DE323205C - Entladungsrohr - Google Patents

Entladungsrohr

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DE323205C
DE323205C DE1913323205D DE323205DD DE323205C DE 323205 C DE323205 C DE 323205C DE 1913323205 D DE1913323205 D DE 1913323205D DE 323205D D DE323205D D DE 323205DD DE 323205 C DE323205 C DE 323205C
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tube
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DE1913323205D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/24Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01J61/28Means for producing, introducing, or replenishing gas or vapour during operation of the lamp

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  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Entladungsrohr. Die Erfindung betrifft ein Entladungsrohr, bei dem ein Gas oder Dampf für den elektrischen Strom. als Leiter benutzt wird. Man hat in derartigen Rohren beispielsweise' gesättigten Quecksilberdampf verwendet. Hierbei ergab sich jedoch der Nachteil, daß der Druck in der Röhre, von dem die Leitfähigkeit abhängig ist, sich namentlich unter dem Einfiuß der Außentemperatur stark änderte. Wählte man'aber ein Gas, so wurde das Rohr während des Gebrauches dauernd härter, weil mit der Zeit das Gas von den an dem Entladungsvorgang beteiligten Elektroden verschluckt -wurde.
  • Gemäß der Erfindung-' wird diesem Übelstande dadurch abgeholfen, daß in dem Entladungsrohr eine Gas liefernde "Elektrode angeordnet und als Gas' Stickstöff gewählt ist. Stickstoff hat sich als besonderswgeeignet für Entladungsvorgänge erwiesen. Als . Elektrodenmatertal dient Tantal, Bor, Titan oder ein sich ähnlich verhaltendesTMeta11, das in technisch zureichendem Maße Stickstoff absorbiert und gesetzmäßig in Abhängigkeit von der Temperatur wieder abgibt. Die Verwendung'IvoC@Tental für Glühelektroden von Entladungsröhsen ist an sieh: bekannt, ohne daß dabei von dem Absorptionsvermögen dieses Metalles für Stickstoff Gebrauch gemacht worden wäre.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Entladungsrohres ergibt sich in folgender Weise: Das Rohr wird mit verdünntem Stickstoff gefüllt und mit einer Glühelektrode aus Tantal versehen. - Die Elektrode kann zweckmäßig aus einem nach Art des Glühdrahtes einer Metallfadenlam pe hin und her geführten Draht bestehen und gleichzeitig als Kathode des Rohres dienen. Als Anode kann eine Aluminiumplatte verwendet werden. Wenn bei erhitzter Glühelektrode an das Rohr eine Spannung von beispielsweise 22o Volt angelegt wird, so entsfeht eine kräftige Glimmentladung. Da im Ruhezustand des Rohres durch den kalten Metalldraht ' der Glühkathode ein Teil des Stickstoffgehaltes des Rohres gebunden wird, so muß der Gasdruck derart geregelt sein, daß bei erhitzter Kathode und dem dadurch bedingten Freiwerden der gebundenen Gasmenge der entstehende Gasdruck den Betriebsbedingungen für das Zustandekommen der Entladung entspricht.
  • Man kann bei der Herstellung des Entladungsrohres auch in der Weise verfahren, daß man den vorher ausgeglühten Metalldraht der Kathode in dem mit Stickstoff gefüllten Rohr mit Stickstoff belädt und hierauf das Röhr evakuiert, Im glühenden Zustande der Kathode gibt diese dann den Stickstoff ab, der darauf das stromleitende Mittel des Rohres darstellt. Die geheizte Elektrode kann auch in der Weise verwendet werden, daß sie mit Stickstoff beladen und für den Betrieb des Rohres nur so weit erhitzt wird, daß der schwindende Gasgehalt des Rohres ergänzt wird.
  • Das Entladungsrohr ist für die verschiedensten Zwecke in bekannter Weise verwendbar. Es kann zu einer Verstärkung schwacher Wechselströme; z. B. von Fernsprechströmen dienen, auch ist es infolge seiner starken Ventilwirkung in Anlagen zu verwenden, in denen aus Wechselstrom Gleichstrom hergestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: i Entladungsröhr, bei'. dem ein Gas als Träger des Stromes dient, dadurch ge- j kennzeichnet, daß die lr.eitfäbigkeit des Rohres durch Stickstoff bewirkt wird, und zwar mit Hilfe einer Elektrode aus einem Metall, vorzugsweise Tante], das das Mehrfache seines Eigenvolumens Stickstoff bindet und bei Erwä.rmüng wieder abgibt.
DE1913323205D 1913-03-11 1913-03-11 Entladungsrohr Expired DE323205C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3814389A1 (de) * 1988-04-28 1989-11-09 Kernforschungsanlage Juelich Verfahren zur restgasminderung in hochvakuumanlagen durch getterschichten und deren erzeugung sowie entsprechend beschichtete hochvakuumanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3814389A1 (de) * 1988-04-28 1989-11-09 Kernforschungsanlage Juelich Verfahren zur restgasminderung in hochvakuumanlagen durch getterschichten und deren erzeugung sowie entsprechend beschichtete hochvakuumanlagen

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