CH110528A - Maschine zum Drücken gewölbter Gegenstände aus Blech. - Google Patents

Maschine zum Drücken gewölbter Gegenstände aus Blech.

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CH110528A
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Herden Wilhelm
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Herden Wilhelm
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/14Spinning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


      Maschine    zum Drücken gewölbter Gegenstände aus Blech.    Es sind Maschinen zum Drücken gewölb  ter Gegenstände aus Blech bekannt, bei     wel-          ohen    die     Druckrolle    während des Arbeits  ganges um die Druckform     verschwenkt    wird,  derart, dass die Druckrolle in jedem Punkte  des     Drückens    ihre günstigste Stellung, näm  lich stets möglichst senkrecht zur Tangente  des Berührungspunktes der     Druckform    hat.

    Dies ist bei -den bekannten Maschinen bei der  Herstellung     kalottenförm:iger    Körper     dadurch     erreicht,     d@ass    die Druckrolle an einem Hebel  angebracht ist, dessen Drehpunkt mit dem       Wölbungsmittelpunkt    der     Druckform    zusam  menfällt     bezw.    vor Beginn des Drückens auf  diesen Punkt eingestellt wird. Bei dieser An  ordnung     mu3    die Druckrolle in dem Hohl  raumi des herzustellenden Gegenstandes ar  beiten, .also da.- Blech in die Form hinein  drücken.

   Dabei ergibt sieh eine Material  stauung und so lassen sich mit dieser bekann  ten Vorrichtung höchstens sehr flache     kalot-          tenförmige    Körper herstellen, wenn es über  haupt möglich ist, ohne Beschädigung des  Materials glatte gewölbte Gegenstände zu  drücken.  



       Demgegenüber    ermöglicht die Erfindung  die Herstellung nicht nur     kalottenförmiger       Körper mit sehr viel kleineren     Krümmungs-          radien    wie bisher, sondern     jauch    anderer be  liebig gestalteter Rotationskörper ohne     Be-          schädi.gunig    des Materials, weil infolge der  eigenartigen Führung der     Druckrolle    die er  forderliche geringe Streckung des Blech  materials ohne Gefahr des Reissens erreicht  wird.

   Erreicht wird dieser Erfolg dadurch,  dass gemäss der     Erfindung        die.    Druckrolle von  einem     Ausleger    getragen wird, - der um eine  senkrechte Achse drehbar ist, welche die       Rotationsachse    der Druckform     üntei    einem  rechten Winkel     schneidet,    jedoch mit     dier     Massgabe, dass die Druckrolle nicht     unmittel=     bar an diesem Ausleger angebracht ist, son  dern, an einem mit diesem Ausleger gelenkig  verbundenen Arm, so dass die Druckrolle die  Druckform     bezw.    das     Werkstück    von aussen  berührt.  



  Die Zeichnungen veranschaulichen meh  rere beispielsweise     Ausführungsformen    der       Erfin,diung.     



       Fig.    1 zeigt     eina    Ausführungsform im  Aufriss, _ _       Fig.    -2 den Grundriss dazu;  Die     Fig.    3     und    4, sowie 5 und 6 .geben      in gleicher Darstellung eine zweite und eine  dritte Ausführungsform wieder.  



  Die beiden -einander symmetrisch gegen  überstehenden Lager a der Maschine nach       Fig.    1 und 2 führen die Hauptwelle b, die  mittelst     Vorgelege,    durch Elektromotoren  oder     dergleichen    angetrieben wird und ihrer  seits die Druckform c in Drehung versetzt.  Das     Bett        d    ist     üuf    die Böcke der Lager     a     aufgesetzt und :gibt -dem Support e die Füh  rung, der     mittelst    einer Leitspindel f     (Fig.     2) und' der Kurbel g auf dem Bett     d    ver  schoben und so in eine, der Wölbung der  Druckform c entsprechende feste Lage ge  bracht werden kann.

