CH106919A - Einrichtung zur elektrischen Fernsteuerung optischer Zeichen, insbesondere für Eisenbahn-Stationsanzeiger. - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Fernsteuerung optischer Zeichen, insbesondere für Eisenbahn-Stationsanzeiger.

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CH106919A
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  Einrichtung zur elektrischem     )Fernsteuerung    optischer Zeichen, insbesondere     für          Eisenbahn-Stationsanzeiger.       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur elektrischen     Fernsteuerung    optischer Zei  chen, insbesondere für     Eisenbahn-Stations-          anzeiger,    in     mindestens    einer Wiedergabe  stelle von einer zentralen     Gebestelle    aus.  Solche Einrichtungen werden insbesondere  im Eisenbahnbetriebe verwendet, um in den  Wartesälen die Ankunft oder die Abfahrt  eines bestimmten Zuges anzuzeigen, und ' es  sind mannigfache Vorschläge für solche Ein  richtungen bereits gemacht worden.

   Entwe  der wurden Tafeln mit entsprechenden Vor  drucken in Behältern angeordnet und von  einer fernen Steuerstelle vor eine Schauöff  nung gebracht, oder es wurde auf eine Papier  rolle fortlaufend das Ziel des Zuges und die  Abfahrtszeit aufgedruckt und diese Rolle  durch     Fernsteuerung    weiterbewegt. Dies hat  den Nachteil, dass bei jeder     Zugsänderung     eine neue Tafel oder eine neue Papierrolle  hergestellt oder die vorhandenen Tafeln oder  Rollen jede für sich rechtzeitig vorher ge  ändert werden mussten.

      Um diesen Nachteil zu beseitigen, wurde  auch vorgeschlagen, an Stelle der fertigen       Vordrucke        Elementenvorräte    an der Wieder  gabestelle anzuordnen und aus diesen Vor  räten durch eine elektrische Fernsteuerung  die gewünschten Elemente in .der erforder  lichen Reihenfolge auszuwählen und vor die  Schauöffnung zu bringen. Diese Elemente  bestanden in den Buchstaben des Alphabets,  in Zahlen usw. Um nun das gewünschte  Element vor die Schauöffnung     zii    bringen,  wurde für jedes dieser Elemente eine ver  schiedene Anzahl aufeinanderfolgender Strom  stösse von der     Gebestelle    aus abgesandt.

    Handelte es sich beispielsweise um das dritte  Element im Alphabet, so musste an der Gebe  stelle dreimal hintereinander ein Tastendruck  erfolgen. Handelte es sich um ein späteres  Element, so musste eine entsprechend grössere  Anzahl von     Tastendrücken    erfolgen. Dies  erfordert nicht nur viel Zeit für die Fern  steuerung, wenn ein grösserer Name einzu  stellen war, sondern auch grosse Aufmerk-           samkeit    des     Bedienungsmannes,    damit er sich  nicht in der Zahl der     Tastendrücke    irrt. Die  elektrische Schaltung selbst wurde ausserdem  sehr     kompliziert.     



  Gemäss der Erfindung wird nun jedem  Element eines     Elementenvorrates    an der Wie  dergabestelle ein Schaltelement     all    der Gebe  stelle zugeordnet, und jedes dieser Schalt  elemente bewirkt unter     Anwendung        eitler     Wählervorrichtung die Aussendung von Strom  impulsen, welche zum Beispiel untereinander  gleicher oder verschiedener Dauer, ferner ge  gebenenfalls Impulskomplexe untereinander  verschiedener Anzahl von Einzelimpulsen sein  können derart, dass jedes Schaltelement einen  Impulskomplex aussendet, der     voll    demjeni  gen jedes andern Schaltelementes verschieden  ist. Diese Stromimpulse führen an der Wie  dergabestelle die Einstellung des ausgewählten  Elementes herbei.  



  Hierdurch ist es möglich,     all    der Gebe  stelle beispielsweise     eilte    Tastatur anzubrin  gen nach Art     eitler    Schreibmaschinentastatur,  die allein vom Bedienungsmann bedient wer  den muss. Die Einrichtung kann derart sein,  dass man jede beliebige     Stations-    oder sonstige  Anzeige hervorrufen kann an einer oder     meh-          rern    Wiedergabestellen durch Bedienung dieser  Tastatur, unabhängig davon, in welcher Sprache  oder in welcher Reihenfolge die Anzeigen er  folgen sollen.  



  Die     Einrichtung    kann ferner derart be  schaffen sein, dass     matt    mit einer geringen  Anzahl von Adern und     Stöpselkontakten    aus  kommt. In einem Eisenbahnfahrzeug werden  zum Beispiel an einer durchgehenden Leitung,  die natürlich auch zwischen den einzelnen  Wagen gestöpselt werden muss, in Parallel  schaltung zueinander die Wiedergabeappa  rate angeschlossen. An beliebiger Stelle kann       all    dieser durchgehenden     Leitung    der Gebe  apparat angeschlossen sein, der entsprechende  Stromimpulse in die durchgehende Leitung  schickt und damit sämtliche     Wiedergabe-          apparate    gleichzeitig steuert.

   Durch die ver  schiedene Zahl der hintereinander abgegebe  nen Impulse, durch eine verschiedene Länge  der Impulse und durch eine Variation be-    ziehungsweise Kombination beider Impuls  arten ist es möglich, ähnlich wie bei dem       .Morsealphabet,    eine Wählervorrichtung im  Wiedergabeapparat zu betätigen, die     null    zum  Beispiel den entsprechenden zugeordneten  Buchstaben aus einem Buchstabenvorrat aus  löst und vor     eilte        Schauöffnung    bringt.

   Durch  selbsttätig     wirkende    Weiterschaltung kann  dafür gesorgt werden, dass die aufeinander  folgenden     Impulskomplexe    die zugeordneten  Buchstaben auslösen und neben- beziehungs  weise hintereinander vor die     Schauöfirung     bringen.  



