CH117331A - Doppelsteppstichnähmaschine. - Google Patents

Doppelsteppstichnähmaschine.

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CH117331A
CH117331A CH117331DA CH117331A CH 117331 A CH117331 A CH 117331A CH 117331D A CH117331D A CH 117331DA CH 117331 A CH117331 A CH 117331A
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CH
Switzerland
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bobbin case
needle
loop
sewing machine
arm
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Inventor
Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/26Bobbin holders or casings; Bobbin holder or case guards; Bobbin discharge devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Doppelsteppstiehnähmasehine.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Doppelsteppstichnähmaschine    mit einem um  ein     Spulengehäuse    drehbaren Greifer, wel  ches     Spulengehäuse    infolge seiner Schwere  auf einer ortsfesten Unterstützung aufruht.

    Die     Doppelsteppstichnähmaschine    obiger Art  gemäss Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,  dass eine     während    eines Teils des Stich  bildungskreislaufes ausser Berührung mit  dem     Spulengehäuse    stehende Vorrichtung  am     Spulengehäuse    während eines andern  Teils des     Stichbildungskreislaufes    angreift  und es von seiner ortsfesten Unterstützung  abhebt, so dass für den Durchgang der Nadel  fadenschleife zwischen     Spulengehäuse    und  ortsfester Unterstützung ein Spalt hergestellt  wird.  



  In den Zeichnungen ist eine Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes beispiels  weise dargestellt, und zwar ist       Fig.    1 ein senkrechter     Längsschnitt    durch  das Gestell der Nähmaschine gemäss der Er  findung;       Fig.    2 und 3 sind schaubildliche An  sichten des umlaufenden Greifers;

           Fig.    4 ist eine Seitenansicht des Greifers  mit dem eingesetzten     Spulengehäuse        in    grö  sserem     1Vlassstabe;          Fig.    5 ist eine Draufsicht auf den Grei  fer mit seinem     Spulengehäuse;        -          Fig.    6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6  der     Fig.    5;       Fig.    7 veranschaulicht in schaubildlicher  Darstellung die einzelnen Teile der Spulen  gehäuseunterstützung;

         Fig.    8 ist eine hintere Seitenansicht der       Spulengehäuseunterstützung;          Fig.    9 ist eine innere Vorderansicht der       Spulengehäuseunterstützung;     Die     Fig.    10, 11 und 12 veranschaulichen  in der Draufsicht     bezw.    in einer äussern und  innern Vorderansicht das     Spulengehäuse;          Fig.    10a ist ein Schnitt nach der Linie       loa-10a    der     Fig.    11;       Fig.    13 ist ein Schnitt nach der Linie       13-13    der     Fig.    11;

         Fig.    14 und 15 sind vordere und hintere  Seitenansichten des     Spulengehäuses;          Fig.    16, 17 und 18 sind verschiedene  schaubildliche Ansichten des     Spulengehäuses;              Fig.    19 ist eine schaubildliche Ansicht  der die Spule zurückhaltenden Vorrichtung;       Fig.    20 ist ein Längsschnitt durch diese  Vorrichtung;       Fig.    21 ist eine schaubildliche Ansicht  der sich ausdehnenden Schraube, die in das  Ende der in den     Fig.    19 und 20 dargestellten  Vorrichtung eingeschraubt wird;

         Fig.    22 bis 27 veranschaulichen     aufein-          anderfolgende    Stufen der Bewegung der Na  delfadenschleife um das     Spulengehäuse;          Fig.    28 ist eine schaubildliche Ansicht  der Teile in der in     Fig.    24 dargestellten  Lage.  



  1 ist die Fussplatte der Nähmaschine,  von der sich der Ständer 2 des Maschinen  armes 3 erstreckt, welcher in den Kopf 4  ausläuft. Die Maschinenantriebswelle 5 ist  in dem Maschinenarm 3 gelagert und trägt  den die Nadelstange     betätigenden    Kurbel  zapfen 6, sowie den den Fadengeber     betäti-          genden    Kurbelzapfen 7     (Fig.    1). Der Kurbel  zapfen 6 ist mittelst des üblichen Lenkers 8  mit der die Nadel 10 tragenden Nadelstange 9  verbunden.  



