CH136141A - Schaltung zur Speisung zweier oder mehrerer parallel arbeitender Anoden eines oder mehrerer Gleichrichter oder äquivalenter Einrichtungen von besonderen Sekundärwicklungen eines gemeinschaftlichen Transformators. - Google Patents

Schaltung zur Speisung zweier oder mehrerer parallel arbeitender Anoden eines oder mehrerer Gleichrichter oder äquivalenter Einrichtungen von besonderen Sekundärwicklungen eines gemeinschaftlichen Transformators.

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CH136141A
CH136141A CH136141DA CH136141A CH 136141 A CH136141 A CH 136141A CH 136141D A CH136141D A CH 136141DA CH 136141 A CH136141 A CH 136141A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Schaltung zur     Speisung        zweier    oder mehrerer parallel arbeitender Anoden eines oder  mehrerer Gleichrichter oder äquivalenter Einrichtungen von besonderen Sekundär  wicklungen eines gemeinschaftlichen Transformators.    Es sind     Schaltungen    zur Speisung zweier       .oder    mehrerer parallel arbeitender Anoden  eines oder mehrerer     Gleichrichter    oder äqui  valenter Einrichtungen bekannt,

   bei welchen  jede Anode von einer besonderen Sekundär  wicklung eines gemeinschaftlichen Transfor  mators gespeist wird und wobei die     @Selmn-          därwicklungen    in Richtung der     Schenkeluze          nebeneinanderliegend    in ihrer Gesamtheit  über die ganze Primärwicklung     derart    ver  teilt saugeordnet sind,     dass    in jedem Moment  eine vollkommene Kompensation der pri  mären     Amperewindungen    stattfindet.

   Da in  nerhalb jeder Periode des Wechselstromes der  Strom jeder Phase in der Primärwicklung  einmal die Richtung wechselt, müssen der  Primärwicklung jedes     Transformatorschen-          kels    zwei     iGruppen    von besonderen     Sekun-          därwicklungen    gegenüberliegen, und zwar  führt die eine Gruppe den Anodenstrom ,der       einen    Richtung, die andere     Gruppe,den    Ano  denstrom der entgegengesetzten     Richtung.       Damit nun in jedem Moment eine vollkom  mene     Kompensation    der primären Ampere  windungen ,stattfindet, sind ,

  die besonderen       Sekundärwicklungen    jeder Gruppe     nebenein-          a.nderliegend    in ihrer Gesamtheit über die  auf die Schenkel gleichmässig verteilt ange  ordnete Primärwicklung verteilt. Diese be  kannte Anordnung und .Schaltung der Se  kundärwicklungen ,dient     @dazu,    den Strom  einer     .Sekundärph.asedes        Transformators    auf  ,die parallel arbeitenden Anoden .gleichmässig  zu verteilen.

   Die Verteilung des Stromes  auf die Anoden wird im wesentlichen aus  den induktiven     Verhältnissen    der Wicklun  gen bestimmt, und zwar     erstens        aus    den in  duktiven     Spannungsabfällen    in den Anoden  stromkreisen und zweitens     aus    der induk  tiven Kopplung der besonderen Sekundär  wicklungen mit der     Primärwicklung.    Sieht  man zunächst von der     induktiven    Kopplung  ab, so ist leicht einzusehen,     dass    eine gleich  artige Ausführung und Lage der Sekundär-           wicklungen    ,

  gleichen induktiven Spannungs  abfall bedingt und damit eine     gleiche.Strom-          verteilung    herbeiführt. Also schon     Idas    ge  schilderte N     ebenein.anderliegen    der     @Sekun-          därwicklungen    auf dem     gemeinsamen    Sehen  kel bedingt eine     Vergleichmässigung    der  Stromverteilung.

   Falls nun aber allen auf  dem Schenkel des     Transformators        angeord-          neten    Sekundärwicklungen eine gemeinsame  über die ganze Schenkellänge verteilte Pri  märwicklung     ,gegenüberliegt,    dann besteht  nicht nur eine direkte Stromabhängigkeit       zwischen    jeder     Sekundärwicklung    und der       Primärwicklung,    sondern     (auch    indirekt zwi  schen den Sekundärwicklungen unter sich,  indem der Primärstrom in .allen     @Sekundär-          wicklungen    einen Strom solcher -Grösse her  vorruft,

   dass sich die primären und sekun  dären     Amperewindun,gen    das     Gleichgewicht     halten.  



