CH102435A - Schaltungsanordnung zur Zeichengebung mittelst Hochfrequenzwellen mit Gegensprechen und Wahlanruf, sowie mit Wellenwechsel. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Zeichengebung mittelst Hochfrequenzwellen mit Gegensprechen und Wahlanruf, sowie mit Wellenwechsel.

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CH102435A
CH102435A CH102435DA CH102435A CH 102435 A CH102435 A CH 102435A CH 102435D A CH102435D A CH 102435DA CH 102435 A CH102435 A CH 102435A
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F Huth G M B H Dr Erich
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Huth Erich F Gmbh
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      Schaltungsanordnung    zur     Zeichengebuug    mittelst     Hochfrequenzwellen    mit  Gegensprechen und Wahlanruf, sowie mit Wellenwechsel.    In     Radiotelephonienetzen,    bei denen die  Zeichengebung mittelst     Hochfrequenzwellen     auf drahtlosem Wege oder längs Leitungen  erfolgt, ist es erforderlich,     dass    jeder Station  mindestens eine Empfangs- und mehrere Sende  wellen (oder umgekehrt) zugeteilt werden,<B>je</B>  nachdem, wie viel Stationen direkt einander  anrufen oder miteinander verkehren sollen.  



  Eine     Drahtwellen-Telepholiieanlage    zum  Beispiel längs Kraftleitungen möge ein Bei  spiel zeigen.  



  In     Fig.   <B>1</B> seien<B><I>A.,</I></B><I> B</I> und<B>C</B> drei     Elek-          trizitätswerkzentralen,    deren jede mit     Draht-          wellentelephonie    längs ihren     Hoch#pannungs-          leitungen    ausgerüstet wird. Alle drei Stationen  sollen sich beliebig untereinander anrufen und  miteinander verkehren können. Der Station<B>A</B>  sei die Empfangswelle 400     in,    B die     Ein-          pfangswelle   <B>500</B>     in    und     C    die Empfangswelle  <B>600</B> m zugeteilt.

   Damit<B>A</B> dann nach Belieben  mit B und<B>C</B> verkehren kann,     muss    sie mit  den Sendewellen<B>500</B> und<B>600</B> m ausgerüstet  sein, von denen sie die<B>600</B>     m    Welle braucht,    wenn sie<B>C</B> auf Anruf antworten und die  <B>500</B> m Welle, wenn sie B anrufen will.  



  Man könnte nun die     Telephoniestation     so einrichten,     dass,    wenn zum Beispiel die  Station B die Station<B>A</B> mit der Wellen  länge 400 m angerufen hat, die Station<B>A</B>  mittelst eines     Abstimworganes,    zum Beispiel  eines     Varlometers,    sich     senderseitig    auf die       Empfangs,welle    von B,<B>500</B> m, abstimmt, und  wenn<B>-</B> sie darauf von<B>C</B> angerufen wird, sich  mit demselben     Abstimmorgan    auf die Sende  welle<B>600</B> m, die Empfangswelle von     C,    ab  stimmt.

   Der     Telephonierende        müsste    also,  gleichgültig, ob er nachher zwischen Sprechen  und Hören umschaltet oder gegenspricht, das  heisst gleichzeitig spricht und hört, wie bei  den     Posttelephonen,    jedenfalls bevor er ant  wortet, erst Abstimmung vornehmen, denn  zum Beispiel     Druckknopfeinstellung        dür   <B>je-</B>  weiligen Sendewelle allein, ohne Nachstim  mung, wäre bei solchen Ein<B>'</B>     zelabstimmittel-          apparaten    kaum möglich, weil die festen       Wellenabstimmorgane    bei der Montage nur      durch sehr langwierige Arbeit, wahrscheinlich  aber gar nicht so genau eingestellt werden  <B>C</B>  können,

       dass    für jede Sendewelle, also bei<B>A.</B>  z. B.<B>für 500</B> und<B>600</B>     in    das     Abstimmittel          (Varioineter)    an derselben Stelle stehen bleiben       muss.    Es     müsste    also auch hier ausser der  Druckknopf- oder Schaltereinstellung nach  gestimmt werden. Dieser     Abstimmhandgriff,     der leicht bei Übergang von einer zur andern  Welle vergessen werden kann und dann  plötzlich eine Verständigung mit der Station,  von der er angerufen wurde, unmöglich macht,  ist also nicht zu ersparen.  