  Es ist nicht nötig, bei einem fahrenden  Zug den Bedienungsmann etwa nach Art  eines     Telegraphisten    ausbilden zu wollen und  ihn derart vor schwierige Aufgaben zu stellen.  Es ist     nämlich    auch möglich, den     Gebeappa-          rat    so auszubilden, dass er beispielsweise nach  Art     eitler    Schreibmaschine eine Tastatur be  sitzt, jede Taste dieser Tastaturen     eitle    Schalt  vorrichtung, beispielsweise eine Schaltwalze  betätigt beziehungsweise in Umlauf setzt,  und diese Schaltwalze während einer Uni  drehung Kontakte gibt und schliesst,

   die in  der zugeordneten Zeit den erforderlichen Kom  plex     voll        Stromimpulsen    abgibt. Wird bei  spielsweise dem Buchstaben a ein einziges  Impulszeichen vorbestimmter Dauer zugeord  net, und wird der Buchstabe a der Tastatur  niedergedrückt, so wird hierdurch eine Schalt  walze in Umdrehung versetzt, ein an deren       'Umfang    angeordneter Kontakt schliesst einen       Stromkreis    während eines bestimmten Teils  der Umdrehung der Schaltwalze, und der  Strom fliesst in die durchgehende Leitung  diese Zeit lang.

   Im Wiedergabeapparat wird  ein Wähler betätigt, der während dieses Strom  impulses einen bestimmten Weg     zurücklegt,     nach Aufhören des Stromimpulses stellen  bleibt und     nunmehr    aus dein Buchstaben  vorrat einen Buchstaben vor die     Schallöff-          nung    bringt. In dieser Endstellung wird der  Wähler gerade den Buchstaben a heraus  gegriffen haben. Dem Buchstaben b mögen  zwei aufeinanderfolgende Impulse gleicher  Zeitdauer zugeordnet sein, wie sie für den  Buchstaben a vorgesehen ist. Die Schalt-      walze wird also zwei entsprechende Kon  taktsegmente besitzen und zwei aufeinander  folgende Stromimpulse in die durchgehende  Leitung senden.

   Der Wähler im Wiedergabe  apparat wird eine Bewegung ausführen ent  sprechend diesen beiden Impulsen, und dieser  Weg wird verschieden sein müssen von sei  nem ersten Weg. Dementsprechend wird der  Wähler in seiner Endstellung einen andern  Buchstaben aus dem Buchstabenvorrat heraus  greifen und vor die Schauöffnung bringen;  dieser Buchstabe wird der gewünschte Buch  stabe b sein. Derart lässt sich also mit ein  fachen Mitteln an sich bekannter Art die  Fernsteuerung des gewünschten optischen Zei  chens im Wiedergabeapparat ermöglichen.  



  Der     Gebeapparat    kann auch mit einer Kon  trollvorrichtung versehen werden, beispiels  weise mit einer Schreibvorrichtung entspre  chend derjenigen einer gewöhnlichen Schreib-'       maschine.    Mit dem Niederdrücken der Taste  wird nicht nur beispielsweise die Schaltwalze  angetrieben oder deren Antrieb ausgelöst,  sondern gleichzeitig auch ein Typendruck  hebel betätigt, der den gegebenen Buchstaben  auf das Papier der Schreibmaschine abdruckt.  Der Bedienungsmann sieht dann am Schluss,  welche Buchstaben er gegeben hat und ob  er ein richtiges Signal befördert hat.  



       Auslöschvorrichtungen    können vorgesehen  werden nach Art einer Nulltaste, bei deren  Betätigung ein Stromimpuls in eine durch  gehende Leitung geschickt wird, welcher zum  Beispiel sämtliche Buchstaben wiederum aus  einer Schauöffnung entfernt und an die zu  geordneten Stellen im Vorratsbehälter zurück  befördert. Es könnte beispielsweise durch  diesen Stromimpuls ein Magnet erregt werden,  welcher einen Balken parallel zu sich selbst  verschiebt derart, dass dieser Balken an der  Schauöffnung vorbeigeführt wird und sämt  liche Buchstaben hierbei vor sich herschiebt,  so lange, bis sie wieder in ihrer Anfangs  stellung sind. Mannigfache Einrichtungen zu  gleichem Zweck sind möglich.  



  Ersichtlich ist es derart möglich, unab  hängig von der Zahl der Stationen und deren  Folge, unabhängig von der Sprache des Lan-    des, welches durchfahren wird, zu werden.  Diese Ausführung ist auch besser als jene,  die ein Gürtelband vorsieht, in welcher die  aufeinanderfolgenden Stationsnamen einge  schoben werden, wobei dieses Gürtelband  durch je einen     Stromimpuls    von der Gebe  stelle aus weitergeschaltet wird, so dass je  weils vor der     Schauöffnung    der Name der  zu erwartenden Station erscheint.  



  Ausser der Stationsanzeige kann auch eine  Anzeige der etwaigen Verspätung des Zuges  in gleicher Weise erfolgen. Gebe- und Wie  dergabeapparat bedürfen dann noch Ziffern  tasten beziehungsweise     Ziffernvorräte.     



  Gleichzeitig mit der Zeichengebung kann  auch eine Beleuchtung der Schauöffnung,  schliesslich auch ein akustisches Signal ein  geschaltet werden, zum Beispiel in Form  eines     Summers,    welcher zum Beispiel die  Aufmerksamkeit der Reisenden auf die Zei  chengebung lenkt.  



  Der     Buchstabenvorrat    kann beispielsweise  an einer Trommel angeordnet sein, welche  von fernem Orte aus gesteuert wird und bei  ihrer Drehung einen der auf ihrem Umfang  angebrachten Buchstaben, nämlich den ge  wünschten, vor die     Schauöffnung    bringt.  



  Die Trommel kann auch von innen oder  aussen beleuchtet sein.  



