Vorrichtung zum Waschen auf Hülsen gewickelter Fäden. Durch das Patent Nr. 129532 ist es be kannt geworden, dass ein besonders günstiger Effekt des Waschens auf Hülsen: gewickel ter künstlicher Fäden, insbesondere ILunst- seidefäden, erzielt wird, wenn man nicht nur die Waschflüssigkeit, sondern ausserdem Luft bezw. Gase oder Dämpfe durch die Faden lagen hindurchtreten lässt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur vorteilhaften Durchführung dieses Verfahrens.
,Sie besteht darin, dass eine grössere Zahl zu waschender Hülsen in einem Gestell auf genommen werden, welches derart drehbar angeordnet ist, dass die Hülsen vorübergehend mit der Waschflüssigkeit in Berührung kom men, wobei durch eine an das Gestell ange schlossene Saugleitung die Waschflüssigkeit, sowie die umgebende Luft (Gase, Dämpfe) durch die Fadenlagen hindurchgesaugt wird.
Zweckmässig wird die Saugleitung zen tral an ein Mittelstück des Gestelles, unter Verwendung einer Stopfbüchse oder der gleichen angeschlossen, so dass sie selbst fest steht, während das Gestell sich dreht.
Die Hülsen, die ihrerseits durchlässig ausgebildet sind, können auf beliebige Art, zum Beispiel einzeln, von dem Gestell auf genommen werden. Vorteilhaft werden sie aber zu einzelnen Gruppen vereinigt, indem man sie in an sich bekannter Weise auf Stäbe oder Rohre unter Zwischenschaltung von Dichtungsringen aufreiht. Alsdann wer den diese Gruppen, ebenfalls unter Verwen dung geeigneter Abdichtungen, an dem Ge stell untergebracht. Dies kann zum Beispiel radial, also sternförmig, oder parallel zur Achse, also zylindrisch, oder kegelförmig, oder in einer sonstigen Art geschehen.
Eine besonders günstige Anordnung ergibt sich dadurch, da,ss man die Gruppen hyperboloid- förmig anordnet, so dass ein walzenähnliches Gebilde entsteht, in welchem die einzelnen Gruppen bezw. Hülsen ihre Schräglage stetig ändern. Dies ergibt den praktischen Vor teil, dass die durch die Fadenlagen gesaugte Flüssigkeit bei richtig gewählter Drehrich tung und Umdrehungsgeschwindigkeit be quem seitlich abfliessen kann.
Eine konstruktiv einfache Anordnung er gibt sich, wenn man auf der einen Seite einer horizontalen oder geneigten Achse eine Kammer anordnet, welche in ihrer Mitte den Anschluss an eine Vakuumleitung, aussen aber schrägliegende Anschlüsse für hyper- boloidförmig gelagerte Hülsengruppen ent hält.
Die aus den Hülsen in die Kammer ein tretende Waschflüssigkeit kann durch He berwirkung oder durch in der Kammer an geordnete Schöpfwände oder dergleichen nach aussen abgezogen werden.
Gegenüber der Kammer kann eine ein fache Stütze für die Hülsengruppen, zum Beispiel in Gestalt einer mit Ausschnitten oder Durchbrechungen versehenen Scheibe angeordnet sein. Statt dessen kann auch eine zweite gleichartige Kammer vorgesehen wer den.
Die Bewegung des Gestelles, insbesondere seine Drehung, kann gleichmässig oder ab satzweise, schnell oder langsam erfolgen, jedenfalls so, wie es für die periodische Ein wirkung der Waschflüssigkeit am zweck mässigsten ist.
Unterhalb des Gestelles kann die Wasch flüssigkeit in einem Trog angeordnet sein, in welchen die Hülsen bei jeder Umdrehung einmal eintreten. Die Befeuchtung der Hül sen kann jedoch auch in anderer Weise pe riodisch erfolgen, beispielsweise durch Be rieselung oder Bestäubung.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel in einer Längenansicht (Fig. 1), so wie in einem nahe der Kammer durchgeführ ten Querschnitt (Fig. 2).