   Der Support     e    trägt  einen mit ihm fest verschraubten     Drehzapfen          h.,    um den ein     Führungsstück    i eine Dreh  bewegung ausführen kann. Dieses     Führungs-          stück        i    hat einen ersten     Fortsatz    von     qua,dra-          \ischer    Gestalt, der beim     Verstellen    des Sup  ports in der rechteckigen     Ausnehmnug    des       Auslegers        k.        entlanggleitet,

      wobei der     Aus-          leger        k,    wenn er parallel zur     Leitspindel    f       bezw.    dem Bett     d    steht, seine Lage nicht zu       ve-ändern    braucht,

   dagegen nur der Support  e mit seinem Drehzapfen     h    vor- oder     rück-          -är's    verstellt     wird.    Aus dem quadratischen       Fortsatz    des     Führungsstückes        i.    tritt noch ein       zweiter        Fortsatz    von rundem     Querschnitt     heraus, auf dessen Mantelfläche ein Gewinde       aufgebracht    ist, über das sich die Drehscheibe  <I>l</I>     schraubt,

      mit deren Hilfe der     Ausleger        k.     mit dem Führungsstück i fest verbunden       wird,    nachdem der     Support    e seine richtige  Einstellung für ein bestimmtes Werkstück  erhalten hat.  



  Der Ausleger     le    trägt einen     abwä:rtsgehen-          den    Arm<I>m,</I> der um -den Bolzen     -n    in senk  rechter Richtung schwingt und an seinem  untern Ende die Druckrolle o aufnimmt. Die  Druckrolle o wird durch dies Druckgewicht     j)     gegen das Blech auf der     Drückform    o     (re-          drückt.     



  Zum Drücken des Werkstückes wird der  Ausleger k mit -dem Arm in und der Druck  rolle     wa,gre        ht    um den Drehzapfen     k    ge  schwenkt, der vorher senkrecht über dem       Wölbungsmittelpunkt    der hier als Nugel-         kalo.tte    dargestellten Druckform c     eingestellt     wurde.

   Die     Schwenkung    erfolgt durch das  Zuggewicht q, dessen Zugseil     r    an der Dreh  scheibe     l    angreift, so     dass''    :der     Vorscliub-druck     der Rolle o durch den bleichbleibenden Zug  des Zuggewichtes     q    gleichmässig gehalten  wird.  



  Dagegen wird der stetig     zunehmende    An  druck der Rolle o gegen das: Blech .des Werk  stückes durch Verschieben des     Druckbe-          wichtes   <I>p</I> auf der     Gleitführung   <I>t</I> in folgen  der Weise erreicht:

    Auf dem     Dreliza        pfen        h,    sitzt in fester  Stellung die     Kulisse        ?t.        (.Fig.    ?), die das in  der Kulisse verschiebbare Gelenkstück     v          trägt,    an dem die     Schubstange        ir        an.gelenkt     ist, derart,     dass    diese Schubstange     tr,    sich so  wohl in     senkrechter    wie in     wa.greehter    Rich  tung bewegen     kann;

      ausserdem ist die Schub  stange in ihrer Länge verstellbar und an  ihrem andern Ende mit. dem     Dru:chgewicht    p  gelenkig verbunden.  



  Wird' nun der Ausleger     1c    mit der an ihm  befestigten     Gleitführung    t um den Dreh  zapfen lt     geschwenkt,    so dreht     sich    gleich  zeitig das     Druelz@"ewicht    p an .einer Stange       ?t?    um das     Gelenkstück        v    an der feststehen  den     Kulisse        ir,    so     da.ss        das        Druckgewicht        p          wie    .aus     Fig.    ?     ersichtlich,

      bei dieser Dre  hung auf der     Gleitführung        t    mehr und mehr  nach aussen ruckt. In der Stellung     :z-    des  Arbeitsganges     Ti-.    2) ist das Druckgewicht  p um den Wert     ri    nasch aussen     verschoben.     



  Nach     beendetem        1)riicli#en    wird die Druck  rolle o mit dem.     Haardgriff        :-.    vom     'N,#'erl@stücli:          abgehoben    und in die     Anfangslabe    zurück  gebracht.

   In     der    Endstellung wird die Wir  kung des     Zuggewichtes        q,    sowie des     Druck-          gewichtes    p durch eine besondere, nicht ge  zeichnete Sperre aufgehoben,  Das in der Mitte gelochte oder     gel@rZSnte          Blechstück    wird     durch    einen Arm B mit  Zapfen C an die     Druckform    c gepresst. Da  bei wird der     Pressdruck    von der Druckfeder  D     (Fig.    2) durch die Welle<B>E</B> auf den Arm  <I>B</I> übertragen.