  Nach vorliegender Erfindung sollen nun  für jede Welle getrennte     Abstimmittel        (Vario-          ineter,    Kondensatoren) oder auch beides, vor  gesehen werden, die gänzlich voneinander  unabhängig sind. Jede Welle kann dann  bei der Einrichtung der Station jede für sich  unabhängig von der andern eingestellt werden,  so     dass    eine reine Schalter- oder     Druckknopf-          einstellung    möglich wird.

   Der Schalter, der  die Welleneinstellung übernimmt, kann sogar  so eingerichtet sein,     dass    er jeweilig nur das       Abstimmittel    freigibt, das die Welle verändert,  auf die er eingestellt ist und die     Abstimm-          mittel    der andern Welle blockiert.  



  Ein Beispiel für eine drahtlose Sende  schaltung für zwei vertauschbare Wellen  zeigt     Fig.    2, bei der die Antennen- und       Kopplungs-        bezw.        Abstimmsysteme    in zwei  Teile geteilt sind, die Antennenanordnung  am Verbindungspunkt der beiden Teile ge  erdet ist, und für jede Welle besondere,  zusätzliche     Abstimmittel,    sowie verschieden  grosse Kopplungsteile zugeschaltet werden.

    Hier sind beispielsweise<B>A</B> und A' die An  tennen, die die Übertragung der Wellen auf  die Leitung besorgen,<B>8p</B> mit ihren Abzwei  gungen die festen Antennenspulen,     V,    und     V-          die        Variometer    für Abstimmung der kleinen       CQ    und grossen     (Vg)    Wellen (z.

   B.<B>500</B>  und<B>600</B>     m).    Der Schalter<B>S</B> schaltet in der  gezeichneten     Stellung.1,    in die er durch Ver  schiebung in der Pfeilrichtung     fg    gebracht  wird, nur das grosse     Varionieter   <B>E,</B>     in    die  Antenne, gleichzeitig natürlich auch die ent  sprechenden     Abstimmorgane        und    Stufen der         SChWiDgungserzeuger,    hier ist nur die Anoden  spule<B>A,</B> mit ihren Abzweigungen gezeichnet.

    Bei dem Aufbau der Station oder auch bei  der fertigen Station während des Betriebes  kann     nun    bequem die grosse Welle nach dem  Stromzeiger<B>A."</B> eingestellt werden, ohne     dass     sie einmal wieder nachgestellt zu werden  braucht.

       V,        beeinflusst    die Welle     garnicht.     Bei Stellung 2, in die der Schalter<B>k9</B> durch  Verschiebung in der Pfeilrichtung<B>t',</B> über  geführt wird, ist     V,    in die Antennen ge  schaltet und     F#    hat keinen     Einfluss.    Der  Schalter<B>8</B> kann so eingerichtet sein,     dass    er  ein Drehen des     Variometers   <B>V,</B> in Stellung<B>1</B>  und des     Varionieters        11-1    in Stellung 2     blok-          kiert,    wenn er sich in der Stellung<B>1</B> be  findet,

   so     dass    Irrtümer bei der Einrichtung  überhaupt nicht vorkommen können.  



       Fig.   <B>3</B> gibt die gleiche Anordnung mittelst  Kondensatoren<B>für</B>     dralitlose    Empfänger, deren       WirkungsweisC    ohne Beschreibung verständ  lich ist.<B>A,</B>     Ai    sind die Antennen,<B><I>C,</I></B>     Ci    die  Hauptkondensatoren,<B>0'.</B> und     C'g    regelbare  Zusatzkondensatoren für die grosse     und   <B>C,</B>  und<B>C2,-</B> einstellbare Zusatzkondensatoren für  die kleine Welle, L die Kopplung,<B>8</B> der  Schalter und<B>G</B> die Röhre mit     Telephon        T.     Die Bedienung der Schalter kann natürlich       automati8ch    oder von Hand erfolgen.

   Es ist  nicht notwendig,     dass    die ab- oder zuge  schalteten     Abstimmittel.    stetig veränderlich  sind, es genügen häufig feste Stufen.  



  Die     Fig.    4 zeigt eine Ausführungsform  der Erfindung, bei der die Umschaltung von  zwei vertauschbaren Wellen durch     ein    Relais  bewirkt wird, das ferngesteuert werden kann.  Die drahtlose Station besteht hier aus dem  Sender<B>8</B> und dem Empfänger<B>E.</B> Diese beiden  Apparate weisen<B>je</B> eine Antenne     T.,        bezw.        T"          auf.    Der Sender enthält ausserdem eine Kop  plungsspule L", welche durch ein Relais     Rr     ganz oder nur zum Teil in den Antennen  kreis geschaltet worden kann.

