CH136176A - Geschlossene Metalldampflampe. - Google Patents

Geschlossene Metalldampflampe.

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CH136176A
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Bogdandy Stephan Dr Med Von
Wamoscher Laszlo Dr Med
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Bogdandy Stephan Dr Med Von
Wamoscher Laszlo Dr Med
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Geschlossene     Netalldampflampe.       Bei offenen Quecksilberdampf     lampen,    das  heisst bei     Quecksilberdampflampen,    deren       Elektrodenmetall    mit der Aussenluft in Ver  bindung steht (vergleiche den in der     Abb.     ja dargestellten     Längsschnitt    und den in der       Abb.        1b    wiedergegebenen     QuersrAnitt    einer  solchen Lampe), ist es bekannt, den Lam  penkörper 1', der     symme@tris,ch    gestaltet ist,  mit einer, seinen mittleren Teil der     Länge     nach in zwei Hälften teilenden Scheidewand  2' zu versehen,,

   so     d@ass    Wärme von dem Ano  denquecksilber durch Wärmeleitung     und,     wie angenommen wurde. auch von der Ano  denseite des Lichtbogens durch Wärmestrah  lung auf das     Kathodenquecksilber    überge  hen kann. Offene     Metallda.mpflampen    bedür  fen, schon zur     Herstellung    der erforderli  chen     Abdichtungs--    und Druckhöhe verhält  nismässig grosser     Elektrodenmetallmengen     3' 4'.  



  Wie stets bei dem     Aufeinanderwirken     von     Körpern    von untereinander     verschie       Jener Temperatur suchen sowohl das Ano  denmetall, da es im Betriebe wärmer als das  Kathodenmetall wird, als auch     tler    heisse,  den Lichtbogen bildende Metalldampf ihre       Wärme    an das kältere     Kathoclenmetall    abzu  geben.

   Da dieses     Bestreben    unter sonst un  gleichen Umständen bei dem Metalldampf  des Lichtbogens wegen seiner hohen Tem  peratur     und    der mit seiner absoluten Tem  peratur rasch     ansteigenden        Energiemenge     der von ihm ausgehenden Wärmestrahlung  grösser     als    bei dem Wärme merklich nur  durch Leitung abzugeben fähigen Anoden  metall ist, sucht der Metalldampf des Licht  bogens, abgesehen von der durch ihn in sei  ner     Längsrichtung    stattfindenden     @'@rärmelei-          tung    zum     Kathodenmetall,

      in solchen     31e-          talldampflampen    mit. Scheidewand auch an  der     Wä-rmeübertrabgung    auf das Kathoden  metall durch die     Scheidewand    hindurch in  so weitgehendem Masse teilzunehmen, als die  Menge des vorhandenen     Anodenmetalles    es      ihm     ermöglicht.    Ist.

   wie bei den offenen       Quecksilberdampflampen,    die     Elektrodenine          tallmenge        gross,    so kann demnach, da dabei  der das     Wandern    von     Elektrodenmetall        mit-          telst    Verdampfung (an der Anode) und Kon  densation (an der Kathode) begrenzende       Wärmeausgleich    in der Hauptsache bereits  durch die     mittelst    Wärmeleitung     erfolgende     Wärmeabgabe des Anodenmetalls,     erfolgt,

       der Metalldampf des Lichtbogens leinen  hinreichend     grossen        i#Tiveauunterschied    der       Elektrodeilmeta.llmengen        beiderseits    der  Scheidewand     verursachen,    um seine Heizwir  kung auf dem Wege durch die     Scheidewand     hindurch merklich ausüben zu können.  



  Gemäss der Erfindung erfolgt im     Gegen-          satz    hierzu bei geschlossenen     Met,illdainlli'-          l-ampen    mit Längsscheidewand,     das    heisst bei       Metalldampfla.mpen    mit     Längsscheidewand.     deren     Elektrodenmetall    mit der Aussenluft  nicht in Verbindung steht, die     Wä.rineüber-          tra.g-ung    durch die Scheidewand auf das Ka  thodenmetall     mindestens    zum wesentlichen  Teil durch den Metalldampf des Lichtbo  gens.  