  Die Maschinenantriebswelle 5 trägt das  übliche Schwungrad 11, und auf ihr ist das  Kegelrad 12     befestigt,    welches mit einem       Kegelrade    13 an dem     obern    Ende der auf  recht stehenden Welle 14 in Eingriff steht,  die an ihrem untern Ende das Kegelrad 15  trägt, das mit dem     Kegelrade    16 auf der       Greiferwelle    17 in Eingriff steht, die in La  gern 18 unterhalb der Fussplatte 1 gelagert  ist. Das Übersetzungsverhältnis der genann  ten Räder wird so gewählt, dass die Welle  17 drei Umdrehungen bei einer Umdrehung  der Maschinenantriebswelle 5 ausführt.  



  Die     Vorschubvorrichtung    besitzt das Hub  exzenter 19, um dem Stoffschieber Auf- und       Abbewegungen    zu erteilen, und das Vor  schubexzenter 20, um dem Stoffschieber  Hin- und     Herbewegungen    zu erteilen. Diese  Exzenter, die mittelst der Lenker 21, 22  wirken, betätigen die     Hubschwingwelle    23  und die     Vorsehubschwingwelle    24.

   Auf der  Schwingwelle 23 ist der     L-förmig    gestaltete    Arm 25     (Fig.    22) befestigt, der an seinem  freien ende mit einer     Ausnehmung    zur  Aufnahme des untern kugeligen Endes eines  Zapfens 26 versehen ist, dessen oberes ku  geliges Ende in einer     Ausnehmung    in dem       vordern    Ende der     Vorschubstange    27 sitzt,  die bei 28 schwingbar mit dem auf der  Schwingwelle 24 befestigten Schwingarm  29 verbunden ist. Die Feder 30 hält die       Vorschubstange    27 und den Arm 25 stets  in Berührung mit den beiden Enden des  Zapfens 26.

   Auf der     Vorschubstange    27 ist  der übliche Stoffschieber 31 angebracht, der  durch die in der Stichplatte 32 vorgesehenen  üblichen Schlitze hindurch arbeitet. Der       Drückerfuss    33 wird von der unter Feder  wirkung stehenden     Driic17,erstange    34 ge  tragen.  



  Der Greifer besteht aus dem     becher-          förmig    gestalteten Körper 35     (Fig.    2 bis 6<B>)</B>,  der mit dem üblichen, schräg verlaufenden  Einschnitt oder Spalt 35' versehen ist, w     el-          cher    die Spitze 36 einerseits begrenzt. Der  Körper 35 besitzt ferner eine offene Füh  rungsbahn 37, die durch den schrägen Ein  schnitt 35' unterbrochen wird; letzterer be  grenzt eine     schleifenfreigebende    Schulter 38.  Der Einschnitt 35' wird auf der Aussenseite  des Körpers 35 von der üblichen Platte 39  überbrückt, die mit Ausnahme ihrer beiden  Enden in einem gewissen     Abstande    von der  Aussenwand des Körpers 35 liegt.

   Die äussere  Kante 40 der Platte 39 ist konkav ausgebil  det und liegt in einem gewissen     Abstande     von der     benachbarten,    in der Querrichtung  konvex verlaufenden Fläche     .t1    der Spitze 36       (Fig.    6).

   Die     1Lonkave    Kante 40 der Platte  39 kommt mit dem von dem Nadelöhr zu  dem letzten Stich führenden Schenkel der       Nadelfadenschleife    in Eingriff, die durch  die Spitze 36 erfasst wird, und lenkt diesen  Schenkel nach aussen ab, so dass er über die  Aussenfläche des     Spulengehäuses        hinweggeht.     Der Rand des Körpers 35 ist neben dem  Schwanzende der überbrückenden Platte 39  mit einer Nut versehen, so dass ein schleifen  zurückhaltender Absatz 42 gebildet wird       (Fig.    2).      Das     Spulengehäuse    wird innerhalb der  offenen Führungsbahn des Greifers. unter  stützt, ohne dass es auf letzterem aufruht.