   Im Empfänger     E,     ist ein Relais     R"    vorgesehen, mittelst dessen  der Kondensator<B>Q</B> oder der Kondensator     C-          an    die Kopplung     L"    gelegt werden kann. Für  die Umschaltung des Gitterkreises ist im  Sender ein Relais     R."    angeordnet, das die      Gitterspule L, der Vakuumröhre     T#    ganz oder  teilweise einzuschalten gestattet. Im Empfän  ger ist das Relais R, dazu benutzt, auch die  -Umschaltung des Gitterkreises der Vakuum  röhre     V"    von dem Kondensator     3#,    auf den  Kondensator     K-    zu bewirken.

   Die übrigen  Teile des Senders und Empfängers sind nicht  näher dargestellt und können die übliche Aus  führungsform erhalten. Die Relais erhalten  Strom aus der Batterie B in Reihen-     bezw.     Parallelschaltung über einen Schaltkontakt<B>U,</B>  der zum Beispiel von Hand oder     sonstwie     geschlossen -wird.  



  Im Sender ist     in    Reihe mit den Umschalt  kontakten des Relais R,<B>je</B> ein     Variometer    n       bezw.-V,        aii    die Kopplungsspule     L"        bezw,     deren Teilabzweigung angeschlossen, während  im Empfänger<B>E</B> die Kondensatoren     Og        und   <B>C,</B>  zu einem Kondensator     C    und die Konden  satoren K, und<B>Kg</B> zu einem Kondensator K  abwechselnd parallel geschaltet werden     kön-          neu.    Die Schaltung ist derart getroffen,     dass     das Relais<B>B,

  </B> jeweils nur dasjenige der beiden  <B>17,</B>     bezw.   <B>n</B> in den Stromkreis legt, das für  die gerade eingestellte Welle zuständig ist.  Eine Verdrehung an dem andern     Variometer     kann also keine Änderung am Ausschlag des       Antennenstromgerätes    hervorrufen. Auch ist  der Sender nach Einstellung der     Variometer          T7,-    und     T#    bei Umschaltung stets auf die  richtige     -\Velle    abgestimmt., ohne     dass    es einer  Nachstimmung bedarf.

   In     älinlic#er    Weise  wird im     SprechempfUger   <B>E</B> jeweils durch  das Relais     Pi,        zum    Kondensator<B>E</B> nur der  Kondensator<B>Q</B> oder der Kondensator     Cg    und  zum Kondensator     -Tü    der Kondensator     I#C,    oder  der Kondensator     K,    für den Antennen-     bezw.          G'itterkreis    parallel geschaltet.

   Es ist also  auch hier verhindert,     dass    eine Verdrehung  des nicht zugehörigen Kondensators eine  Änderung der Empfangslautstärke bewirkt,  und gleichzeitig ist bei entsprechender<B>Ein-</B>  stellung der zusätzlichen Kondensatoren     C,1     <B>K,</B> und<I>K,</I> für jede Schaltstellung die rich  tige Empfangswelle ohne Notwendigkeit     eitie-r          Nach.stimmung    eingestellt.  



  Die Schaltung nach     Fig.    4 wird zum Bei  spiel in der Weise     beiiutzt,"dass    die Station    in der Anrufs- oder Ruhestellung durch das       Variometer        V,    auf eine Empfangswelle von  <B>500</B> m eingestellt ist. Will nun die Station  eine andere Station anrufen und mit dieser       spreahen,    der eine Empfangswelle von<B>500</B>     in     und eine Sendewelle von 400 m     zug6ordnet     ist, so     muss    ein Umtausch der Wellen auf  der Station der     Fig.    4 erfolgen.

   Zu diesem  Behufe wird der Schalter<B>U</B> geschlossen, wo  durch die Relais     R"    und     R",    sowie auch     1?,g     aus der Batterie B Strom erhalten und erregt  werden, so     dass    sie ihre Schalter umlegen,  Dadurch wird der Sender<B>8</B> auf die Sende  welle von<B>500</B>     in    umgeschaltet, indem das  über die ganze Kopplungsspule L, ange  schlossene     Variometer        Vg    eingeschaltet -wird.  Gleichzeitig wird durch das Relais     Rg    nur  ein Teil der     Gritterspule   <B>L,</B> eingeschaltet.

