Vorrichtuug zur elektrischen Erwärmung von -fliessendem Leitungswasser. Um in elektrischen Flüssigkeitsdurchlauf erhitzern, bei denen das zwischen den <B>EI</B> lek- troden hindureUfliessen-de Wasser als olektri- ,4cher Widerstand wirkt und dadurch erwärmt wird, einer Abwanderung des Stromes nach der Wasserleitung hin vorzubeugen, und da- ,durch nicht nur Stromverlust,
sondern auch eine schädliche Einwirkung auf die inetilli- sehe Wasserleitung zu verhindern, ist bereits vorgeschlagen worden, vor oder hinter dem Absperrorgan ein Tsolationsstück einzuschal ten, das gegebenenfalls bis zum untern En.d.2 der innern rohrförmigen Elektrode gehen Iza-nn und welehes gleichfalls als Wasserlei- tun- dienen.
soll, dessen Querschnitt aber klei ner ist als derjenige, der vor oder hinter die- seim Isolationsstück liegenden _Wasserleitung.
Dieser Gedanke ist zwar prinzipiell rieh- tig, jedoch hat es sieh gezeigt"dass zur sichern Verliinderung einer -Stromabwünderung nach der Wasserleitung hin ein relativ langes Iso- Iation.sstück notwendig ist, weil zur#S,chaf- fung des notwendigen Widerstandes eine sAr lange Wassersäule mit engem Querschnitt Anwündung finden muss. Mit den bekannten Mitteln würde aber #dadurch die ganze Ba(,
-t- länge des Flüssigkeitsdurehlauferhitzers so ,clewaltig vergrössert werden, dass er praktisch <B>3</B> unbrauehbar wäre.
Die vorliegende Erfindung will demge genüber zwar die notwendige Länge der Was sersäule erreichen, ohne indessen aber die Baulänge des ganzen Flüssigkeitsdurclilauf- erlätzers wesentlich zu verändern.
Die Eigen art liegt darin, dass vor und hinter den Elek troden uus Isolationsmaterial angebrachte, nach einer Spirale verlaufende Kanäle ange ordnet sind, durch welche das -den Elektroden zufliessendp, und das von den Elektroden ab fliessende Wasser hindurchwandern muss. Diese Ausgestaltung dür Kanäle lässt,. wie ohne weiteres verständlieli ist, eine ausseror- Jentlich grosse Länge züi,
sc> dass mithindurch die in diesen Kanälen liegende Wassersäule ein so grosser Widerstand geschaffen werden kann, dass einer Abwanderung des Stromes mit Sicherheit vorgebeugt wird.
Das gleiche Mittel dient dabei nicht nur dazu, -eine<B>Ab-</B> wanderung Ües Stromes na.c'h der Wasserlei tung hin zu verhindern, sondern auch gleich- zeitig dazu, eine Stromabwanderung mit dein ausfliessenden Wasser unmöglich zu ma-ch-1,n, was gleichfalls von Wichtigkeit ist und was, wenn nicht Vorkehrungen solcher Art getrof fen -werden, zu elektrischen Selllä""en in die das ausfliessende Wasser berührende Person führen kann.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar ist Fig. <B>1</B> ein senkrechter Schnitt durch den neuen elektrischen Durchlauferhitzer; Fig. 2 ist ein wagrechter Schnitt durch den am Zufluss liegenden Isolationskörper mit schneckenförmigen Kanälen, Fig. <B>3</B> ein Horizontalsehnitt durch den an der Abflussstelle liegenden Isolationskör per, gleichfalls mit schneckenartigenKanälen.
Der Durchlauferhitzer ist im vorliegenden Falle mit drei konzentrisch. zueinanderlieuen- Z, den Elektroden<B>1,</B> 2,<B>3</B> ausgerüstet, von denen ZD die innere,<B>1,</B> rohrförmig, die mittlere, 2, be- cheraxtig, -und die äussere,<B>3,</B> zylindris-ch aus gestaltet ist. Die innere und äussere,<B>1</B> bezw. <B>3</B> sind gemeinsam mitdein positiven Pol, die mittlere Elektrode 2 dagegen mit dem nega tiven Strompol verbunden.
Das zu erwär mende Wasser fliesst durch flen in der innern Elektrode<B>1</B> vorhandenen Kanal von oben züi, <B>g</B> ngt,c ,el,a Iadurch an den Boden der becherför migen mittleren Elektrode 2, steigt in dieser -ufwärts und gelangt durch Überlanföffnun- gen 4 in die äussere Elektrode,<B>3,</B> wo es nach abwärts und nachdem Abfluss zu fliesst.
Während des Wasserdurchflusses tritt wischen den Elektroden Stroinübergang ein, und zwar von der mittleren neoativen Elek trode<B>29</B> gleichzeitig nach den beiden andern Elektroden, so dass !daher die Wasserschieht, die sieh jeweils zwischen den Elektroden be findet, gleichzeitig als Widerstand wirkt und dadureli,der Erhitzung unterliegt.
Gemäss der Erfindung ist nun zunächst vor dem Zufluss nach der innern Elektrode<B>1</B> --in aus Isolationsniaterial bestehender Körper <B>5</B> vorgesehen, dessen Kappe<B>6</B> eine zweckmä- ?,ig zentrale Bohrung<B>7</B> besitzt, durch welche --las zu erwärmende Wasser eintreten kann. Diese Bohrung<B>7</B> mündet nun in einen in das Isolationsmaterial<B>5</B> schnee-kenartig einge schnittenen oder eino.,epressten Kanal<B>8,</B> der ..in seinem äussern Ende durch eine Bohrung<B>9</B> nach dem zentralen Kanal in der innern li,'lelitrode <B>1</B> ausmündet.
