CH102479A - Pflanzenspritze. - Google Patents

Pflanzenspritze.

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CH102479A
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CH
Switzerland
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cylinder
pressure
pressure chamber
piston
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Kauf Adolf
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Kauf Adolf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B9/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour
    • B05B9/03Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material
    • B05B9/04Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent material, without essentially mixing with gas or vapour characterised by means for supplying liquid or other fluent material with pressurised or compressible container; with pump
    • B05B9/08Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type
    • B05B9/085Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type with a liquid pump
    • B05B9/0877Apparatus to be carried on or by a person, e.g. of knapsack type with a liquid pump the pump being of pressure-accumulation type or being connected to a pressure accumulation chamber

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  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description


      Pflanzenspritze.            Bekannt        sind    auf     idem    Rücken zu tragende       Pflanzenspritzen    mit einem     Flüssigkeits-          behälter    mit angebautem Windkessel und  unten     an:    -der Pflanzenspritze angeordneter  Kolbenpumpe;

   deren     Zylinder    sich beim Auf  wärtsgang des durch einen     mit    der Kolben  stange gelenkig verbundenen Handhebel     au.-          getriebenen    Kolbens mit Flüssigkeit     füllt,     wobei !der in den     Handrohrschlauch    ausmün  dende Druckraum unter dem Zylinder     au-          geGndnet        ist.     



  Diese Apparate     haben    den Nachteil, dass       iin        Zylinderauslass    der     Pumpe    ein     Dr_1ck-          ventil,    Kegel, Klappe, Kugelventil in     irgrnd     einer Form angeordnet ist,     welche,    da die zu  spritzenden Flüssigkeiten oft von hoher     K-n-          sistenz    und selbst, wie zum     Beispiel    Kalk,  dickflüssig sind, vielfach     versagt,    wenn es  nicht einer übermässig häufigen Reinigung  unterzogen wird.

   Anderseits     ist,diese    Reini  gung, sowie der     @dazu    erforderliche Ausbau  und     das    Wiedereinsetzen des     Ventils    je nach       dessen        Konstruktion    und Anordnung zeit  raubend und kompliziert und kann     meistens          nur.    unter     Verwendung    von     Werkzeugen    er  folgen.    Diese     Übelstände    sollen nun vermieden  wenden durch den     Gegenstand        vorliegender          Erfindung.     



       Bei,der        Pflanzenspritze    gemäss der Erfin  dung     ist    an der am     Druckraum    angeschlos  senen     Sühl.aucharmatur    .eine     elastische,    rings  an der     Druckraumwandung    anliegende Hülle       angebracht,    welche.

   beim     Aufwärtsgang        des     Kolbens den Druckraum mit dem     Zylinder          verbindende        Auslassöffnungen        abschliesst    und  beim     Abwärtsgang        ,desselben    durch den       Druck    der aus dem     Zylinder    herausströmen  den     Flüssigkeit        zusammengedrückt    wird und  diese in den Druckraum austreten lässt.  



  Der     Druckraum    ist hierbei     zweckmässiger-          weise        als.    Kanal     mit        kreisförmigem-    Quer  schnitt, dessen oberer, .die     Auslassöffnungen     enthaltender     Wan@düngsteil    mit dem     Zylin-          derboden        .gemeinsam    ist, ausgeführt, und die       elastische    Hülle kann     .hierbei    ein .auf die       Schliaucharm.atur        aufgesetztes        Gummirahi     sein.  



  Die     Schlaucharmatur    ist zweckmässiger  weise     ohne    Gewinde lediglich     mit        Pressdich-          tung    an     das-Ende,des        Druckkanals    angesetzt  und,     mittelst    Drehbügel festgehalten.

        Dank dieser Anordnung erübrigen sieh  alle     bisher    gebräuchlichen Ventile, und eine  Reinigung ,des Druckraumes     etc.        ist    sehr  rasch, einfach und ohne jegliches Werkzeug  zu bewerkstelligen, indem der     die        Schlauch-          a.rmatur    haltende Drehbügel     heraufgeklappt     und erstere herausgenommen werden kann.  



  Eine beispielsweise     Ausführungsform    des       Erfinclungsgegenstandes    ist in beiliegender  Zeichnung dargestellt, und zwar ist:       Fig.    1 im wesentlichen ein axialer Längs  schnitt     derselben;          Fig.    2 ist eine Draufsicht derselben.  



  1     ist    der mit     Abstellfüssen    und Trag  gurten versehene Flüssigkeitsbehälter, an       walehem    der Windkessel 2 .angebaut ist. Un  terhalb des     Flüssigkeitsbehälters    sitzt die  Kolbenpumpe, deren Zylinder 3 direkt am  Boden des Flüssigkeitsbehälters angebaut ist.

    Der Pumpenkolben besteht aus einem elasti  schen hohlen     Halbkugelkörper    4, welcher       zwischen    zwei, einer äussern und einer innern       Metallhülse    5     bezw.    6 mittelst einer Mutter 7  auf dem     Kolbenstan:

  genende    so angebracht  ist,     da.ss    sein unterer Rand elastisch und frei  beweglich bleibt.     Die        Kolbenstange    8, auf  welcher eine     Rührscheibe    9 sitzt, tritt oben  aus dem     Flüssigkeitsbehä        ,lter    aus und ist  durch ein seitenbewegliches Gelenk 10 mit  dem Randhebel 11 verbunden, dessen hinteres  Ende ebenfalls     mittelst    eines Schwenkbewe  gungen nach allen Richtungen zulassendes,  in dem Aufsatz 12 des Windkessels 2     festen     Kugelgelenkes<B>13</B>     geIa.gert    ist.