    Im Empfänger<B>E</B> anderseits wird auf die  Welle 400 m umgeschaltet, indem das Re  lais<B>B,</B> statt der Kondensatoren<B>C,</B> und<B>E</B>  die Kondensatoren<B>Q</B> und K, an die An  tenne     T,    anschliesst. Die Station der     Fig.    4,  welche nunmehr nach Wellenwechsel mit  Welle<B>500</B> m sendet und mit Welle 400 m  empfängt, kann     nun    mit der von ihr ange  rufenen Station, welche mit Welle<B>500</B> m  empfängt und mit Welle 400     in    sendet, und bei  der kein Wellenwechsel stattfindet, nach dem  üblichen Anruf in Gesprächsverkehr treten.  



  Soll anderseits die Station der     Fig.    4,  welche, wie erwähnt, in     Rubestellung    auf die  Sendewelle 400 m     und    die Empfangswelle  <B>500</B> m eingestellt ist, von einer andern Station  angerufen werden, so     muss    diese zweite Station  einen Wellenwechsel in der Weise vornehmen,       dass    sie mit der Welle<B>500</B> m sendet und mit  der Welle 400     in    empfängt, um auf die ent  sprechenden Wellengrössen der Station der       Fig.    4 eingestellt zu werden.

   Der Gegen  sprechverkehr selbst findet in der üblichen  Weise statt, und die     Statiorjen    sind zu diesem  Behufe in bekannter Weise geschaltet und  ausgestattet, was der Einfachheit halber in  der Zeichnung nicht näher dargestellt ist.  Es kann ferner dafür gesorgt werden,     dass    in  der Ruhe- oder Empfangsstellung der Station  der Hörer abgenommen und empfangen werden      kann, ohne     dass    der Sender Wellen aussendet.  Dies -wird dadurch erreicht,     dass    ein besonderer  Schalter vorgesehen wird, mittelst dessen  zweckmässig über ein Relais der Sender der  art     beeinflusst    werden kann,     dass    er ausser  Schwingung gesetzt wird.

   Dieses Ziel kann  in einfachster Weise dadurch verwirklicht  werden,     dass    das Relais, welches im Sender  die Wellenumschaltung im Gitterkreis be  wirkt, durch eine Taste Z erregt wird, so       dass    es die Gitterspule umschaltet, wenn auch  im     Antennenkj-eis    des Senders und im     Ein-          pfänger    keine Umschaltung bewirkt wird.       Indein    so eine falsche Sendewelle eingestellt  ist, wird der Sender ausser Schwingung ge  setzt, so     dass    der Hörer abgenommen und  empfangen werden kann, ohne     dass    der Sender  Wellen ausstrahlt.

   Statt der Einstellung der  falschen Gitterwelle kann die beabsichtigte  Wirkung auch durch Kurzschliessen des Gitters,  oder Unterbrechung der Anodenspannung, oder  des Heizstromkreises erreicht werden, jedoch  sind diese     Massnahrnen    der Benutzung des  Gitterkreises an Einfachheit unterlegen.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform der  Erfindung soll erreicht werden,     dass    die gegen  seitige Anpassung der -Wellen der rufenden  und der gerufenen Station unabhängig von  der Aufmerksamkeit und dem Zutun des die  Station bedienenden Beamten oder Teilnehmers  bewirkt wird, wodurch die Schnelligkeit und  Sicherheit des Betriebes gesteigert wird.  



  Dies wird zum Beispiel dadurch     ei-reicht.,          dass    die Wellenumschaltung auf der rufenden  ,Station selbsttätig zwangsläufig durch die  Bedienung der zur     Herbeiführung    des Anrufes  zu benutzenden Vorrichtung hervorgerufen  wird.

   Wird die Wellenumschaltung auf der  rufenden Station vorgenommen, so ist die  Ruf     vorriehtung    so auszubilden,     dass    beim Anruf  durch die dabei von Hand bewegte Rufvor  richtung selbst oder durch die Lösung eines  diese Vorrichtung sperrenden     Verriegelungs-          ZD     mittels     dIe    Umschaltung der Wellen     veranlasst     wird, indem zum Beispiel durch die Rufvor  richtung bei deren Einstellung oder durch das       Verriegelungsmitte1    bei dessen Lösung ein  Kontakt geschlossen wird, der den Stromkreis    eines Umschaltrelais vollendet. Der Wahl  anruf selbst kann in irgend einer geeigneten  Weise, zum Beispiel durch verschiedene An  rufzeichen erfolgen.