   Der Arm<I>B</I> kann durch Zie  hen an dem Griff f abgehoben werden,     uni              das    Werkstück frei zu geben und ein neues  einzusetzen.  



  Durch den Griff G wird die Rolle M be  tätigt, mit -der der Rand des bearbeitenden       Blechstückes    in der üblichen     Weise    einge  rollt oder umgelegt wird.  



  Die in den     Fig.    3. und 4 veranschaulichte  Ausführungsform oder Erfindung unterschei  det sich von der erst     beschriebenen        Ausfüh-          rungsform        hauptsächlich     dass die  Druckrolle nicht nur eine     Kreisbewegung     macht,     sondern    sich in beliebiger Weise füh  ren     lässt,    so     d'ass    die gedrückten Bleche die  Formen beliebiger Rotationskörper erhalten       können.     



  Zu diesem Zweck trägt .der Ausleger     1c     vorn     ein.    Kreuzgelenk     m',    an dem der Arm       ri        angelenkt    ist, der an seinem untern Teil  das     Druckrollenlager        o1    mit der Druckrolle     p1     trägt.

   Den Andruck der Rolle p' bewirkt das  Druckgewicht     q'.    Dasselbe ;gleitet auf -dem  Winkelhebel     r',    der bei     s'    seinen     Stützpunkt     hat und mittelst des Gelenkstückes     t'    unter  der Stange     u'    an .dem     Kreuzgelenk        m1    auf  gehängt ist. Die an dem Arm     n'        -angelenkte     Klinke v'     hält,den    Winkelhebel in Stellung.

    Das     Druckgewicht        q'    wird durch     die    Gabel       zx',    das Steuergestänge<I>x'</I> und die     Kulisse        y'     auf     deim    Winkelhebel     r'    während des Ar  beitsganges hin- und herbewegt. Dabei  schwingt -die Gabel<I> & </I> um den an einer Ver  längerung des Gelenkstückes     t'        einstellbaren     Drehpunkt     z'.     



  Das Drücken des Werkstückes erfolgt  auch hier in der Weise,     d:a.ss,    der Ausleger     1c     eine     Schwenkung    in horizontaler Richtung  um den Drehzapfen h     ausführt,    der so auf  dem Bett d eingestellt     wird,    dass er senkrecht  über dem     Wölbungsmittelpunkt    für den Ra  dius.     R',der    Druckform c steht.

   Die Schwen  kung     wird'        mittelst    des an der Drehscheibe     l          angreifenden    Seils     T'    durch das     Zuggewiclht     A' bewirkt, dessen Wirkungsweise weiter  unten noch näher beschrieben     wird.    Es wird  also bei dieser Schwenkung die Druckrolle  zunächst einen Kreisbogen vom Radius     R'          (Fig.    3) um die     Dru@ckfozm    herum     besichrei-          hen,

      Dabei     wird    das     Druckgewicht        q'-    auf    der     Gleitführung    des     Winkelhebels        z'    nach  aussen gleiten, was aus     Fig.    4 erhellt und so  mit der     Andruck    der Druckrolle an das  Werkstück stetig gesteigert.

   Das Kreuz  gelenk W gestattet nun bei     Werkstücken    mit       S-förmiger    Mantellinie, eine weitere Schwen  kung der Druckrolle mit dem Radius     R2    um  die     senkrechte    Achse des     Kreuz,gelemkes    vor  zunehmen, also eine Schwenkung nach aussen.  Diese     Schwenkung    nach ,aussen     kommt    da  durch zustande, dass die     Bewegung,des    Druck  gewiGhtes     q'    um den Zapfen h verzögert  wird, was     automatisch    oder auch von Hand  geschehen kann.

   Dabei     wird    ganz automa  tisch auch der Transport des Druckgewichtes       q1    auf -der     Gleitführung    des Winkelhebels     v'     rückläufig,     wodurch,

  der    Andruck der     Drwek-          rodle        p'    sinkt     -entsprechend    dem Bedürf  nis - da bei der Schwenkung nach aussen  das Blech dies Werkstückes einen     geringeren          Druck        benötigt.    Die     Stellschrauben        B'    am  Ausleger     1c        verhindern    die Drehung des  Kreuzgelenkes nach vorn über die     Mittellinie          111-M        (Fig.    2) hinaus.  