  . Das gegebene Beispiel der Schreibmaschi  nentastatur dürfte ohne weiteres verständlich  sein. Es sei nur nachgetragen, dass die Taste  beim Niederdrücken eine Feder spannen kann,  welche nunmehr eine zugeordnete Schaltwalze  nachzieht, bis diese ihren Schaltweg vollendet  hat. Ebenso kann aber auch durch die Tasten  betätigung eine Kupplung der zugeordneten  Walze mit einer Welle erfolgen, welch letz  tere durch einen Motor angetrieben wird, der  durch Niederdrücken der Taste gleichzeitig  eingeschaltet wird und beispielsweise eine  Umdrehung ausführt, worauf er sich selbst  tätig     stillsetzt    und auch die Kupplung wie  derum gelöst wird. Wird ein Elektromotor  verwendet, so wird auch die Kupplung zweck  mässig elektromagnetisch sein und gleich  zeitig mit Abschaltung des Motors gelöst  werden.

        Weitere Ausführungsformen mögen an  hand der Zeichnung näher erläutert werden.  



  In     Fig.    1 ist eine Anordnung schematisch  dargestellt, bei der gleichfalls eine Tastatur  verwendet wird. Die Tasten sind mit 1 bis 12  bezeichnet. Natürlich kann die Zahl der  Tasten beliebig vergrössert werden und diese  können in einer oder mehreren Reihen an  geordnet sein. Die Tastenhebel 14 können  am nichtgezeichneten Ende hinter der Zeichen  fläche drehbar gelagert sein und durch     be-          kannteAnordnungen    in der gezeichneten Ruhe  lage gehalten     beziehungsweise    in diese zu  rückgeführt werden.  



  Mit diesen Tastenhebeln sind Zapfen oder  sonstige Anschläge 15 verbunden. Die Ver  bindung kann starr, gelenkig oder federnd  sein. Sämtliche Anschläge sind in zugehöri  gen, in der     Fig.    1 senkrecht angeordneten  Schlitzen 16 einer     festgelagerten    Platte 17  geführt, und bei der Betätigung der zugehö  rigen Taste beziehungsweise bei Abwärts  bewegung des mit dieser verbundenen He  bels 14 wird der zugeordnete Anschlag 15  im Schlitz<B>16</B> nach abwärts     gedrückt.     



  Eine Platte oder Schiene 18 ist horizon  tal verschiebbar vor der Platte 17 gelagert  und besitzt Zähne 19, welche untereinander  verschieden schräge Steigungen 20 aufweisen.  Wird     beispielsm    eise die Taste 3     niedergedrückt,     so wird der zugehörige Anschlag 15 nach  abwärts bewegt und hierbei entlang der  Schrägen 20 des zugehörigen Zahnes gleiten.  Da der Anschlag 15 lm Schlitz 16 vertikal  geführt ist,     muss    die Schiene 18 nachgehen  und sich nach rechts bewegen. Diese Be  wegung erfolgt um das     Wegstück    21.

   Wird  beispielsweise die Taste 10     niedergedrückt,     so wird der     zugelrör-ige        Ansolrlag    die Schiene 1S  gleichfalls nach rechts bewegen, jedoch um  das     Wegstück    22. Ähnliche     Verschiebungen          würden    erfolgen beim     Niederdriiclken        irgencl     einer der andern Tasten. Ersichtlich     würden     aber wegen der verschiedenen Schrägen 20  der zugeordnetem Zähne auch die     Wegstiicke,     um welche die     Schiene    18 nach rechts be  wegt wird, in jedem Fall verschieden     gross     sein.

      Als     Ergebnis    ist also festzuhalten, dass  jeder Taste ein verschieden langes     Verschie-          bungsstück    der Schiene<B>18</B> zugeordnet ist.  



  Mit dieser Schiene<B>18</B> ist nun durch einen  Lenker 23 ein um die Achse 24 drehbares  Zahnrad 25 verbunden. Wird die Schiene 18  nach rechts verschoben, so wird auch das  Rad 25     entsprechend    verdreht. Die Winkel  drehung wird aber verschieden sein, wenn       verschiedene    Tasten niedergedrückt werden.  An Stelle der     Lenkerübertragung    könnte na  türlich auch eine     Zahnstangenübertragung    vor  gesehen sein, beispielsweise derart, dass die  Schiene<B>18</B> an der untern Seite gezahnt ist  und in den     Zahnkranz    25 eingreift.  



  Wird eine Taste losgelassen, so wird die  Schiene<B>18</B>     durch    die Feder 26 in die ge  zeichnete Anfangsstellung     zurückbefördert,    die  durch einen Anschlag<B>27</B> links festgelegt ist.  



       rin    nun die     verschiedenen        Winkeldrehun-          gen    in entsprechend verschiedene Stromimpulse  umzuwandeln, können verschiedene Vorrich  tungen angewendet werden. Eine der mög  lichen     Ausführungsformen    ist in     Fig.    1 sche  matisch dargestellt.  



  Mit dem Zahnrad<B>25</B> stehen ein oder  mehrere ändere nicht gezeichnete Zahnräder  in     Eingriff,    deren letztes auf der Welle 28  befestigt ist. Diese Welle trägt einen     zweck-          mäC)ig    aus Isoliermaterial hergestellten Kör  per 29 solcher Gestalt, dass er in der ge  zeichneten Stellung die federnde Klinke 30  nicht berührt,     während    er nach Drehung um       90     (gestrichelt     gezeichnet)    die Klinke 30 in  die gleichfalls gestrichelt gezeichnete Stellung  bringt, in der sie von dem starren     Gegen-          kontakt    31 mit     ihrem    Kontaktstift 32 ab  gehoben ist.

   Ersichtlich wird also bei einer  vollen Umdrehung der Welle', 2S     die-Klinke    30  zweimal von ihrem     Gegenkontakt    abgehoben.  



