CH136201A - Reklamevorrichtung. - Google Patents

Reklamevorrichtung.

Info

Publication number
CH136201A
CH136201A CH136201DA CH136201A CH 136201 A CH136201 A CH 136201A CH 136201D A CH136201D A CH 136201DA CH 136201 A CH136201 A CH 136201A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mirrors
advertising device
translucent
dependent
mirror
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ehrenzweig Alexander
Original Assignee
Ehrenzweig Alexander
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ehrenzweig Alexander filed Critical Ehrenzweig Alexander
Publication of CH136201A publication Critical patent/CH136201A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/32Illuminated signs; Luminous advertising with moving optical part of parts, e.g. mirrors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description


      Reklamevorrichtung.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Reklamevorrichtung, die eine Verbesse  rung der bekannten     Lichtschirmspiegelkasten     darstellt, welche, in Schaufenstern oder auf       Fahrzeugen    angebracht, eine vom Tageslicht  oder mittelst künstlicher Lichtquellen erhellte  Schrift im     scbräggestellten    Spiegel sichtbar  machen. Bei der den Erfindungsgegenstand  darstellenden Reklamevorrichtung kommen  mehrere Spiegel zur Verwendung, die zum  Beispiel einzeln oder gruppenweise, beweg  lich montiert sind. Sie besitzt eine Verstell  vorrichtung, welche ihre Einstellung in ver  schiedene Ebenen gestattet.

   Werden diese  Spiegel     beispielsweise    in einer Reihe neben  einander angeordnet und nacheinander in  eine solche Lage gebracht, dass sie Schrift  bilder oder dergleichen in zeitlicher Aufein  anderfolge sichtbar machen, so wird dadurch  eine zusätzliche Reklamewirkung erzielt.  



  Die     aneinandergereibten    Spiegel können  rechteckige Gestalt haben, wobei das Sicht  bild von einer Lichtquelle, zum Beispiel einer  gespiegelten lichtausstrahlenden, lichtabsor-         bierenden,    lichtreflektierenden oder lichtdurch  lässigen Fläche, Helligkeit und Farbe erhält,  während seine Form von der Gestalt des  Spiegels oder einer auf ihm gemalten Figur  gebildet wird. Zum Beispiel können die ein  zelnen Spiegel selbst als Schriftzeichen oder  dergleichen gestaltet, oder mit einem Belag  versehen sein, in dem die     Schriftzeichen    aus  gespart sind.

   In jedem Falle handelt es sich  darum, durch das Einstellen der Spiegel in  verschiedene Ebenen die Möglichkeit zu ha  ben, Farbe und     Helligkeit.    der Spiegel zu       varieren.     



  Eine besondere Ausführungsform kann  dadurch erhalten werden, dass man     arr    sich  bekannte, durchscheinende Spiegel verwendet.  Auch besteht die Möglichkeit, die verstell  baren Spiegel mit einem lichtdurchlässigen,  farbigen Überzug     z     versehern.  



  Das Schriftbild sogenannter Luftbuchsta  ben kann bei unauffälliger Montage derselben  zum Verschwinden gebracht werden dadurch,  dass man sie in ihrer einen Stellung eine      dunkle Fläche und in einer zweiten Stellung  den Himmel spiegeln lässt.  



  Der Antrieb der beweglichen Spiegel kann  in einfacher Weise aus einer rotierenden Be  wegung abgeleitet werden. Bei Anordnung  der Vorrichtung auf einem Fahrzeug ist es  zweckmässig, in an sich bekannter Weise die  Drehbewegung einer Radachse zum Antrieb  zu benutzen.  



  In einer Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.       Abb.    1 und 2 zeigen in der Ansicht von  vorne und von der Seite eine Vorrichtung  mit verstellbaren Spiegeln; welche so ausge  schnitten sind, dass sie Buchstaben bilden.  



       Abb.    3 und 4 veranschaulichen, wie die  gleiche Antriebsvorrichtung benutzt werden  kann für eine Reihe von     Worten    oder Zeilen,  welche untereinander angeordnet, jede für  sich ein Ganzes bildend, verstellt werden  können.  



  Die in Form von Schriftzeichen ausge  schnittenen Spiegel 1 und 2 usw. sind auf       ineinandergelagerten,    hohlen Wellen 3, 4, 5  usw. derart montiert, dass sie in ihrer Ruhe  lage, in einer Ebene ausgerichtet, für den  Beschauer eine lichtausstrahlende oder licht  durchlässige Fläche 6 Wiederspiegeln.  