  Hierzu kann der Füllungsgrad. das     ist     das Verhältnis der     Elektrodenmetallinenge          zum    Rauminhalt der Lampe. an der Anoden  seite, oder an dieser und auch an der Katho  denseite, so klein gewählt     -,werden.    dass auch  bei symmetrischem Lampenkörper der Me  talldampf des Lichtbogens einen     Hinreichend     grossen     -Unterschied    .in der Grösse der     Bertili--          rungsflächen    der     beiden        Elektrodenmetall-          mengen    mit der Scheidewand zu verursachen  vermag.

   um seinerseits mindestens einen we  sentlichen Teil der durch die Scheidewand  hindurch stattfindenden     Wärmeübertragung-          übernehmen    zu können.  



  Infolge der im vorstehenden Absatz 2 er  wähnten bekannten wärmeenergetischen Tat  sachen lässt es sich bei der neuen     Lanip--          leicht    erreichen,,     da.ss    die     Wärmeübertragung     auf das Kathodenmetall seitens des Anoden  metalls völlig in den Hintergrund im Ver  gleich zu der Wärmeübertragung seitens des    den     I:ichtbogeii    bildenden Metalldampfes  durch dir- Scheidewand hindurch. tritt.  



  Eine beispielsweise     Ausführungsform        der     neuen     Meta.lldampflampe    ist in der     Abb.    1  in Vorderansicht und Grundriss. in der     Abb.     2 in Seitenansicht.     liebst        Grundriss,        schenia-          tisch    dargestellt.  



  Die Lampe besteht aus einem, vorzugs  weise lotrecht stehenden,     zylindrischen          Leuchtrohr.        zwechinässig    aus Quarz, das an:  obern Ende     zugeschmolzen    ist und     ani        un-          tei-z    Ende von     cinein    Boden abgeschlossen  wird, durch welchen die beiden     Elektroden-          zuführungsdrähte,    zum Beispiel aus     M'olf-          ram,

          hindurchragen.    Die Drähte sind zwecks  Abdichtung in je einem an den Lampenbo  den     angeschmolzenen        0.ua.rzka.pillarrohr    ge  führt. Das Leuchtrohr wird durch eine sei  nen ganzen Innenraum mit Ausnahme des  obern Endes durchziehende Wand aus Quarz  in zwei Längshälften     zgeteilt,    welchen je eine  Elektrode     zugeordnet.    ist. Die Scheidewand  ist, mit     Leuchtrohrwand    und     -boden        allseitig.     mit Ausnahme ihres     obern    Endes, verschmol  zen.  



  Vorteilhaft befinden sich. wie aus den  Abbildungen ersichtlich, .beide Elektroden  einführungen an derselben Seite der     Lani-          penwandung    nahe an dieser. Der untere  Teil jeder der     beiden        Leuchtrohrhälften    dient  als Polgefäss für (las.

       Elektrodenmetall,    bei  spielsweise     Quecksilber.    Die     Ziindung    er  folgt, wie aus der     Abb.    8     hervorgeht.    durch  Kippen in Richtung des Pfeils, derart,     dliss     das Quecksilber beider Polgefässe zu     beiden     Seiten längs der     Sicheidewand    fliesst und  sich an deren freier Kante vereinigt.

   Die     seil        -          liche    Lage der     7atfiihrungsdr#ihte    sichert  die     Aufrechterhaltung    des     Kontaktes        beins     Kippen auch bei geringer     Quecksilberfül-          lung.     



  Nach erfolgter Zündung wird die Lampe  wieder aufgerichtet. Nach wenigen Minuten  stellt sich ein stationärer     Zustand    ein, bei  dem wie in den     Abb-.    1.     und    2 angedeutet.  zwischen Anode und Kathode ein     'Niveau-          unterschied    sich bildet,. so dass der von der  Anode ausgehende     Liclitbomen    (striclipunl,-           tiert    dargestellt) auf der Strecke a. bis b  dicht an dem Kathodenquecksilber vorbei  streicht und so. dieses erhitzt.  



  Der     stationäre    Betriebszustand der neuen  Lampe kann besonders schnell erreicht wer  den, wenn man durch geeignete     Acllsialver-          dreh.ung    der Lampe     beim    Kippen oder durch       entsprechende    Gestaltung der     Soheidew        and     dafür sorgt, dass schon durch das     Kippen        eir     Niveauunterschied entstellt.

