DE427151C - Maschine zum Druecken gewoelbter Gegenstaende aus Blech - Google Patents
Maschine zum Druecken gewoelbter Gegenstaende aus BlechInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D22/00—Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
- B21D22/14—Spinning
- B21D22/16—Spinning over shaping mandrels or formers
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 27. MÄRZ 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 427151 KLASSE 7c GRUPPE 12
(H101600 Ijje)
Wilhelm Herden in Berlin. Maschine zum Drücken gewölbter Gegenstände aus Blech.
Zusatz zum Patent 424638.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1924 ab.
Das Hauptpatent hat angefangen am 21. Februar 1923.
Die ^Erfindung betrifft Verbesserungen an
der Maschine zum Drücken gewölbter Gegenstände aus Blech nach dem Patent 424638,
die'in erster Linie darin bestehen, daß der Anäruck'derDruckrolle gegen das Werkstück
hydraulisch erfolgt, wie auch weiter darin, daß diesem hydraulischen Antrieb entsprechend
die Führung und Einstellung des auf die Druckrolle wirkenden Druckgewichtes geändert
ist, sowie schließlich darin, daß-durch Aus-
LagerexcinpJar
nutzung dieses Antriebes eine selbsttätige Regelung der Druckrolleneinstellung, d. h. ihrer
Schwenkung in bezug auf das Werkstück, erzielt ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine Ausfüh'ungsform
der Erfindung.
Abb. ι ze:gt eine Maschine nach der Erfindung
im Aufriß,
Abb. 2 den Grundriß dazu, to Der allgemeine Aufbau der Maschine ist
im wesentlichen der gleiche wie nach dem Patent 424638.
Die beiden Lager α der Maschine führen die Hauptwelle b, die mittels Vorgelege, durch
Elektromotor 0. dgl. angetrieben wird und ihrerseits die Druckform c in Drehung versetzt.
Das Bett d ist auf die Böcke der Lager a
aufgesetzt und gibt dem Support & die Führung, der mittels einer Leitspindel f und der
Kurbel g (Abb. 2) auf dem Bett d verschoben und so in eine der Wölbung der Druckform c
entsprechende feste Lage gebracht werden kann. Der Support e ist hier zweiteilig gestaltet
; der obere Teil e1 läßt sich gegen den unteren in bekannter Weise mittels Spindel
und Kurbel g1 senkrecht zu der Bewegung des unteren Teils verstellen. Der obere Supportteil
e1 trägt den Drehzapfen h, um den das Führungsstück i sich drehen kann. Dieses
Führungsstück i hat einen ersten Fortsatz von quadratischer Gestalt, der beim Verstellen
des Supports in der rechteckigen Ausnehmung des Auslegers k entlang gleitet. Aus dem quadratischen
Fortsatz des Führungsstückes i tritt ein zweiter Fortsatz von rundem Querschnitt
heraus, auf dessen Mantelfläche ein Gewinde aufgebracht ist, über das sich die Drehscheibe I
schraubt, mit deren Hilfe der Ausleger k mit dem Führungsstück i fest verbunden wird,
nachdem der Support e seine richtige Einstellung für ein bestimmtes Werkstück erhalten
hat. Der Ausleger k trägt vorn das Kreuzgelenk m.
Die Schwenkung des Auslegers k wird mittels des an der Drehscheibe 7 angreifenden Seiles T
durch das Zuggewicht A bewirkt, entsprechend dem Patent 424638; die dort beschriebene
Seilspannvorrichtung ist hier ebenfalls angedeutet, bedarf aber, da sie unverändert beibehalten
ist, keiner Darstellung. Es sei nur darauf hingewiesen, daß mit Rücksicht auf die Verstellbarkeit des Supports bzw. der
Drehscheibe I in der Querrichtung das Seil T"
über die Leitrolle 18 geführt ist. Das Kreuzgelenk m ist fest mit den senkrecht
zueinander angeordneten Hohlzylindern I und 2 (Abb. 1) vergossen. Beide Hohlzylinder
stehen durch das Rohr 3 miteinander in Verbindung. In den Hohlzylinder 1 ragt ein
Kolben 4 von kleinem Durchmesser hinein. Der Kolben 4 wird durch die Stopfbuchse 5
geführt und trägt an seinem oberen Ende außerhalb des Hohlzylinders das Druckgewicht
q. In dem Hohlzylinder 2 läuft ein Kolben 6 von größerem Durchmesser, der durch
die Stopfbuchse 7 abgedichtet wird und an seinem freien äußeren Ende die Druckrolle φ
trägt. Beide Hohlzylinder und ihr Verbindungsrohr sind mit Wasser ausgefüllt. Der Druck
des Druckgewichtes q wird durch den Kolben 4 vom Wasser auf den Kolben 6 und die Druckrolle
p tibertragen und seine Größe im Quadrat des Verhältnisses der Kolbendurchme?scr4 und 6
übersetzt. . Der Hebel 8 gestattet das Zurückziehen des Kolbens 6 mit der Druckrolle φ,
wobei der Kniehebel über die gestreckte Lage hinweggleitet und infolgedessen selbsthemmend
in der Ausschaltstellung (punktiert in Abb. 1) stehenbleibt.
