CH107635A - Verfahren zum Sherardisieren von fortlaufenden Metallsträngen. - Google Patents
Verfahren zum Sherardisieren von fortlaufenden Metallsträngen.Info
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Description
Verfahren zum Sherardisieren von fortlaufenden Metallsträngen. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Sherardisieren, das heisst trockenen Verzinken von fortlaufenden 31e tallsträngen, zum Beispial in Draht- oder Streifenform. Gemäss der Erfindung wird das Arbeitsgut exzentrisch durch ein von aussen erhitztes, Zinkstaub enthaltendes Rohr hindurchgeführt, das derart gedreht wird, dass das Arbeitsgut fortwährend mit frischem Zinkstaub in Berührung kommt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel einer zur Durchführung des _Tar- fahrens geeigneten Einrichtung dargestellt.
rig. 1 und 2 zeigen dieselbe in Seiten ansicht und Draufsicht; rig. 3 und 4 bezw. 5 und 6 zeigen je einen Teil derselb; n in einem Vertikal- und Horizontalschnitt in grösserem i@Iassstabe; Tig. 7 ist eine Einzelheit in grösserem Massstabe.
Die gezeichnet,- Einrichtung besitzt drei hintereinander angeordnete Bäder<I>b, e,</I> c%', von denen b Alkali, c Säure und<I>cl</I> heisses Wasser zur Reinigung des nacheinander durch die genannten Bäder hindurchgehen den Metallstranges, zum Beispiel eines Eisen drahtes a, enthält.
Hinter dem Heisswass-,r- bad d befindet sich ein Behälter e, welcher pulverförmiges oder gekörntes Scheuermate r<B>'</B> M <B>1</B> enthält, zum Beispiel Karborundum oder Schmirgel. Im Behälter e befindet sich ein horizontaler, als elektrischer Kontakt aus gebildeter Stab f, unter welchem hindurch der Draht a zu einem ebenfalls einen elek trischen Kontakt bildenden, horizontalen Stab g geführt ist.
Zwischen den Kontakten <I>f</I> und rg ist der Draht a von einem nieder gespannten Strom geeigneter Stärke durch flossen, um den Draht auf eine annähernd bleiche Temperatur zu erhitzen wie diejenige des in einem von aussen geheizten Rohr h befindlichen Zinkstaubes.
Zwischen dem Behälter e und dem den Kontakt g auf nehmenden Gehäuse 2 ist in der Verlänge rung des Rohres h ein horizontales, beider- ends offenes Rohr i eingeschaltet, das durch ein Kettengetriebe j, <I>1e</I> hin- und hergedreht (oder auch in Umdrehung versetzt)
wird. Hierdurch wird eina sichere @@Tirhung des vom Behälter e durch das Rohr i hindurch gehenden Scheuermittels auf den ebenfalls das Rohr i durchziehenden Draht a erzielt, indem fortwährend neues Scheuermittel mit dem letzteren in Berührung gebracht wird. Vor dem Stab g ist in dem Gehäuse e ein einen V-förmigen Ausschnitt aufweisender Wischer 1 angebracht (Fig. 5), durch den am Draht anhaftendes Scheuermittel von letzterem entfernt wird.
Etwa. hinter dem Wischer 1 vom Draht a herunterfallendes Scheuermittel fällt in einen Kasten iii., neben welchem ein zweiter Kasten ia vor einem zweiten, ebenfalls einen V-förmigen Ausschnitt aufweisenden Wischer o ange ordnet ist. Die Kasten in und ii. sind unten zu ihrer Entleerung mit Türen h und q ver sehen.
Das Rohr 1a ist am Gehäuse 2 ange schlossen und erhält durch ein li(-ttengetriebe <I>s, t</I> eine hin- und herdrehende (oder ancli rotierende) Bewegung um seine Längsaze. Der Draht a durchzieht das Rohr 1a exzen- trisch zu seiner Längsaze, weshalb stets neuer Zinkstaub mit dem Draht a in Berüh- rung kommt.
Der grösste Teil der Länge des Rohres<I>7t.</I> ist von einem mit Wärmeisolation versehenen Xantel r umgeben, in welchem das Rohr h, auf die Temperatur gebracht wird, bei welcher der Vorgang der trocke nen Verzinkung des Drahtes mit Sicherheit stattfindet.
Zur Anfüllung des Rohres<I>lt</I> mit Zinkstaub wird dieser hinter dem ),Yi- seher o in das Gehäuse ein;ebracht. Am hintern Ende des Rohres A schliesst der Rohrstutzen x eines Gehäuses y an, das in seinem Innern einen Wischer z und einen Leitstab 7 für den Draht a aufweist, sowie einen Kasten 3 zur Aufnahme von hinter dem Wischer 7 herunterfallendem Zinkstaub.