  Es ist nicht     erforderlich,    dass die Mantel  linie der     Druckform    sich aus     wirklichen     Kreisbogen     .zusammensetzt;    die     Druckrolle     vermag, da sie     schwingend    aufgehängt ist,  jeder Wölbung der     .Druckform    zu folgen.  Die     Veränderung    des Radius     R2        kann,durch          Druckrollenlager        verschiedener        Auslegung     für die Druckrolle bewirkt. werden.

   Die Zug  kraft des     Zuggewichtes    A'     wird        mittelst    des  Zugseils T', welches über die Führungsrolle       C'    läuft, auf die Drehscheibe     l        übertragen,     mit der es verbunden ist; es läuft im übrigen       um        die        Drehscheibe        l        herum        zur          D'        (Fig.    4).

   Die Führungsrolle     D'    trägt  eine     Seilspannun.gsvorrichtung,        süo        dass:    das  Seil dann,     wenn.    der     @Sup@p@ort    e .auf     dem    Bett       d    verstellt werden muss,     nachgestellt    werden  kann. Die Führungsrollen     Cl    und     D'        sind:     durch das     Zahnradpaar        E'        miteinander    ge  kuppelt     (Fi,g.    4); ihr Drehsinn ist daher ein  entgegengesetzter.  



  Mit der Führungsrolle C' ist .ein     Siperr-          rad    F' fest verbunden. Während nun die       Führungsrolle        C'    lose auf der Welle     G'    sitzt,      ist mit derselben.

   Welle G' das     Schneckenrad          H'    fest     verstiftet.    Der Eingriff der Kupp  hing zwischen dem Schneckenrad H' und der       Führungsrolle    C'     erfolgt    durch die am  Schneckenrad     Hl        .drehbar    befestigte     Klinke          J1    über des Sperrad     F1.    Die Funktion der  Einrichtung ist folgende:  Das Schneckenrad     Hl    wird durch die       Schnecke        K1    in dauernder Drehung in der       Pfeilrichtung    gehalten.

   Die Drehgeschwin  digkeit des     Schneckenrades        Hl    entspricht  dem schnellsten     Vorwärtsschub,    den man der       Druckrolle        p1    geben kann, um das Blech  nicht zu hoch zu beanspruchen.

   Die Füh  rungsrolle     Cl        folgt    durch die Wirkung des  Zuggewichtes     A'    der Drehung des     Schnek-          kenrades;    sie wird aber umso     langsamer    die  ser Drehung des     Schneckenrades    folgen, je       grösser_der        Widerstand,des    Bleiches des Werk  stückes wird, also je weiter die Druckrolle       1)   <B>1</B>     vorwärts    schreitet.

   Für den ersten Teil  des Arbeitsganges wird im allgemeinen die  Führungsrolle     Cl    gleiche     Drehlgeschwind'ig-          keit    mit dem     Schneckenrade    haben, weil hier  der Widerstand des     Bleches    noch klein: ist;  sie kann aber niemals schneller als das       Schneckenrad        rotieren,    da die Klinke     J1    das  verhindert.  



  Das     Seilenede    auf der Führungsrolle     Dl          verhindert,    da es     sich    zwangsläufig von die  ser abrollt, ein     Vorwärtseilen    der Druckrolle       p1,    was ohne .dieses Seil dann möglich wäre,       wenn    gewaltsames     Naehsichieben    der Druck  rolle     p1        .-    etwa von Hand oder durch Flat  tern des Werkbleches     --        erfolgt,    da. dann das  ziehende Seilende vor ;der     Führungsrolle    Cl  einknicken müsste.  



  Das in der Mitte gelochte der     gekörnte     Blech wird     durch    den Arm     L',    der einen  Zapfen N<B>'</B>     führt,    an die     Druckform    c ge  presst. Dabei wird der     Pressdruck;    der von  der Druckfeder     p@    ausgeht, über die Welle       Q1    auf     fn    -     Arme        P    geleitet. Das gedrückte       Werkstück    kann durch Zug an dem     Griff        ,S     aus der Maschine ausgespannt werden.  