       .Sei    die     Windungszahl    jedes     Primärwick-          lungsteils    =w" die     Zahl    der gleichzeitig  stromführenden     Windungen    der verschie  denen     Sekundärwicklungen        (w'2,        w"2,        w"'2...)     gleich     b'2,        b"2,        b"'2,        dann    gilt, wenn     i,,    der       Primärstrom,        i,',

          i2"'    die verschiedenen  Sekundärströme sind (unter Vernachlässi  gung des     Magnetisierungsstromes    des Trans  formators), die Beziehung  <I>im</I>     ZvI    = i2 f,     b2   <I>=</I>     i2..,        b2..    =     i2...,   <B>b2</B>     "p,     ist b2 =     b2"==    .,dann muss !auf  Grund dieser Beziehung auch     i2    =     i2"    =       i2"",    . . . sein.

   So     vorteilhaft    diese induktive  Beziehung der Sekundärwicklungen zur ge  meinsamen Primärwicklung     bezüglich    der  gleichmässigen Stromverteilung     auf,die    Ano  den ist, so     ,haftet    ihr doch bei     Transforma:          turen    ausserordentlich grosser Leistung und  besonders solchen ausserordentlich hoher  Stromstärken ein Nachteil .an, indem bei       Kurzschluss    einer einzelnen ,Sekundärwick  lung derart grosse :

  magnetische Druckkräfte  auf .die stromdurchflossenen     Windungen    der       Primärwicklung    in- Richtung der     Schenkel-          are    ausgeübt werden,     dass    .die Konstruktions  festigkeit :des Transformators nicht mehr  ausreicht, um     .diesen    unter Umständen     nach       hunderten von Tonnen zählenden Kräften  standzuhalten. Zur näheren Erläuterung  diene die     bekannte    Wicklungsanordnung  nach     Fig.    1.  



  In     Fig.    1 bedeutet p die gesamte Pri  märwicklung eines     Transformatorschenkels,     welche aus den in Reihe geschalteten Teilen       zvl   <I>",</I>     w"-,",   <B>...</B> besteht.  



  =<B>Wirt</B>     -f-        y     p     wil        -f-          Ist        w'   <I>=</I>     wi'   <I>=</I>     w,"'   <I>. . . =</I>     w1,    dann  kann man ,auch schreiben<I>p =</I>     n   <I>w,,</I> wo     7a    die  Anzahl der besonderen     .Sekundärwicklungen     bedeutet. s stellt .die gesamte ;

  Sekundär  wicklung dar, welche aus den parallel ge  schalteten     Sekundärwicklungen        w2',        w211,1          w,"'...    gebildet wird. Jede     @Sekundärwick-          lung    besteht aus zwei Teilen b' c', b" c",       welche    so auf die Schenkellänge  verteilt sind,     dass    für die eine Richtung der  Sekundärströme :die Gruppe der Wicklungen  c'. c", c"' . . ., für die :

  andere     Richtung    die  Gruppe der Wicklungen b',     b",        b"'...    die       Amperewindungender        Primärwicklung    kom  pensieren.     g    bedeutet den     Gleichiichter,        n1     das Primärnetz,     n..    das Gleichstromnetz, q  eine Belastung, l den Lichtbogen des Gleich  richters, o .den ,allen Wicklungen gemein  samen Null     (Stern-)punkt.        a,,        a2,        cc3,        a4...     sind die Anoden,

       7c    die Kathode des     Gleich-          rzchters.    Die Anoden<I>a,,</I>     a3,        ar,   <I>. ..</I> führen  Strom dergleichen Sekundärphase und wer  den von der     Wicklungsgruppe   <I>b', b",</I>     b"'...     gespeist. Desgleichen führen auch die Ano  .den     a2,        a4,        aE    Strom der gleichen Sekundär  phase, welche aber gegen     idie    erstgenannte  um<B>180'</B> verschoben ist. Diese Anoden wer  den von der     Wicklungsgruppe    c', c', c"' ge  speist.

   Es sei nun angenommen, die Anode       as    habe eine Rückzündung, so     dass    sich die  Wicklung b" in Kurzschluss befindet. Der  Verlauf des     Kurzschlussstromes    ist durch  stark ausgezogene Linien angedeutet. Dieser  sekundäre     Kurzschlussstrom        ib2        verursacht,     ,dass :auch in der     Primärwicklung    ein Kurz  schlussstrom     ig    fliesst, derart, ;dass       il,i        #    n     zvi    =     i1,2        #    b" ist.  