  Es ergibt sich von selbst, dass die Fläche  6 entweder frei montiert sein oder das Dach  eines Kastens 7 bilden kann.  



  Auf den Wellen 3, 4, 5 sind nun Ex  zenterscheiben 8, 9, 10 befestigt, welche mit  einer Anzahl von     Nockenscheiben    11, 12,  13, welche auch zu einem Körper 14 verei  nigt werden können, zusammenwirken. Die  einzelnen Nocken 11,<B>12,13</B> des Körpers 14       sind,        sektorartig    ausgebildet.     Nockenscheibe     und     Exzenterscheiben    wirken in der Weise  zusammen, dass bei Drehung der Nocken  scheibe um den     Zentriwinkel    eines Sektors  jeweils eine     Exzenterscheibe    8, 9; 10 ange  hoben beziehungsweise ausgeschwungen wird.

    Das Ausschwingen der     Exzenterscheiben    wird  durch in Schlitzen 20 geführte Stifte 21 be  grenzt. In den     Abb.    1 und 2 ist die     Exzen-          terscheibe    8 in ihrer ausgeschwungenen und die  übrigen     Exzenterscheiben    9, 10 usw. in ihrer    Ruhelage dargestellt. Bei ihrer Drehung neh  men die     Exzenterscheiben    ihre zugehörigen  Wellen 3, 4; 5 mit, wobei die auf diesen  Wellen montierten Buchstaben eine Lagever  änderung erfahren.

   W     enrr    alle     Exzenterschei-          ben    sich in der Ruhelage befinden, so nehmen  sämtliche Schriftzeichen ein und dieselbe  Ebene, nämlich diejenige des Schriftzeichens  2 ein; wobei sie die Fläche 15, die sich in  ihrem     Farb-    oder Helligkeitswert von der  Fläche $ unterscheidet, Wiederspiegeln. Wer  den     nun    die     Exzenterscheiben    8, 9, 10 der  Reihe nach von der Stufenscheibe 14 ausge  schwungen, so werden die Schriftzeichen mit  genommen und nehmen nacheinander die Lage  des Schriftzeichens 1 ein, wobei sie die Fläche  6 Wiederspiegeln.

   Durch geeignete Wahl der       Farb-    und Helligkeitswerte der beiden Bespie  gelten Flächen kann die erzielte Spiegelungs  wirkung beliebig verändert werden. Beispiels  weise kann die Fläche 15 so gewählt werden,  beziehungsweise angeordnet sein, dass die sie  wiederspiegelnden Buchstaben auf einem ent  sprechend gewählten Hintergrund nahezu ver  schwinden. Die Schrift tritt also erst nach  und nach in Erscheinung, in dem Masse, wie  die einzelnen -Buchstaben verstellt werden.  



  Zweckmässig erhalten die     Nockenscheiben     einen Ausschnitt 16, in welchen alle     Exzen-          terscheiben    einfallen, nachdem     sieihre    Schwing  bewegung ausgeführt haben. Dies hat zur  Folge, dass das nach und nach erschei  nende beziehungsweise in seinem Farbwert  veränderte Schriftbild plötzlich wieder ver  schwindet oder seine ursprüngliche Farbe  wieder annimmt.  



       Natürlich    kann durch entsprechende Aus  bildung der     Nockenscheiben    beziehungsweise  durch     schaltwalzenartige    Ausbildung des An  triebsorgans eine andere Reihenfolge in der  Verstellung der einzelnen Schriftzeichen be  wirkt werden.  



  Die Stufenscheibe 14 erhält ihren Antrieb  durch die Kegelräder 17 und 18, zweckmässig  in an sich bekannter Weise, durch Übertra  gung der Bewegung der Radachse eines Fahr  zeuges, auf welchem die Vorrichtung ange  bracht ist, auf die Welle 19 des Kegelrades 18.      Sollen nicht die einzelnen Buchstaben eines  Wortes nacheinander erscheinen, sondern eine  Anzahl von untereinander angeordneten Wor  ten oder Zeilen, so kann die gleiche Verstell  vorrichtung verwendet werden. In diesem  Falle bringt man an den     Egzenterscheiben     Zugstangen 22 an, welche an Kurbeln 23  angreifen, wodurch in ähnlicher Weise die  Drehung von Wellen 24 um einen bestimm  ten Winkel bewirkt wird.