    



  Um die Wellenumschaltung beim Anruf  zu bewirken, kann beispielsweise an der  Rufvorrichtung vor einer zur Abgabe des  Anrufes dienenden Scheibe, die ähnlich den  bei     den    gewöhnlichen     Selbstanschluf)-Fern-          sprechanlagen    gebräuchlichen Nummernschei  ben ausgebildet sein kann, eine zweite Scheibe  angeordnet sein, welche die Rufscheibe erst  nach einer bestimmten Drehung frei gibt und  bei dieser Drehung selbsttätig die Umschaltung  von der einen auf die andere von zum Bei  spiel zwei Wellen etwa durch Schliessung  eines Relaisstromkreises     hel-VOITUft.    Statt  dessen kann auch die Rufscheibe selbst zur  Schliessung dieses     Relahstromkreises        ben utzt     werden,

   indem sie einen entsprechenden Kon  takt erhält, der vor     Herbeiführung    des Anrufs  zur Wirkung kommt.  



  Die     Fig.   <B>5</B> zeigt den selbsttätigen Wellen  wechsel in einem Ausführungsbeispiel für  drahtlose     Telephonie,    wobei angenommen ist,       dass    die selbsttätige     Wellenunischaltung    auf  der rufenden Station vor sich geht mit der  selben Stationseinrichtung wie in     Fig.    4.  



  Die Steuerung des Relais<I>R"</I>     Pt-.    und     l?"     wird dadurch bewirkt,     dass    die     Anschluss-          leitung    der Relais zur Batterie B über einen  Schaltkontakt<B>U</B> geführt ist, der von der  Anrufvorrichtung beherrscht wird. Die Anruf  vorrichtung weist zu diesem Zwecke eine  besondere Drehscheibe<B>D,1</B> auf, die mit einer  Nase<B>N</B> versehen ist, welche bei Drehung  der Scheibe auf     den    Kontakthebel<B>U</B> trifft und  diesen schliesst.

   Die     Unischaltdrehscheibe        D"     sitzt lose auf der Achse der Rufdrehscheibe<B>D"</B>  welche hinter der     Unischaltseheibe        D"    derart  angeordnet ist,     dass    sie erst nach Drehung  der Umschaltscheibe uni den zum     Schluss'e     des Kontaktes<B>U</B> nötigen Winkel für die  Ausführung des Anrufes freilegt und bedient  werden kann. Die     Uniselialtscheibe    bleibt in  der die Rufscheibe freigebenden Stellung, bis  der Hörer     R    nach Beendigung des Gespräches  wieder aufgelegt wird, der dann zum Beispiel      eine Sperrklinke Z auslöst, welche die Um  schaltscheibe in der Arbeitsstellung festhält.

    Die Rufscheibe     D"    kann in der für gewöhn  liche     Selbstanschluss-Fernsprechstellen    ge  bräuchlichen Bauart als Fingerscheibe mit  einer der Zahl der Teilnehmer der Anlage  entsprechenden Anzahl von Löchern ausge  bildet sein. Mit dem Finger in dem der ge  wünschten Station zugeordneten Loch wird  sie bis zu einem festen Anschlag gedreht  und dann freigelassen. Bei der Rückdrehung  gibt sie ein     nur    für diese Station bestimmtes       Anrufszeichen.    Beim Abheben des Hörers auf  der gerufenen Station wird dort das ausgelöste       Anrufsignat    ausser Betrieb gesetzt und die  Betriebsbereitschaft der Station herbeigeführt.

    Die Aufhebung der Unischaltung der Wellen  wird nach Beendigung des Gespräches da  durch herbeigeführt,     dass    der Hörer     R    auf  gelegt und dadurch die Sperrung Z der Um  schaltscheibe     D"    ausgelöst wird, so     dass    diese  Scheibe in die Anfangslage zurückkehren  kann und die Öffnung des Umschalters<B>U</B>  unter Federwirkung gestattet.

   Infolge der  Öffnung des Stromkreises der Batterie B  werden die Relais<I>R.,</I>     R#    und     Rg    stromlos,  was die Umlegung der von ihnen beherrschten  Schalter in die Ausgangslage     veranlasst.       Bei Stationen für     Drahtwellentelephonie     treten an die Stelle der Antennen der Ausfüh  rungsbeispiele der Schaltungen der     Fig.    2-6  die entsprechenden an die Drahtleitungen     anzu-          schliess'enden    Kopplungseinrichtungen.