  Im     gezeichneten    Falle ist     n    = 4,     demnach     sind .die in dem ,der Sekundärwicklung b"      Gegenüberliegenden Wicklungsteil     w,    auf  tretenden     Amperewindungen        ibi   <I>.</I>     w;'        ;gleich     1/4 der totalen     .Sekundäramperewindungen          ik2    . b".

   Die Differenz der     Amperewindun-          gen    dieser beiden unmittelbar gegenüberlie  genden Wicklungen ist gleich 3/4<B>42</B> . b", ihre  Richtung     wird    durch die Richtung     voii        ik2     bestimmt.

   Da nun aber der Strom     iki        aiieh     die     Primärwicklungsteile   <I>w,',</I>     wi",        w,""'     durchfliesst und diese     Amperewindungen     denen von b"     entgegengerichtet    sind, so er  folgt eine Abstossung der Wicklungen     w111     <I>w w</I>durch die Ströme der Wicklung  b" derart,     dass    diese Wicklungen mit grosser       Kraft        nach    den Jochen     hingedrängt    werden.  



  Diesen     Naschteil    der Anordnung zu ver  meiden, ist die Aufgabe vorliegender Erfin  dung. Man kann dies erreichen unter     Bei-          belal.tung    -der die     gleichmässige    .Stromvertei  lung herbeiführenden     Anordnung,der        Sekun-          därwicklungen,    wenn man erfindungsgemäss  ,die     Primärwicklung    in     eine,der        .Zahl    ,

  der     Se-          kundärwicklungen    gleiche     Anzahl    gleicher       Wicklungsteile    unterteilt und diese nebenein  ander liegenden Teile unter sich parallel  schaltet. Auf .diese Weise ist     jede,Sekundär-          wi--klunLr    einem dieser Teile     da,durch    zuge  ordnet,     .dass    sie ihm unmittelbar gegenüber  liegt.

   Wohl ist bei dieser     .Schaltung    .die  gleiche     Stromaufnahme,der    parallel arbeiten  den Anoden weniger durch !die Kopplung  der     Wicklungen,    als durch :die annähernd  gleichen     ,Spannungsabfälle    in den :Sekundär  kreisen     erreicht,    aber im Falle des Kurz  schlusses einer     Sekundärwicklung    treten  keine axialen Druckkräfte auf, welche den       Transformator    auseinander treiben.

   Falls  nämlich jetzt,     wie    es     Fig.    2 veranschaulicht  (die Bezeichnungen     sind,die    gleichen wie in       Fig.    1), die     Wicklung    b"     Kurzschlussstrom          führt,

      .dann führt nur der Wicklungsteil     wl"     der Primärwicklung einen den Strom     i"2    der  Wicklung b" kompensierenden     Kurzschluss-          stronz        iki.    Im absoluten Betrag sind diese       Kurzschlussströme    in b" und     wi'    zwar     gTö-          sser:als    vorher, ,aber die räumliche Anordnung  der die     Kurzschlussströme    führenden Wick  lungen verhindert,     dass    schiebende     Krälte       in Richtung der     Schenkelaxe    auftreten.

    Diese Anordnung hat nun aber, wie bereits       erwähnt,    der bekannten Anordnung (Fix. 1)  gegenüber den     Nachteil,        idass    ,auf den Ein  fluss der     Kopplung    zur Erzielung -gleicher  Ströme in den parallel arbeitenden Anoden  im wesentlichen verzichtet     wird,    so     @dass    hier  lediglich die Erzielung eines annähernd glei  chen     Spannungsabfalles    als Folge der beson  deren Anordnung der     Sekundärwicklungen     Ursache einer nahezu gleichen     @Stromauf-          nahme    der parallel arbeitenden Anoden ist.

    Sollten     dennoch        geringe    Verschiedenheiten  der     Streuung        vorhanden    sein, so lässt sich  dies durch kleine     zusätzliche    Drosseln     (d)     in den Anodenstromkreisen ausgleichen, wie  es in     Fig.    2 angedeutet ist.  



  Eine vorteilhaftere Ausgestaltung der       Wicklungsanordnung    ergibt sich .aber bei  einer     Ausführungsform,    wie sie     die        Fig.    3  und 4 zeigen. Hier sind die     Enden    der     Pri-          märwicklungsteLle    untermischt     ,angeordnet,     so     @dass    jeder     Sekundärwicklung    der Haupt  sache nach     zwar    nur :

  der zugeordnete     Pri-          märwicklungsteil    gegenüberliegt, dass aber  .doch auch einige Windungen der nicht zu  geordneten     Primärwicklungsteile        ider        ,Sekun-          därwicklung    gegenüberliegen und mit ihr  induktiv ,gekoppelt sind.