  Die Maschine besitzt einen Reitstock, da  durch wird der Platz     stirnseitig    vor der Ma-         schine    als Bedienungsstand frei. Alle Hand  griffe zur Bedienung der Maschine während  der Arbeitsperiode sind hier bequem unter  gebracht. Damit ist vor allem ,aber der Be  dienungsstand der gefährlichen und lästigen  Zone innerhalb der     Fliehkraftrichtung    von  Blech und     ()1        entriicl,:t,    ferner auch der er  forderliche     Raum    für die Maschine :auf ein.  Minimum     beschränkt.     



  Bei der Ausführung nach     Fig.        ä    und 6  ist das Kreuzgelenk     ml    fest     mit    den senk  recht zueinander angeordneten Hohlzylindern  1 und 2     (Fig.    5) vergossen. Beide Hohlzylin  der stehen durch das Rohr 3     miteinander    in  Verbindung. In     den    Hohlzylinder 1     ragt.    ein  Kolben 4 von kleinem Durchmesser hinein.

    Der Kolben 4 wird durch die Stopfbüchse 5  geführt und     trägt    an seinem obern Ende     au-          sserh.alb    des Hohlzylinders das     Drtxekgewicht          q'.    In dem     Hohlzylinder    2 dagegen läuft ein  Kolben 6 von grösserem     Durchmesser,    der  durch die Stopfbüchse 7 abgedichtet wird  und an seinem freien äussern Ende die Druck  rolle     p1    trägt,. Beide Hohlzylinder und ihr  Verbindungsrohr sind mit     Wasser    ausgefüllt.

    Der Druck des     Drucli:gewiclites        Il    wird  durch den Kolben 4 vom Wasser auf den  Kolben 6 und die Druckrolle     p1    übertragen  und seine Grösse im Quadrat des Verhält  nisses der Kolbendurchmesser 4 und 6 über  setzt. Der Hebel 8 gestattet das Zurückzie  hen des Kolbens 6, wobei der Kniehebel über  ,die     gestreekte    Lage     hinweggleitet    und in  folgedessen selbsthemmend in der     Ausschalt-          stell-ung    (punktiert in     Fig.    5) stehen bleibt.  



  Die     Regulierung    des     Andruckes    der  Druckrolle geschieht hierbei durch das     Ju-          st:iergewicht    9     (Fig.    6). Dasselbe     wirkt        mit-          telst    des gabelförmigen Hebels 10 von     unten          urhebend    auf das Druckgewicht     q1,    wobei  der     Stützpunkt    des Hebels 10 durch die Rolle  11 gebildet wird, die wiederum auf dem  festen Ausleger 12 horizontal drehbar gela  gert ist:

   Dabei     -wird    ein Teil des Druck  gewichtes     q1    aufgehoben; der Druck desselben       ist,    wie     aus        Fig.    6 erhellt, in der     Anfangs-          stellung    der Arbeitsperiode ein Minimum und  steig stetig     anit        fortschreitender    Drehung des      Auslegers k und     Verlegung    des     Drelhpunktes     des Hebels 10 nach Massgabe der Änderung  der Hebellängen 13     und    14     (Fig.    6).

   Diese  Änderung des Andruckes kann direkt am       Manometer    15 abgelesen werden.  



  Bei der Ausführung     .nach        Fig.    5 und 6  ist ferner eine .automatische     Justierung,    der       Druckrollenstellung,    also die Schwenkung  derselben     nach    aussen dargestellt. Die     Exzen-          terstange    16 ist bei 17 exzentrisch zum  Drehpunkt ,des Auslegers k     ,gelagert    und über  der     :Scheibe        l        an    dem darüber hinausragenden  Ende des Supportes e     ;befestigt;    sie .greift  am andern Ende um den Kolben 4.

   Bei Dre  hung     :des    Auslegers k muss, wie aus der     Fig.    6  erhellt,     im    Drehpunkt des Kreuzgelenkes  eine     Knickung    erfolgen, deren Grösse durch  entsprechende Veränderung -der Exzentrizität  und Lage des Drehpunktes der     Exzenter-          stange    16 bestimmt werden kann.  



  Die Stange 16 ist wie gesagt     exzentrisch     in     bezug    auf den Drehpunkt der     Scheibe        l          bezw.    den Drehpunkt des     Auslegers    k befe  stigt, und zwar     an    dem Zapfen h, der mit  dem     Support    e starr verbunden ist. Infolge  dessen nimmt     alsd    der Drehpunkt 17 der  Stange 16 beim Drehen des Auslegers     7c    an  dieser Drehung nicht teil, sondern bleibt     un-          verändert    stehen.

