CH130477A - Uhr, bei der das Aufziehen und das Zeigerstellen durch Drehen eines Teils des Gehäuses vorgenommen wird. - Google Patents
Uhr, bei der das Aufziehen und das Zeigerstellen durch Drehen eines Teils des Gehäuses vorgenommen wird.Info
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- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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Description
Uhr, bei der das Aufziehen und das Zeigerstellen durch Drehen eines Teils des Gehäuses vorgenommen wird. Es gibt verschiedene Uhrenkonstruktio- nen, bei denen das Aufziehen und das Zeiger stellen nicht durch Drehen der Aufzugs krone stattfinden, sondern durch Drehen des Glasringes. Aber diese Konstruktionen er lauben nicht, auf einfache Weise kleine Tischuhren mit Federwerk, sogenannte Pen- dulettes, zu bauen, bei denen das Zifferblatt den Durchmesser des Glasringes über schreitet.
Die Erfindung ermöglicht, diesen Mangel zu beseitigen, und betrifft eine Uhr, bei der der Boden relativ zum übrigen Teil des Ge häuses drehbar ist und das Aufziehen und Zeigerstellen durch Drehen des drehbaren Teils des Uhrengehäuses stattfinden. Eine solche Konstruktion erlaubt, der Uhr jede gewünschte äussere Form zu geben.
Drei Ausführungsbeispiele sind in der beiliegenden Zeichnung dargestellt..
Fig. 1 bis 3 stellen ein erstes und Fig. 5 ein zweites, als Automobiluhr aus <B><U>g</U></B>ebildetes Ausführungsbeispiel dar Fig. 4 stellt eine kleine Tischuhr dar.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 ist a das als gewöhnliches Remontoir- werk, wie sie zum Beispiel für achttägige Automobiluhren mit Aufzug mittelst Ge häuseknopf hergestellt werden, ausgebildete Uhrwerk. b ist die vierkantige Aufzug- und Zeigerstellwerkwelle, auf der ein nicht dar gestelltes, doppelkränziges Schalttrieb ver schiebbar sitzt.
Die Welle b reicht nicht über den Gehäusering c hinaus und trägt ein Kronrad d, das auf der Welle b fest sitzt. Das Werk wird durch einen offenen Ring e getragen von ungefähr dreiviertel des Kreisumfanges, in dem das Uhrwerk lnit drei Schrauben 7 befestigt ist.
Der Rin-, e ist im Gehäusering c durch zwei Zapfen gelenkig befestigt und die drei Schrauben rr kommen zum Teil in Aus- fräsungen @h des Gehäuseringes e zu liegen, so wie in Fig. 2 gezeigt ist.
Der Gehäusering c besitzt eine äussere Ringnut, in die drei Zapfen g ragen, die in einen Ring la eingeschraubt sind, der mit einer Platte zusammen den Uhrgehäuse- boden bildet. Ein Zahnkranz i. ist in das Material des Ringes h, eingeschnitten, wel cher Kranz<I>i</I> immer mit dem Kronrad d auf der Aufzug- und Zeigerstellwelle in Eingriff ist. Der Ring h ist auf der Aussen seite gerändert.
Ferner ist zwischen dem Werk a und dem Gehäusering c die Zunge eines Schiebers j angebracht, der durch einen .Schlitz r des Ringes c nach aussen reicht und in einem Miopf l endet, mit dem er in zwei Stellungen gebracht werden kann.
In der einen Stellung wirkt der Schieber auf einen Hebel K, der mit einem abgekröpf- ten Teil in den Weg des Schiebers ragt, und verstellt ihn, wobei der Hebel in nicht dar gestellter Weise ein Verschieben des ver schiebbaren, doppelkränzigen Schalttriebes auf der vierkantigen Aufzug- und Zeiger stellwelle gegen das Zentrum des Werkes bewirkt; dies ist die Stellung für das Zei gerstellen, das nun durch Drehen des Bo dens vorgenommen werden kann.
Wird der Riegel j dagegen in die andere Grenzlage gestossen, so wird der Hebel K frei und das Schalttrieb durch eine Feder in die andere Grenzlage (nach aussen) geschoben, wobei die Aufzugräder mit der Aufzugswelle gekup pelt werden, so dass nun durch Drehen des Bodens das Werk aufgezogen werden kann.