Auf der Welle<I>a,</I> die in den Lagern b ruht und durch den Riementrieb c in Dre hung versetzt wird, ist die Kammer d an geordnet. In ihrer Mitte besitzt sie eine durch Stopfbüchse e abgedichtete Üffnung für die Saugleitung f. Letztere ist im In nern der Kammer d nach unten gekrümmt, so dass sie die in die Kammer einströmende Waschflüssigkeit heraushebert.Aussen herum sind an der Kammer schräge Anschlüsse g vorgesehen, gegen welche die zu Gruppen zusammengefassten Hülsen h, die gegenein ander und gegen ihre Enden durch Dich tungen i nach aussen hin abgedichtet sind, anliegen.
An ihrem andern Ende sind die Hülsengruppen in der mit geeigneten Aus sparungen versehenen Wand k gelagert, wo bei durch geeignete, hier nicht gezeichnete Mittel, falls nötig, eine Anpressung der Gruppen gegen die Kammer d erfolgen kann. Das ganze Gestell rotiert über dem mit der Waschflüssigkeit gefüllten Trog 1. Durch die schräge Lage der Hülsen beim Austritt aus dem<B>Trog</B> ist der Waschflüssig keit Gelegenheit gegeben, nach der Kammer d hin abzufliessen.
Device for washing threads wound on tubes. Through the patent no. 129532 it has become known that a particularly beneficial effect of washing on sleeves: wound artificial threads, especially ILunstsseidefäden, is achieved if you not only the washing liquid, but also air or. Allows gases or vapors to pass through the thread layers.
The present invention relates to a device for the advantageous implementation of this method.
It consists in the fact that a larger number of sleeves to be washed are taken in a frame, which is rotatably arranged in such a way that the sleeves are temporarily in contact with the washing liquid, with the washing liquid as well as through a suction line connected to the frame the surrounding air (gases, vapors) is sucked through the thread layers.
The suction line is expediently connected to a center piece of the frame using a stuffing box or the like, so that it is stationary while the frame rotates.
The sleeves, which for their part are made permeable, can be taken from the frame in any desired way, for example individually. However, they are advantageously combined into individual groups by lined up in a manner known per se on rods or tubes with the interposition of sealing rings. Then who these groups, also using suitable seals, housed on the Ge alternate. This can be done, for example, radially, that is to say star-shaped, or parallel to the axis, that is, cylindrical, or conical, or in some other way.
A particularly favorable arrangement results from the fact that the groups are arranged in a hyperboloid shape, so that a roller-like structure is created in which the individual groups or Sleeves constantly change their inclination. This results in the practical advantage that the liquid sucked through the thread layers can flow off to the side if the direction and speed of rotation are correctly selected.
A structurally simple arrangement is obtained if a chamber is arranged on one side of a horizontal or inclined axis, which in its center contains the connection to a vacuum line, but on the outside angled connections for hyperbolic sleeve groups.
The washing liquid entering the chamber from the sleeves can be withdrawn to the outside by means of a siphon effect or by scoop walls or the like arranged in the chamber.
Across from the chamber, a simple support for the sleeve groups, for example in the form of a disc provided with cutouts or perforations, can be arranged. Instead, a second similar chamber can be provided to whoever.
The movement of the frame, in particular its rotation, can take place smoothly or intermittently, quickly or slowly, at least in the way that is most expedient for the periodic effect of the washing liquid.
Below the frame, the washing liquid can be arranged in a trough, in which the sleeves enter once with each rotation. The humidification of the sleeves can, however, also take place periodically in other ways, for example by sprinkling or dusting.
The drawing shows an embodiment example in a length view (Fig. 1), as in a cross section carried out near the chamber (Fig. 2).
The chamber d is arranged on the shaft <I> a, </I>, which rests in the bearings b and is set in rotation by the belt drive c. In its center it has an opening for the suction line f sealed by a stuffing box e. The latter is curved downwards in the interior of the chamber d so that it siphons out the washing liquid flowing into the chamber. Outside, inclined connections g are provided on the chamber, against which the sleeves h, which are grouped together, are against each other and against their ends are sealed to the outside by gaskets i.
At its other end, the sleeve groups are stored in the wall k provided with suitable recesses, where by suitable means not shown here, if necessary, the groups can be pressed against the chamber d. The entire frame rotates over the trough 1 filled with the washing liquid. The inclined position of the sleeves when exiting the trough gives the washing liquid the opportunity to flow off to chamber d.