Zur Abdichtung der Verbindung zwi schen den sich drehenden Röhren 1i. und<I>i</I> und den feststehenden Rohrstutzen der CTe- hä.use J, 2? und e ist, wie Fig. 7 zeigt (in den übrigen Figuren nicht ersichtlich), der feste Rohrstutzen zc mit einer Muffe ui ver sehen, in welche das auf dem sieh drehenden Rohr i' festsitzende 1luiid#stiiel.# v hinein ragt,
welches das hetteiirad f i trägt.
Um Oxydation des Drahtes im Rohr i oder des Zinkstaubes im Rohr h. <I>zu</I> ver meiden, kann in die eine oder andere oder in beide Röhren ein inertes Gas eingeführt werden.
Am Gehäusa J ist an einer in der hin- tern Wand desselben angeordneten Offnung ein flacher Kanal d angcschlos::en, der nach hinten gei:eigt und von einem Kühlmantel 5 umgeben ist, durch den Kühlwasser hin- durcli geleitet v:
ird. Das hintere Ende des Kanals 4 steht mit einem Quecksilberbehälter 8 in Verbindung, in welchem eine in das Quecksilber cint:@uchci:de Rolle 6 gelagert ist. Hinter dem Stab 7 durchzieht der \-er- zinkte Draht a den Kanal 4, -elit unter der Rolle 6 hindurc@li und verlässt das QueAh- silberbad in der Richtung nach oben.
Kurz zusammengefasst, wird das Ver fahren zum Sher < irdi-sieren des Drahtes a wie folgt dureligcl'iilii-t:
. In den Bädern<I>b,</I> c, <I>d</I> und im Behälter e und Rohr i wird der Draht gründlich gereinigt, zwischen f und ff elektrisch erhitzt und naehlier im Rohr ?i slierardisiert und schliesslich im Kanal d und Behälter 8 im Quecksilberbad gekühlt.
Die Einrichtiinr,- ist natürlich nicht auf die dargestellte Ausführun -sform und na mentlich auch n-'(@lit @luf die Anwendu1i- eines @uechsilberbad@s und einer Z\'asser- kühlung beschränkt,
sie kann vielmehr im Rahmen der Erfindung jedem besonderen Zweck oder bestimmten Forderungen ent sprechend ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Sherardisieren von fort laufenden Metallsträngen, dadurch gekenn zeichnet. dass das Arbeitsgut eizentrisch durch ein von aussen erhitzte, Zinkstaub enthaltendes Rohr hindurchgeführt wird, das derart gedreht wird, dass das Arbeitsgut fortwährend mit frischem Zinkstaub in Be rührung kommt. UNTERAN SPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Arbeitsgut vor dem Einführen in den Zinkstaub auf annähernd die gleiche Temperatur wie der letztere erhitzt wird. ?. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass durch das Arbeitsgut zwecks Er hitzung desselben vor dem Eintritt in den Zinkstaub ein elektrischer Strom geleitet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch g3- kennzeichnet, dass das Arbeitsgut vor dem Einführen in den Zinkstaub der Ein wirkung eines Scheuermittels unterworfen -wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Arbeitsgut vor dem Einführen in den Zinkstaub durch ein Scheuermittel enthaltendes Rohr hin durchgeleitet wird, das eine drehende Be wegung ausführt. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Arbeits gut, z-,vecks Kühlung desselben, nach dem Verlassen des Zinkstaubes, durch ein Quecksilberband hindurchgeleitet wird.PATENTAN SPRUCH II Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, geheDnzeich- net durch ein Zinkstaub enthaltendes Rohr, das von aussen erhitzt und in Drehung ver setzt wird und durch welches hindurch der zu sherardisierende Metallstrang exzentrisch zur Rollaohse geführt zu werden bestimmt ist.UNTERANSPRüCHE 6. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Zinkstaub enthaltende Rohr horizontal angeordnet ist und in der Verlängerung desselben ein Scheuermittel zum Abscheuern eines zu sherardisierenden Metallstranges ent haltendes Rohr angeordnet ist, das in Dre hung versetzt wird. 7. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass vor und hinter dem Scheuer mittel enthaltenden Rohr je ein elektri scher Kontakt angeordnet ist, über welche Kontakte .der zu sherardisierende Metall strang geleitet wird, so dass derselbe elek trisch erhitzt wird.B. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass nach dem Zink staub enthaltenden Rohr ein wasser- gekühlters Quecksilberbad angeordnet ist, zur Kühlung eines im genannten Rohr sherardisierten Metallstranges.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| GB107635X | 1923-01-15 | ||
| GB300423X | 1923-04-30 |
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| CH107635A true CH107635A (de) | 1924-11-01 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH107635D CH107635A (de) | 1923-01-15 | 1923-12-22 | Verfahren zum Sherardisieren von fortlaufenden Metallsträngen. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH107635A (de) |
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1923
- 1923-12-22 CH CH107635D patent/CH107635A/de unknown
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