   In diesem Falle  ist es nicht erforderlich, die Wellen 24 als  hohle Wellen auszubilden, da die Schrift  zeichen<B>25,</B> 26 usw. gleichzeitig verstellt       werden    sollen. Die Bezugszeichen 22', 23',  25', 26', deuten an, welche Lage die Teile  einnehmen, wenn die zugehörige Exzenter  scheibe ausgeschwungen ist.  



  Natürlich ist es auch möglich, die Schrift  zeichenverstellung nach den     Abb.    1 und 2  mit der Zeilenverstellung 3 und 4 zu kom  binieren.  



  Es ist selbstverständlich, dass an Stelle  des Tageslichtes auch künstliche Lichtquellen  verwendet werden können, die in bezug auf  die lichtdurchlässigen oder lichtreflektierenden  Flächen entsprechend angeordnet sein müssen.  



  Bei Verwendung von lichtdurchlässigen  (transparenten) Spiegeln kann hinter den be  weglich angeordneten Spiegeln ein feststehen  der und entsprechend gestellter (in der Zeich  nung nicht wiedergegebener) Spiegel vorge  sehen werden, dessen reflektiertes Licht durch  die beweglichen Spiegel in der einen oder  andern Stellung der letzteren sichtbar wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reklamevorrichtung mit Spiegel, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Spiegel beweg lich montiert und mit einer derartigen Ver- stellvorrichtung ausgerüstet sind, dass sie in die eine oder andere von mindestens zwei Ebenen eingestellt werden können, wobei sie Farbe und Helligkeit von verschiedenen Licht quellen reflektieren. UNTERANSPRÜCHE: 1. Reklamevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiegel durchscheinend sind. 2. Reklamevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Spiegel mit einem lichtdurch lässigen, farbigen Überzug versehen sind. 3.
    Reklamevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, auf einem Fahrzeug angeordnet, gekennzeichnet durch eine Antriebsvorrichtung, welche die Dreh bewegung einer Radachse des Fahrzeuges auf die Vorrichtung zum Verstellen der Spiegel überträgt. 4. Reklamevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Reihe ange ordnete Spiegel auf ineinander gelagerten hohlen Wellen montiert sind, welche mit- telst durch Nockenscheiben gesteuerter exzentrischer Scheiben angetrieben werden.
CH136201D 1930-03-31 1928-07-30 Reklamevorrichtung. CH136201A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH136201T 1930-03-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH136201A true CH136201A (de) 1929-10-31

Family

ID=4393947

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH136201D CH136201A (de) 1930-03-31 1928-07-30 Reklamevorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH136201A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH136201A (de) Reklamevorrichtung.
DE500764C (de) Tageslichtspiegelreklamevorrichtung
DE611660C (de) Reklamevorrichtung mit elektromotorisch oder durch Wind angetriebenem Drehkoerper zur Vortaeuschung auf- und abwaerts steigender Gebilde
DE847982C (de) Bildtafel, Plakat od. dgl.
DE19621117A1 (de) Spiegelanordnung mit Tiefenwirkung
DE598427C (de) Vorrichtung zur Mischung des Lichtes verschiedenartiger Lichtquellen
DE470973C (de) Vorrichtung zur Vorfuehrung von Reklameplakaten, Bildern usw. in unregelmaessiger Reihenfolge
DE231625C (de)
DE106466C (de)
DE524171C (de) Leuchtschild
DE575236C (de) Leuchtende Zeichen
DE653449C (de) Verfahren zum abwechselnden Schaustellen von Gegenstaenden
DE465874C (de) Leuchtschild fuer auffallendes und durchfallendes Licht, dessen Grund oder Zeichen mit aneinandergereihten Reflektoren belegt sind
AT317728B (de) Vorrichtung zur Darstellung optisch zu übermittelnder Informationen
AT119148B (de) Reklameplakat.
DE452312C (de) Verfahren zur plastischen Darstellung von Schriftzeichen o. dgl. durch Lichtwirkung
DE634014C (de) Vorrichtung zur Erzeugung farbiger Lichtwirkungen in lichtdurchlaessigen Stabbuchstaben bei Reklametransparenten
DE603998C (de) Einrichtung zur Erzeugung eines kuenstlichen Zieles
DE558506C (de) Lehrmittel zur Darstellung von Farbenmischungen
DE581191C (de) Kinotrickvorlage
DE478523C (de) Fahrtrichtungsanzeiger
DE659382C (de) Mechanisches Figurenspielzeug
AT152669B (de) Anzeigevorrichtung.
DE279097C (de)
DE501533C (de) Anlage zum Vorfuehren von Reklamen oder zum Geben von Warnungszeichen