AT99810B - Einrichtung zur Wiedergewinnung des flüchtigen Lösungsmittels. - Google Patents

Einrichtung zur Wiedergewinnung des flüchtigen Lösungsmittels.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Wiedergewinnung des   flüchtigen   Lösungsmittels. 



   Durch das Patent 96708 ist eine   Streichmaschine   mit Trockenvorrichtung zur'Wiedergewinnung des flüchtigen Lösungsmittels für die Streichmasse geschützt, bei der das Gehäuse, in dem die mit der Streichmasse versehene Stoffbahn getrocknet wird, mit einer Wärmeschutzmasse bekleidet und von dem Rückkühler, in welchem die beim Trocknen freiwerdenden und zwecks Wiedergewinnung aus dem Gehäuse abgeführten Lösungsmitteldämpfe kondensiert werden, in einer eine kühlende Rückwirkung auf das   Trockengehäuse   ausschliessenden Entfernung angeordnet ist.

   Hiedurch ist vor allem erreicht, dass jede auch noch so leichte Kondensierung der beim   Trockenvorgang   freigewordenen Lösungsmitteldämpfe innerhalb des Gehäuses verhindert und infolgedessen das Niederfallen von Kondensattropfen auf das Arbeitsgut ausgeschlossen ist. 



   Die Erfindung betrifft die Anwendung des dem Patent Nr. 96708 zugrundeliegenden Erfindunggedankens bei Tauchapparaten od. dgl. Auch bei derartigen Vorrichtungen ist bereits auf verschiedene Weise versucht worden, das beim Trocknen wieder freiwerdende Lösungsmittel wiederzugewinnen. Auch hiebei hat jedoch keine der bisher vorgeschlagenen Massnahmen auf die Dauer ein befried-gendes Ergebnis gezeitigt, weil infolge Kühlung durch den dicht angeschlossenen, meist unmittelbar eingebauten Rückkühler und durch die umgebende Raumluft innerhalb des Gehäuses eine Kondensatbildung vorhanden war und Tropfen des Kondenstats auf das   Arbeitsgut   gelangten,

   auf dem sie dann unerwünschte Spuren hinterliessen und die Gleichmässigkeit der Wandstärke   beein'rächtigten.   Da die völlige Gleichmässigkeit der Wandstärke   unerlässlich   ist, war man gezwungen, auf die Wiedergewinnung des Lösungsmittels zu verzichten. 



   Durch die Anwendung des dem Patent Nr. 96708 zugrundeliegenden Erfindungsgedankens bei Tauchapparaten dieser Art ist die Möglichkeit zur Wiedergewinnung des Lösungsmittels ohne jede Beeinträchtigung des Arbeitsgutes gegeben, weil jede Kondensierung der Lösungsmitteldämpfe innerhalb des Trockengehäuses nunmehr ausgeschlossen ist. Die Vermeidung einer Kondensatbildung im   Troeken-   gehäuse eines Tauchapparates od. dgl. ist insofern noch von besonderer Wichtigkeit, als infolge des im   Gehäuse   niedergeschlagenen Staubes und   der Lösungsmassen,   in der Regel Gummireste, nur ein verschmutzes Kondensat entstehen wurde, dessen Bildung. überaus unerwünscht wäre, weil es ohne Reinigung nicht wiederverwendet werden könnte. 



   Durch die Erfindung werden die beim Gegenstände des Patentes vorhandenen Vorzüge in vollem Umfange bei einem Tauohapparat od. dgl. erreicht. Auch hiebei bietet die das Gehäuse umgebende Wärmeschutzmasse den weiteren Vorteil, dass das zur Aufnahme der Lösungsmitteldämpfe in letztere eingeführte Gas (Luft), das vor der Einleitung in das Gehäuse vorgewärmt wird, seine Temperatur beibehält und sich innerhalb des Gehäuses nicht abkühlen kann. Dies ist von wesentlicher Bedeutung, weil die Aufnahme-   fähigkeit des Gases für   die Lösungsmitteldämpfe von seiner Temperatur unmittelbar abhängt, indem es bei hoher Temperatur aufnahmefähiger ist als bei niedriger.

   Ferner bietet auch hier die Anordnung der   Wärmeschutzmasse   durch Verhindern des Abströmens von Wärme, die den Arbeitsraum bei bekannten   Tauchapparaten   oft unerträglich heiss macht, den Energiebedarf bei der Arbeit verringernde, wärmewirtschaftliche und hygienische Vorteile. 



   Auf der Zeichnung ist eine Anlage mit zwei   Tauchapparaten   als   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes schematisch veranschaulicht. 

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   In dem Gehäuse a eines gewöhnlichen Tauchapparates ist beispielsweise auf einer drehbaren Achse i ein   Armlueuz 2   befestigt, dessen vier Enden mit je einem Satz von Fingern. 3 versehen sind. Diese Finger werden abwechselnd in die durch ein Lösungsmittel flüssig gemachte Masse 4 aus Gummi od. dgl. getaucht, die in einem mittels eines hydraulischen Stempels   5   anhebbaren   Behälter   6 liegt. Nach dem Eintauchen der zu unterst liegenden Finger 3 und nach Wiedersenken des Behälters 6 wird das Armkreuz 2 gedreht, wobei die an den Fingern. 3 haften gebliebene Masse trocknet, bis ihre Finger wieder nach unten gelangen oder die   fertigen Stücke   aus dem   Gehäuse n herausgenommen   werden. Bei dem erwähnten Trocknen der Masse auf den Fingern 3 wird das Lösungsmittel frei. 



   Dieses Lösungsmittel zieht nun in gleicher Weise wie bei der Maschine nach dem Patent Nr. 96708 durch eine Leitung p aus dem mit einer   Wärmesehutzmasse     M'umgebenden   Gehäuse a in den Konden- 
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 abgesaugt und in den   Erhitzer h gedrückt   wird, aus dem es über Leitungen k, l wieder in das oder die Gehäuse a gelangt. 



   Die Vermeidung jeder Tropfenbildung in den Trockengehäusen a ist wirtschaftlich auch insofern von Bedeutung, als auch die Lösungsmittelmengen, die sonst an unrechter Stelle abtropfen würden, nunmehr der Wiedergewinnungsanlage u zugeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Wiedergewinnung des flüchtigen Lösungsmittels, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (a) eines Tauchapparates od. dgl. mit einer Wärmeschutzmasse (10) bekleidet ist und von dem Rückkühler (Kondensator u), in welchem die bpim Trocknen freiwerdenden und zwecks Wiedergewinnung aus dem Gehäuse (a) abgeführten Lösungsmitteldämpfe kondensiert werden, in einer eine kühlende Rückwirkung auf das Trockengehäuse (a) ausschliessenden Entfernung liegt. EMI2.2
AT99810D 1923-03-26 1924-03-24 Einrichtung zur Wiedergewinnung des flüchtigen Lösungsmittels. AT99810B (de)

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