CH132433A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH132433A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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  Elektrische Entladungsröhre.    Die Erfindung     betrifft    eine elektrische  Entladungsröhre in der ein     Stoff    angebracht  ist, der unter gewissen Umständen die Eigen  schaft hat, das Vakuum der Entladungsröhre  zu verbessern oder Verunreinigungen in der  Glasfüllung der Entladungsröhre zu binden.  Zwecks Erzielung der erwähnten Wirkung  sind viele Vorschläge gemacht worden; man  hat zahlreiche     Stoffe    verwendet, welche die  Eigenschaft haben, unerwünschte Gase zu  binden.

   Solche     Stoffe,    unter denen in erster  Linie Magnesium oder Kalzium zu erwähnen  sind, werden vielfach entweder unmittelbar in  der Entladungsröhre selbst oder in einem  kleinen mit dieser verbundenen Seitenrohr  angebracht und verdampft, wobei sie sich an  den kältesten Teilen der Entladungsröhre,  und zwar hauptsächlich an der Innenwand  des Glaskörpers absetzen.  



  Gemäss der Erfindung ist in einer elek  trischen Entladungsröhre     Zirkonium    an einer  solchen keine Elektronen emittierenden Stelle  angebracht, dass es beim Betrieb der Röhre    durch elektrischen Strom erhitzt wird und  dabei Gasreste oder Verunreinigungen der  Gasfüllung absorbiert. Zweckmässig wird das       Zirkonium    in zusammenhängender Form, zum  Beispiel in der Form eines Drahtes oder  Bandes oder einer kleinen Platte in der Ent  ladungsröhre angebracht. Zwecks Erzielung  einer guten Wirkung kann zum Beispiel       Zirkonium    auf der Anode einer Entladungs  röhre angebracht werden. Auch kann die  Anode einer Entladungsröhre ganz oder teil  weise aus     Zirkonium    bestehen.

   Während des  Röhrenbetriebes wird nun das     Zirkonium     unter dem Einfluss des elektrischen Stromes  erhitzt und erhält dabei die Eigenschaft, die  in der     Entladungsröhre    vorhandenen Restgase  oder Verunreinigungen zu binden. Es lässt  sich nicht mit Sicherheit angeben, auf welche  Weise die Bindung von Gasverunreinigungen  durch das     Zirkonium    vor sich geht. Vielleicht  werden bei der hohen Temperatur, auf die  das     Zirkonium    durch die Entladung erhitzt  worden ist, chemische Verbindungen zwischen      diesem Metall und den Gasverunreinigungen  gebildet, die darauf vom     Zirkonium    gleich  sam gelöst werden.

   Wie auch die Bindung  der Gasverunreinigungen vor sich gehen mag,  so ist doch festgestellt worden, dass die Be  seitigung der unerwünschten Gase durch An  wendung der     Erfindung    überaus wirksam ist.  Im Nachfolgenden soll die Bindung von  Restgasen oder Gasverunreinigungen durch       Zirkonium    bei .höherer     Temperatur    als "Ab  sorption" bezeichnet werden, ohne dass damit  irgend eine bestimmte Theorie der Erscheinung  gemeint wäre.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist auf  der Zeichnung beispielsweise als Senderöhre  mit metallener Aussenanode dargestellt.  



  In dieser Figur werden die Glühkathode,  das Gitter und die Anode je durch die Ziffern  1, 2 und 3 bezeichnet. An der Innenwand  der Metallanode ist, zum Beispiel durch  Schweissen, ein     Zirkondraht    4     befestiöt.    Wird  nun die Entladungsröhre betrieben, so wird  unter dem     Einflusse    des Elektronenaufpralles  die Anode und mit ihr der     Zirkondraht    auf  hohe Temperatur erhitzt. Es ist festgestellt  worden, dass auf diese Weise während der  ganzen Lebensdauer der     Senderöhre    ein sehr  hohes Vakuum aufrecht erhalten bleiben  kann.  



  Anstatt das     Zirkonium    durch Elektronen  aufprall zu erhitzen, kann die Erhitzung auch  auf andere Weise unmittelbar oder mittelbar  durch einen beim Betrieb der Röhre erzeugten  elektrischen Strom erfolgen. Man kann zum Bei  spiel ein zusammenhängendes Stückchen     Zir-          konium    derart an einer     Glühdrahtzuleitung     befestigen, dass es beim Betrieb der Ent  ladungsröhre die für eine günstige Wirkung  erforderliche Temperatur erhält.  



  Die nach dem Ausführungsbeispiel für  eine Sendelampe beschriebene Erfindung kann  auch bei andern     Hochvakuumröhren,    wie zum  Beispiel Röntgenröhren, oder bei gasgefüllten    Röhren, wie zum Beispiel gasgefüllten Gleich  richtern, Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre, dadurch ge kennzeichnet, dass Zirkonium an einer sol chen keine Elektronen emittierenden Stelle in der Entladungsröhre angebracht ist, dass es beim Betriebe der Röhre durch elektri schen Strom erhitzt wird und dabei Gas reste oder Verunreinigungen der Gasfüllung aufnimmt. UNTERAN SPRüCHE 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zirkonium in zusammenhängender Form angebracht ist. 2. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode wenigstens teilweise aus Zirkonium besteht. 3.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Zirkonium durch den Strom unmittelbar erhitzt wird. 4. elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Zirkonium durch den Strom wenigstens in der Hauptsache mittelbar erhitzt wird. 5. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zirkonium in Form eines Drahtes angebracht ist. G. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zirkonium in Form einer kleinen Platte angebracht ist.
CH132433D 1927-10-14 1928-02-11 Elektrische Entladungsröhre. CH132433A (de)

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