CH112720A - Ohne motorische Kraft automatisch absaugender Ventilator an einem Fahrzeug. - Google Patents

Ohne motorische Kraft automatisch absaugender Ventilator an einem Fahrzeug.

Info

Publication number
CH112720A
CH112720A CH112720DA CH112720A CH 112720 A CH112720 A CH 112720A CH 112720D A CH112720D A CH 112720DA CH 112720 A CH112720 A CH 112720A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
chamber
side walls
fan according
openings
reflectors
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leonard Ford Ernst
Original Assignee
Leonard Ford Ernst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leonard Ford Ernst filed Critical Leonard Ford Ernst
Publication of CH112720A publication Critical patent/CH112720A/de

Links

Landscapes

  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Description


  Ohne motorische Kraft automatisch absaugender Ventilator an einem Fahrzeug.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  einen ohne motorische Kraft automatisch ab  saugenden Ventilator an einem Fahrzeug,  dessen im übrigen abgeschlossener Raum mit  dem ausserhalb dieses Raumes an einer dem  freien Luftzug     ausgesetzten    Stelle angeord  neten Ventilator in offener     Verbindung     steht.  



  Gemäss Erfindung weist der Ventilator  eine sich     nach    zwei entgegengesetzten Seiten  verjüngende Kammer auf, deren Seitenwände  Öffnungen     besitzen,    welche in gegenüber  liegenden Paaren nahe den Enden der ge  nannten Kammer     angeordnet    sind. An den  Seitenwänden der genannten Kammer an  gebrachte,     Deflektoren    bildende Platten sind  am     obern    Rand der genannten Öffnungen an  geordnet und am Boden der genannten Kam  mer ist mindestens eine     quergerichtete    Öff  nung angebracht, durch welche der Ventila  tor mit dem Innenraum des Fahrzeuges in       Verbindung    steht.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes.         Fig.    1, 2 und 3 sind eine Seitenansicht,  eine Stirnansicht und ein Grundriss eines  ersten Beispiels;       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie     v-v     in     F'ig.    3;       Fig.    5, 6 und 7 sind eine Seitenansicht,  eine Stirnansicht und ein' Grundriss eines  zweiten Ausführungsbeispiels, und     Fig.    8  ist ein Schnitt nach der Linie     iv-zv    in       Fig.    7.  



  In     Fig.    1 bis 4     bezeichnet    1 einen Hohl  körper, welcher die sich nach zwei entgegen  gesetzten Seiten verjüngende Kammer bildet  und dessen beide Seitenwände 2 und Decke d  konvex sind. In jeder     Seitenwand    2 sind  nahe den Enden der Kammer zwei Öffnungen  4 und 5 angebracht. Die Öffnungen 4, 5 ver  jüngen sich gegen die zusammenstossenden  Enden .der Wände 2.

   Auf jeder Seite des  Hohlkörpers sind zwei äussere,     Luftdeflek-          toren    6 und 7 bildende Platten angebracht,  welche so geneigt sind, dass sie mit dem       obern    Rande der Öffnungen     zusammenfallw.     Die     Deflektoren    6 und 7 erstrecken sich  quer durch das Innere des Hohlkörpers 1 und           bilden    am Unterteil in der Mitte einen     V-          förmigen    Vorsprung 10, dessen Scheitel       nach    der Mitte des Hohlkörpers gerichtet  ist.

     Im Boden 11 des Hohlkörpers 1 befin  det sich eine mittlere,     quergerichtete        Üff-          nung    12. Der Boden 11. steigt, von jedem  Ende des     Hohlkörpers    nach der Mitte, das       heisst    nach der genannten     Öffnung    hin, an  und endigt an letzterer in     aufwärts        gebogene     Lippen 1.3.

   Von der Mitte der Innenseite der       Seitenwände    ? des     Hohlkörpers    1 erheben  sich     Vorsprünge   <B>14,</B>     welehe    die Breite des  Innenraumes des     Hohlhörpers    an der     Offnung     1 ?     einschränken.     



  Vom obern Teil jedes     Deflektors    6     bezw.    7       erstrecht    sieh eine leicht.     geneigte    Platte 15       #,egen    die Mitte des     Hohlkörpers,        welche     Platte     legen    diesen Punkt     schmiiler    wird  und eine Öffnung<B>16</B> besitzt.  



  Der Ventilator ist mit der     Längsaze    in  der     Liingsrichtun-    des     Fahrzeu(Pes    auf des  sen Dach     angeordnet    und steht mit dein  Innern des     Fahrzeuges    in Verbindung.  



