CH119217A - Vorrichtung zum Abhäuten von Tieren. - Google Patents
Vorrichtung zum Abhäuten von Tieren.Info
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- CH119217A CH119217A CH119217DA CH119217A CH 119217 A CH119217 A CH 119217A CH 119217D A CH119217D A CH 119217DA CH 119217 A CH119217 A CH 119217A
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B5/00—Accessories for use during or after slaughtering
- A22B5/16—Skinning instruments or knives
- A22B5/168—Hand tools specially adapted for skinning carcasses
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Knives (AREA)
Description
Vorrichtung zum Abhäuten von Tieren. Die gebräuchlichsten Mittel, um Tiere zu enthäuten, sind besonders geschweifte Mes ser. -Diese haben aber den Nachteil, dass trotz grösster Vorsicht die Tierhäute Einschnitte erhalten, die den Verkaufswert der Häute sehr beeinträchtigen.
Man hat nun versucht, diesem Cbelstand dadurch abzuhelfen, indem- man in ein mes serartiges Gehäuse zwei Messerklingen ein setzte, die auf mechanischem Wege zu- und voneinander verstellt werden können. Trotz erkennbarer Vorzüge weist auch dieses Mes ser Nachteile auf. Diese bestehen darin, dass die leichte Einstellbarkeit sich während dem Abhäuten ungewollt verändert, oder sie kann nur von einem geübten Arbeiter auf ihre Feinheit reguliert bezw. eingestellt werden. Ein weiterer Nachteil dieses Abhäutemessers besteht darin, dass ein rasches Auswechseln und Nachschärfen der Messerklinge nicht möglich ist.
Durch den vorliegenden Erfindungs gegenstand sollen die genannten Übelstände vermieden werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Er findungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es ist: Fig. 1 eine Seitenansicht mit teilweise ab genommener Griffschale, Fig. 2eine Draufsicht auf die Klinge, Fig. 3 eine Rückansicht, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie A -B der Fig. 1, während die Fig. 5, 6 und 7 die genannte Ausführungsform in schematischer Weise darstellen, und zwar:
Fig. 5 die Messerklinge im Gebrauchs zustand, Fig. 6 den Vorgang beim Herausnehmen der Messerklinge, und Fig. 7 den Vorgang beim Einsetzen der Messerklinge.
Die Klinge a der dargestellten Vorrich tung mit dem Griffortsatz ist zweckmässig zwischen den Schilden b und c gelagert, und zwar derart, dass sie mit ihrer Schneide kaum merklich auf der Arbeitsseite die beiden Schilde überragt. Die genannten Schilde b und c sind mit den Griffschalen d und e mittelst Nieten<I>f,</I> g, h und<I>i,</I> über welche Distanzringe k, <I>1,</I> nz und 7z geschoben sind, in üblicher- Weise miteinander verbunden.
Die Stärke der Distanzringe entspricht der jenigen der glingenstärke a und ist so be- messen, dass sich die Klinge bequem zwischen die beiden Schilde einbringen lässt. Die Klinge a weist Aussparungen o, p, q und r auf, die sich über die Distanzringe schieben und gleichzeitig das Überragen der Schneide über die beiden Schilde auf der Arbeitsseite der dargestellten Ausführungsform begren zen.
Zum Festhalten der Klinge zwischen den Schilden dient ein Organ, welches Nasen s, t und u besitzt und an den hintern Schildteilen bei au gelenkig gelagert ist. Die Nase zt steht dauernd unter dem Druck einer Feder w, so dass hierdurch die Nase s das Bestreben hat, immer in Eingriffstellung zu verharren. Die Nase t findet an dem Griffortsatz der Messerklinge a einen Anschlag.
Es ist als selbstverständlich zu betrach ten, dass sowohl die Form der Klinge, sowie die Anordnung der Klinge zwischen den Schilden und ebenso auch die Art der Be festigung der Teile untereinander in einer ganz beliebigen Weise gewählt werden kann, und zwar so, wie es eben als am vorteilhaf testen erscheint.