  Es     nnrh    nun der Weg der Schiene 18,  der von dieser unter dein     Einfluss    der Tasten  bewegung     zurückgelegt    wird, also die     Weg-          stücke    21, 22 usw., so bemessen werden,  ebenso müssen auch die Übersetzungen zwi  schen dein Antrieb durch die Schiene 18 und  dem Zahnrad 25,     schliesslich    zwischen dem  letzteren und der Welle 28 so gewählt wer-      den, dass beispielsweise beim     Niederdrücken     der Taste 1 der Körper 29 eine halbe     Drehung     macht, beim     Niederdrüeken    der Taste 2 eine  ganze Umdrehung, beim Niederdrücken der  Taste 3 drei halbe Umdrehungen usw.

   Es  werden dann die Zahlen der Stromstösse,  welche durch Niederdrücken einer Taste ge  geben werden, stets verschieden sein.  



  Der Wiedergabeapparat kann zum Bei  spiel wie in     Fig.    3 dargestellt sein.  



  Er besitzt zwei Rollen 39, 40, um die  ein Band aus durchsichtigem Material 41,  beispielsweise aus     Oelluloid-Leinewand    auf  gewickelt ist und die senkrecht übereinander  sind, wobei das Band beispielsweise die ver  schiedenen     Buchstaben    des Alphabets enthält.  Eine Feder 42 sucht das Band auf die Rolle 39  aufgewickelt und von der Rolle 40 abgewickelt  zu erhalten. In dieser äussersten Ruhelage  befindet sich kein Buchstabe in der Schau  öffnung. Es kann sich auch irgend ein Buch  stabe vor der Schauöffnung befinden, es wird  sich dann empfehlen, die entsprechende Taste  der Tastatur des     Gebeapparates    als Leer  taste auszubilden.  



  Die Weiterbewegung des Bandes 41 er  folgt dadurch, dass auf die Rolle 40 eine  magnetische Transportvorrichtung nach Art  eines     Klinken-Sperradgetriebes    zur Einwir  kung gebracht- wird. Dieses ist ganz sche  matisch durch das Sperrad 43 und die Sperr  klinke 44, sowie den Magneten 45 angedeutet.  



  Wird mit Ruhestrom gearbeitet, wie vor  liegend angenommen ist, so wird bei jeder       .Stromunterbrechung    an der Klinke 32 das  Sperrad 43 um einen Zahn weiter befördert,  bis der durch die niedergedrückte Taste fern  gesteuerte Buchstabe vor der     Schauöffnung    46  erscheint.  



  Ebenso kann aber auch die Anordnung  mit Arbeitsstrom arbeiten.  



  Der Buchstabe vor der Schauöffnung kann  durch eine Lampe 47 erleuchtet werden.  Um nun nach Schaltung des ersten Buch  stabens den nächsten Buchstaben zu steuern,  ist eine Umschaltvorrichtung vorgesehen, die  sowohl in     Fig.    1 als auch in     Fig.    4 dar-    gestellt ist. Bei der letzteren     Vigur    ist eine  Vorderansicht eines Tableaus gedacht, vor  dessen     SchauZiffnungdieBuchstabenbeziehungs-          weise    der Stationsname erscheinen soll. Das  Tableau ist in eine beliebige Anzahl von  Feldern 48 bis 51 usw. unterteilt. Hinter  jedem dieser Felder befindet sich je ein Band 41  mit zugehöriger Transportvorrichtung, wie  dies für ein einziges Band anhand der     Fig.    3  erläutert würde.

    



  Um nun nach Einstellung eines Buch  stabens in einem Feld den darauffolgenden  Buchstaben im nächsten Feld     fernzuschalten,     ist als Wählervorrichtung eine Umschaltvor  richtung am Wiedergabeapparat vorgesehen.  Diese besteht aus einem drehbaren Kontakt  arm 52, auf dessen Welle ein Sperrad 33  befestigt ist, das mit einer völlig schematisch  angedeuteten elektromagnetischen Klinken  Transportvorrichtung 34, 38 bewegt werden  kann.  



  Kehrt nun nach Einstellung eines Buch  stabens die Schiene 18 in ihre     gezeichnete     Anfangsstellung zurück, so     öffnet    sie hierbei  die Klinke 36, an welche der Anschlag 53  an der Schiene 18 anschlägt, wodurch der  Stromübergang zum starren Kontakt 37 unter  brochen, und der Magnet 38 stromlos wird.  Beim     Stromloswerden    des Magnetes 38 wird  nun das Sperrad 33 weiter transportiert, und  der Hebel 52 gelangt in seine nächste Kon  taktstellung. Dieses Spiel wiederholt sich,  bis sämtliche Buchstaben gegeben     -ind.     



  Dieselbe Wirkung kann auch mit Arbeits  strom erreicht werden.  



  Es sei nun der starre Kontakt     31,    mit  dem Hebel 52 elektrisch leitend verbunden,  während die Klinke 34 unmittelbar mit einer       Klemme        sämtlicherMagneten    45 eines Tableaus       (Fig.    3) verbunden ist.  



  Der Hebel 52 wird nun in seinen auf  einanderfolgenden Stellungen 54, 55, 56 usw.  den Kontakt 31 mit der andern Klemme     nür     eines der Magneten 45 im Tableau     (Fig.    4)  verbinden. In der ersten Stellung möge er  die Verbindung zu dem Magneten des Fel  des 48, in der zweiten Stellung des Feldes 49  usw. herstellen.      Man sieht derart, dass durch     Niederdrücken     der Taste die Schiene 18 nach rechts bewegt  und in     einem    der Felder des Tableaus der  gewünschte Buchstabe eingeschaltet wird.

    Beim Loslassen der Taste kehrt die Schiene 18  in die Anfangslage     zurück,    wobei automatisch  eine     Umschaltung    des Steuerstromes auf das  nächste Feld des Tableaus stattfindet.     Wird     nun die nächste Taste niedergedrückt, so  wird über diese vorbereitete Schaltung der  Buchstabe im zweiten Feld geschaltet, nach  Loslassen der Taste wird die Schaltung des  Buchstabens im dritten Feld vorbereitet usw.  