       Il'i.rl@:        u.i@.gszveisc          Unmittelbar    nach     Fahrtbeginn    des Fahr  zeuges und so     lange,    als sieh dieses     init          kleiner        Creschwindigkeit        fortbewegt,    wird die       Luft    über das vordere Paar     Deflektoren,          beispielsweise    6,     abgelenkt,    wodurch an der       Öffnung        -I        ein        negativer    Druck,

   das heisst       ein    teilweises     Vakuum,    entsteht. Dieser     ne-          -ative    Druck     erzeugt    einen ähnlichen nega  tiven Druck im Innern des     Hohlkörpers    1,       -,vodurch    an der     Mittelöffnung    1? ein     Sau-          effeht    entsteht, der ein Absaugen der Luft  aus der     Fahrzeugkabine    durch ein in ihrem  Dach angebrachtes, mit der     Öffnung    13       korrespondierendes    Loch zur Folge hat.  



  Der am vordern     Deflektorpaar    6 nach  oben und von der     keilförmigen    Spitze der       Seitenwände    ? nach aussen     abgelenkte    Luft  si-roin wird durch die     Deflektoren    6 den Re  flektoren 7     zugeleitet,    von     diesen        auf-          gefangen    und durch die     Öffnungen    5 in das       Innere    der Kammer     abgelenkt,    wo er als       positiver    Luftstrom,

   das heisst solchem von         atmosphärischem    oder höherem     Druclz,    den       Saugeffeht    an     der        Zentralöffnung    1\? unter  stützt.

   Dieser     Sau--effekt    wird     iirfol5e    der       Einschränkung    der Breite der Kammer in  ihrem Mittelteil     durch    die Vorsprünge 11,  der     Anstei-ung-    des Bogens 11 der     Kammer,     der     aufwärtsgebo-Zenen    Lippe 13 am Rande  der     Mittelö        ffuum,#        cles        Boden:    und der     Wöl-          bung    der     Deehe        @:;

      des Hohlkörpers 1 selbst  bei sehr kleinen     Geseliwindigkeiten    des Fahr  zeuges erreicht. Bei     Grösseren        Geschwindi-;-          keiten        des        Fahrzeuges         -ire    die Aktions  fläche des     cltircli    Glas vordere Paar     Deflek-          toren        erzeuo,

  ten        negativen    Druckes     erheblich          vergrössert    und     erstreckt    sich     vollständig    um  die Aussenseite des     Hohlkörpers        herum.     



  Die     Zalil        cler        Öffnungen    d, 5 auf jeder  Seite und an     ,jedem    Ende des     Hohlkörpers     kann eine andere sein als im     dargestellten          Beispiel.    Statt ein     körmen        aueli    mehrere     Saug-          öffnungen    im Innern des     Hohlkörpers        vor-          gesehen    sein.  



  Die Kammer     kann,    wie gezeichnet,     eine     im     Grundriss        elliplisclie    Grundform oder Rau  tenform haben.  



  Beim Beispiel nach     deii        Fig.        j    bis     S     sind die innerhalb der Kammer     liegeiiclen     Teile der     Deflektoren    6 und 7,

   die     kegel-          förmigen    Vorsprünge 10 und die     innern          '\Vairclvorspriinge    14     weggelassen    und wird       die    nötige     Absaugung    der Luft aus     der-          Fahrzeugkabine        dureli    eine steilere     Anord-          iiun        ,.;

