CH124221A - Einrichtung zur Entlüftung von Quecksilberdampf-Gleichrichtern und ähnlichen Metalldampfapparaten. - Google Patents
Einrichtung zur Entlüftung von Quecksilberdampf-Gleichrichtern und ähnlichen Metalldampfapparaten.Info
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Description
Einrichtung zur Entlüftung von Quecksilberdampf-Gleichrichtern und ähnlichen 1VIetalld ampfapparaten. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Entlüftung von Quecksilber dampf-Gleichrichtern und ähnlichen Metall- dampfapparaten, die sich von den bisher be kannt gewordenen dadurch unterscheidet, dass die Entlüftung des Dampfraumes durch die Anode hindurch erfolgt. Auf der beiliegenden, ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes schema tisch zeigenden Zeichnung ist ein Metall- gefäss 1 mit Anoden 2 eines Quecksilber dampf-Gleichrichters dargestellt. Die Anoden sind je auf der ganzen Länge durchbohrt. Diese Bohrungen 3 sind durch Leitungen 4 mit der nicht gezeigten, gemeinsamen Hoch vakuumpumpe verbunden. Wie bekannt, enthalten die bisherigen Konstruktionen von Metallgleichrichtern eine besondere Entlüftungsleitung, welche die.Ano- denplatte in einer besondern Öffnung durch dringt. Gegenüber dieser Anordnung weist die vorliegende Entlüftungseinrichtung einige Vorteile auf, die insbesondere die Betriebs sicherheit des Gleichrichters erhöhen. Diese Vorteile sind durch die Arbeitsweise des Gleichrichters bedingt. Es ist bekannt, dass eine der wichtigsten Betriebsbedingungen eines Gleichrichters darin besteht, dass die Anoden möglichst vollständig entgast werden. Dies geschieht durch die sogenanute Formation, bei der die Anoden mittelst des Lichtbogens zwischen Anode und Quecksilberkathode und mittelst des Stromdurchganges. durch die Anode selbst auf eine möglichst hohe Tem peratur gebracht werden. Dabei wird das im Metall der Anode gelöste Gas an den Vakuum raum abgegeben, das dann durch die Ent lüftungsleitung abgeführt wird. Es liegt auf der Hand, dass bei der neuen Anordnung dieser Vorgang wesentlich wirksamer gestaltet wird, da die aus den Anoden austretenden Gase direkt an ihrer Entstehungsstelle abgesaugt werden. Ein weiterer Vorteil der neuen Kon struktion ist durch folgende Anschauung be gründet. Bekanntlich treten an Gleichrichtern nach kürzerer oder längerer Belastung immer noch Rückzündungen auf. Eine Begründung dieser heute noch nicht abgeklärten Erschei nung besteht unter anderem darin, dass man eine Konzentration der. Fremdgase in der Nähe der Anode annimmt, die dann zu Rück zündungen führt. Bei der vorliegenden An ordnung ist eine solche Ansammlung in der Nähe der Anode ausgeschlossen, da gerade die Gase in der Anodenumgebung zuerst abgesaugt werden. Durch diese neue Konstruktion ergeben sich zwangsläufig eine Reihe anderer Kon struktionsanordnungen. Da sämtliche Gleich richter mit zwei oder mehreren Anoden ar beiten, müssen die Entlüftungsleitungen in einer gemeinsamen Hauptleitung vereinigt werden, die dann selbst an die Hochvakuum pumpe angeschlossen ist. Die Verbindungs leitung zwischen dieser Hauptleitung und den Anoden bedarf natürlich eines isolieren den Zwischenstückes. Damit die Saugwirkung an sämtlichen Anoden gleich stark ist, muss der Widerstand der Entlüftungsleitung zwi schen Anode und Vakuumpumpe für alle Anoden gleich gross sein. Was die Ausbildung der Anode selbst anbetrifft, so ist es vorteilhaft, die Entlüftungs leitung als achsialen Kanal auszubilden, der beim Austritt aus dem Anodenkopf derart erweitert ist, dass damit eine Höhlung erreicht wird ähnlich derjenigen, wie sie aus der Konstruktion normaler Gleichrichter bekannt ist. Um jedoch auch die Gase an der Seiten wand des Anodenkopfes abzusaugen, ist der Anodenkopf mit radialen Kanälen 5 versehen, die diese Gase in die Bohrung abführen. Es ist dabei vorteilhaft, den Anodenisolator 6 so auszubilden, dass er den Gasen eine natür liche Führung in -diese Kanäle gibt. Um das Vakuum der Rohrleitung unab hängig von dem des Dampfraumes messen zu können, wird man sämtliche Anoden- Entlüftungsleitungen gesondert mittelst Va kuumhähnen abschliessbar anordnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Entlüftung von Queck- silberdampfgleichrichtern und ähnlichen Metall dampfapparaten, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftung des Dampfraumes durch die Anode hindurch erfolgt. UNTERANSPRMHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode eine ach- siale Bohrung aufweist, deren Austritt aus dem Anodenkopf so erweitert ist, dass die für das richtige Ansetzen des Licht bogens notwendige Vertiefung erreicht wird. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Anodenknopf neben der achsialen Bohrung noch radiale, mit der letzteren verbundene Kanäle angebracht sind, zu dem Zweck, ein Abführen der seitlich des Anodenkopfes sich sammelnden Gase zu bewirken. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anodenisolator so ausgebildet ist, dass die Fremdgase einen natürlichen Ab zugsweg in der Richtung der radialen Kanäle erhalten. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Entlüftungslei tungen jeder Anode bis zur gemeinsamen Hochvakuumpumpe gleichen Leitungs widerstand. haben.' S. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Entlüftungslei tung mittelst Vakuumhahn gesondert vom Dampfgefäss vakuumdicht abschliessbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH124221T | 1927-02-12 |
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