CH119331A - Handfeuerlöschvorrichtung. - Google Patents
Handfeuerlöschvorrichtung.Info
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Description
Handfeuerlöschvorrielitung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Handfeuerlöschvorrichtung für einflüs siges Löschmittel mit Stossvorrichtung. Die selbe besitzt einen Druckmittelbehälter, wel cher einerends gegen einen Windkessel hin durch eine durch Erhöhung des Innendruckes des Druckmittelbehälters zerstörbare Mem brane begrenzt ist. Dabei ist der Innendruck durch Betätigung der Stossvorrichtung er höhbar.
Der Windkessel kommuniziert mit einem Löschmittelbehälter. Am andern Ende des Druckmittelbehälters ist eine leicht zerstörbare, einen Dichtungsring umfassende zwischen Stossvorrichtung und Druckmittel- behälter liegende Haube angeordnet.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel zum Teil im Schnitt dargestellt. 1 ist ein Aussenbehälter, welcher zur Aufnahme einer als Löschmittel dienenden Flüssigkeit, wie Tetrachlorkohlenstoff oder einer zur Schaum bereitung geeigneten Lösung dient. Er ist oben geschlossen und hat eine zylindrische A uspressung 2. Unten endet er in einen Halsring B. Der Behälter 1 umgibt einen zylindrischen Druckmittelbehälter 4, der oben durch eine als Membrane ausgebildete, leicht zerstörbare Wand 6 abgeschlossen ist.
Über diese Wand 6 hinaus Ist die R.obrwand des Behälters 4 verlängert zur Bildung eines Windkessels 19, wobei das obere Ende 5 der Verlängerung in die zylindrische Aaspres sung -2 lose und undicht eingreift, so dass der Windkessel 19 mit dem Innern des Be hälters 1 kommuniziert. Unten hat der Behäl ter 4 eine leicht deformierbare gewölbte Ab schlusswand 7, -%,%Telche ohne Zerstörung so weit eingedrückt werden kann, dass sie nach der entgegengesetzten Seite durchgewölbt wird.
Dabei dient der Druckmittelbehälter 4 als Gasentwicklungspatrone. Sie enthält Chemikalien, welche zur Gasentwicklung dienen, meist ein Alkalibikarbonat als trok- kenes Pulver. In dieses Pulver ist ein Glas gefäss eingebettet und gegen Verschiebung gesichert. Es reicht nahe bis zur Wand 7, so dass es bei Deformation der Wand 7 zer trümmert wird. Es enthält eine Säure, welche mit dem trockenen Pulver in der Patrone 4 Gas erzeugt. Ein aus dem Hals- ring 3 nach unten vorstehender Rand 8 ist umgebördelt und aussen mit Gewinde ver sehen.
Es ist 9 eine Ringkapsel mit Loch 10, das in geringem Abstand von der Wand 7 des Druckmittelbehälters 4 liegt. Zwi- schen der Ringkapsel 9 und dem Innern der Patrone 4 ist eine dünne Abschlusshaube 11 als Dichtung eingelegt, welche bei 10a einen Dichtungsring 1? umfasst, der durch den Ver- sehlussdeckel 13 geen den Rand 8 des Be hälters gepresst wird. Der Verschlussdeckel ist mit einer Stopfbüchse 14 versehen zur Abdichtung der Stossvorrichtung 15.
Diese hat eine Querbohrung 16 und eine Längs bohrung 17, welch letztere mit-einer Spritz düse 18 kommuniziert.
Die Abschlusshaube 11 ist aus leicht zer störbarem Metall, zum Beispiel aus Blf#ifolie hergestellt.
Wird der Schlagbolzen eingestossen, so gebt er durch das Loch 10, durchbricht die Abschlusshaube 11 und deformiert die Wand 7, ohne sie zu zerstören. Dadurch wird das Innenglasgefäss in der Patrone 4 zerstört und die Säure entwickelt mit dem Pulver Gras. Ist der Druck des Grases genügend gestiegen, so wird durch ihn die Membrane 6 zerstört.
Der dadurch entstehende plötzliche Gasstoss wird von der Luft im Windkessel 19 elas tisch aufgefangen, und das Gas strömt dann erst zwischen 2 und 5 von oben nach unten in den äussern Behälter 1 und treibt das Löschmittel aus dem Behälter durch die Sieblöcher ?0 und das Loch 10, sowie die Bohrung 16 und 17 zur Düse. Soll der Handlöscher wieder neu gefüllt werden, so kann der äussere Behälter 1 nach Reinigung wieder benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Handfeuerliischvorriehtung für, ein flüs siges Löschmitlel zeit Stossvorrichtung, ge kennzeichnet durch einen Drucl@niittell)eliäl- ter, welcher einerends gegen einen mit einem Löschmittelbeliälter konimiinizierendenWind- kessel hin durch eine dureli Erhöhung des Innendrucl:#es des Druckmittelbehälters zer störbare i#Iembrzinr@ begrenz ist, wobei der Innentlrtick durch Betätigung der Stossvor richtung erhöht erden kann und eine zwi schen dem andern Ende des Drtickinittelbe- hälters und der Stossvorrichtung angeordnete, leicht zerstörbare,c-irien Dichtungsring urn- fassende Haube. <B>UNTERANSPRUCH.</B> Handfeuerlöselivorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Versuhluss aufweist,der in der ge brauchsfertigen Stellung der Vorrichtung unten liegt und dass der Druckmittelbehäl- ter unten eine durch die Stossvorrichtung dc#- formierbare Wand und oben die durch Er höhung des Innendruckes des Druckmittel- behäl ers zerstörbare Membrane besitzt,und über der letzteren ein gegen den Behälter für das Löschmittel hin nielit dicht gechlossener Hohlraum als Windkessel angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH119331T | 1925-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH119331A true CH119331A (de) | 1927-03-16 |
Family
ID=4378275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH119331D CH119331A (de) | 1925-04-09 | 1925-04-09 | Handfeuerlöschvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH119331A (de) |
-
1925
- 1925-04-09 CH CH119331D patent/CH119331A/de unknown
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