CH105695A - Käsereieinrichtung. - Google Patents
Käsereieinrichtung.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A01J25/00—Cheese-making
- A01J25/02—Cheese basins
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Description
Käsereieiurichtung.
Der Betrieb einer Käserei mit elektri- schem Heizstrom ist nur dann wirtschaftlich, wenn man dazu billigen Naehtstrom oder Abfallstrom benutzen kann. Die Abgabe dieser Kraft f#llt. naturgem## nur mit Tages- zeiten zusammen, wo die Fabrikation des K#ses nicht vorgenommen werden kann, so dass an eine direkte elektrische Heizung des K#sekessels und der versehiedenen zur Heizun der Gärlokale notwendigen Ofen nicht gedacht werden kann.
Man mu# also zur Akkumulierung des Nacht-oder Abfallstro- mes greifen, was am besten im Wasserbehälter (Boiler) geschieht, die automatisch wäh- rend der Nacht geheizt werden, und deren Inhalt während der Tagesstunden zur Beheizung der verschiedenen Apparate benutzt wird. Der Kesselinhalt wird dann durch eine Warmwasserzirkulati. on erwärmt.,
Es sindnunEinrichtungenvorgeschlagen worden, bei welchen ein einziger Boiler vorhanden ist, so dass nach der zur Fabrikation des Käses notwendigen ersten Erwärmungs- periode ein Teil des Boilerinha, ltes bereits seine W#rme abgegeben hat.
In der bis zur Herausnhame des K#ses notwendigen Zeit gleicht sich die Temperatur im Boiler aus, so dal3 zur nachträglichen Erwärmung des Kesselinhaltes (Syrte oder Schotte) die notwendige Zahl von Kalorien nicht mehr vorhanden ist, es sei denn, es bestehe die Mög- lichkeit einer nachträglichen Beheizung des Boilerwassers, was wieder die Wirtschaftlichkeit der Anlagebedeutendherunterdrückt.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Käsereieinrichtung, deren Betrieb mit Wasser geschieht, das mit Nachtstrom erhitzt worden ist und bei welche, zur Vermeidung der oben genannten Ubelstände, zwei Boiler vorgesehen sind, zum Zwecke, durch vorläufige Ausschaltung des einen, eine Wärmereserve zu schaffen, deren Temperatur hoch genug bleibt, um die Erwärmung des Kessel- inhaltes nach dem Herausnehmen des K#ses auf die notwendige Hoche zu ermöglichen.
Auf beiliegender Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform einer Käserei einriehtung dargestellt, die erfindungsgemäss gebaut ist.
Fig. 1 zeigt schematiseh die ganze Ein- richtung ; Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch das K#sereigeb#ude, w#hrend Fig. 3 und 4 Parterre bezw, Kellergrundrisse dieses Gebäudes sind.
In allen Figuren sind für die gleichen Gegenstände die gleichen Bezeichnungen ge- wählt worden.
Der Hauptboiler 1 ist im Keller aufgestellt. Er ist der einzige elektrisch beheizte Teil der Anlage. Von seinem Steigrohr zweigt eine Leitung 12, mit Absperrhahnen 12a zur Zirkulationspumpe 3, eine Leitung 10 mit Absperrhahnen 10a zu einer im Hilfsboiler 2 angeordneten Heizschlange und eine Leitung 11 zu einem im untern Gärlokal aufgestell- ten Ofen 6 ab.
Von der Zirkulationspurnpe 3 ist auch eine Leitung 13 zum Hilfsboiler 2 und eine ebensolche zum Eäsekessel 4 vorgesehen.
Beide sind unabhängig voneinander ab- sperrbar.
Der Rtisekessel ist doppelwandig und wird von aussen durch einen Wassermantel erlitzt.
Die Rücklaufleitungen 16,17,18, die überall strichpunktiert dargestellt sind, f#h- ren alle zum untersten Teil des Hauptboilers zurück.
Von der Vereinigung der Leitungen 16, 17 zweight ein Polar mit einem Ventil 5a nach dem Hilfsboiler ab. In der Leitung 17 ist nuch ein Ventil 17a eingeschaltet. Die Durch la#richtung ist durch Pfeile angegeben.
Nachts wird der Hauptboiler 1 elektrisch erhitzt. Seine Betriebsspannung betr#gt ungef#hr eine halbe Atmosph#re. Der Hahn 10a ist offen, alle übrigen geschlossen. Durch Therano-Syphon-Wirkung wird der Hilfsboiler 2 durch die Heizschlange 5 erw#rmt.
Xaeli Abschaltung des Stromes befindet sich also im Haupt- und Hilfsboiler Wasser un gefähr gleicher Temperatur.
Die erste Erw#rmung des K#sekessels geschieht dadurch, da# man nach Schlie#ung des Hallnes lOa und nach Offnen des Hahnes I 3a die Pumpe in Tätigkeit setzt. Dadureh wird warmes Wasser aus dem Hilfsboiler 2 durch die Leitung 13, die Pumpe 3, die Lei @ung 15 zum K#sekessel geschickt. Durch Leitung 16 und Rückschlagventil 5a hindurch kehrt das Wasser in den Hilfsboiler zurück.
