CH106920A - Verfahren zur Herstellung eines Schienenstossverbinders für elektrische Bahnen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Schienenstossverbinders für elektrische Bahnen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Schienenstossverbinders für elektrische .Bahnen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung eines Schienenstoss verbinders für elektrische Bahnen, welcher aus einem an den Enden mit Kontaktstücken versehenen Leitorgan besteht, welche Kontakt stücke auf einem Teil ihrer Länge zusammen gepresst und dadurch mit dem Leitorgan ver bunden werden. Gemäss der Erfindung sind die Kontakt stücke vor der Pressung derart gestaltet, dass beim Flachpressen eine wesentliche Ver breiterung des Querschnittes des Leitorganes senkrecht zur Pressrichtung nicht stattfindet, sondern eine entsprechende D1aterialverdich- tung. Die Wandstärke des Kontaktstückes kann namentlich in seiner Breitenrichtung sehr gross gehalten werden, ohne dass ein zu starker Pressdruck zur Herstellung der Verbindung notwendig ist. Diese grossen Abmessungen ermöglichen, das auf das Kupferseil aufge- presste Kontaktstück aus Eisen mit einem der geringeren Leitfähigkeit des Eisens ent sprechenden vergrösserten Querschnitt auszu führen, und es unmittelbar als Anschweiss- klötzchen zur Verbindung mit der Schiene zu verwenden. Infolgedessen ermöglicht das vorliegende Verfahren eine besonders zuverlässige Ver bindung, sowohl zwischen dem Leitorgan und dem Kontaktstück, als auch zwischen letzte rem und der Schiene. Zugleich ist es einfach und billig. Auf der Zeichnung ist ein nachdem vor liegenden Verfahren hergestellter Schienen stossverbinder beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. I einen Aufriss, Fig. 2 einen Grundriss, und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie<I>X -X</I> in Fig. 1; Fig. 4 ist ein Schaubild eines Kontakt stückes vor der Pressung. Mit den Enden des aus einem Metall drahtseil gebildeten, elektrischen Leitorganes 1 sind die Kontaktstücke 2 verbunden. Letztere bestehen vorteilhaft aus Schmiedeeisen, so dass sie an den Schienen beidseitig des Stosses autogen oder elektrisch angeschweisst werden können. Die Kontaktstücke 2 haben vor dem Pressen, wie aus Fig. t ersichtlich ist, die Gestalt einer Mutter, welche finit zwei gegen überliegenden breiten Längsrippen versehen ist. Zur Herstellung der Verbindung wird dieses Kontaktstück auf das Ende des Metall drahtseils aufgeschoben und dann auf dein grösseren und äusseren Teil seiner Länge einem senkrecht zur Rippenebene gerichteten Press- druck unterworfen, durch den die nach aussen gewölbten Wandungsteile der Hülse in die Rippenebene gedrückt werden. und dement sprechend das Seilende flach gepresst wird, während die kräftigen Längsrippen des Kon taktstückes ein seitliches Ausweichen, das heisst eine Verbreiterung des Seilquerschnittes im Kontaktstück verhindern. Dadurch kommt eine ganz beträchtliche Materialverdichtung zustande, welche eine gutleitende und dauer hafte, auch mechanisch sehr widerstandsfähige Verbindung zwischen Seil und Kontaktstück bewirkt. In der Nähe der Eintrittsstelle des Seils in das Kontaktstück wird letzteres nicht zcc- sammengepresst, so dass hier, wie aus Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, die gewölbten Wandungs- teile als Randwulste 3 übrig bleiben, und eine Querschnittsverringerung des Seils, so lange es noch die volle Stromstärke führen muss, nicht eintritt. Um beim Flachpressen des Kontaktstückes jedes seitliche Ausweichen des Materials aus zuschliessen, kann das Kontaktstück während des Pressvorganges gegebenenfalls in ein Ge denk gelegt werden; jedoch ist dieses nament lich bei Verwendung genügend kräftiger Kon taktstücke nicht notwendig. Da der Pressdruek bei der Umformung des Kontaktstückes in der Hauptsache auf die schwächeren gewölbten Wandungsteile und das Seilende ausgeübt wird, so kann man als Kontaktstück ein ver hältnismässig dickes Eisenklötzchen nehmen, welches unmittelbar auf das Kupferseil auf gepresst werden kann, ohne dass hierzu ein übermässig grosser Pretidruck erforderlich ist. Als Leitorgan kann auch ein Metallstab verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Schienen stossverbinders für elektrische Bahnen, be stehend aus einem an den Enden mit Kontakt stücken versehenen Leitorgan, wobei die Kon taktstücke mit dem Leitorgan durch auf einen Teil ihrer Länge ausgeübte Pressung verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kon taktstücke vor der Pressung derart gestaltet sind, dafä beim Flachpressen eine wesentliche Verbreiterung des Querschnittes des Leit- organes senkrecht zur Pressrichtung nicht auf tritt,sondern statt dessen eine entsprechende Verdichtung. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstücke vor dein Pressen die Forin einer mit zwei gegenüberliegenden breiten Längsrippen versehenen Hülse haben, deren nach aussen gewölbten Wandungsteile beim Pressen teilweise flach gedrückt werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daf@ die Kontaktstücke aus Eisen bestehen, damit sie mit den Schienen unmittelbar verschweisst werden können.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH106920T | 1923-07-31 |
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| CH106920A true CH106920A (de) | 1924-09-16 |
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|---|---|---|---|
| CH106920D CH106920A (de) | 1923-07-31 | 1923-07-31 | Verfahren zur Herstellung eines Schienenstossverbinders für elektrische Bahnen. |
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