Das in die Bohruno, <B>7</B> einfliessende Wasser ist also ge- zwungen, zun; ächst durch den sehneckenarti-, gen Kanal<B>8</B> züi wandern, ehees mit der Elek trode<B>1</B> in Berühruno- kommt.
Dieser sehnek- kenartio-e Kanal kann durdi -#TerYrösserunc .der Schneckenwindungszahl in dem jeweils wünschenswerten Grade beliebig lang ge macht werden, so dass, daher von der Elek trode<B>1</B> ab bis zu der an die Bohrung<B>7</B> sieh anschliessenden Wasserleitung ein unIgewöhn- lich lan-er Kanal r(#,sp. eine Wassersäule ge bildet wird, die einen grossen Widerstand be sitzt, so dass eine Stromabwanderung von -,
ler <B>Ei</B> lektrode na,ch der metallischen Wasserlei tung hin unmöglich ist.
Statt eines spiralförmigen Kanals mit in I ner Ebene verlauf enden Kanalaxe kann man mit gleichem Erfolge auch einen schneeken- förmicen Kanal vorsehen, ohne das Wesen t' der Erfindun- zu ändern. In beiden Fällen <B>C</B> nimmt die Schaffung dieses Kanals trotz sei ner ungewöhnlichen Länge nur geringen Raum ein.
Nun soll aber gemäss,der Erfindung auch eine Stromabwanderung mit dem aus dem Durchlauferhitzer aitsfliessenden Wasser ver hindert werden; zu,diesem Zwecke wird auch am Abflussende ebenso, wie eben geschildert, ein nach ein-er Spirale verlaufender Kang.1 relativ grosser Länge angeordnet.
Bei dem in der Zei-ahnung dargestellten Ausführungsbei spiel ist zu diesem Zwecke die äussere Elek- frode <B>3</B> in einen beelierförinigen, -,ins Isola tionsmaterial bestehenden Körper<B>10</B> einge setzt, der die äussere Elektrode dicht<B>um-</B> schliesst und gleichzeitig als Sehutzgehäuse für den ganzen Durchlauferhitzer dient.
Am Boden dieses becheraxtigen Isolationshörpers 10- ist, ebenso wie oben beschrieben, ein schneel#enaxtiger Kanal<B>1.1</B> angeordnet bezw. eingepresst, dem an der Peripherie.Jas abzu leitende Wasser zufliesst, während es in der
EMI0003.0001
Mitte <SEP> durch <SEP> die <SEP> Bohrung <SEP> 12 <SEP> den <SEP> Apparat <SEP> ver <B>lässt.</B> <SEP> Es <SEP> liaun <SEP> zwecl#mässig <SEP> sein, <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Bo den <SEP> <B>(1,#s <SEP> 10</B> <SEP> noch <SEP> eine <SEP> zweite,
<tb> aus <SEP> Isolation3material <SEP> bestehende
<tb> <B>13</B> <SEP> anzuordnen,
<SEP> die <SEP> ebenfalls <SEP> einen
<tb> Kanal <SEP> 14 <SEP> enthält, <SEP> der <SEP> durch
<tb> eine <SEP> weitere <SEP> Isolationssc'heibe <SEP> <B>15</B> <SEP> gegen <SEP> den
<tb> ei,-entlielien <SEP> Elektrodenraum <SEP> :des <SEP> Durchlaui erhitzers <SEP> -abgeschlossen <SEP> ist.
<SEP> Die <SEP> Scheibe <SEP> <B>1,9</B>
<tb> hat <SEP> eine <SEP> mittlere <SEP> Bohrung <SEP> <B>16,</B> <SEP> durch <SEP> welche
<tb> das <SEP> erhitzte <SEP> Wasser <SEP> abfliesst, <SEP> dann <SEP> in <SEP> die
<tb> Mitte <SEP> des <SEP> schneckenartigen <SEP> Kanals <SEP> 14 <SEP> ge Iangt <SEP> und <SEP> an <SEP> der <SEP> Peripherie <SEP> der <SEP> Süheibe <SEP> <B>13</B>
<tb> durch <SEP> eine <SEP> Bolirung <SEP> <B>17</B> <SEP> in <SEP> den <SEP> darunter <SEP> be findlichen <SEP> Kanal <SEP> <B>11</B> <SEP> des <SEP> Isolationskörpers <SEP> <B>10</B>
<tb> Diese <SEP> Ausbildung <SEP> zeigt <SEP> zugleich.
<tb> <B>(1.--iss</B> <SEP> es <SEP> mithin <SEP> bei <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> leicht <SEP> mög ]ich <SEP> ist,
<SEP> durch <SEP> Übereinanderlagerung <SEP> zweier
<tb> oder <SEP> mehrerer <SEP> spiralförmiger <SEP> Kanäle <SEP> eine <SEP> be <B>liebige</B> <SEP> Länge <SEP> der <SEP> als <SEP> Widerstand <SEP> wirkenden
<tb> W,issc,r.,;ä-tilp <SEP> zu <SEP> schaffen, <SEP> wenn <SEP> Strom <SEP> und
<tb> Wa,#serverh#iltnisse <SEP> eine <SEP> solche <SEP> Stromabwan besonders <SEP> begünstigen.