Die Regelung des Andrucks der Druckrolle geschieht durch das Justiergewicht 9 (Abb. 2).
Dasselbe wirkt mittels des gabelförmigen Hebels 10 von unten anhebend auf das Druckgewicht
q, wobei der Stützpunkt des Hebels 10 durch die Rolle 11 gebildet· wird, die wied· rum
auf dem festen Ausleger 12 wagerecht drehbar gelagert ist. Dabei wird ein Teil des
Druckgewichtes q aufgehoben; der Druck desselben ist, wie aus Abb. 2 erhellt, in der Anfangsstellung
der Arbeitsperiode am geringsten und steigt stetig mit fortschreitender Drehung des Auslegers k und Verlegung des Drehpunktes
des Hebels 10 nach Maßgabe der Änderung der Hebellängen 13 und 14 (Abb. 2). Diese
Änderung des Andruckes kann direkt am Manometer 15 abgelesen werden.
• Die beschriebene Ausbildurg des Druckrollenantriebes ermöglicht weiter eine selbsttätige
Regelung der Druckrollenstellung, nämlich der Schwenkung derselben nach außen. Eine Exzenterstange 16 ist bei 17 exzentrisch
zum Drehpunkt des Auslegers k gelagert und greift am anderen Ende um den Kolben 4.
Bei Drehung des Auslegers k muß, wie aus der Abb. 2 erhellt, im Drehpunkt des Kreuzgelenkes
eine Knickung erfolgen, deren Größe durch entsprechende Veränderung der Exzentrizität
und Lage des Drehpunktes der Exzenterstange 16 bestimmt werden ,kann.
Die Stange 16 ist, wiegesagt, exzentrisch in
bezug auf den Drehpunkt der Scheibe I bzw. den Drehpunkt des Auslegers k befestigt, und
zwar an dem Zapfen h, der mit dem Support e starr verbunden ist. Infolgedessen nimmt
also der Drehpunkt 17 der Stange 16 beim Drehen des Auslegers k an dieser Drehung
nicht teil, sondern bleibt unverändert stehen. Denn der Ausleger k dreht .sich mit seinem
Führungsstück i um den Zapfen Ji1 der, wie
gesagt, durch seine starre Verbindung mit dem Support e an dieser Drehung teilnimmt. Nun
ist in Abb. 2 die Exzentrizität allerdings sehr
gering, denn die Entfernung zwischen dem Drehpunkt der Stange 16 und dem Drehpunkt
des Auslegers k ist nur ungefähr die Entfernung zwischen dem Mittelpunkt Vj und dem um
diesen geschlagenen kleinen Kreis. Wenn nun die Maschine in dieser Stellung steht, so ergibt
sich für die Entfernung des Mittelpunktes 17 von der Achse des Kolbens 4 eine Strecke,
die ziemlich genau gleich ist der Entfernung
to des Drehpunktes der Scheibe/ bzw. der Drehachse
des Auslegers h von der Achse des gleichen Kolbens 4. Infolgedessen wird die
Stellung der Teile durch die Stange 16 hierbei nicht beeinflußt.
DieEntfernung des Mittelpunktes derScheibeZ
bzw. des Drehpunktes für den Ausleger k von der Achse des Kolbens 4 in Abb. 1 setzt sich
aus den beiden Teilen III und I zusammen.
