CH129018A - Antriebseinrichtung für den Farbwalzenwagen bei Tiegeldruckpressen. - Google Patents

Antriebseinrichtung für den Farbwalzenwagen bei Tiegeldruckpressen.

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CH129018A
CH129018A CH129018TA CH129018A CH 129018 A CH129018 A CH 129018A CH 129018T A CH129018T A CH 129018TA CH 129018 A CH129018 A CH 129018A
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Georg Spiess
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Georg Spiess
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/40Inking units
    • B41F1/50Inking units supported on carriages for movement in or on runways
    • B41F1/52Carriage driving gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description


      Antriebseinrichtung        für    den     Farbwalzenwagen    bei     Tiegeldruchpressen.       Alle bisher bekannt gewordenen Antriebe  für     Farbwalzenwagen    an     Tiegeldruckpressen     haben den Nachteil, dass sie einerseits mit  einem grossen     Aufwand    von Gestängen, Ex  zentern oder dergleichen ausgestattet sind,  wodurch kein ruhiges Auf- und Abgehen des       Vv'alzenstuhles        erzielt,    wird, sehr störende  Geräusche auftreten und vor allen     Dingen     häufige     Instandsetzungen    unvermeidlich wer  den,

   zu denen eine grosse Anzahl von Ersatz  teilen benötigt wird; auch verbesserte An  triebsarten durch     Zahnrädergetriebe    und  Kulissenantriebe können wohl die Ge  räusche und die teure Instandhaltung be  seitigen, aber keinen einwandfreien stoss  freien Übergang des     Walzenwagens    aus  seiner ruhenden Lage in seine     Bewegung     und umgekehrt erzielen. Auch bei diesen  Antriebsarten ist das Auf- und Abgehen des  Walzenstuhles mit wesentlichen Erschütte  rungen und Stössen verbunden.  



  Diese ausserordentlichen wirtschaftlichen  und technischen Nachteile vermeidet der Ge  genstand der Erfindung in einfacher Weise  dadurch, dass der Antriebsarm des Walzen-         wagens    über Hebel absatzweise von einem  exzentrisch in einem Zahnrad gelagerten  Zapfen angetrieben wird, wobei das Zahnrad  um ein feststehendes Zahnrad kreist.  



  Durch die exzentrische Anordnung des  Zapfens an dem Zahnrad, das das festste  hende Zahnrad umkreist und die Hebel an  treibt, wird die bei zentrisch angeordnetem  Zapfen kreisrunde Bahn, die ein gleich  mässiges, aufeinanderfolgendes Auf- und Ab  gehen bewirken würde, in eine kurvenförmige  Bahn umgeändert, wodurch eine absatzweise  Bewegung des Hebelantriebes, also auch des       Walzenwagenantriebsarmes    erzielt wird, die  auf einem gewissen Teil der Bahn den Wal  zenwagen in seiner ruhigen Lage     belä.sst    und  auf dem restlichen Teil der Bahn in be  kannter Weise auf- und     abbewegt.    Der ab  wechselnde Übergang des Walzenwagens von  Ruhe in Bewegung geschieht infolge der  dauernd umlaufenden und sich drehenden  Antriebsteile völlig geräuschlos und stossfrei,

    wodurch ein äusserst ruhiger Gang der Tiegel  druckpresse erzielt wird, der seinerseits wie  der ein sehr genaues und gutes Einfärben  der     Schriftform    sichert.      Die Zeichnung veranschaulicht eine bei  spielsweise Ausführungsform des Gegenstan  des der Erfindung, und zwar stellen darin  dar:

         Fig.    1 eine     ,Seitenansicht    der Einrichtung  mit dem     Walzenwagenantriebsarin    in hoch  stehender Stellung, bei der die Ruhestellung  des Walzenwagens beginnt,       Fig.    2 einen Längsschnitt zu     Fig.    1, und       Fig.    3 die gleiche Seitenansicht wie       Fig.    1, jedoch in der ungefähren Tiefstellung  des     Walzenwagenantriebsarmes,    aus der er  aus der     abwärtsgehenden    Bewegung in. die  aufwärtsgehende Bewegung     eintritt.     



  Ein im Maschinengestell 1 gelagertes, mit  seiner Welle 2 fest     verbundenes    Zahnrad 3       kämmt    mit einem Zwischenzahnrad 5, das um  Einen ebenfalls fest im Maschinengestell 1  gelagerten Zapfen 4 drehbar ist.     Undrehbar     auf dem Zapfen 4 ist ein Zahnrad 6 ange  ordnet. Ein Zahnrad 7 ist drehbar auf einem  Zapfen 8 angeordnet, der in dem Zahnrad 5  befestigt. ist.     Exzentrisch    ist ein Antriebs  zapfen. 9 an der Vorderseite des Zahnrades 7  für einen Hebel 10 befestigt. Dieser ist ge  lenkig mit einem auf der Welle 12 fest und       undrehbar    angeordneten Hebel 11 verbunden.  Ebenfalls fest und     undrehbar    ist der Walzen  stuhlantriebsarm 13 auf der Welle 12 ange  ordnet.  



  Die Wirkungsweise dieser Einrichtung  ist folgende:  Durch die Drehung des Antriebsrades 3  in Richtung des Pfeils a dreht sich das  Zwischenzahnrad 5 in Richtung des     Pfeils     b, wodurch sich das     Zahnrad    7 in  Richtung des Pfeils c auf dem feststehen-    den     Zahnrad    6 abwälzt. Der     erzen-          trisch    auf dem Zahnrad 7     gelagerte     Zapfen 9 dreht sich beim Abwälzen des  Zahnrades 7 um das Zahnrad 6 in einem       Kreis    d um die Mitte des Zahnrades 7.

   Durch  das ringförmige Umlaufen des Zapfens 9 um  die Mitte des Zahnrades 7 entsteht die in den       Fig.l    und 3     stricbpunktiert    eingezeichnete  Bahn e. Da von dem Zapfen 9 aus die Be  wegung der Hebel 10, 11, 13 der Bahn     e    ent  sprechend erfolgt, so ist, wie aus den     Fig.    1  und 3 ersichtlich ist, diese     Bewegung    absatz  weise.

   Bei der ungefähren Stellung des Zap  fens 9, wie sie in     F'ig.    1 wiedergegeben ist,  beginnt der Stillstand des     Walzenwagenan-          triebsarmes    13, während bei der Stellung des  Zapfens 9 in     Fig.    3 ungefähr diejenige     St\1-          lung    wiedergegeben ist, in der der Walzen  wagenantriebsarm 13 von seiner Abwärts  bewegung in die Aufwärtsbewegung um  kehrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebseinrichtung für den Farbwalzen wagen bei Tiegeldruckpressen, dadurch g,-- kennzeichnet, dass der Antriebsarm (13) für den Walzenwagen über Hebel (1,0, 11) von einem Zapfen (9) absatzweise angetrieben wird, der exzentrisch in einem um ein fest stehendes Zahnrad (6) kreisend Herumge führten Zahnrad (7) gelagert ist, wodurch der Walzenwagen völlig stossfrei abwechselnd aus seiner Ruhelage, in der :das Einfärben der Auftragwalzen des Walzenstuhls erfolgt, in Bewegung gesetzt wird und umgekehrt.
CH129018T 1927-12-05 1927-12-05 Antriebseinrichtung für den Farbwalzenwagen bei Tiegeldruckpressen. CH129018A (de)

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