    Es ist mit einem zylindrischen Hauptteil 43  versehen, der an dem einen Ende den nach  einem Durchmesser verlaufenden Steg 44  aufweist, von dem das     achsial    verlaufende  Rohr 45 hervorragt, in welchem die spulen  zurückhaltende Vorrichtung 46 befestigt ist.  Wie im besonderen aus den     Fig.    19, 20 und  21 hervorgeht, hat diese     spulenzurückhaltende     Vorrichtung 46 die Gestalt einer Muffe,  die in der Längsrichtung über ihre ganze  Länge bei 47 geschlitzt ist, so dass die Muffe  sich innerhalb des Rohres 45 unter' der Ein  wirkung der mit einem konischen Kopf     ver-          sehenen    Schraube 48 ausdehnen kann.

   Die  Muffe 4.6 ist mit drei weiteren Schlitzen 49  versehen, die sich aber nicht über die ganze  Länge der Muffe erstrecken, sondern in der  Nähe der     Ausnehmung    für die Schraube 48  enden. Die Schlitze 47, 49 begrenzen noch  gewisse Zungen 50, deren äussere Enden mit  nach aussen ragenden, abgeschrägten Flan  schen versehen sind und sich etwas über die  Aussenfläche des Rohres hinaus erstrecken,  so     da.ss    sie eine nachgiebige, zurückhaltende  Vorrichtung für die Spule 51 bilden     (Fig.    6).  Ein auf die Spule ausgeübter Druck wird  die nachgiebigen Zungen 50 genügend zu  sammendrücken, um die Spule freizugeben  und zu ermöglichen, dass sie von dem  freien Ende des Rohres 45 abgleiten kann.  



  Das     Spulengehäuse    ist oben mit der  üblichen Nut 52 und mit einer in Umfangs  richtung verlaufenden Rippe versehen, die  aus drei Teilen 58a,     53b,        53c    besteht, welche  in der Führungsbahn 37 mit dem üblichen  Spielraum für den freien     Vorbeigang    der       Nadelfadenschleife    und für eine begrenzte  Auf- und     Abbewegung    des     Spulengehäuses     aufgenommen werden.

   Das obere Ende des  Teils 53a ist mit einer scharfen, schrägen  Schulter 54     (Fig.    10 und 16) versehen, wel  che den     unterhalb    der     Spitze    36 befindlichen  Teil der     Nadelfadenschleife    zurückhält,  während die letztere in üblicher Weise eine  halbe Drehung erhält und um das Spulen-         gehäuse    herumgeht.

   Das obere Ende des  Rippenteils 58c bildet eine Schulter 55, die  während des letzten Teils des     Schleifenab-          werfens    oder sobald der Fadengeber die       Nadelfadenschleife        festziehf,    ein Entweichen  des zu dem Nadelöhr und zum Vorrat füh  renden Schenkels der     Nadelfadenschleife    ver  hindert, bis die     schleifenfreigebende    Schul  ter 38 an der Schulter 55 vorbeigeht.  



  Auf dem     Spulengehäuse    ist zwischen  den Rippenteilen 53a und 53b die übliche       Fadenspannungsfeder    56     (Fig.    12, 15 und  18) angebracht, die auf den Unterfaden  drückt, der sich längs der Aussenfläche des       Spulengehäuses    zwischen den innern Enden  der Schlitze 57, 58 erstreckt.  