      der den     Boden    11. bildenden Platte     und     durch die Kombination dieser Platte mit  zwei     Reihen        vertikaler,    zur     Liingsniittel-          ebene    der Kammer     geneigt    angeordneter, in  nerer Schaufeln 17 erreicht,     welche    Schau  feln vom Boden bis zum Oberteil des Hohl  körpers reichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ohne motorische Kraft automatisch ab saugender Ventilator an einem Fahrzeug, dessen im übrigen abgeselilossener Raum mit dem ausserhalb dieses Raume;
    an einer dem freien Luftzug ausgesetzten Stelle angeord neten Ventilator in offener Verbindung steht, dadureh gekennzeichnet. dass er eine sich nach zwei entgegengesetzten Seiten verjüngende Kammer aufweist, deren Seitenwände Öff nungen besitzen, welche in gegenüberliegen den Paaren nahe den Enden der genannten Kammer ano,eordnet sind,
    dass an den Seiten- in w t änden. c ler genannten Kammer angebrachte, Deflektoren bildende Platten am obern Rand der genannten Öffnungen angeordnet sind, und endlich, dass am Boden der genannten Kammer mindestens eine quergerichtete Üff- iLung angebracht. ist, durch welche der Ven tilator mit dem sonst geschlossenen Innen raum des Fahrzeuges in Verbindung steht.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Ventilator nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen in den Seitenwänden der Kammer sich nach deren Enden verjüngen und die Reflek toren an die den Enden der Kammer zu gekehrten obern Ränder der genannten Öffnungen angeschlossen sind. ?. Ventilator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Reflektoren quer durch das Innere der Kammer er strecken. 3. Ventilator nach Patentanspruch und Un teranspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass der sich quer durch das Innere der Kammer erstreckende Teil jedes Deflek- iors in der Mitte einen V-förmigen Vor sprung besitzt. 4.
    Ventilator nach. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Decke und die Seitenwände der Kammer konvex sind. Ventilator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Reflektor an den ausserhalb der Kammer liegenden Tei len je einen wenigstens annähernd hori zontalen Ansatz besitzt. G. Ventilator nach Patentanspruch und Un teranspruch 5. dadurch gekennzeichnet., dass der genannte Ansatz mindestens eine Öffnung besitzt. 7. Ventilator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Kam mer von jedem Ende der Kammer nach der Mitte, wo sich die quergerichtete Öff nung befindet, ansteigt und an letzterer in aufwärts gebogene Lippen endigt.
    Ventilator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern der Kam mer eine Reihe an die quergerichtete Üff- nung anstossender, vertikaler, zur vertika len Längsmittelebene der Kammer schief liegender Schaufeln angeordnet sind.
    Ventilator nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 2; 3, 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenflächen der Seitenwände zusammen eine elliptische Grundform mit zugespitzten Enden der Ellipse bilden, dass die Öffnungen in den Seitenwänden der Kammer eine zu gespitzte Form haben und mit der Spitze gegen die Enden der Kammer gerichtet sind, dass die ausserhalb der Kammer lie genden Teile der Reflektoren an den obern Rand der seitlichen Öffnungen der Seitenwände angeschlossen sind, dass die innerhalb der Kammer liegenden Teile der Reflektoren die Fortsetzung der ausserhalb derselben liegenden Teile der Deflekto.ren bilden,
    dass die Scheitel der V-förmigen Vorsprünge der innerhalb der Kammer liegenden Teile der Reflektoren gegen die Mitte der Kammer gerichtet sind und dass auf der Innenseite der Seitenwände der Kammer derart geformte Vorsprünge angeordnet sind, dass die Breite der genannten Kammer an der quer gerichteten- Bodenöffnung einge schränkt wird.
CH112720D 1923-11-01 1924-10-20 Ohne motorische Kraft automatisch absaugender Ventilator an einem Fahrzeug. CH112720A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB112720X 1923-11-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH112720A true CH112720A (de) 1925-11-16

Family

ID=9983149

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH112720D CH112720A (de) 1923-11-01 1924-10-20 Ohne motorische Kraft automatisch absaugender Ventilator an einem Fahrzeug.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH112720A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19505213C1 (de) Luftzuführeinrichtung
DE3730620A1 (de) Scheibenwischer
DE3018889C2 (de)
DE3048969C2 (de)
DE3341390A1 (de) Wasserkasten mit einem entlueftungsdurchgang und einem solchen wasserkasten umfassender waermetauscher
DE3615576C2 (de) Belüftungsvorrichtung an Kraftfahrzeugscheinwerfern
DE2709068B2 (de) Backofen
CH112720A (de) Ohne motorische Kraft automatisch absaugender Ventilator an einem Fahrzeug.
DE10297471T5 (de) Behälter mit einer Ablassöffnung
DE3709925C1 (de) Verschlussvorrichtung fuer eine Lueftungsleitung eines Kraftstoffbehaelters
CH615729A5 (de)
AT399179B (de) Heberwehr mit einer nach unten gerichteten oberwasserseitig angeordneten einlassöffnung
DE3007326C2 (de)
DE2401261C3 (de)
DE364924C (de) Schornsteinaufsatz
DE718413C (de) Doppelkammerentluefter, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge
EP0286890A2 (de) Raster für Leuchtstofflampenleuchten
DE632026C (de) Schornsteinaufsatz
DE4206907A1 (de) Vorrichtung zum entfernen der luft aus einer tauchfaehigen pumpe
DE2242934A1 (de) Saugvorrichtung zum abheben von tafeln, insbesondere glasscheiben, von einem stapel
DE2253205C3 (de) Fahrzeuglüfter, insbesondere Dachlüfter für Eisenbahnwagen
DE265203C (de)
DE102017105921A1 (de) Saugfuß für eine Bodenreinigungsmaschine
AT44733B (de) Rauchkammer für Lokomotivkessel.
CH273333A (de) Vorrichtung zur Raumentlüftung.