   Hierdurch     wird,die     Gleichheit der     Anodenströme    wieder auf     in-          ,duktivem    Wege erzwungen,     ohne,dass    erheb  liche axiale     .Schubkräfte    auftreten;

   denn !die  Differenz ,der     AmpArewindungen    der unmit  telbar gegenüberliegenden Primär- und Se  kundärwicklungen ist sehr klein und ent  spricht den durch die Untermischung     weg-          geruckten        Amperewindungen    der betreffen  den     Primärwicklungen.    In     Fig.    3 liegen  diese abgespaltenen Wicklungsteile<I>e", f"</I>  noch in der Nähe der zugehörigen Primär  wicklung     w;',    in     Fig.    4 dagegen entfernter.

    Die axialen Schubkräfte sind schon in     Fig.    3  sehr klein, in     Fig.    4 .dagegen     wegen,der    gro  ssen Entfernung von zu vernachlässigender  Grösse. Will man beim     Paraillelschalten    und  beim Untermischen der Wicklungsenden ver  meiden,     dass    Wicklungsteile grosser Potential  differenz unmittelbar nebeneinander     liegen,         dann kann man benachbarte     Primärwick-          lungsteile        (w,',        w,"...)    in entgegengesetz  tem Sinne     wickeln,

      so     dass    stets Enden glei  chen Potentials aneinander stossen. Die in  den     Fig.    1 bis 4 dargestellten     Transforma-          torschenkel    können einem Ein- oder einem       Mehrphasentransformator    angehören. Im  letzteren Falle     stellen,die    Wicklungsgruppen  b und c zwei sekundäre Wicklungen eines       Mehrph.asensystems    :dar, deren Stromphasen  um<B>180,</B> phasenverschoben sind. Die totale  Anodenzahl des Gleichrichters müsste :dann  der Gesamtzahl -der Sekundärphasen     entspre-          chend    erhöht dargestellt werden.  



  Für die Wirkungsweise der     Schaltung    ist  es gleichgültig, ob bei     Dreiphasentransfar-          mataren    die Primärwicklungen in Stern oder  in Dreieck geschaltet sind. Auch kann an  Stelle der teilweisen Untermischung der pa  rallel geschalteten Primärwicklungen eine  teilweise Untermischung der     Sekundärwick-          lungen    treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung zur Speisung zweier oder meh rerer parallel arbeitender Anoden eines oder mehrerer Gleichrichter oder äquivalenter Einrichtungen von besonderen Sekundär- wicklungen eines gemeinsamen Transforma tors, dadurch gekennzeichnet, dass die Pri märwicklung in eine der Zahl der Sekundär wicklungen .gleiche Anzahl unter sich paral lel geschalteter, nebeneinander liegender Teile unterteilt ist, wobei jede @Sekundär- wicklun.g einem dieser Teile dadurch zuge- ordnet ist, dass sie ihm unmittelbar gegen überliegend angeordnet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum völligen Aus gleich des induktiven Spannungsabfalles der verschiedenen Sekundärwicklungen in den Anodenstromkreisen zusätzliche Dros- selspulen @verwendet werden. 2. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die nebeneinander liegenden unter sich parallel geschalteten Primärwicklungsteile .an ihren Enden ein ander übergreifend angeordnet sind, so dass jede Sekundärwicklung auch einigen Windungen von ihr nicht zugeordneten Primärwicklungsteilen gegenüber liegt. 3.
    Schaltung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, ,dadurch gekenn zeichnet, dass benachbarte Primärwick- lungsteile entgegengesetzten Wicklungs sinn haben, so .dass stets Windungen an nähernd gleichen Potentials unmittelbar nebeneinander liegen. 4. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .d.ass die nebeneinander liegenden, unter sich parallelen Sekun därwicklungen an ihren Enden einander übergreifend .angeordnet sind, so dass jede Primärwicklung auch einigen Windungen von ihz nicht zugeordneten Sekundärwick lungen :gegenüberliegt.
CH136141D 1927-09-10 1928-09-06 Schaltung zur Speisung zweier oder mehrerer parallel arbeitender Anoden eines oder mehrerer Gleichrichter oder äquivalenter Einrichtungen von besonderen Sekundärwicklungen eines gemeinschaftlichen Transformators. CH136141A (de)

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