  Durch eine besondere     Auflösungstaste        kann     dann der Hebel 52 in eine Anfangslage zu  rückgebracht werden, ebenso können die       Sperrungen    der Bänder 41 in den zugeord  neten Stellungen aufgehoben werden, und diese  kehren unter der Einwirkung der Federn 42  in ihre     Anfaugslage    zurück. Die Einstellung  einer neuen Anzeige ist derart ermöglicht.  



  Im einzelnen sei noch- bemerkt, dass in  die Übersetzung zwischen dein Zaunrad 25  und die Welle 28 oder zwischen die Schiene 18  und das Zahnrad 25, oder an sonst geeigneter  Stelle eine Vorrichtung eingeschaltet sein  muss, welche nur eine einseitige Kupplung  herbeiführt, so dass nur bei     Bewegung    der  Schiene 18 nach rechts das Zahnrad 25 ge  dreht wird beziehungsweise die Welle 28  mitgenommen wird, während bei     Rückbewe-          gung    der Schiene 18 nicht etwa die Welle 28  nunmehr dieselbe Anzahl von halben Um  drehungen in umgekehrter Richtung ausfüh  ren darf, sondern vielmehr stehen bleiben  muss.

   Selbstverständlich wäre auch das Um  gekehrte möglich, das beim     Herausbewegen     der Schiene 18 nach rechts das Rad 25 be  ziehungsweise die Welle 28 stillstehen und  nur bei der     Rückbewegung    der     Schiene    18  in deren     Anfangsstellung    mitgenommen wer  den. Es ist also vorgesehen, das nur bei  einer Bewegungsart der Hin- oder Rück  bewegung der Schiene 18 die Welle 28 ge  dreht wird.  



  Die Auflösung der Schaltung kann bei  spielsweise dadurch erfolgen, das durch be  sondere     -Magneten    eine völlige Freigabe der    Sperräder 33, 43 erfolgt, so dass unter     Feder-          wirkung    oder gleichzeitiger Einschaltung eines       Elektromotors    sowohl der Hebel 52, als auch  die Rolle 39 in     ihre    Anfangsstellungen     zu-          rückkehren.     



  In     Fig.    5 ist noch im einzelnen dargestellt,  wie eine     elektrische    Transportvorrichtung mit       Ruhestrom    ausgebildet sein     muh,        während          Fig.    6 dasselbe mit Arbeitsstrom zeigt. In  beiden Füllen wird das Sperrad 43 samt  Hebel     52        durch    eine Spiralfeder 60 in der  Pfeilrichtung zu drehen gesucht. Die Sperr  klinke ist beispielsweise nach Art     eines    Dop  pelankers 61 ausgebildet und bei 62 um  einen festgelagerten Zapfen drehbar.

   Die  Feder 63 sucht den     Anker    in der Pfeilrich  tung 64 um den Zapfen 32     zrr    drehen, wäh  rend der     Elektromagnet    38 beziehungsweise 45  den     Anker    in     entgegengesetzter    Richtung uni  die Zapfen 62 zu drehen sucht, wenn er strom  durchflossen ist.  



  Bei Ruhestrom,     Fig.    5, ist der     -Magnet    38  beziehungsweise 45 erregt, solange der Strom  durch ihn fliesst, und er überwiegt die Kraft  der Feder 63. Das Sperrad wird durch die       Klinke    65 gehalten. Verschwindet der Strom  im Magneten, so dreht die Feder 63 den  Anker 61, die     Klinke    65 gibt den vorher  gesperrten Zahn frei, und das Rad dreht sich  unter der     Einwirkung    der Feder 60 so weit,  bis ein Zahn von der andern Klinke<B>603</B> ge  fasst wird, also um eine Zahnbreite. Sobald  der Strom im Magneten wieder erscheint,  wird die     Klinke    65 vor den nächsten Zahn  geschoben, und so fort.  



  Das umgekehrte Spiel findet bei der Ar  beitsstromschaltung     gemäss        Fig.    6 statt. Bei       aberregtem    Magneten 38 hat die     Klinke    65  die gezeichnete Stellung, in der sie durch die  Feder 63 gehalten wird.

   Wird der     lragnet          erregt,    so wird die     Klinke    65     leerausgezogen,     das Sperrad schreitet vor, bis ein Zahn gegen  die Klinke 66     stösst,    welche     niurmelrr    im  Wege der Zähne liegt, bis bei     Aberregung     des     Magnetes    38 die Klinke 65 wieder ein  schwenkt und die     Klinke    66 herausgezogen  wird.

        Eine ähnliche Arbeitsweise kann auch  durch die Ausbildung gemäss den     Fig.    7, 8  erzielt werden.     Fig.    7 -zeigt die Ausbildung  für Ruhestrom, in der das Sperrad 43 be  ziehungsweise 52 durch eine Sperrklinke 67  bewegt wird. Diese Klinke ist an der ge  eignet geführten Stange 68 gelenkig und wird  durch eine Blattfeder 69 in die Zähne des  Sperrades gedrückt. Die Klinke befindet sich  in der gezeichneten Stellung, solange der  Magnet 38 erregt ist, bei     Aberregung    des  Magnetes wird sie durch die Feder 70 in  die gestrichelt gezeichnete Stellung gezogen  und das     Sperrad    weitergeschaltet, um beim       Wiederauftreten    des Stromes im Magneten 38  in die ausgezogene Ruhestellung zurück  gezogen zu werden.

    



       Fig.    8 zeigt die Ausbildung für Arbeits  strom, bei der die Klinke 67 bei Erregung  des Magnetes 38 beziehungsweise 45 in die  gestrichelt gezeichnete Lage gezogen wird,  während sie bei     Aberregung    des Magnetes  durch die Feder 70 in die ausgezogen ge  zeichnete Ruhestellung     zurückgeführt    wird.  



  Um die     fortgeschaltete    Einrichtung in die  Anfangsstellung zurückzubringen, muss bei  einer     .Einordnung    gemäss     Fig.    5, 6 eine Ent  kupplung des Sperrades von dem angetrie  benen Schalthebel 52 oder der angetriebenen  Rolle vorgenommen werden. Bei einer Aus  bildung gemäss     Fig.    7, 8 kann die     Klinke    67  durch einen     Auslösungsmagneten    71 in der  Pfeilrichtung aus dem Sperrad herausgezogen  werden, wenn dieser Magnet erregt wird.