   Wie aus den  Abbildungen hervorgeht:,     brennt    im norma  len     Betriebszustande    der     1-kiriipe    der     Lieht-          bogen    nahe der     Leuchtrohrachse        lieht:    zu bei  den Seiten der     Scheidewand;        infolgedessen     wird die     Aussenwandung    der Lampe, im     Ga          gensatz    zu den bekannten Lampen, bei wel  chen die Aussenwand so stark     erwärmt    wird.

    dass es Schwierigkeiten macht, sie hinrei  chend zu kühlen. nicht, oder doch nur in       verna.chlässigbarem    Masse erwärmt.  



  Am Umkehrpunkt des     Liehtbogens    kann  die Kante der an sich dünnen Scheidewand  gegen eine unzulässige     Überhitzung    dadurch  geschützt: werden, dass diese Kante     verdiekt     wird oder eine besondere     Schutzauflage    aus  einem schwer schmelzbaren Metall, zum  Beispiel Wolfram, erhält. Die Lampe kann  nicht nur in lotrechter. sondern auch in       geneigter    Lage betrieben werden. Sie kann  an Stelle des Quecksilbers     aizeli    ein anderes  Metall oder eine der bekannten     CTasfüllungen     aufweisen.  



  Um mit einem Minimum an Elektroden  metall auszukommen, kann man ferner den  Querschnitt des Kathodenraumes im Bereich  des     Kathodenmetallspiegels    kleiner als den  Querschnitt des Anodenraumes im     BPreieb     des     Anodenmeta.llspiegels    machen     oder     beziehungsweise und das Fassungsvermö  gen des Kathodenraumes dadurch klein hal  ten, dass man ihm eine nach unten sich     ver-          jingende    Gestalt     gibt,    etwa. durch Schrägfüh  rung der Scheidewand an ihrem untern Ende  gegen den Kathodenraum hin     (Fig.    14).  



  Die Lampe bedarf keiner besonderen  Kühlungsvorrichtung und kann     unhe-          s        -chrä,nkte    Zeit betrieben werden. Es ist je  -loeb ohne weiteres     möglich,    die Lampe mit    einer     Flüssigkeitskühlung    zu versehen, wozu  sich     besonders    die zylindrische Form des  Leuchtrohres gut eignet.

   Das     Kühlmittel     wird dann zweckmässig zunächst um die bei  den     Elektrodenzuführungskapillaren        zuin     Boden. des Leuchtrohres und sodann durch  einen das Leuchtrohr umgebenden Kühlman  tel aus beliebigem Material geführt, wobei  dafür Sorge     getragen    werden muss, dass keine  unerwünschte Kondensation von Metall  dampf auf der Innenseite des Leuchtrohres       stattfindet.     



  Die Lampe eignet sich für alle Zwecke,  bei welchen die physikalischen, chemischen  oder therapeutischen Wirkungen der vom  Metallichtbogen ausgehenden Strahlen nutz  bar gemacht werden, zum Beispiel zur Be  strahlung von Flüssigkeiten zwecks Sterili  sierung oder     Vitaminisierung,    wobei jene  Flüssigkeiten gleichzeitig als Kühlmittel die  nen können: ferner zur     Ozonisierung,    als       Quelle    für ultraviolettes Licht, wobei die  sichtbaren Strahlen in bekannter Weise  durch geeignete, zum Beispiel zylindrische  und mit dem Leuchtrohr gleichachsige Fil  tergläser oder Flüssigkeitsmäntel zurückge  halten werden können, zur     Erzeugung    von       Flu        ores,zenzerscheinungen    usw.

    



  Die beschriebene Lampe kann, wie der  Versuch bestätigt, lange Zeit (mehrere tau  send Stunden) hindurch ununterbrochen be  trieben werden, ohne dass ihre elektrischen  Betriebsbedingungen und ihre Strahlungsab  gabe sieb merklich ändern.  