   Der Zylin  der 8 ist mit dem Windkessel 2 ,durch einen       Cusskörper    14 mit angegossenem Stützfuss  verbunden, und dieser bildet einerseits ;den  Zylinderboden und anderseits den Druckkanal  15 von kreisförmigem Querschnitt     mitAuslass-          öffnungen    16 in dem mit .dem Zylinderboden       gemeinsamen        Wa-ndungsteil    des Kanals.

   Am       äussern        Ende        des          ist        ein        45     17     eingepasst,    welcher einen  Verlängerungsansatz hat, :auf .den ein in den  Kanal 16 passendes Stück     elastisches    Gummi  rohr 18 ,aufgesetzt ist,     welches    nur so lang  ist,     dass    es die     Auslassöffnungen    16 verdeckt.

    Der     Schlauchfitting    17 ist mittelst eines         Pressdichtungsringes    19 auf dem Kanalende       abgMiehtet,    und zwar geschieht die     Anpre,-          sung    vermittelst eines um     seitlich    am Ende  des     Gusskörpers    11 eingehängten Drehstiften  schwingbaren Drehbügels 20, in dem eine  Druckschraube 21 sitzt,     @die    den Schlauch  fitting     iandrückt.    Der am     Sühlau.chfitting    be  festigte Schlauch 22 ist auf übliche Weise  mit dem Handrohr 28 versehen.  



  Die     Gebrauelis-    und     Wirkungsweise    der  dargestellten Pflanzenspritze ist folgende:  Beim Spritzen wird zunächst der Kolben  ,der Pumpe vermittelst des Handhebels     ge-          hohen,    so d ass die Flüssigkeit aus dem Be  hälter 1     rund    um den     zusammengedrückten          Halbkugel-Kolbenkörper    in den Zylinder 3  einströmt.     Drückt    man nun den Kolben ab  wärts, so     :

  drückt    die im Zylinder enthaltene  Flüssigkeit     dureh    die     Auslassöffnungen    16  hindurch auf -das elastische Gummirohr 18,  drückt dieses, welches vorher rings an der  Wandung des Druckkanals 15 anlag, zusam  men, und hierdurch kann die Flüssigkeit     .aus     dem Zylinder in den Druckkanal verdrängt  werden, von wo aus sie durch den Schlauch  22 und dessen     Handrohr    strömt.

   So wie der  Kolben wieder aufwärts bewegt wird,     legt     sich ,das Gummirohr durch sein     Bestreben,     seine ursprüngliche     Quersehnittsform    wieder  anzunehmen, an die Kanalwandung wieder  an, wobei es durch die Sauwirkung des Kol  bens     und,den        Windkessel    Druck auf die     Aus-          la.ssöffnungen    noch besonders stark     angepresst          wird,    so     illass    während     des        naschfolgenden     Füllhubes     eine    :

  absolute Abdichtung gewähr  leistet wird, worauf das Spiel in gleicher  Weise weiter geht. Soll der     Druckkanal        etc.          gereinigt    werden, so wird die     Flügelschrarl)e     21     gelockert    und     ,der    Drehbügel 20 aufwärts       geklappt,    worauf der     Schlauchfitting    samt  Drucktülle ohne weiteres herausgenommen       vV.erden    kann.  



  Beim     Spritzen    kann der     Ila.ndhebel,    um  der Ermüdung     bei    dauerndem Spritzen vor  zubeugen, nach     Belieben,    dank seiner seiten  beweglichen Lagerung, abwechslungsweise  nach links oder rechts, wie in     Fig.    2 durch  Pfeile     angedeutet,    genommen werden, also      ohne weiteres     abwechselnd    links- und rechts  händig gearbeitet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auf dem Rücken zu tragende Pflanzen spritze mit einem Flüssigkeitsbehälter mit angebautem Windkessel und unten an der Pflanzenspritze angeordneter Kolbenpumpe, deren Zylinder sich beim Aufwärtsgang des durch einen mit der Kolbenstange gelenkig verbundenen Handhebel angetriebenen Kol- bens mit Flüssigkeit füllt, wobei der in den Handrohrschlauch ausmündende Druckraum unter dem Zylinder angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass .an der am Druckraum angeschlossenen Schlaucharmatur .eine elasti sche, rings an der Druckraumwandung an liegende Hülle angebracht ist, welche beim Aufwärtsgang des Kolbens den Druckraum mit dem Zylinder verbindende Auslassöff- nungen abschliesst und beim Abwärtsgang desselben durch den Druck der aus dem Zy linder herausgepressten Flüssigkeit zusam mengedrückt wird und diese in den Druck raum heraustreten lässt.
    UNTERANSPRüCHE: 1.- Pflanzenspritze gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck raum ein Kanal mit kreisförmigem Quer schnitt ist, dessen oberer, die Ausfluss- öffnungen enthaltender Wandungsteil mit dem Zylinderboden gemeinsam ist, wobei der Druckkanal in einem den Zylinder mit dem Windkessel verbindenden Guss- körper angeordnet ist. 2.
    Pflanzenspritze gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die elastische Hülle ein in den Druckkanal eingepasstes Gummirohr von solcher Länge ist, däss sämtliche Aus lassöffnungen verdeckt werden. 3.
    Pflanzenspritze gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2,. dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaucharmatur, welche an einem Fortsatz das Gummirohr trägt, ohne Gewinde lediglich mit Ein passteil und Pressdichtungsring auf das Ende des Druckkanals aufgesetzt und ver mittelst Drehbügels und Spannschraube. angepresst ist.
CH102479D 1922-12-29 1922-12-29 Pflanzenspritze. CH102479A (de)

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