CH102491A - Vorrichtung zur elektrischen Erwärmung von fliessendem Leitungswasser. - Google Patents

Vorrichtung zur elektrischen Erwärmung von fliessendem Leitungswasser.

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CH102491A
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Graetzer Otto
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  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)

Description


      Vorrichtuug    zur elektrischen Erwärmung von -fliessendem Leitungswasser.    Um in elektrischen Flüssigkeitsdurchlauf  erhitzern, bei denen das zwischen     den   <B>EI</B>     lek-          troden        hindureUfliessen-de    Wasser als     olektri-          ,4cher    Widerstand wirkt und dadurch erwärmt  wird, einer Abwanderung     des    Stromes nach  der Wasserleitung hin vorzubeugen, und     da-          ,durch    nicht nur Stromverlust,

   sondern auch  eine schädliche Einwirkung auf die     inetilli-          sehe    Wasserleitung zu verhindern, ist bereits  vorgeschlagen worden, vor oder hinter dem  Absperrorgan ein     Tsolationsstück    einzuschal  ten, das gegebenenfalls bis zum untern     En.d.2     der innern     rohrförmigen    Elektrode gehen       Iza-nn    und     welehes    gleichfalls als     Wasserlei-          tun-    dienen.

   soll, dessen Querschnitt aber klei  ner ist als derjenige,     der    vor oder hinter     die-          seim    Isolationsstück liegenden     _Wasserleitung.     



  Dieser Gedanke ist zwar prinzipiell     rieh-          tig,    jedoch hat es sieh     gezeigt"dass    zur sichern       Verliinderung    einer     -Stromabwünderung    nach  der Wasserleitung hin ein relativ langes     Iso-          Iation.sstück    notwendig ist, weil     zur#S,chaf-          fung    des notwendigen Widerstandes eine     sAr     lange Wassersäule mit engem Querschnitt       Anwündung    finden     muss.    Mit den bekannten    Mitteln würde aber     #dadurch    die ganze     Ba(,

  -t-          länge    des     Flüssigkeitsdurehlauferhitzers    so       ,clewaltig    vergrössert werden,     dass    er praktisch  <B>3</B>       unbrauehbar    wäre.  



  Die vorliegende Erfindung will demge  genüber zwar die notwendige Länge der Was  sersäule erreichen, ohne indessen aber die       Baulänge    des ganzen     Flüssigkeitsdurclilauf-          erlätzers    wesentlich zu verändern.

   Die Eigen  art liegt darin,     dass    vor und hinter     den    Elek  troden     uus    Isolationsmaterial angebrachte,  nach einer Spirale verlaufende Kanäle ange  ordnet sind, durch welche das -den Elektroden       zufliessendp,        und    das von den Elektroden ab  fliessende Wasser     hindurchwandern        muss.     Diese Ausgestaltung     dür    Kanäle     lässt,.    wie  ohne weiteres     verständlieli    ist, eine     ausseror-          Jentlich    grosse Länge     züi,

          sc>        dass        mithindurch     die in diesen Kanälen liegende Wassersäule  ein so grosser Widerstand geschaffen werden  kann,     dass    einer Abwanderung des Stromes  mit Sicherheit vorgebeugt wird.

   Das gleiche  Mittel dient dabei nicht nur dazu, -eine<B>Ab-</B>  wanderung     Ües    Stromes     na.c'h    der Wasserlei  tung hin zu verhindern, sondern auch gleich-      zeitig dazu, eine Stromabwanderung mit dein  ausfliessenden Wasser unmöglich zu     ma-ch-1,n,     was gleichfalls von Wichtigkeit ist und     was,     wenn nicht Vorkehrungen solcher Art getrof  fen -werden, zu elektrischen     Selllä""en        in    die  das ausfliessende Wasser berührende Person  führen kann.  



  Die Erfindung ist auf der Zeichnung in  einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht,  und zwar ist       Fig.   <B>1</B> ein senkrechter Schnitt durch     den     neuen elektrischen Durchlauferhitzer;       Fig.    2 ist ein     wagrechter    Schnitt durch  den am     Zufluss    liegenden Isolationskörper mit  schneckenförmigen Kanälen,       Fig.   <B>3</B> ein     Horizontalsehnitt    durch den  an der     Abflussstelle    liegenden Isolationskör  per, gleichfalls mit     schneckenartigenKanälen.     



  Der Durchlauferhitzer ist im vorliegenden  Falle mit drei     konzentrisch.        zueinanderlieuen-          Z,     den Elektroden<B>1,</B> 2,<B>3</B> ausgerüstet, von denen       ZD     die innere,<B>1,</B>     rohrförmig,    die mittlere, 2,     be-          cheraxtig,    -und die äussere,<B>3,</B>     zylindris-ch    aus  gestaltet ist. Die innere und äussere,<B>1</B>     bezw.     <B>3</B> sind gemeinsam     mitdein    positiven Pol, die  mittlere Elektrode 2 dagegen mit dem nega  tiven Strompol verbunden.