  Die beschriebene     Lampe    weist ferner fol  gende Vorteile auf  Ihre     Bauart    ist einfach und wohlfeil und  die erforderliche     Elektrodenmetallmenge    so  gering, dass die betriebsfertige Lampe  ohne     Bruchgefahr    transportiert werden  kann. während     anderseits    die Evakuie  rung durch die Kleinheit des zu     evaluieren-          den    Raumes wesentlich erleichtert wird. Der       Wirkungsgrad    ist infolge der     Vermeidung     grosser Metallmengen und der damit verbun  denen Wärmeverluste günstig.

   Die Ein  brenndauer kann innerhalb weiter Grenzen  verändert werden, welche diejenigen der be-      kannten     Metalldampflampen    wesentlich über  schreiten. Die Lampe brennt ruhig und si  cher sowohl bei     Niederdruck.    als auch bei       Hochdruclz    und ist gegenüber     Belastungs.          schwankungen    unempfindlich. Ihre     gedrun-          Icene    Form, insbesondere die Rohrform, er  möglicht eine nach allen Richtungen grosse  Strahlungsintensität ohne störende Schatten  bildung.  



  Das Leuchtrohr kann beliebig     gestaltet          .:ein.    obgleich die Rohrform vorzuziehen ist.  Auch Rohre von beliebig gekrümmter Form  können Verwendung finden. Bei Verwen  dung von Flüssigkeitskühlung kann der  Kühlmantel des Leuchtrohres derart ausge  bildet sein, dass an einer bestimmten Stelle  der oberhalb der Anode befindlichen     Leucht-          rohrwa.ndung,    vorzugsweise in der Nähe des       Scheitels.    der Metalldampf sich kondensiert  und zur Anode     zurüokfliesst.    Hierdurch kann  ebenfalls -die     Metallwanderung    zur Kathode  verhindert werden.  



  Will man die neue Lampe so ausbilden,       class    sie mit Wechselstrom betrieben werden  kann, so kommt es darauf an, die Gefahr  von Kurzschluss zwischen den mindesten  zwei Anoden zu vermeiden.  



  Zu diesem     Zweck    kann die neue Lampe  so ausgebildet werden, dass beim Kippen le  diglich das Metall aus einem einzigen     Ano-          d'enraum        längs        der     fliesst., um       sich    mit dem in gleicher Richtung fliessen  den Kathodenmetall am Ende der     Sch-eide-          wa.nd    unter     Kurzschlussbildung        züi        vereini-          Pcn.    Die     arndern    Anodenräume werden mit  einer Stauvorrichtung versehen, welche das  Ausfliessen .des Quecksilbers verhindert.

   Bei       der    Ausbildung und     Anordnung    dieser  Stauvorrichtung ist es von Wichtigkeit,       dass        wenigstens    der Metalldampf des  einen von den Lichtbogen in den  Anodenräumen die     gemeinsame    kältere Ka  thode so hoch erhitzen kann, dass eine     Me-          -        tallwanderung    vermieden wird. Besonders  vorteilhaft ist aber eine Anordnung, bei  welcher sämtliche Anodenräume unmittelbar  an den gemeinsamen Kathodenraum angren  zen.         Mau    kann aber das     Ausfliessen    des.

   Me  tallen an den Anodenräumen zwar zulassen,  aber durch geeignete Wehre am obern Teil  des Kathodenraumes ein     Zusammenfliessen     verhindern. Diese     -)'hehre    können in Form von  innen aufgesetzten Längsrippen oder     zweelk-          mässig    gestalteten Einbuchtungen des  Leuchtrohres ausgebildet sein.  



  Bei der neuen     9Techs-elstromlampe    kann  das am einen Ende geschlossene und     zweek-          mä.ssig        zYlindrische    Leuchtrohr durch eine  Längsscheidewand bis nahe an seinen Schei  tel in zwei ungleiche Kammern unterteilt  sein. deren. kleinere als Kathodenraum dient.       Di.e    grössere Kammer dient zur Aufnahme  der Anoden und der     Stauvorichtungen.     Leuchtrohr,     Zwischenwand,        Stauvorrichtuu-          gen    und Wehre werden zweckmässig aus  Quarzglas hergestellt und miteinander ver  schmolzen.  



