Vorrichtung zum Tragen einer zu Zeichen- und Mal-, Schreib- und lesezweckeri dienenden Unterlage in Gebrauchsstellung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Tragen einer zu Zei chen- und Mal-, Schreib- und Lesezwecken dienenden Unterlage in Gebrauchsstellung.
Die Vorrichtung gemäss Erfindung macht dem Graphiker und Maler das Mitnehmen einer Staffelei entbehrlich und lässt ihm die Hände zum Arbeiten frei; dem Schreiben den und Lesenden bietet sie eine leicht be wegliche, bequem mitnehmbare Auflege gelegenheit.
Überall da., wo eine Auflage dem Be nützenden nicht in praktisch erreichbarer Nähe zur Verfügung steht, wie zum Bei spiel dem eroquiszeiehnenden Militär oder Geometer, dem Patienten im Krankenbett etc., kann die Vorrichtung mit Vorteil benutzt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind bei spielsweise drei Ausführungsformen des Er findungsgegenstandes dargestellt, und zwar sind: Fig. 1 ein Schaubild eines ersten Beispiels lm Gebrauch, Fig. 2 eine Vordem und Fig. 3 eine Seitenansicht. einer Unter lage, Fig. 4 eine schematische Darstellung des biegsamen Trägers der Tragvorrichtung, mit einer auf diesen Träger geschobenen Doppel öse, Fig. 5 und 6 schematische Darstellungen zweier weiterer Ausführungsformen der Tragvorrichtung, und Fig. 7 eine weitere Ausgestaltung der Unterlage.
Beim Beispiel nach Fig. 1 bis 4 bezeich net a die Unterlage, zum Beispiel ein Stu dienbrett. An den Ecken des Brettes sind Kopfstifte b vorgesehen, um welche die Schleifen c eines g-förmigen, biegsamen, end losen Trägers, zum Beispiel einer Schnur, geführt sind.
Dieser Träger liegt beim Ge brauch der Tragvorrichtung auf dem Rücken und den Achseln dies. Benutzers. Eine Dop pelöse d nimmt die eingezogenen Schnurteile derart auf,
dass durch den einen Osenteil die einen zusammenlaufenden Trumme und durch den andern Osenteil die .andern zusammen laufenden Trume beider Sichleifen c gezogen sind.
Durch Auf- oder Ab-#viirt:sverscliielien der Doppelöse d am Rücken, sei es von Rand oder durch entsprechendes Neigen des Kör pers, kann eine scliwäeliere oder stärk\re Neigung der in Gebrauchsstellung befind lichen Unterlage liei-beigefiihrt werden.
Durch jedes zu einer engem Ose geschleifte Schnur ende: e bezw. e' ist ein Schnurteil verschieL- bar gezogen, wodurch -ein Verengeiai oder Erw eitern des aehtf örmi-en Trägers nach der Grösse der die Vorrichtung benützenden Per son ermöglicht wird.
Beim Gebrauche der Vorrichtung zum 1Talen, Zeichnen, Schreiben, Lesen etc. legt der Benutzer die Schleifen c des a:clitförini- gen Trägers beidseitig uni die, Kropfstifte b des Brettes er, stellt sich zwischen das Brett und die die Doppelöse d tragende Stelle des Trägers und gleitet mit den Armen durch die nun offenen Schleifen c,
c des Trägers. Letzterer liegt nun mit der Doppelöse ,4 auf dem Rücken und den Ach clii des Benutzers, während die Schleifen links und rechts die Unterlage tragen.
Durch Einstellen der Schnürenden e und e' kann der Abstand des Brettes vom Auge reguliert werden, wä.li- rend durch passendes Verschieben ,der Dop pelöde d die N eigung des Brettes bestimmt werden kann.
Ein:´ an der Auflagekante des Brettes angeordnete Leiste j' verhindert ein Abrut schen von Utensilien vom Brett.
Soll sitzend gearbeitet wurden, so kann die Sicherung der Lage des Brettes dadurch erhöht werden, dass man mit Einhän-e- schlaufen g versehene Enden einer weiteren Schnur k an die Stifte b bei der Aufla,be- kante des Brettes einhängt und die so erhal tene Schnurse.hleife unter die Füsse nimmt.
Auf diese Weise ka,an ein gegen Rutschen absolut sicheres Auflie:ben des Brettes an je der Stelle des Oberschenkels erzielt werden, was das Neigen des Brettes jedoch nicht be hindert.
Auch bei der Schnur h, kann eine Ein stellvorrichtung für deren Länge entspre chend der Grösse des Benutzers vorgesehen sein.
EMI0002.0070
Die <SEP> Vorrichtung <SEP> gestattet <SEP> ein <SEP> bequemes
<tb> Arbeiten <SEP> überall <SEP> da, <SEP> wo <SEP> eine <SEP> @uf@agege@egen heit <SEP> für <SEP> die <SEP> Vnlerlage <SEP> mangelt, <SEP> wie <SEP> zum <SEP> Bei spiel <SEP> bei <SEP> 3ufnalimen <SEP> nach <SEP> der <SEP> Natur, <SEP> seien
<tb> es <SEP> solche <SEP> auf <SEP> freiem <SEP> Felde, <SEP> im <SEP> Atelier, <SEP> nach
<tb> 3Todell <SEP> oder <SEP> in <SEP> der <SEP> @ < 'erkstätte, <SEP> besonders <SEP> da,
<tb> wo <SEP> das <SEP> zu <SEP> kopierende <SEP> Objekt <SEP> die <SEP> Distanz
<tb> vom <SEP> Standort <SEP> des <SEP> Kopisten <SEP> wechselt, <SEP> wie
<tb> zum <SEP> Beispiel <SEP> hei <SEP> Tier .a-ufn <SEP> cihinen, <SEP> kann <SEP> man
<tb> dem <SEP> Tier <SEP> ohne <SEP> Behinderung <SEP> durch <SEP> Geräte
<tb> fol7en.