   Das zu erwär  mende Wasser fliesst durch     flen    in der innern  Elektrode<B>1</B> vorhandenen Kanal von oben     züi,     <B>g</B>     ngt,c          ,el,a        Iadurch    an den Boden der     becherför          migen    mittleren Elektrode 2, steigt in dieser       -ufwärts    und gelangt durch     Überlanföffnun-          gen    4 in die äussere Elektrode,<B>3,</B> wo es nach  abwärts     und    nachdem     Abfluss    zu fliesst.  



  Während des     Wasserdurchflusses    tritt  wischen den Elektroden     Stroinübergang    ein,  und zwar von der mittleren     neoativen    Elek  trode<B>29</B> gleichzeitig nach den beiden andern  Elektroden, so     dass    !daher die     Wasserschieht,     die sieh jeweils zwischen den Elektroden be  findet, gleichzeitig als Widerstand wirkt und       dadureli,der    Erhitzung unterliegt.  



  Gemäss der Erfindung ist nun zunächst  vor dem     Zufluss    nach der innern Elektrode<B>1</B>  --in aus     Isolationsniaterial    bestehender Körper  <B>5</B> vorgesehen, dessen Kappe<B>6</B> eine     zweckmä-          ?,ig    zentrale Bohrung<B>7</B> besitzt, durch welche  --las zu erwärmende Wasser eintreten kann.    Diese Bohrung<B>7</B> mündet nun in einen in das  Isolationsmaterial<B>5</B>     schnee-kenartig    einge  schnittenen oder     eino.,epressten    Kanal<B>8,</B> der  ..in seinem äussern Ende durch eine  Bohrung<B>9</B> nach dem zentralen Kanal in     der     innern     li,'lelitrode   <B>1</B> ausmündet.

   Das in die       Bohruno,   <B>7</B> einfliessende Wasser ist also     ge-          zwungen,        zun;        ächst        durch        den        sehneckenarti-,     gen Kanal<B>8</B>     züi    wandern,     ehees    mit der Elek  trode<B>1</B> in     Berühruno-    kommt.

   Dieser     sehnek-          kenartio-e    Kanal kann     durdi        -#TerYrösserunc          .der        Schneckenwindungszahl    in dem jeweils  wünschenswerten Grade beliebig lang ge  macht werden, so     dass,    daher von der Elek  trode<B>1</B> ab bis zu der an die Bohrung<B>7</B> sieh  anschliessenden Wasserleitung ein     unIgewöhn-          lich        lan-er    Kanal     r(#,sp.    eine Wassersäule ge  bildet wird, die einen grossen Widerstand be  sitzt, so     dass    eine Stromabwanderung von     -,

  ler     <B>Ei</B>     lektrode        na,ch    der metallischen Wasserlei  tung hin unmöglich ist.  



  Statt eines spiralförmigen Kanals mit in       I        ner    Ebene verlauf enden     Kanalaxe    kann man  mit gleichem Erfolge auch einen     schneeken-          förmicen    Kanal vorsehen, ohne das Wesen       t'     der     Erfindun-    zu ändern. In beiden Fällen  <B>C</B>  nimmt die Schaffung dieses Kanals trotz sei  ner ungewöhnlichen Länge nur geringen  Raum ein.  



  Nun soll aber     gemäss,der    Erfindung auch  eine Stromabwanderung mit dem aus dem  Durchlauferhitzer     aitsfliessenden    Wasser ver  hindert werden;     zu,diesem    Zwecke wird auch  am     Abflussende    ebenso, wie eben geschildert,  ein nach     ein-er    Spirale verlaufender     Kang.1     relativ grosser Länge angeordnet.

   Bei dem in  der     Zei-ahnung    dargestellten Ausführungsbei  spiel ist zu diesem Zwecke die äussere     Elek-          frode   <B>3</B> in einen     beelierförinigen,        -,ins    Isola  tionsmaterial bestehenden Körper<B>10</B> einge  setzt, der     die    äussere Elektrode dicht<B>um-</B>  schliesst und gleichzeitig als     Sehutzgehäuse     für den ganzen Durchlauferhitzer dient.