   Diese  Schaltungsanordnungen sind ferner auch dann  anwendbar, wenn mehrere Paare von     umzu-          schalt6iideil    Wellen bei einer grösseren Zahl  von Teilnehmern verwendet werden. Die  Wellenumschaltung kann     inatürlich    sowohl  durch Veränderung der Kapazität oder der  Selbstinduktion der einzelnen Kreise bewirkt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zür Zeichengebung mittelst Hochfrequenzwelleri mit Gegenspre- eben und Wahlanruf, sowie mi <B> </B> t Wellen wechsel, dadurch gekennzeichnet, dass <B>für</B> jede der zu wechselnden Wellen zum minde- sten ein besonderes, nur der betreffenden Welle zugeordnetes Abstimmittel vorgesehen ist.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Wellenwechselschal ter, welche für jede der zu empfangenden oder auszusendenden Wellen das zugehörige Abstinirnittel einschalten und die übrigen Abstimmittel für andere Wellen abschalten. 2. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unte'ranspruch <B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass sämtliche Wellenwechsel schalter in der Sende- und Empfangs apparatur, sowie in der Antennenanord nung selbsttätig und gleichzeitig umschalt bar sind.
    <B>3.</B> Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und -2, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der Einschaltung des Abstimmittels für die ausgesandte Welle auch die Kopplung selbsttätig eingestellt wird. 4.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antennen- und Kopplungs-, bezw. Abstimmaggregate der Sende- und Empfangsapparatur in zwei Teile geteilt sind, die Antennenanordnung am Verbindungspunkt der beiden Teile geerdet ist und für jede Welle mit den besonderen, zusätzlichen Abstimmitteln ver schieden grosse Teile der Kopplungsorgane zugeschaltet werden.
    <B>5.</B> Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch, 4, dadurch gekenn zeichnet, dass bei Einstellung der An tennenanordnung für die eine der Wellen beide Hälften unverändert unter Eins.chluss eines zusätzlichen Abstimmelementes, bei Einstellung auf die andere Welle beide Hälften der Antennenanordnung verkürzt unter Einschaltung eines andern zusätz- liclien Abstimmelementes eingeschaltet werden.
    <B>6.</B> Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einschaltung der Teile der Antennenanordnung und des Sende- und Empfangssystems, sowie der zusätzlichen Abstimmittel für<B>jede</B> Welle gleichzeitig und selbsttätig durch gekoppelte und fern gesteuerte Schalter erfolgt.
    <B>7.</B> Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erforder- liebe Wellenumschaltung auf der rufenden Station selbsttätig und zwangsläufig durch die Bedienung der zur Herbeiführung des Anrufes zu benutzenden Vorriohtun- her- ZD vorgerufen wird.
    <B>8.</B> Schaltungsanordnung nach PatenLanspruch und Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Rufvorrichtung so aus gebildet ist, dass beim Anruf durch die Handhabung der Rufvorrichtung selbst die Umschaltung der Wellen veranlasst wird. <B>9.</B> Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Rufvorrichtung so aus gebildet ist, dass durch die Lösung einer, diese Vorrichtung sperrenden Verriegelung die Llmschaltung der Wellen mittelst eines Relais herbeigeführt wird.
    <B>10.</B> Schaltungsanordnung nachPatentanspruch und Unteransprüchen<B>7</B> und <B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Rufscheibe der Anrufsvorriehtung vor Abgabe eines An rufes bei Drehung einen Kontakt schliesst, der in einem die Relais für die Wellenum schaltung enthaltenden Stromkreis liegt. <B>11.</B> SchaltungsanordnungnachPatentanspruch und Unteransprüchen<B>7</B> und<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Rufscheibe durch eine gie verdeckende Vorscheibe gesperrt ist, deren Drehung den Stromkreis für die Umschaltrelais schliesst.
    12, SchaltungsanordnungnachPatentanspruch und Unteranspruch <B>7,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass mittelst besonderen Schalters der Sender derart beeinflusst werden kann, dass er trotz Hörerabnahme ausser Schwin gung gesetzt ist. <B>13.</B> Schaltungsanordnung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>7</B> und 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Wellenum schaltung im Gitterkreis bewirkendes Relais durch den besonderen Schalter für sich unabhängig von den übrigen Umschaltrelais des Senders und Ein- pfängers erregt werden kann.
CH102435D 1920-12-18 1921-12-17 Schaltungsanordnung zur Zeichengebung mittelst Hochfrequenzwellen mit Gegensprechen und Wahlanruf, sowie mit Wellenwechsel. CH102435A (de)

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