  Von dem Rippenteil 53c     (Fig.    17) er  streckt sich der Schutzflansch 59, der das  Ende der Spitze     3'6    während des letzten Teils  ihrer     schleifenabwerfenden    Umdrehung ver  deckt und dadurch das     Wiedererfassen    der       Nadelfadenschleife    durch die     Greiferspitze     verhindert, wenn letztere festgezogen wird.  Der Schutzflansch 59 endet mit seinem obern  Ende an der Nut 52     (Fig.    10, 11 und 12)  und ist an seinem andern Ende mit einer  exzentrisch ansteigenden Kante 60X ver  sehen, welche die     Nadelfadenschleife    von  dem     schleifenzurückhaltenden    Absatz 42 des  Greifers schiebt.

    



  Der Unterfaden b wird in gerader Rich  tung von dem Schlitz 58 zu der Nut 52 und  durch letztere hindurch aufwärts geführt.  Die in.     Fig.    10 und 11 linke Wand dieser  Nut, gegen die der Unterfaden gezogen wird,  ist mit einer schmalen Leiste 60     (Fig.    10  und 11) versehen, welche sich teilweise quer  über den Raum zwischen den Wandungen  der Nut 52, erstreckt und den Unterfaden  gegen Erfassen durch den Greifer schützt.  Der Unterfaden liegt in der Ecke, die an  der Verbindungsstelle der Leiste 60 und der  benachbarten oder linken Wand der Nut 52  gebildet wird. Die Nadel 10 geht in dem  Raum zwischen der Leiste 60 und der ge  genüberliegenden Wand der Nut 52 abwärts.  



  Das     Spulengehäuse    ist auf derjenigen  Seite der Nut 52, an der die Spitze 36 beim      Erfassen der     Nadelfadenschleife    zuletzt vor  beigeht, mit einer     schleifenzurückhaltenden     Nase 61 versehen, deren Fuss in der einen  Ecke der Aussenfläche bei 62     (Fig.        10a)    mit  einer geringen     Ausnehmung    versehen ist,  um den zu dem letzten Stich führenden  Schenkel der     Nadelfadenschleife    zurückzu  halten, bis der zu dem Nadelöhr und zum  Vorrat führende Schenkel durch die Nut 52  hindurch festgezogen worden ist.  



  Um das     Spulengehäuse    so zu unterstüt  zen, dass sein Gewicht nicht von dem Greifer  getragen wird, ist es mit Aufhängeflanschen  63, 63'     (Fig.    13, 17 und 18) versehen, die  auf dem obern ringförmigen Kantenteil einer  Scheibe 64     (Fig.    4 bis 9) aufruhen, deren       achsiale    Stange 65 mittelst der     Schraube    68  in dem     aufrechtstehenden    Arm 66 des La  gerbockes 67 befestigt ist. Die Schraube 68  geht durch eine Bohrung 68' in dem Arm 66  mit einem gewissen Spiel frei hindurch und  ist in die Stange 65 eingeschraubt; die Boh  rung 68' ist genügend gross, um eine be  grenzte Längseinstellung der Stange 65 in  dem Arm 66 zu ermöglichen.  



  Das     Spulengehäuse    ist diametral     gegen-          über    der Nut 52 mit einer Fläche 69 ver  sehen     (Fig.    11 und 17), die etwas über die  Oberfläche des Steges 44 und die benach  barten Kantenteile des     Spulengehäusekörpers     hervorragt. Diese Fläche 69 liegt leicht ge  gen die Fläche der     Scheibe    64 an und schafft  einen freien Raum für den Faden zwischen  dem grösseren Teil des     Spulengehäuses    und  der Scheibe 64     (Fig.    4).

   Am Teil 70 der       Spulengehäusefläche    unterhalb der Fläche 69  greift     zeitweise    ein hin- und     herbewegliches,     in senkrechter Richtung ausschwingendes  und das     Spulengehäuse        lüftendes    Glied in       Gestalt    eines Armes 71 an, der     L-förmig    ge  staltet und einstellbar auf dem     L-förmigen     Lüftungsarm 25     (Fig.    22) für den Stoff  schieber gelagert ist; der Arm 71 ist auf  dem Arm 25 bei 72 schwingbar gelagert       und    bei 73 mit einem Schlitz für die Halte  schraube 74 versehen.