   Am  Boden dieses     becheraxtigen        Isolationshörpers          10-    ist, ebenso wie oben beschrieben, ein       schneel#enaxtiger    Kanal<B>1.1</B> angeordnet     bezw.          eingepresst,    dem an der     Peripherie.Jas    abzu  leitende Wasser zufliesst, während es in der    
EMI0003.0001     
  
    Mitte <SEP> durch <SEP> die <SEP> Bohrung <SEP> 12 <SEP> den <SEP> Apparat <SEP> ver  <B>lässt.</B> <SEP> Es <SEP> liaun <SEP> zwecl#mässig <SEP> sein, <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Bo  den <SEP> <B>(1,#s <SEP> 10</B> <SEP> noch <SEP> eine <SEP> zweite,
<tb>  aus <SEP> Isolation3material <SEP> bestehende
<tb>  <B>13</B> <SEP> anzuordnen,

   <SEP> die <SEP> ebenfalls <SEP> einen
<tb>  Kanal <SEP> 14 <SEP> enthält, <SEP> der <SEP> durch
<tb>  eine <SEP> weitere <SEP> Isolationssc'heibe <SEP> <B>15</B> <SEP> gegen <SEP> den
<tb>  ei,-entlielien <SEP> Elektrodenraum <SEP> :des <SEP> Durchlaui  erhitzers <SEP> -abgeschlossen <SEP> ist.

   <SEP> Die <SEP> Scheibe <SEP> <B>1,9</B>
<tb>  hat <SEP> eine <SEP> mittlere <SEP> Bohrung <SEP> <B>16,</B> <SEP> durch <SEP> welche
<tb>  das <SEP> erhitzte <SEP> Wasser <SEP> abfliesst, <SEP> dann <SEP> in <SEP> die
<tb>  Mitte <SEP> des <SEP> schneckenartigen <SEP> Kanals <SEP> 14 <SEP> ge  Iangt <SEP> und <SEP> an <SEP> der <SEP> Peripherie <SEP> der <SEP> Süheibe <SEP> <B>13</B>
<tb>  durch <SEP> eine <SEP> Bolirung <SEP> <B>17</B> <SEP> in <SEP> den <SEP> darunter <SEP> be  findlichen <SEP> Kanal <SEP> <B>11</B> <SEP> des <SEP> Isolationskörpers <SEP> <B>10</B>
<tb>  Diese <SEP> Ausbildung <SEP> zeigt <SEP> zugleich.
<tb>  <B>(1.--iss</B> <SEP> es <SEP> mithin <SEP> bei <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> leicht <SEP> mög  ]ich <SEP> ist,

   <SEP> durch <SEP> Übereinanderlagerung <SEP> zweier
<tb>  oder <SEP> mehrerer <SEP> spiralförmiger <SEP> Kanäle <SEP> eine <SEP> be  <B>liebige</B> <SEP> Länge <SEP> der <SEP> als <SEP> Widerstand <SEP> wirkenden
<tb>  W,issc,r.,;ä-tilp <SEP> zu <SEP> schaffen, <SEP> wenn <SEP> Strom <SEP> und
<tb>  Wa,#serverh#iltnisse <SEP> eine <SEP> solche <SEP> Stromabwan  besonders <SEP> begünstigen.

Claims (1)

  1. P<B>A</B> TENTANSPUTTGIT: Vorrichtung zur elektrischen Erwärmung von fliessendem Leitungswasser, bei welcher das 7wis-chen den Elektroden hindurchflip- ssende Wasser als elektrischer Widerstand -wirkt uncl,d-acl-areli erwärmt -wird, und wobei zwischenden Elektroden und der metallischen -Wasserlaitung liegen-de rohrförmige Isola tionsstücke, die gleichfalls als Wasserleitung dienen,
    eine Strümabwanderung nach der ffasserleitung erschweren, dadurch gekenn zeichnet, #dass. vor und hinter den Elektroden in Isola,-hoiasmateri.a.1 ausgeführte und nach einer Spirale verlaufende Kanäle angeordnet sind, durch welche das den Elektroden zu fliessende und das von den Elektroden ab fliessende Wasser hindurchwandern muss, um durch Scliaffung einer Wassersehicht relativ grosser Länge einer Stromabwanderung vor zubeugen.
    UNTERANSPRITCH: Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die bei der Ab- flussöffnung angeordneten, nach einer Spi rale verlaufenden Kanäle in ein Schutzrolir aus Isolationsmaterial eingebaut<B>'</B> sind, wel ches gleichzeitig die äussere Wandung der äussern Elektrode umschliesst, um zu verhin dern, dass durch austreten-des' oder sieh nie derschlagendes Wasser eine leitende Verbin dung von der Elektrode nach der Abfluss- öffnun,g sich bilden kann.
CH102491D 1922-11-21 1922-11-28 Vorrichtung zur elektrischen Erwärmung von fliessendem Leitungswasser. CH102491A (de)

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