  Die     Abb.    :3. d und 5 zeigen in schemati  sCher Darstellung eine     Ausführungsform          (lm,    Lampe für Wechselstrom in Vorderan  sicht     bezw.    in     Seitenansicla    nebst Grundriss  und in     wagrechter        Kippstellung    (wobei in       gestrichelten    Linien das Niveau des     Katho-          denmetalles    veranschaulicht ist).  



  Der Lampenkörper c enthält ausser der  Scheidewand d die Stauvorrichtung e. Von  den Stromzuführungen<I>f.</I>     g    und     h,    dient     J     für die Kathode.     f/    und<I>h</I> für die beiden       Anaden:.     



  Die     Abb.    6, 7 und 8 zeigen je in Seiten  ansieht und     Grund\riss    drei andere     Ausfüli-          rin        gsformen    der     Wechselstromlampe.    Wie  in der     Abb.    7 und 8 im Grundriss bei  angedeutet ist, können in diesen nach beiden  Seiten     kippbaren    Ausführungsformen die  Stromzuführungen auf dem Boden des Pol  gefässes in solcher     Riehtunr    entlang geführt  werden. dass beim Kippen stets der Kontakt  mit dem     Elektrodenmetall    aufrecht erhalten  bleibt.  



  Die     Abb.    9 und 10 zeigen im     Grurndriss          bezw.    im     Querschnitt    längs der Oberkante  der Scheidewände eine. Ausführungsform der       Wechselstromlampe    mit Längswehr im Ka  thodenraum. wobei zwei Anodenräume sym-      metrisch zu diesem und durch parallele  Scheidewände von ihm getrennt, angeordnet  sind.  



  Die     Abb.    11, 12 und 13 zeigen     ini     Grundriss     bezw.    in zwei     Querschnitten    eine  andere Ausführungsform der Wechselstrom  lampe mit Längswehr im Kathodenraum.  Kathodenraum     und,)    Anodenräume sind durch  sternförmig zusammenlaufende Scheidewände       voneinander    getrennt.  



  Bei den Ausführungsformen nach den       Abb.    9 bis 13 wird, wenn die Lampe uni  ihre Längsachse entsprechend gedreht ist  (vergleiche die     Abb.    1.0a und     10b,    welche die  Lampe nach     der    Abbildung<B>10</B> in der Kipp  stellung im Längs- und Querschnitt darstel  len, sowie die     Abb.    12a und 12b, welche die  Lampe nach der     Abb.    12 in der Kippstel  lung im Längs- und Querschnitt     #viedergrs-          ben),    beim Kippen Kurzschluss zwischen den       AnoAen    durch besondere Wehre     k    verhindert,

    die beispielsweise in Gestalt von     Einbueli-          tungen    des     Leuchtrohres    oder von aufgesetz  ten Rippen oder dergleichen in der Katho  denkammer, vorzugsweise an deren oberem  Ende, ausgeführt sein können. Beim Kippen  entsteht: dann zwischen der Kathode und je  der Anode Kurzschluss. Mit welcher Anode  die Zündung erfolgt, hängt von der Rich  tung und Grösse     der    jeweiligen     Weeliselspan-          nung    ab.  



  Die Scheidewände zwischen dein Anoden  räumen brauchen bei diesen Ausführungs  formen nicht so hoch wie die Kathoden  wände geführt zu werden; der Wechselstrom  lichtbogen durchläuft dann mit dem grössten  Teil seiner Länge stets     denselben    Weg und       biegt    erst kurz oberhalb der niedrigen Ano  denscheidewand zu der     jeweiligen        Anofle     ab.  



  Zur Erleichterung des     Überganges    der  Entladung von der Zündanode auf das in der       Sta.uvorrzchtung    befindliche Metall     kann    die  Wand der letzteren in bekannter Weise mit  Löchern oder     Durchbrechungen    versehen  sein, die so klein sind, dass ein Austritt des  flüssigen     Metalles,    dank seiner grossen Ober  flächenspannung nicht möglich ist.    Die     Wechselstromlampe    kann auch mit.  Gleichstrom betrieben werden, wozu etwa     die     Anoden von aussen miteinander verbunden  und gemeinsam an die positiven Klemmen  der Gleichstromquelle angelegt werden.  