   Denn der Ausleger k dreht  sich mit seinem Führungsstück i um den  Zapfen h, der, wie     gesagt,    durch seine     starre     Verbindung mit dem     ,Support    e an dieser  Drehung teilnimmt. Nun ist in     Fi.g.    4 die  Exzentrizität allerdings sehr gering, denn die  Entfernung zwischen dem Drehpunkt der  Stange 16 und dem Drehpunkt des Auslegers  k ist nur ungefähr die     Entfernung        zwischen     dem     Mittelpunkt    17 und dem um diesen ge  schlagenen kleinen Kreis.

   Wenn nun .die Ma  schine in dieser Stellung steht, so     ergibt    sich  für die Entfernung des Mittelpunktes,<B>17</B> von  .der Achse des Kolbens 4 eine Strecke, die ziem  lich genau gleich ist der     Entfernung    des  Drehpunktes der Seheibe l     bezw.    der Dreh  achse des Auslegers k von der Achse des       gleichen    Kolbens 4.     Infolgedessen        wird        die     Stellung der Teile durch .die Stange. 16 hier  bei nicht beeinflusst.

      Die Entfernung des     Mittelpunktes    der  Scheibe l     bezw.        des_        Drehpunktes    für den  Ausleger k von der     Achse    des Kolbens 4 in       Fig.    5 setzt sich aus den beiden Teilen     III     und I     zusammen.    HI ist die     Entfernung    des       Mittelpunktes    der Scheibe l bis     zur    Dreh  achse des Kreuzgelenkes und I ist die Strecke  von dieser Drehachse     his    zur Achse des Kol  bens 4.

       Beide    Strecken sind unveränderlich  und     bilden    zusammen     also    die     .Strecke    IV,  die bei der Stellung der     Fig.    4     gleich    der  Strecke     II        ist    und die     Entfernung,des    Dreh  punktes 17 von der Achse des Kolbens  darstellt.

   Wird nun der Ausleger k .gedreht,  so     beschreiben    die Strecken IV und die  Strecke     II    zwei verschiedene Kreise um zwei  von einander durch die     Exzentrizität    des       Punktes    17     bestimmte,    etwas     entfernt        von-          einandeAiegende        Mittelpunkte.    Da der Mit  telpunkt 17, um den der     Kreisbügen        II    ge  schlagen wird, in der     Fig.    4 etwas über dem  Drehpunkt liegt, um den der Kreisbogen mit  der Strecke IV .geschlagen wird, so ergeben  sich die- beiden Kreise,

   von denen der eine mit  IV voll ,ausgezogen, der andere mit     II    punk  tiert     ist.    Die Stange 16, die den-     Kreisbiog"n     mit der Strecke     II    bedingt, ist starr. Die  Strecke IV dagegen hat in der Mitte ein Ge  lenk. Da nun beide Radien .bei Ruhestellung  in ein und demselben Punkt, nämlich der  Achse des Kolbens 4, enden, so kann dieser  Kolben 4 natürlich auch nur einen einzigen  Kreisbogen beschreiben und dieser Kreis  bogen ist bestimmt durch die starre Stange  16. Die     .Strecke    IV muss also diesem Kreis  bogen sich anpassen und in der aus der     Fig.    4  ersichtlichen Weise einknicken.

   Hierbei dreht       sich    das     Kreuzgelenk    in der Weise, dass die  Rolle p ausgeschwenkt wird, wie dies aus der       Fig.    4     ersiehtlich    ist. Es ergibt sich also-,     da.ss     die     Dru:okrolle    q der     S-förmigen    Kurve des       Druckkörpers    folgen kann und sieh dauernd  radial einstellt.  



  Während beider Ausführung     nach-Fig.    3  und 4 der Drehpunkt des Auslegers     7c    nur in       Richtung    der .     T.üngsachse    auf dem Bett d  verschoben     -werden    kann, ist bei der Ausfüh  rung nach     Fig.    5 und 6 eine Verstellung           dieses        Drehpunktes    in seitlicher     Richtung          möglich,    also senfrecht zur Längsachse des  Bettes d, indem der Support e     anit    einer     Gleit-          führung    und Spindel ausgerüstet ist.  