Letzterer ist so dimensioniert, dass die dort aufgespeicherten Kalorien genügen, um den Kesselinhalt auf ca. 59 zu bringen.
Ist der K#se gewonnen und will man die Syrte erhitzen, bevor sie zur Zentrifuge geleitet wird, so wird der Hahn 13a geschlos- sen, 12a dagegen ge#ffnet, so dass die Pumpe 3 das noch heisse Wasser des Hauptboilers zum Käsekessel befordern kann. um den Inhalt des letzteren auf die notwendige Höhe von 85# zu bringen. Ist dies gesehehen, so kann der Rest des warmen Wassers durch Thermo-Syphon-Wirkung zur Beheizung g von verschiedenen Heizkörpern benutzt werden und auch durch die Leitung 10 und die Heizschlange 5 zur Erwärmung des Hilfsboilerinhales dienen.
Die Leitung 14 dient zum Abzapfen von Gebrauchwasser aus dem Hilfsboiler.
Eine gestrichelt dargestellte Leitung 19 führt kaltes Wasser, das um den Kes- sel herumgeleitet werden kann zur rascleren Abkühlung des Kesselinhaltes. Dieses er wärmte Wasser kann aus der Leitung 2') hinauslaufend zu Sp#lzwecken dienen.
Es ist aus bevorstehendem ersichtlich. dass immer das gleiche Wasser durch den Hauptboiler strume, ob dieses Wasser zur Erwärmung des Kessels oder des Hilfsboilers beniitzt wird. Dadurch wird die Kesselstein- bildung im Innern des Hauptboilers auf ein Minimum heruntergedr#ekt. Die Wirstchaft- lichkeit der Anlage wird somit um ein bedeutendes erh#ht.
Der in der K#sek#che aufgestell@e K#se- kessel ist trotz dem vorhandenen Warmwas serbetrieb mit einer Reservefeuerung ausge- riistet, die dazu dient, bei allfalligem Fehlen von elektrischer Kraft den. Betrieb aufrecht zu erhalten. Um dann einen gef#hrlichen #berdruck im doppelwandigen Kessel zu ver- melden, ist in der Leitung 20 ein Sicher- heitsventil 9 vorgesehen.
Die Einrichtung konnte so gemacht werden, dass der Hilfsboiler auch elektrisch heizbar w#re.
Es w#re auch möglieh, den Hauptboiler statt im Keller im Parterre aufzustellen, wobei dann zur Erwärmung des Hilfsboilers mittelst Heizschlange eine Zwangszirkulation des Wassers in der Leitung 10 vorgesehen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Käsereieinrichtung für Betriel) rnit durch Nachtstrom erhitztem Wasser, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Boiler vorhanden sind, zum Zwecke, durch vorläufige Ausschaltung des einen eine Warmwasserreserve zu schaffen, deren Temperatur hoch genug g bleibt, um die Erwärmung des Kesselinhaltes auf die notwendige H#he nach dem Gewin nen des K#ses zu ermöglichen.UNTERANSPRUCHE : 1. Käsereieinrichtung nach Patentanspruch ; dadurch gekennzeichnet, dass einem elek trisch, geheizten Hauptboiler ein elektrisch nicht geheizter Hilfsboiler beigegeben ist, der vom Hauptboiler durch Thermo-Sy phon-Wirkung erwärmt wird.2. Käsereieinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfs boiler eine Heizschlange enthält, die vom Hauptboiler gespeist wird.3. K#sereieinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der K#se- kessel sowohl mit dem Hilfs-, als auch mit dem Hauptboiler, durch Leitungen verbun- den ist, so da# die Speisung des Käse kessels mit warmem Wasser sowohl aus dem Hilfs-, als aus dem Eauptboiler statt- finden kann.4. K#sereieinrichtun nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Käse kessel mit dem Hauptboiler durch Hin und Rückleitung verbunden ist, so dass die Erwärmung des Käsekessels vom Haupt boiler aus so geschieht, da# eine kontinu ierliche Wasserzirkulation in einem ge schlossenen Kreis sbattfindet, so da# zur Vermeidung von Wassersteinbidung stets das gleiche Wasser benützt werden kann.5. K#sereieinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da# der Käse- kessel an eine Ealtwasserleitung ange- schlossen ist, zum Zwecke der R#ckk#h- lung des Kesselinhaltes.6. K#sereieinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Boiler für elektrische Beheizung eingerichtet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH105695T | 1923-10-25 |
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| CH105695D CH105695A (de) | 1923-10-25 | 1923-10-25 | Käsereieinrichtung. |
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| CH (1) | CH105695A (de) |
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1923
- 1923-10-25 CH CH105695D patent/CH105695A/de unknown
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