  Ist die Lampe mit Flüssigkeitskühlung  versehen oder kommt sie aus     sonstigen    Grün  den,     etwa    zwecks Sterilisation einer Flüssig  keit, durch die von der Lampe ausgehenden  Strahlen mit Flüssigkeit in Berührung, so  kann die Einrichtung auch so getroffen     wer-          ,den,    dass die den     Temperaturunterschied    der       Elektrodenmeta.llmengen    vermindernde Wir  kung .des den Lichtbogen     bildenden    Metall  dampfes durch die Kühlwirkung der Flüs  sigkeit noch unterstützt.  



  Dies kann, wie es in einem Ausführungs  beispiel in der     Abb.    14 im Längsschnitt  schematisch dargestellt ist, dadurch erreicht  werden,     dass    die Lampe, wie es an sich be  kannt ist, mit einem wärmeisolierenden Man  tel, beispielsweise einer die     Lampenwandung     verstärkenden Quarzschicht 1 versehen wird,  die jedoch nicht nur, wie bei     bekannten    Lam  pen, das Leuchtrohr umhüllt, sondern in den  Bereich der     Elektrodenmetallmengen    herab  reicht.  



  Die Kühlflüssigkeit oder dis zwecks     Ste-          rilisation    oder dergleichen zu bestrahlende  Flüssigkeit, die, wie in dem Ausführungs  beispiel     (Abb.    14), durch die Bohrung 2, 8  des     hohlen    Drehzapfens 4 des Trägers, der  Lampe, durch     das    Gefäss 5 und .durch den  Zwischenraum 6 zwischen der Lampe und  dem Gehäuse 7 hindurch- und mittelst des  Stutzens 8 abgeleitet wird, vermag dann  nur die nicht von dem Mantel 9 bedeckten  Teile der     Elektrodenmetallmengen    zu küh  len, während das von dem Mantel bedeckte       Elektrodenmetall        ungekühlt    bleibt und sich  deshalb mehr erwärmt,

   als das durch die  Flüssigkeit gekühlte Elektroden-, etwa das  Anodenmetall. Der auf diese Weise bewirkte       Temperaturausgleich    lässt sich verschieden  wirksam gestalten, je nach dem Masse, in  welchem das     Elektrodenmetall    durch den  Mantel 9 vor der kühlenden Wirkung der  Flüssigkeit bewahrt     bezw.    ihr ausgesetzt      wird, also je nachdem, wie weit der Kühl  mantel 9 den vom     Elektrodenmetall    erfüllten  Teil der Lampe bedeckt oder auch, bei     go-          gebener    Bedeckung der Lampe durch den       Mantel,    je nach dem Füllungsgral     dci-          Lampe.     



  Die Lampe lässt sich mit einem minde  stens das Leuchtrohr vor unerwünschter  Abkühlung schützenden, wärmeisolierenden  Mantel umgeben, auch zu einer vorteilhaften  Quelle nur ultravioletten Lichtes ausbilden,  wie es in zwei Ausführungsbeispielen in den       Abb.    15 und 16 im     Längsschnitt    schematisch  dargestellt ist.  



  Das von dem wärmeisolierenden Man  tel 10 umgebene Leuchtrohr 11 der zylin  drischen Lampe ist     im    Abstand durch ein  der Form des Leuchtrohres entsprechendes  Filterrohr 12 umhüllt, das, wie beispiels  weise das     Schwarzuviolglas,    sichtbare Strah  len ganz oder fast völlig abhält und ultra  violette Strahlen     hindurchlässt.    Zwecks Küh  lung des gegen hohe Temperaturen empfind  lichen Filterrohres kann dieses, wie die     Abb.     15 und 16 es zeigen, entweder auf seiner  Innenseite     (Abh.    15) oder auf seiner Au  ssenseite     (Abb.    16) durch strömende Kühl  flüssigkeit bespült werden.  



  Wegen der von der neuen Lampe     infclge     der Art ihrer     Lichtbogenführung    erzeugten  bedeutenden Flächenhelligkeit und der, mit  Ausnahme der Unterseite, nach     allea    Rich  tungen ausgehenden ultravioletten Strahlung  von grosser Intensität und Reichweite, eignet  sich die so ausgestattete Lampe auch beson  ders gut zur Erzeugung von Fluoreszenz  effekten unter solchen     örtlichen    Verhältnis  sen, unter denen     bisher    an die Anwendung       ultravioletter        Bestrahlung    nicht gedacht  werden konnte, so etwa für Schaufenster,  zur Bestrahlung von Reklameflächen und  dergleichen.