   Die Einstellung er  folgt mittelst einer Einstellschraube 75, die  in den Arm 25 eingeschraubt ist     (Fig.    22).    Der Kopf der Schraube 75 tritt mit dem Arm  71 in Eingriff und     verschwenkt    letzteren  um seinen     Lagerzapfen    72, wenn die  Schraube 75 gedreht wird, so dass das freie  Ende des Armes gehoben oder gesenkt und  demzufolge der Betrag geändert wird. um  den das     Spulengehäuse    gelüftet wird.

   Die  Einstellung muss so     ausgeführt    werden, dass  die Aufhängeflanschen     63,    63' genügend von  der Scheibe 64 abgehoben werden, um einen  Spalt für den freien Durchgang der Nadel  fadenschleife     herzustellen,    aber nicht so weit,  dass eine     Klemmung    oder harte Berührung  des     Spulengehäuses    innerhalb des umlaufen  den Greifers entsteht.  



  <I>Wenn</I> das     Spulengehäuse    von der Scheibe  64 herabhängt, treten in die Nut 52 die fest  stehende und die bewegliche Backe 76     bezw.     7 7 einer ausdehnbaren Vorrichtung zum Ent  fernen des     Spulengehäuses    ein. Wenn die  Nähmaschine arbeitet, bilden diese Backen  lediglich eine die Drehung verhindernde  Zunge, die lose in die Nut 52 eintritt. Die  feststehende Backe 76 ist starr auf der  Scheibe 64 angebracht. Die bewegliche Backe  7 7 wird von dem obern Ende eines Hebels  77'     (Fig.    7) gebildet, der mittelst einer mit  einer Schulter versehenen     Schraube    77" aus  schwingbar gelagert ist, die frei in die La  gerbohrung 7 8 in der Scheibe 64 eintritt.

    Die Bohrung 78 wird von einer     Ausnehmung     79 für die Spiralfeder 80 umgeben     (Fig.    7),  deren Enden auf der Scheibe 64 und an dem  Hebel<B>77'</B> festgelegt sind. Die Feder 80 hält  die Backe 7 7 nachgiebig in Berührung mit  der feststehenden Backe 76.  



  Das untere Ende des Hebels 7 7' ist mit  einem Ausschnitt versehen, der eine auf     -          rechtstehende    Kante 81 bildet, welche von  einem Zapfen 82 an einem Sperrhebel 83       erfasst    wird, der bei. 84 in dem Schlitz 85  des Lagerbockes 66, 67     ausschwingbar    ge  lagert ist. Das untere Ende des Sperrhebels  83 ist bei 86 mit einem Ausschnitt versehen,  um die obere -Wand 8 7     (Fig.    22) des einen  Armes des gabelförmig gestalteten Endes  des Ansatzes 88 eines Lappens 89 zu er  fassen, welcher das Laer 18 für die Greifer  n           welle    neben dem Greifer trägt. Der Lager  bock 66, 67 ist auf dem Zapfen 90 gelagert,  der die Gabelungen des Armes 88 durchsetzt.

    Durch einen von Hand ausgeübten Druck  auf den Sperrhebel 83 wird dessen mit einem  Ausschnitt versehenes unteres Ende 86 von  der Haltefläche 87 verschoben, so dass der  Lagerbock 66, 67 entriegelt wird, der als  dann um seinen Lagerzapfen 90 aus der  in der     Fig.    4 durch die ausgezogenen Linien  dargestellten Nähstellung in seine offene und  durch die gestrichelten Linien dargestellte  Lage ausgeschwungen werden kann, um das       Spulengehäuse    aus dem Greifer 35 zu ent  fernen.