<tb>
Beim <SEP> Beispiel <SEP> nach <SEP> Fi.g. <SEP> 5 <SEP> überkreuzen
<tb> sich <SEP> an <SEP> der <SEP> Doppelöse <SEP> d <SEP> die <SEP> Schonurteile <SEP> der
<tb> beiden <SEP> Schleifen <SEP> c, <SEP> so <SEP> dass <SEP> durch <SEP> den <SEP> einen
<tb> Üsenteil <SEP> das <SEP> eine <SEP> gerade, <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Schlei fen <SEP> c <SEP> miteinander <SEP> verbindende <SEP> Schnurtrum
<tb> und <SEP> durch <SEP> -clen <SEP> andern <SEP> Osenteil <SEP> das <SEP> andere
<tb> gerade, <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Schleifen <SEP> c <SEP> miteinander
<tb> verbindende <SEP> Scbnurtruni <SEP> gezogen <SEP> ist. <SEP> Die
<tb> Wirkung <SEP> bei <SEP> Verschieben <SEP> der <SEP> Doppelöse <SEP> d
<tb> ist <SEP> dieselbe <SEP> wie <SEP> beim <SEP> vorbesehriebenen <SEP> Bei sp <SEP> e1.
<tb>
Beim <SEP> B>>ispiel <SEP> na:"#h <SEP> I <SEP> ig. <SEP> 6 <SEP> besitzt <SEP> der
<tb> Trdi.ger <SEP> zwei <SEP> @-etrenate, <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Doppel öse <SEP> <I>d'</I> <SEP> ein--gezogene <SEP> Schleifen <SEP> <I>d, <SEP> 1'.</I> <SEP> Die <SEP> beid seitig <SEP> Über <SEP> die <SEP> Schultern <SEP> des <SEP> Benützers <SEP> ;. Lende <SEP> Schleif <SEP> i@ <SEP> 1 <SEP> führt <SEP> um <SEP> Kopfstifte <SEP> 7, <SEP> der
<tb> schwebenden <SEP> T@@in;shante <SEP> des <SEP> Brettes, <SEP> wäh rend <SEP> die <SEP> unter <SEP> den <SEP> Armen <SEP> -desselben <SEP> verlau fende <SEP> Schleife <SEP> l' <SEP> um <SEP> Kopfstifte <SEP> k1 <SEP> der <SEP> Auf ante <SEP> des <SEP> Brettes <SEP> führt.
<tb>
ri-. <SEP> 7 <SEP> zeiht, <SEP> wie <SEP> ein <SEP> Rahmen, <SEP> beispiels weise <SEP> der <SEP> Spannrahmen <SEP> einer <SEP> 011einwand,
<tb> gegen <SEP> Winddruck <SEP> gesichert <SEP> werden <SEP> kann.
<tb> Zu <SEP> diesem <SEP> Zwecke <SEP> sind <SEP> im <SEP> Brett <SEP> a <SEP> Liings schlitze <SEP> <I>ni</I>, <SEP> vorgesehen, <SEP> durch <SEP> welche <SEP> Befesti gungsor@ ne, <SEP> wie <SEP> Ringschrauben <SEP> >a <SEP> etc. <SEP> von
<tb> unten <SEP> in <SEP> den <SEP> Spannrahmen <SEP> eingetrieben <SEP> wer den <SEP> können. <SEP> Gegenwind <SEP> vermag <SEP> den <SEP> Rahmen
<tb> nun <SEP> nicht <SEP> vom <SEP> Brett. <SEP> abzuheben.
<SEP> Eine <SEP> durch
<tb> den <SEP> aufliegenden <SEP> Rahmenteil <SEP> in <SEP> das <SEP> Brett
<tb> getriebene <SEP> Scbra@ib.# <SEP> o <SEP> verhindert <SEP> das <SEP> Kip pen <SEP> des <SEP> Rahmens <SEP> bei <SEP> R.ückenR-ind.
<tb>
Wie <SEP> ohne <SEP> weiteres <SEP> verständlich <SEP> ist, <SEP> las =sen <SEP> sieb <SEP> mittelst <SEP> Klemmen <SEP> oder <SEP> durch <SEP> pas .seife <SEP> Aus;-cstaltun;,- <SEP> der <SEP> Unterlabe <SEP> Mal- <SEP> und
<tb> Zeichenutensilien <SEP> an <SEP> dieser <SEP> befestiggen. An Stelle der Stifte b könnten auch Rol len angeordnet oder an einander gegenüber liegenden Brettränclern Kerben vorgesehen sein.
Auch könnte jede Schleife des Trägers zur Veränderung der Schleifenweite einge richtet sein.
Das Zeichenbrett könnte auch durch eine andere harte Unterlage, wie eine Mappe, den Rahmen einer Ölleinwand ete. ersetzt werden.
Statt einer Schnur könnte auch ein Band als Träger bezw. als Fussspannorgan ver wendet und die beiden :auf dem Rücken lie genden Trume des Trägers durch eine Blech- platte mit zwei Schlitzen geführt sein. Die <B>EI</B> instellung des Bandes könnte durch Schlau fen, ähnlich wie bei Hosenträgern, vorge nommen werden.
Die auf jeder Seite der Unterlage a zwi schen den Kopfstiften b befindlichen Teile der Schleifen c könnten auch fehlen und die so entstehenden Trume des Trägers ,an den 'Enden zu 0sen ausgebildet oder mit Metall ösen zum Einhängen an die Kopfstifte b versehen sein.