    Da bei der Ausführung der     Fig.    7, 8 das  Sperrad durch ein zweites     Sperrklinkenrad    72  an der Rückdrehung verhindert werden muss,  so muss gleichzeitig auch die Sperrklinke 73  durch einen     Auslösungsmagneten    74 bei Er  regung desselben herausgehoben werden. Jetzt  kann sich das Rad 43 samt Hebel 52 unter  der Federwirkung in seine Anfangsstellung  zurückbewegen.  



  Natürlich könnte die Klinke 66 gemäss       Fig.    5, 6 gleichfalls durch eine     Sperrklinken-          anordnung    72, 73 gemäss     Fig.    7, 8     ersetzt     werden.    In     Pig.    9 ist 'noch ein allgemeines Schal  tungsschema angegeben.  



  Es sind dort 45, 45', 45",     45"'    die Trans  portmagneten eines Schaltkastens etwa gemäss       Fig.    3, 4. 52 ist der Wahlschalter mit sei  nem Transportmagneten 38; 71, 74 sind die       Auslösemagneten    gemäss     Eig.    7, B. Die  Klinke 32 mit starrem Gegenkontakt 31 hat  die Bedeutung entsprechend     Fig.    1, ebenso  die Klinke 36 mit starrem Gegenkontakt 37.

    75 ist ein Druckknopf, der beim Eindrücken  die     Auslösemagneten    71, 74 anschaltet. 76 ist  die gemeinsame     Stromquelle    für sämtliche       112agneten.    Es ist klar, dass man den ganzen  mit 77 umrahmten     Schaltmechanismus    für  einen Wiedergabeapparat beliebig oft an die  allein nötigen vier durchgehenden Leitungen  78, 79, 80, 81 parallel zueinander anschalten  und gleichzeitig von der ein einziges     11,a1     vorhandenen, mit 82 umrahmten     Gebestelle     aus steuern kann.  



  Der Schaltmechanismus des Hebels 52  könnte natürlich auch an der     Gebestelle    an  geordnet werden. Dann müsste aber die Zahl  der Kabeladern vermehrt werden, indem für  jedes der Felder 48 usw.     (Fig.    4) mindestens  ein Draht durch den ganzen Zug gezogen  werden müsste.  



  Um die     Konstruktionen    in einem Eisen  bahnzug während der Fahrt gegen Stösse  und Erschütterungen zu schützen, können  entsprechende     Dämpfungsvorrichtungen    vor  gesehen werden, beispielsweise die Aufhängung  in Federn, die Anwendung von Filzunter  lagen usw.  



  Ausser der Anzeige der nächsten Station  können auch andere Anzeigen gemacht wer  den. Beispielsweise die Dauer des Aufent  haltes in der Station, eine etwaige Verspä  tung des     Zuges,    die Ankunftszeit und anderes  mehr. All dies könnte durch eine ähnliche       Fernsteuerung    von     Ziffern    und Buchstaben in       zugeordneten    Feldern in einer der beschrie  benen Weisen ausgeführt werden.  



  Des weiteren könnten mit diesen Anzeigen  auch     Reklamevorrichtungen    verbunden sein.  So könnte beispielsweise mit der Bewegung  der     Auflösetaste    ein weiterer Elektromagnet      betätigt werden, welcher ein Gürtelband be  wegt, in welches Reklametafeln eingeschoben  sind oder ein Band mit vorgedruckten Re  klamen weitergeschaltet wird. Ebenso könnte  aber auch in gleicher Weise, wie bevor  stehende Stationen angegeben werden, eine       Reklame    hervorgebracht werden, indem die  einzelnen Buchstaben derselben oder Bilder  durch eine Taste     ferngesteuert    werden.  



  Alle diese Zeichen können von vorn be  leuchtet werden oder     durchsichtig        ausgeführt     sein. Die verschiedenen zugeordneten Felder  können nebeneinander oder untereinander oder  sonst beliebig angeordnet werden.  



  Die Erfindung kann nicht nur in Zügen,  auf Stationen, in Wartesälen benutzt werden,  in den letzteren zur Anzeige der Abfahrt und  Ankunft des Zuges, der Nummer des Bahn  steiges der     Abfahrts-    und Ankunftszeit, son  dern auch für alle andern Zwecke, bei denen  ein Interesse daran besteht, von einer Zen  tralstelle aus an     verschiedenen    andern Stellen  unabhängig von einer bestimmten Reihenfolge  Anzeigen wiederzugeben. So können bei  spielsweise an verschiedenen Stellen einer  Börse die Kurse angegeben, in Zeitungsloka  len     können    die neuesten Nachrichten bekannt  gegeben, auf der Rennbahn können die Er  gebnisse kenntlich gemacht werden.          Eine  Beschränkung auf ein bestimmtes Lokal oder  einen bestimmten Zug findet nicht statt.

   Es  können vielmehr auch die Zeichengebungen  an entfernten Orten gleichzeitig erfolgen, bei  spielsweise von einer Zentralstelle aus (Zei  tungsredaktion) in sämtliche     Verkaufslokale     der Zeitung, von einer Hauptstation aus in  eine Reihe von nachfolgenden Stationen, bei  spielsweise die Zugverspätung usw.  



  An Stelle der Zeichengebung auf Draht  kann auch diejenige mit elektrischen Wellen  sinngemäss treten. Die Auswahl findet dann  entweder dadurch statt, dass auf ein- und  derselben Welle Impulszeichen gegeben wer  den durch Aussenden und Unterbrechen der  Welle in dein durch die Tastatur und die  angeschlossenen Apparate gegebenen Rhyth  mus, oder dadurch, dass die Wellenfrequenz  geändert wird. Durch Kombination beider    Massnahmen kann auch der beschriebene Um  schalter durch eine andere     Wählervorrichtung     ersetzt werden.