   Die beschriebene Bewegung des  Sperrhebels 83 führt ferner dessen Zapfen 82  gegen die Kante 81 des Hebels 77' und ver  schiebt, die bewegliche Backe 77 kräftig von  der feststehenden Backe 76 hinweg, so dass  eine Entfernung der     Backen    voneinander  und demzufolge ein Erfassen des Spulen  gehäuses bewirkt wird, welches kräftig aus  der     Ausnehmung    des Greifers in die bequem  zugängliche Stellung geführt wird, welche  in     Fig.    4 durch die gestrichelten Linien an  gedeutet ist.

   Diese Bewegung des Spulen  gehäuses in eine vorher     bestimmte    zugäng  liche Lage zieht von der Spule eine vorher  bestimmte Länge von Unterfaden b ab, der  bequem     vön    dem Arbeiter vor dem Heraus  nehmen des     Spulengehäuses    aus dem alsdann  schrägliegenden Arm 66 abgetrennt werden  kann. Der Sperrhebel wird nachgiebig in  seine     Verriegelungslage    durch die Feder 91  gedrückt,<B>-</B>die innerhalb des Schlitzes 85 an  geordnet und um die Schraube 92 herum  gewickelt ist. Die Schraube 92 bildet ferner  einen einstellbaren Anschlag für die Stange  65 der Scheibe 64 und unterstützt die Ein  stellung dieser Scheibe in die richtige Ar  beitslage mit Bezug auf den Greifer.

      <I>Arbeitsweise</I>    Die     Nadelfadenschleife    wird in üblicher  Weise von der     Greiferspitze    erfasst, aus  gedehnt und um das     Spulengehäuse    herum  in die Abwurfstellung geführt     (F'ig.    22);  diese Schleife geht leicht durch den alsdann    vorhandenen Spalt zwischen dem Arm 71  und der Schulter 70 des     Spulengehäuses     hindurch. Der Fadenaufnehmer wirkt nun  dahin, die Schleife schnell festzuziehen; er       gestattet    nur eine geringe Lockerung der  Schleife, wenn letztere dem Absatz 42 bei       dessen.    Aufwärtsbewegung folgt.

   Die Auf  hängeflanschen 63, 63' des     Spulengehäuses     ruhen auf der Scheibe 64 auf und der Arm  71, der in einem gewissen     Abstande    unter  halb der Schulter 70 des     Spulengehäuses     liegt, nähert sich letzterem, sobald der Stoff  schieber     emporgeht.    Wenn der Greifer die  in     Fig.    23 dargestellte Lage erreicht hat,  fängt das     Spulengehäuse    gerade an, empor  gehoben zu werden, so dass ein Spalt     zwi-          sehen    den Aufhängeflanschen 63, 63' und  der Scheibe 64 gebildet wird.

   Das Ende der  Spitze 36 wird durch den Schutzflansch 59  verdeckt, und der zu dem Nadelöhr und zum  Vorrat führende Schenkel der Nadelfaden  schleife wird immer noch durch die Schul  ter 55 und die Wand der Führungsbahn 37  zurückgehalten. Zu einem etwas späteren  Zeitpunkt     (Fig.    24) geht die neben dem  schrägen Einschnitt 35' befindliche Schul  ter 38 an der Schulter 55 vorbei und gibt  den vom Nadelöhr zum Vorrat führenden       Schenkel    der     Nadelfadenschleife    frei, der so  fort durch den schrägen Einschnitt 35' in  die in     Fig.    24 dargestellte Lage entweicht;  der Fadenaufnehmer zieht schnell zu diesem  Zeitpunkte den zum Nadelöhr und zum Vor  rat führenden Schenkel der Schleife fest;

    die Schleife ist noch nicht von dem Absatz  42 entfernt worden. Das Ende der Spitze 36  wird immer noch von dem Schutzflansch 59  verdeckt, und der zu dem Nadelöhr und zum  Vorrat führende Schenkel der Nadelfaden  schleife wird weiter nach oben abgelenkt,  sobald er in einer geraden Bahn über die  in der Querrichtung konvexe Fläche 41 der  Spitze gezogen wird, und wird somit aus  dem Bereiche eines möglichen     Erfassens     durch die Spitze 36 hinweggeführt     (Fig.    24  und 28).