III ist die Entfernung des Mittelpunktes der ao Scheibe/ bis zur Drehachse des Kreuzgelenkes,
und I ist die Strecke von dieser Drehachse bis zur Achse des Kolbens 4. Beide Strecken
sind unveränderlich und bilden zusammen also die Strecke IV, die bei der Stellung der Abb. 2
gleich der Strecke II ist und die Entfernung des Drehpunktes 17 von der Achse des Kolbens
4 darstellt. Wird nun der Ausleger k gedreht, so beschreiben die Strecke IV, die
sich aus den Strecken III und I zusammensetzt, und die Strecke II zwei verschiedene Kreise
und zwei voneinander durch die Exzentrizität des Punktes 17 bestimmte, etwas entfernt voneinander
liegende Mittelpunkte. Da der Mittelpunkt 17, um den der Kreisbogen II geschlagen
wird, in der Abb. 2 etwas über dem Drehpunkt liegt, um den der Kreisbogen mit der Strecke
IV geschlagen wird, so ergeben sich die beiden Kreise, von denen der eine mit IV voll ausgezogen,
der andere mit II punktiert ist. Die Stange 16, die den Kreisbogen mit der Strecke
II bedingt, ist starr. Die Strecke IV dagegen setzt sich, wie vorhin bemerkt, aus den Strecken
III und I zusammen und hat in der Mitte ein Gelenk. Da nun beide Radien bei Ruhestellung
in ein und demselben Punkt, nämlich der Achse des Kolbens 4, enden, ?o kann dieser
Kolben 4 natürlich auch nur einen einz:gen Kreisbogen beschreiben, und dieser Kreisbogen
ist bestimmt durch die starre Stange 16. Die Strecke IV muß also diesem Kreisbogen sich
anpassen, und da in der Strecke IV ein Gelenk ist, so muß dieses Gelenk in der aus Abb. 2
ersichtlichen Weise einknicken. Hierbei dreht sich das Kreuzgelenk in der Weise, daß die
RoIIe^ ausgeschwenkt wird, wie dies aus der
Abb. 2 ersichtlich ist. Es ergibt sich also, daß die Druckrolle p der S-förmigen Kurve
des Druckkörpers folgen kann und sich dauernd radial einstellt.
Während nach dem Patent 424638 der Drehpunkt des Auslegers k nur in Richtung der
Längsachse auf dem Bett d verschoben werden kann, ist bei der vorliegenden Ausführur.gsform,
wie bereits erwähnt, eine Verstellung dieses Drehpunktes in seitlicher Richtung möglieh,
also senkrecht zur Längsachse des Bettes d, indem der Support e mit einer Gleitführung
und Spindel ausgebildet ist, wobei ferner die Leitrollen 18 zur Führung der Seilenden nötig
sind. Diese besondere Einrichtung ist dann von erheblichem Vorteil, wenn auf der Maschine
Gegenstände von parabolischer Form oder Spitzkegel gedrückt werden sollen, weil hierbei
die günstigste Drehpunkt lage des Auslegers k seitlich neben der Längsachse liegt.
Claims (2)
- P ATENT-Ansprüche:i. Maschine zum Drücken gewölbter Gegenstände aus Blech nach Patent 424638, dadurch gekennzeichnet, daß der Andruck der Druckrolle mittels einer vom Kreuzgelenk getragenen hydraulischen Presse erfolgt, deren Druckkolben mit einem Entlastungsgewicht derart verbunden ist, daß der Einfluß des die Wirkung des Druckkolbens vermindernden Entlastungsgewichtes entsprechend dem Weiterrücken der Druckrolle sich verringert
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Kreuzgelenk eine um einen fest einstellbaren Exzenterzapfen drehbare Exzenterstange verbunden ist, welche bei dem Schwenken der Druckrolle und der sie tragenden Teile die Entfernung zwischen dem Kreuzgelenk und dem Drehpunkt des Kreuzgelenkes verkürzt, so daß das Kreuzgelenk sich um seine senkrechte Achse verdreht und die Druckrolle dementsprechend an der Drückform verstellt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH101600D DE427151C (de) | 1924-04-16 | 1924-04-16 | Maschine zum Druecken gewoelbter Gegenstaende aus Blech |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH101600D DE427151C (de) | 1924-04-16 | 1924-04-16 | Maschine zum Druecken gewoelbter Gegenstaende aus Blech |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE427151C true DE427151C (de) | 1926-03-27 |
Family
ID=7168822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH101600D Expired DE427151C (de) | 1924-04-16 | 1924-04-16 | Maschine zum Druecken gewoelbter Gegenstaende aus Blech |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE427151C (de) |
-
1924
- 1924-04-16 DE DEH101600D patent/DE427151C/de not_active Expired
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