolbens. eingeleitet wird.  Die Rolle     3,2    kann dieser     Aufwärtsbewegung     des Bügels 29, dank der     Abplattung    der  Scheibe     3,3    und des Ringes 35 folgen.

   Gleich  zeitig -ist die Platte 11 derart verschoben  worden, dass die Öffnungen 10 mit den Öff  nungen 8 zusammenfallen, während die     Ile-          beplatte    47 mit der     Formenplatte    gehoben       ist,        s.o    dass die Formhöhlungen die     ausge-          presste    Schokolade auffangen, worauf die  Platte 47 unmittelbar herabfällt, so     @d'ass    die  Schokolade abgezogen wird.

   Wenn die     Platte     47 mit der     Formenplatte    in ihre untere Lage  gelangt ist, kommt die Klopfvorrichtung in       Wirkung    und werden die Formen gleich  mässig gefüllt. Die gefüllte     Formenplatte     wird beim Zuführen einer neuen Formen  platte aus dem Magazin 3     entlang,der    schrä-      gen     Fläche    46 ausgestossen und auf einem  nichtdargestellten Förderband aufgefangen.  



  Die Regelung der     bei    jedem     Hub        ausge-          pressten    Menge     ,Schokolade    oder andere Masse  erfolgt in der     obenbeschriebenen    Weise  durch Verstellung des     Nockens    38 zur  Scheibe     3,3    und des Ringes 35. Die Platte 9  steht normalerweise     fest,    ist aber auswech  selbar, um die Maschine den verschiedenen       Formenplatten    anpassen zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Giessen einer dickflüssigen Masse in Formen unter Druck mit Hilfe eines -auf die Masse einwirkenden Kolbens, der mit einem gelochten, mit Bezug auf Durchlassöffnungen des den Kolben enthal tenden Behälters verschiebbar angeordneten Platte zusammenwirkt, dadurch gekennzeich net, dass der Kolben aus zwei mit Durchlass- öffnungen versehenen Teilen besteht, die durch eine Verbindung mit totem Gang mit einander gekuppelt sind, wobei der eine Teil mit Absperrorganen für die Durchlass- öffnungen des andern Teils versehen ist. UNTERANSPRüCIIE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d.ass der erstgenannte Teil des Kolbens aus zwei Platten besteht, die mit. korrespondierenden Öffnungen verse hen sind, und zwischen .denen eine Sieb platte liegt. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erstgenannte Teil ,des Kolbens mit Stiften versehen ist, die frei durch Öffnungen des andern Teils hin durchgehen und am Ende mit einem An schlag versehen sind. 3.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenhub in beiden Richtungen in zwei Teilen erfolgt, einem. ersten Teil zum Zurücklegen des toten. Ganges und einem zweiten Teil ziun Verrichten der -eigentlichen Arbeit. 4. Maschine nach Patentanspruch und Un- teransp@ruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verstellvorrichtung vorgesehen ist, mit der die Grösse des zweiten Teils des Kolbenhubes geregelt werden(kann. 5.
    Maschine mach Patentanspruch und Un- teransprüchen 3. und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kolben von einer Exzen- terscheibe mit exzentrisch dazu angeord netem, verstellbarem Steuernacken ange trieben wird. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Un- tera.nsprüchen 1 bis 5, mit einer Hebe- vorrichtung, welche eine unter den Behälter geschobene Formenplatte .
    beim Giessen auf- und wieder abwärts be wegt, gekennzeichnet durch eine Klopf vorrichtung, mit der die Formenplatte nach dem Füllen,der Formen in Schwin- gung. versetzt wird, und welche einen Stosskörper, der von einer von unten ge gen eine Tragplatte ,der Hebevorrichtung gedrückt, wird, und eine drehbare, ange- triebene Scheibe aufweist, die mit einer Anzahl Zähne versehen ist,
    welche nach einander den Stosskörper entgegen der Wir kung der Feder herabdrücken und wieder freigeben.
CH136356D 1927-12-29 1928-12-17 Maschine zum Giessen einer dickflüssigen Masse in Formen unter Druck. CH136356A (de)

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