Der Schieber j besitzt nach aussen ein Führungsstück (Fig. 3). Die beschriebene Konstruktion erlaubt nun in erster Linie. kleine Tischuhren, sogenannte "Pendulettes de forme", herzustellen mit den markt gängigen Remontoiruhrwerken, also nicht, wie bisher, mit den besonderen, sogenannten Schliissel-#%rerken. Anderseits hat man auch den Glasring zum Aufziehen nicht mehr nötig, was erlaubt, als vordern Abschluss der Uhr eine Glasplatte zu benutzen,, die viel grösser sein kann als das Werk, und auch ein Zifferblatt zu verwenden, das grösser ist als das Werk.
Eine solche- Ausführungsform ist in Fig. 5 dargestellt. Die Uhr kann zum Beispiel auch gemäss Fig. 5 so ausgebildet werden, dass sie an eine Wand, zum Beispiel an der Innenwand einer Limousine, angebracht werden kann. Eine Scheibe n. ist mit Hilfe eines Gelenke 7n und eines Supportes an der Wand o be festigt. Die Scheibe ist von einem Ring um geben, der mit drei Vorsprüngen in eine periphere Ringnut der Scheibe eingreift; in den Ring kann der Ring da (Fig. 1) der Uhr eingeführt. werden, durch das Gelenk kann der Uhr eine Neigung zur Wand gegeben werden.
Die Uhr kann auch als Armbanduhr aus gebildet werden. Aber in diesem Falle wird man den Boden am Armband befestigen, und man zieht dadurch auf, dass man den übrigen Gehäuseteil mit dem ganzen Werk gegenüber dein Boden dreht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Uhr, bei der das Aufziehen und das Zeigerstellen durch Drehen eines Teils des Gehäuses gegenüber dem übrigen Teil statt finden, dadurch. gekennzeichnet, dass einer dieser beiden relativ drehbaren Teile durch den Boden gebildet ist. UITTERANSPRüCHE 1. Uhr nach Patentanspruch, bei der das Aufziehen und Zeigerstellen durch di rektes Drehen des Uhrgehäusebodens er folgt. 2. Uhr nach Unteranspruch 1, bei der der Boden einen Ring besitzt, in dem ein Zahnkranz eingeschnitten ist, der mit einem Kronrad auf der Aufzugswelle kämmt. 3.Uhr nach Unteranspruch 9, bei der der Ring des Bodens mit seiner äussern Partie den rückwärtigen Teil des Uhrgehäuse ringes, in dem eine Ringnut zur Führung mehrerer Vorsprünge des Bodens aus gearbeitet ist, umgibt. 4. Uhr nach Unteranspruch 3, in Form einer kleinen Tischuhr mit Federwerk (Pendu- lette) und mit einem Zifferblatt, das er- heblich grösser ist als der Uhrgehäuse ring..G. Uhr nach Patentanspruch, in Form einer Wanduhr, gekennzeichnet durch einen Ring, in welchen der relativ zum übrigen Uhrgehäuseteil drehbare Uhrgehäuseboden eingelassen ist, und welcher Ring frei um eine Scheibe gedreht werden kann, in wel che mehrere Vorsprünge des Ringes ein greifen und die Scheibe an einem Sup port aasgelenkt ist, der bestimmt ist, an einer Wand befestigt zu werden.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH130477T | 1927-10-31 | ||
| GB29284/27A GB295868A (en) | 1927-10-31 | 1927-11-02 | Clock in which the winding and setting of the hands is effected by turning a part of the casing |
| BE346729T | 1927-11-09 | ||
| FR643692T | 1927-11-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH130477A true CH130477A (de) | 1928-12-15 |
Family
ID=33303935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH130477D CH130477A (de) | 1927-10-31 | 1927-10-31 | Uhr, bei der das Aufziehen und das Zeigerstellen durch Drehen eines Teils des Gehäuses vorgenommen wird. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE346729A (de) |
| CH (1) | CH130477A (de) |
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| GB (1) | GB295868A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190400B (de) * | 1955-09-24 | 1965-04-01 | Movado Montres | Uhr |
-
1927
- 1927-10-31 CH CH130477D patent/CH130477A/de unknown
- 1927-11-02 GB GB29284/27A patent/GB295868A/en not_active Expired
- 1927-11-09 FR FR643692D patent/FR643692A/fr not_active Expired
- 1927-11-09 BE BE346729D patent/BE346729A/fr unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1190400B (de) * | 1955-09-24 | 1965-04-01 | Movado Montres | Uhr |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB295868A (en) | 1928-08-23 |
| FR643692A (fr) | 1928-09-21 |
| BE346729A (de) | 1927-12-31 |
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