   Die Kühlflüssigkeit kann, wie  es     in    manchen Fällen erwünscht ist, auch  ihrerseits durch     entsprechende    Beimengun  gen dazu verwendet werden, um     Strahlenfil-          terwirkung    auszuüben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschlossene Metalldampflampe mit Längsscheidewand, dadurch gekennzeichnet, dass der den Lichtbogen bildende Metall dampf mindestens einen wesentlichen Teil ,ler durch die Scheidewand hindurch statt findenden Wärmeübertragung auf das Katho denmetall übernimmt. UNTERANSPRüCHE 1. Metalldampflampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wesent liche Wärmeübertragung des Metall dampfes ,durch geringen Füllungsgrad des Innenraumes der Lampe zustande kommt.
    2. Metalldampflampe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, Jass sie rohrförmig ist und die Polgefässe an einem und demselben Ende des Rohres liegen. 3. Meta.lldampflampe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadureli gekennzeichnet, dass der zum Kathoden metallspiegel parallele Querschnitt des Kathodenraumes im Bereich der von dem Kathodenmetallspiegel während des Be triebes der Lampe erreichbaren Spiegel höhen kleiner als der zum Anodenmetall spiegel parallele Querschnitt des Ano denraumes im Bereich der von dem Anodenmetallspiegel während des Betrie bes der Lampe erreichbaren Spiegelhö hen ist.
    1. Metalld@ampflampe nach Patentansprueli und Unteransprüchen 1, z und 3, da durch gekennzeichnet, dass der Katho denraum eine nach unten sich verjün gende Gestalt hat, 5. Metalldampflampe nach Unteranspruch I, gekennzeichnet durch Schrägführung der Scheidewand an ihrem untern Ende nachdem Kathodenraum hin. 6. Meatall,dampflampe mit Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenwand an ihrem freien Ende ver- dickt oder mit einer Schutzschicht, einer schwer schmelzbaren Metallauflage ver sehen ist.
    7. Metalld'ampflampe naeh Patentanspruch. für Kippzündung, dadurch gekennzeich net. dass die Elektrodenzuführungen bei derseits der Scheidewand nahe jener Stelle einmünden, wo diese an der Seite. nach der gekippt wird, an die Aussen w andung des Leuchtrohres anschliesst.
    b. Metalldampflampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss eine Stelle des oberhalb der Anode befindlicher, Teils des Leuchtrohres so stark gekühlt wird, dass sich das Elektrodenmetall in dem Masse kondensiert und zur Anode zurückfliesst, wie es zur Kathode zu wandern sucht.
    9. Metalldampflampe nach Patentanspruch, für Wechselstrom mit Iiippzündunn. dadurch gekennzeichnet, rlass die Ano denräume symmetrisch zum Kathoden raum angeordnet sind, der in seinem obern Teil zwischen den Anodenwänden ein das Zusammenfliessen der Ano,den- metallmengen beim Kippen vermindern des. Wehr aufweist.
    <B>10.</B> Metalldampfla.mpe nach Patentanspruch. mit sie umspülender Flüssigkeit, gekenn zeichnet durch einen die unmittelbare Umspülung teilweise verhindernden Man tel, .der in ,den Bereich der in,den Polge fässen befindlichen flüssigen Elektroden metallmengen reicht und dadurch an dem Ausgleich der Elektrodenmetallmengen mitwirkt.
    11. Metalldampflampe nach Patentanspruch, in Zylinderform und; mit wärmeisolie render Ummantelung des Leuchtrohres, gekennzeichnet durch mindestens ein \weiteres, das ummantelte Leuchtrohr umhüllendes, flüssigkeitsgekühltes und dadurch an dem Ausgleich der Elcktro- denmeta.llmengen mitwirkendes Rohr. das als sichtbare Lichtstrahlen absorbie rendes Filter ausgebildet ist.
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