Der Gebrauch der dargestellten Vorrich tung ist, wie auch aus den Fig. 5, 6 und i ersichtlich, folgender: Im Gebrauchszustand wird die Klinge a durch die Nase s infolge des Federdruckes auf die Nase u in der ihr gegebenen Lage festgehalten (Fig. 5).
Zum Herausnehmen der Klinge wird die Nase s zurückgezogen, wobei gleichzeitig die Nase t, die an den Griffortsatz der Klinge anschlägt, eine auswärtsgehende Bewegung macht und, wie Fig. 6 zeigt, die Klinge aus den Schilden b und c heraushebt, zum Schär fen oder Auswechseln.
Beim Einsetzen der Klinge gleitet die Nase s, der an dem Griffortsatz befindlichen schrägen Fläche entsprechend, nach rück wärts, um dann nach Passieren derselben vorzuschnappen und den Griffortsatz zu übergreifen, was bewirkt wird durch den Druck der Feder u auf die Nase ?t, durch welche die Klinge, wie Fig. 6 und 7 zeigen, absolut sicher festgehalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abhäuten von Tieren, gekennzeichnet durch zwei Messerform auf weisende Schilde, die mit zwei Griffschalen in fester Verbindung stehen und selbst mit einander verbunden sind, derart, da.ss zwi schen ihnen der ganzen Länge nach ein freier schlitzartiger Raum gebildet ist; in welchem sich die Messerklinge mit einem Griffortsatz befindet, welch letzterer Aussparungen auf weist, die in zur Befestigung der Schilde und der Griffschalen untereinander dienende Verbindungsmittel eingreifen, um dadurch eine Verschiebung der Messerklinge zu ver hindern, welche unter gleichzeitiger Mitwir kung eines Sperrorganes diese in der ge gebenen, festbegrenzten Schnittlage halten.UNTERANSPRü CHE 1. Vorrichtung zum Abhäuten von Tieren nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sperrorgan Nasen <I>(s, t,</I> 2t) aufweist, von denen eine (u) un ter Federdruck stehend, das Bestreben hat, die Nase (s) dauernd in geschlossener Lage zu halten, wodurch diese in Ein griff mit dem Griffortsatz der Klinge (,a) stehend, dieselbe in ihrer fest begrenzten Lage festhält, während die dritte Nase (t) beim Zurückziehen der Nase<I>(s),</I> zwecks Freigabe der Klinge, so auf die untere -Kante des Fortsatzes der Klinge (a) einwirkt, dass diese aus dem zwischen den Schilden (b, c) befindlichen Schlitz hochgehoben und so herausgenommen werden kann.Vorrichtung zum Abhäuten von Tieren nach dem Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klinge (a) einen Fortsa,tz besitzt, welcher an seinem hin- tern Ende eine schräge Fläche aufweist, derart, dass beim Einsetzen derselben in folge eines nur leicht auszuübenden Druckes die zum Festhalten der Klinge dienende Nase (s), nach rückwärts ans- weichend, den vollen Durchgang der Klinge (a) ermöglicht und sodann, nach dem dieselbe ihre fest begrenzte Arbeits stellung erreicht hat, vorschnappend,den Fortsatz der Klinge (a) übergreifend, die Klinge in der Arbeitslage festhält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH119217T | 1926-03-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH119217A true CH119217A (de) | 1927-03-01 |
Family
ID=4378184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH119217D CH119217A (de) | 1926-03-06 | 1926-03-06 | Vorrichtung zum Abhäuten von Tieren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH119217A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102024103177A1 (de) * | 2024-02-05 | 2025-08-07 | Lutz Gmbh & Co. Kg | Schneideinrichtung, Verpackung hierfür und eine Schneideinrichtungsanordnung |
-
1926
- 1926-03-06 CH CH119217D patent/CH119217A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102024103177A1 (de) * | 2024-02-05 | 2025-08-07 | Lutz Gmbh & Co. Kg | Schneideinrichtung, Verpackung hierfür und eine Schneideinrichtungsanordnung |
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