  Es sind hierbei noch die besonderen     Leit-          rollen    18 zur Führung der Seilenden erfor  derlich. Diese besondere Einrichtung ist dann  von erheblichem     Torteil,    wenn ' auf der Ma  schine Gegenstände von parabolischer     Form     oder     Spitzkegel    gedrückt werden sollen, weil  Trierbei die günstigste     Drehpunktlage    des  Auslegers     lc    seitlich neben der     Län.ga,chse     liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: M asehine zum Drücken gewölbter Ge- genstände aus Blech mittelst einer von einem schwingbaren Hebel getragenen Druckrolle, dadurch gekennzeichnet, dass dieser als Aus leger ausgebildete Hebel um eine senkrechte Achse dreh-bar ist, welche die Rotationsachse der Druckform unter einem rechten Winkel schneidet, und die Druckrolle mittelst eines mit dem Ausleger gelenkig verbunderzen Ar ines trägt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare He bel (k) verschieblich mit einem drehbaren Führungsstück (i) verbunden ist, das an einem parallel zur Drehsachse der Druck form (c) ver- und einstellbaren Support (e) sitzt. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Druckrolle (o) tragende Arm (in) an dem schwenk baren Hebel (k) derart gelenkig sitzt, da.ss ei# in der Längsrichtung des Hebels (lc) schwingen kann. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass zum Andrücken der Druckrolle an das Werkstück der die Druckrolle (o) tragende Arm (in) eine Gleitführung (E) aufweist, auf der ein Druckgewicht (1 verstellbar ist, das durch eine einstellbare Sohubs.tange (eu) mit einem exzentrisch zum Drehpunkt des Hebels (k) einstell baren Crelenlz,
    tiicl#. verbunden ist. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprucli 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Soh@venken der Druckrolle (o) bezw. des Hebels (k) :finit seinem Führungsstück (i) eine Scheibe (d) vorgesehen ist, an wel cher ein ZiiL, gewiclit (q) mittelst eines sich um ihren Umfang legenden Seils (y') angreift. 5.
    Maschine nach Patentanspru:eli, dadurch gel@ennzeiclriiet. dass als Zwischenglied zwischen Ausleger und Druckrolle ein Kreuzgelenk eingelegt ist, welches der Druckrolle Lieben der Schwenkung in kon kaver Richtung auch eine Schwenkung in konvexer Richtung gestattet.
    - G. Maschine nach Patentansp-rueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Andruck der Druckrolle an das Werkstück mittelst eines DruclugE@wichtes erfolgt, welches seine Druckwirkung mit fo.rtschreitendein Arbeitsgang stetig vergrössert, wenn der von der Druekro.lle beschriebene Bogen konkav ist, dagegen wieder vermindert, wenn der von der Druckrolle besehrie- bene Bogen konvex ist.
    7. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Andruck der Druckrolle mittelst einer vom Kreuzgelenk getragenen h5-drau- lischen Presse erfolgt, deren Dru,cl,-L-o@lben mit einem Entlastungsgewicht derart ver bunden ist,
    dass der Einfluss des die Wir kung des Druclzlkolberis vermindernden Entlastungsgewichtes entsprechend dem Weiterrücken der Drackrolle sich verrin- gert. B.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter- anspruch. 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Kreuzgelenk eine um einen fest einstellbaren. Exzenterza.pfen drehbare Ex zenterstange verbunden ist, welche bei dem Schwenken der Dru.ekrolle und der sie tragenden Teile die Entfernung zwi- sehen dem Kreuzgelenkdrehpunkt und dem Verbindungspunkt des Kreuzgelenkes mit der Egzenterstange verkürzt, so dass das Kreuzgelenk sich um seine senkrechte Achse verdreht und die Druckrolle .dem entsprechend an der Druckform verstellt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN117086182A (zh) * 2023-10-16 2023-11-21 河北中泊防爆工具集团股份有限公司 一种生产无缝防爆容器用的旋压装置及旋压方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117086182A (zh) * 2023-10-16 2023-11-21 河北中泊防爆工具集团股份有限公司 一种生产无缝防爆容器用的旋压装置及旋压方法
CN117086182B (zh) * 2023-10-16 2023-12-22 河北中泊防爆工具集团股份有限公司 一种生产无缝防爆容器用的旋压装置及旋压方法

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