   Zur Betätigung des ersten  Feldes wird beispielsweise die Wellenlänge X,  zur Betätigung des zweiten Feldes die Wellen  länge Y benutzt;     wiihrend    zur Auswahl des  Buchstabens in dem     betreffenden    Felde die  Welle X oder die Welle I' usw. einmal,  zweimal usw.     hintereinander        ausgesandt    wird.

    Die Wellenstösse gleicher Wellenlänge wer  den dann     immer    denjenigen Empfänger be  tätigen, welcher dem     betreffenden    Feld zu  geordnet ist, und die Zahl dieser aufeinander  folgenden Betätigungen kann zur Weiter  schaltung des     Klinkengetriebes    in gleicher  Weise benutzt werden, wie dies für die gal  vanischen     Stromstösse    für Arbeitsstrom aus  einandergesetzt wurde.  



  An Stelle der Tastatur, die von Hand       zür    bedienen ist, kann natürlich auch eine  selbsttätige Betätigung stattfinden. Es wür  den beispielsweise eine Anzahl von Hebeln,  die derjenigen der Tasten entspricht, neben  einander senkrecht zur Fahrtrichtung unter  halb eines Wagens anzuordnen sein, und  zwischen den Schienen würden Anschläge  anzuordnen sein, an welche die Hebel an  stossen. Es würden nun diese Anschläge 90,  91,     9-Q,    93 usw.,     Fig.    10, in der eingezeich  neten Fahrtrichtung zwischen den Schie  nen 94, 95 so gegeneinander versetzt, dass  die Anschläge hintereinander in jener Reihen  folge zur Wirkung kommen, in der die Tasten  betätigt werden müssten.

   Jeder Anschlag löst  dann die Einstellung eines Buchstabens im  zugeordneten Felde aus, wodurch die zu er  wartende Station angezeigt wird. Ein be  sonderer Anschlag hinter der Station würde  darin die     Auflösetaste    betätigen.  



  .Hau kann die Buchstaben, die Bilder der  Reklame usw. an Stelle durch Aufdrucken  auch auf photographischem Wege auf ein  durchsichtiges Band bringen, also auf einen  Film.     blau    braucht dann nur einmal die  Buchstaben, die Bilder usw. aufzeichnen und  hiervon werden dann die Kopien angefertigt.  Hierzu kann     nian    dann käufliche Filme be  nutzen, die ohnedies seitlich eine Perforierung      aufweisen, zum Zwecke des Weitertransportes.  Man benutzt also auch vorteilhaft eine solche  Transportvorrichtung bekannter Art für Filme  und steuert diese auf eine der angegebenen  Arten, beispielsweise durch ein Klinken  gesperre, von fern. Das Filmband wird  zweckmässig von hinten beleuchtet oder, wenn  es vor einer reflektierenden Wand bewegt  wird, von vorn beleuchtet.  



  Schliesslich sei anhand der     Fig.    2 noch  ein anderes Ausführungsbeispiel für die Aus  führung des Gebers erläutert. Es entspricht  der bekannten Ausführung automatischer     Tele-          phone.     



  Eine Scheibe 100 ist um eine Achse 101  drehbar. Sie besitzt     Offnungen    102, 103,  104, 105 usw., in welche man mit dem  Finger eingreifen kann, um die Scheibe in  der Pfeilrichtung 106 zu drehen. Diese  Drehung erfolgt so weit, bis man mit dem  Finger gegen einen festen Anschlag 107 stösst.  Dementsprechend wird die Scheibe um einen  grösseren Winkel verdreht, wenn man etwa  in das Loch 102 statt 103 eingreift. Lässt  man nach der Drehung die Scheibe los, so  kehrt sie unter der Einwirkung einer Feder  in eine vorbestimmte Anfangsstellung zurück,  etwa in die gezeichnete. Auf der Achse 101  ist ein Zahnrad 25 befestigt, das die Welle 28  verdreht. Es entspricht vollständig in seiner  Wirkung dein gleich bezeichneten Zahnrad  der     Fig.    1.

   Die Entfernung der Löcher 102  usw. von dein festen Anschlag 107 ist nun  so gewählt, dass durch Drehen der Scheibe  aus der Anfangsstellung bis zum Anschlag 107  beim Eingreifen in das Loch 102 das hierbei  zeitgenommene Zahnrad beziehungsweise die  Welle 28 eine bestimmte Anzahl halber Um  drehungen ausführt. Beispielsweise macht  die Welle 28 zwanzig halbe Umdrehungen,  wenn man in das Loch 102 eingreift, 19  halbe     Umdrehungen    beirr Eingreifen in das  Loch 104, 18 halbe Unidrehungen beim Ein  greifen in (las Loch 103, 15 beim Eingreifen  in das Loch 105 usw. Der Rücklauf der  Scheibe 100 findet so statt, dass hierbei das  Zahnrad 25 nicht mitgenommen wird.

   Es  wird also beispielsweise ein einseitiges Klin-         kengesperre    zwischen der Scheibe 100 und  dem     Rade    25 vorzusehen sein. Natürlich  kann auch hier die Umkehrung angewendet  werden, dass die Scheibe 100 erst bei ihrem  Rücklauf das Rad 25 mitnimmt, während sie  bei der Bewegung auf den Anschlag 107 leer  läuft. Der auf der Welle 28 befindliche Kör  per 29 betätigt die     Klinke    30 in der anhand  der     Fig.    1 beschriebenen Weise. 31 ist der  starre Gegenkontakt.  



  Auf der Welle 101 ist ein Anschlag 55  befestigt, mit gleicher Wirkung,     wie-der-gleich     bezeichnete Anschlag der     Fig.    1. Er wird in  der Ruhelage der Scheibe 100 die Klinke 36  vom starren Gegenkontakt 37 abheben, wäh  rend er die Klinke 36 freigibt, solange die  Scheibe 100 in Bewegung ist. Die Klinke 36  mit starrem Gegenkontakt 37 steuert in glei  cher Weise den Wahlschalter 52, wie dies  anhand der     Fig.    1 erläutert wurde.  