   Sobald die Spitze an der schleifen  erfassenden Stellung vorbeigeht, verschiebt  die ansteigende Kante 60X des Schutzflan-      sches 59 die     Nadelfadenschleife    von dem  Absatz 42 hinweg, und während der Zeit,  während welcher die Schleife etwas weiter  in ihrer Grösse verkleinert wird, hat der  Stoffschieber das Ende seiner Lüftungs  bewegung erreicht, und der Arm 71 hat die  Aufhängeflanschen 63, 63' von der Scheibe       61.    abgehoben, so dass ein Spalt zum Ent  weichen der     Nadelfadenschleife    hergestellt  ist     (Fig.    25).

   Der zu dem letzten Stich füh  rende Schenkel der     Nadelfadenschleife    tritt  jetzt mit der     schleifenzurückhaltenden    Nase       6l.        (Fig.    26) in Eingriff, während der zu  dem Nadelöhr und zum Vorrat führende       Schenkel    der     Nadelfadenschleife    durch den  Spalt zwischen den Backen 76, 77 und einer  der     @V        andungen    der Nut 52 des Spulen  gehäuses hindurchgeht.     Schliesslich    gleitet  die Schleife von der Nase 61 nach oben ab       (Fig.    27) und wird durch das Stichloch in  der Stichplatte 32 hindurch auf dem Arbeits  stück festgezogen.

   Die     Fadengeberwirkung     tritt nicht eher ein, bis das Nadelöhr eine  bestimmte Höhenlage oberhalb der Stich  platte erreicht hat und die Schleife auf dem  Arbeitsstück festgezogen ist, was geschehen  ist, bevor die Nadel abwärts geht.  



  Wenn die     Unterfadenspule    erneuert wer  den soll, ist es nur notwendig, das Ende des  Unterfadens in den Schlitz 57, alsdann un  ter die Feder 56 und darauf in den Schlitz  58 zu ziehen. Das     Spulengehäuse    wird als  dann wieder auf die Scheibe 64 aufgesetzt,  die in die senkrechte Stellung aufwärts ge  schwungen wird. Wenn die erste Nadelfaden  schleife um das     Spulengehäuse    abgeworfen  wird, nimmt sie den Unterfaden mit und  zieht ihn selbsttätig in seine Lage an der  Leiste 60 innerhalb der Nut 52.

   Die Span  nungsvorrichtung für das     Spulengehäuse     kann bequem von Stoffasern während des         Einfädelns    des     Spulengehäuses    gereinigt  werden, indem man lediglich den Faden hin  ter die Nut 58 und auf die Schraube 56X  für die     Spannungsfeder    zuzieht, so dass die  benachbarten Flächen des     Spulengehäuses     und der Spannungsfeder frei von Stoffasern  gefegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelsteppstichnä.hmaschine mit einem um ein Spulengehäuse drehbaren Greifer, welches Spulengehäuse infolge seiner Schwere auf einer ortsfesten Unterstützung aufruht, dadurch gekennzeichnet, dass eine während eines Teils des Stichbildungskreislaufes ausser Berührung iriit dein Spulengehäuse stehende Vorrichtung am Spulengehäuse während eines andern Teils des Stiehbil- dungskreislaufes angreift und es von seiner ortsfesten Unterstützung abhebt,
    so dass für den Durchgang der Nadelfadenschleife zwi schen Spulengehäuse und ortsfester Unter stützung ein Spalt hergestellt wird. 11NTERAN SPRü6HE 1. Doppelsteppstichnä.hmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das das Spulengehäuse lüftende Glied auf dem Stoffscliieber-Lüftungsgliede an gebracht ist.
    2. Doppelsteppstichnähmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Spulengehäuse- Lüftungsglied und das Stoffschieber-Lüf- tungsglied mit Bezug aufeinander ein stellbar sind.
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