CH131069A - Vorrichtung zum Waschen auf Hülsen gewickelter Fäden. - Google Patents

Vorrichtung zum Waschen auf Hülsen gewickelter Fäden.

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CH131069A
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Aktiengesellschaft Sp Glauchau
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Spinnstoffwerk Glauchau Aktien
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  Vorrichtung zum Waschen auf Hülsen     gewickelter    Fäden.    Durch das Patent Nr. 129532 ist es be  kannt geworden, dass ein besonders günstiger  Effekt des     Waschens    auf Hülsen: gewickel  ter künstlicher Fäden, insbesondere     ILunst-          seidefäden,    erzielt wird, wenn man nicht nur  die Waschflüssigkeit, sondern ausserdem Luft       bezw.    Gase oder Dämpfe durch die Faden  lagen     hindurchtreten    lässt.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Vorrichtung zur vorteilhaften  Durchführung dieses Verfahrens.  



       ,Sie    besteht darin, dass eine grössere Zahl  zu waschender Hülsen in einem Gestell auf  genommen werden, welches derart drehbar  angeordnet ist, dass die Hülsen vorübergehend  mit der Waschflüssigkeit in Berührung kom  men, wobei durch eine an das Gestell ange  schlossene Saugleitung die Waschflüssigkeit,  sowie die umgebende Luft (Gase, Dämpfe)  durch die Fadenlagen     hindurchgesaugt    wird.  



  Zweckmässig wird die Saugleitung zen  tral an ein Mittelstück des Gestelles, unter    Verwendung einer Stopfbüchse oder der  gleichen angeschlossen, so dass sie selbst fest  steht, während das Gestell sich dreht.  



  Die Hülsen, die ihrerseits durchlässig  ausgebildet sind, können auf beliebige     Art,     zum Beispiel einzeln, von dem Gestell auf  genommen werden. Vorteilhaft werden sie  aber zu einzelnen Gruppen vereinigt, indem  man sie in an sich     bekannter    Weise auf  Stäbe oder Rohre     unter    Zwischenschaltung  von Dichtungsringen aufreiht. Alsdann wer  den diese Gruppen, ebenfalls unter Verwen  dung geeigneter Abdichtungen, an dem Ge  stell untergebracht. Dies kann zum Beispiel  radial, also sternförmig, oder parallel zur  Achse, also zylindrisch, oder kegelförmig,  oder in einer sonstigen Art geschehen.

   Eine  besonders günstige Anordnung ergibt sich  dadurch,     da,ss    man die Gruppen     hyperboloid-          förmig    anordnet, so dass     ein    walzenähnliches  Gebilde entsteht, in welchem die einzelnen  Gruppen     bezw.    Hülsen ihre Schräglage stetig      ändern. Dies ergibt den praktischen Vor  teil, dass die durch die Fadenlagen gesaugte  Flüssigkeit bei richtig gewählter Drehrich  tung und Umdrehungsgeschwindigkeit be  quem seitlich abfliessen kann.  



  Eine konstruktiv einfache Anordnung er  gibt sich,     wenn    man auf der einen Seite  einer horizontalen oder geneigten Achse eine  Kammer anordnet, welche in ihrer Mitte den  Anschluss an eine Vakuumleitung, aussen  aber schrägliegende     Anschlüsse    für     hyper-          boloidförmig    gelagerte Hülsengruppen ent  hält.  



  Die aus den Hülsen in die Kammer ein  tretende Waschflüssigkeit kann durch He  berwirkung oder durch in der Kammer an  geordnete     Schöpfwände    oder dergleichen  nach aussen abgezogen werden.  



  Gegenüber der Kammer kann eine ein  fache Stütze für die Hülsengruppen, zum  Beispiel in Gestalt einer mit Ausschnitten  oder     Durchbrechungen    versehenen Scheibe  angeordnet sein.     Statt    dessen kann auch eine  zweite gleichartige Kammer vorgesehen wer  den.  



  Die Bewegung des Gestelles, insbesondere  seine Drehung, kann gleichmässig oder ab  satzweise, schnell oder langsam erfolgen,  jedenfalls so, wie es für die periodische Ein  wirkung der Waschflüssigkeit am zweck  mässigsten ist.  



  Unterhalb des Gestelles kann die Wasch  flüssigkeit in einem Trog angeordnet sein,  in welchen die Hülsen bei jeder Umdrehung       einmal    eintreten. Die Befeuchtung der Hül  sen kann jedoch auch in anderer Weise pe  riodisch erfolgen, beispielsweise durch Be  rieselung oder Bestäubung.  



  Die Zeichnung     zeigt    ein Ausführungs  beispiel in einer Längenansicht     (Fig.    1), so  wie in einem nahe der Kammer durchgeführ  ten     Querschnitt        (Fig.    2).  



  Auf der Welle<I>a,</I> die in den Lagern     b     ruht und durch den Riementrieb c in Dre  hung versetzt wird, ist die Kammer d an  geordnet.     In    ihrer Mitte besitzt sie eine    durch Stopfbüchse     e    abgedichtete     Üffnung     für die     Saugleitung    f. Letztere ist im In  nern der Kammer d nach unten gekrümmt,  so dass sie die in die Kammer einströmende  Waschflüssigkeit     heraushebert.Aussen    herum  sind an der Kammer schräge Anschlüsse     g     vorgesehen, gegen welche die zu Gruppen  zusammengefassten Hülsen     h,    die gegenein  ander und gegen ihre Enden durch Dich  tungen i nach aussen hin abgedichtet sind,  anliegen.

   An ihrem andern Ende sind die       Hülsengruppen    in der mit geeigneten Aus  sparungen versehenen Wand     k    gelagert, wo  bei durch geeignete, hier nicht gezeichnete  Mittel, falls nötig, eine     Anpressung    der  Gruppen gegen die Kammer d erfolgen kann.  Das ganze Gestell rotiert über dem mit  der Waschflüssigkeit gefüllten Trog 1.  Durch die schräge Lage der Hülsen beim  Austritt aus dem<B>Trog</B> ist der Waschflüssig  keit Gelegenheit gegeben, nach der Kammer     d     hin abzufliessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Waschen auf Hülsen gewickelter Fäden, gekennzeichnet durch ein drehbares, an eine Saugleitung ange schlossenes Gestell, welches die an ihm un tergebrachten Hülsen zeitweilig in den Bereich der Waschflüssigkeit bringt, wobei die am Gestell angebrachten Hülsen mit der Saugleitung durch das Gestell hindurch in Verbindung stehen. UNTERANSPRi?CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Kammer, die in der Mitte Anschluss an eine Saugleitung, aussen aber Anschlüsse für die zu Gruppen zusammengefassteü Hülsen ent hält. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass um eine horizontale oder geneigt an geordnete Achse die zu Gruppen zusam mengefassten Hülsen so gelagert sind, dass die in die Hülsen eintretende Wasehflüssig- keit seitlich abfliessen kann. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet dadurch dass das Gestell über einem Trog bewegt wird, der die Waschflüssigkeit enthält.
CH131069D 1927-01-21 1927-12-19 Vorrichtung zum Waschen auf Hülsen gewickelter Fäden. CH131069A (de)

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