  An Stelle die Scheibe 100 nur während  des Hin- und Rückganges einen 'elektrischen  Schaltimpuls aussenden zu lassen; kann selbst  verständlich auch sowohl während des Hin  ganges, als auch während des Rückganges der  Scheibe das Zahnrad 25 beziehungsweise die  Welle<B>28</B> verdreht werden und hierbei eine  bestimmte Anzahl von     Kontaktgebungen    er  folgen. Es braucht dann die Scheibe nur  halb so weit gedreht zu werden, als im dar  gestellten Fall erforderlich ist. Dasselbe gilt  für das Beispiel der     Fig.    1.  



  An Stelle 'vier Adern zu verwenden ge  mäss dem Schaltbild der     Fig.    9, kann man  auch mit drei Adern auskommen, wenn man  die vierte Ader durch Erde ersetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur elektrischen Fernsteuerung optischer Zeichen, insbesondere für Eisen- bahnstatiousanzeiger, in mindestens einer Wie dergabestelle von einer zentralen Gebestelle aus, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Ele- rnent eines Elementenvorrates an der Wieder gabestelle ein Schaltelement an der Gebe stelle zugeordnet ist und dieses Schaltelement unter Anwendung einer Wählervorrichtung die Aussendung von Stromimpulsen bewirkt,
    die an der Wiedergabestelle die Einstellung des ausgewählten Elementes aus dem Ele- mentenvorrat herbeiführen. UNTERAN SPRtCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromimpulse untereinander gleiche Dauer besitzen. 2. Einrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromimpulse untereinander verschiedene Dauer be sitzen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromimpulse . Impulskomplexe mit untereinander ver schiedener Anzahl von Einzelimpulsen sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente an der Gebestelle durch eitle Tastatur betätigt werden. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente an der Gebestelle durch eine Drehscheibe betätigt werden. 6. Einrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass gleichartige Elemente verschiedener Elementenvorräte an der Wiedergabestelle durch gleiche Impuls arten und -Folgen (Impulskomplexe) aus gewählt werden, diese Impulskomplexe jedoch durch die Wählervorrichtung dem gewünschten Elementenvorrat zugeführt werden. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Wähler vorrichtung selbsttätig voll einem Ele- mentenvorrat zu einem andern umgeschal tet wird. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dassnach Vollendlulg der Impulssendung für einen Elementen- vorra.t die zugehörige Schaltvorrichtung an der Gebestelle in ihre Anfangsstellung zurückkehrt und in dieser einen weiteren elektrischen Impuls aussendet, der die Wählervorrichtung auf eineu andern Ele- mentenvorrat umschaltet.
    9. .Einrichtung hach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine elektrische Auflöse vorrichtung, bei deren Betätigung sämt liche eingestellten Elemente an der Wie dergabestelle in ihre Anfangsstellung zu- rückkehrell. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass bei der Auf lösung eine Klinkensperrung der Elemente in der eingestellten Lage aufgehoben wird, worauf diese unter Einwirkung eines Kraft speichers in ihre Anfangsstellung zurück kehren. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Elementenvorrat all der Wiedergabestelle durch ein durch scheinendes Band dargestellt ist, das vor einer Lichtquelle bewegt wird, und die Transportvorrichtung für dieses Band durch Impulskomplexe betätigt wird. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass als durch scheinendes Band ein Film benutzt wird. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zu Wiedergabe apparaten vereinigten Elementenvorräte an mindestens zwei Stellen angeordnet sind und in Parallelschaltung von einer gemeinsamen Gebestelle aus durch gleiche Impulskomplexe betätigt werden. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung und Auswahl, sowie Rückführung in die Null- lage der Elemente von Wiedergabeappa raten eine durchgehende vieradrige Lei tung, d. h. ein Kabel, benutzt ist und die Wiedergabeapparate in Parallelschal tung an diese vieradrige Leitung an geschlossen sind. 15. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung und Auswahl, sowie Rückführung in die Null- lage der Elemente von Wiedergabeappa raten ein Kabel und die Erde atz Lei tungen benutzt sind.
    16. Einrichtutlg flach Patentanspruch für Eisen bahnzüge, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Gebevorrichtung selbst- tätig erfolgt, indem je ein Impulskomplex durch einen zugeordneten Hebel ein geschaltet wird, welcher gegen einen festen Anschlag zwischen den Eisenbahn schienen stösst. 17. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzustellenden Elemente mit Hilfe elektrischer Wellen ausgewählt und eingestellt werden, und die Auswahl durch verschiedenartige Im pulse der Trägerwelle erfolgt. 18.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzustellenden Elemente mit Hilfe elektrischer Wellen ausgewählt und eingestellt werden und die Auswahl durch verschiedene Impuls folgen der Trägerwelle erfolgt. 19. Einrichtung nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass die Auswahl der verschiedenen Elementenvorräte an den einzelnen Wiedergabestellen durch Benutzung verschiedener Wellenlängen erfolgt, während die Auswahl der ein zustellenden Elemente eines bestimmten Elementenvorrates durch verschiedene Im pulsarten auf der zugeordneten Träger welle erfolgt. 20.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine mit dem Gebeapparat verbundene Kontrollvorrichtung, welche das ferngesteuerte Element aufzeigt. 21. Einrichtung nach Unteranspruch 20, da durch gekennzeichnet, dass die Kontroll vorrichtung nach Art einer Schreib maschine ausgebildet ist, deren .Typen druckhebel von dem betätigten Schalt element an der Gebestelle mitbetätigt werden und das ferngesteuerte Zeichen auf ein Blatt abdrucken.
CH106919D 1922-12-28 1923-08-22 Einrichtung zur elektrischen Fernsteuerung optischer Zeichen, insbesondere für Eisenbahn-Stationsanzeiger. CH106919A (de)

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