AT99497B - Verfahren zur Herrichtung von Kunstseide für textilindustrielle Zwecke. - Google Patents

Verfahren zur Herrichtung von Kunstseide für textilindustrielle Zwecke.

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  Verfahren zur   Herrichtung   von   Kunstseide für textilindustrielle   Zwecke. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur   Herrichtung   von Kunstseide für textilindustrielle Zwecke, in dem entweder nur das Beschweren oder dieses und das Färben in einer dem Bekannten gegenüber neuartigen Weise erfolgen. Die bisher zum Beschweren angegebenen Verfahren waren reine Imprägnierverfahren, die zu einem brauchbaren Ergebnis nicht führten, da sich die zur Anwendung vorgeschlagenen Imprägniermittel nach dem Eintrocknen wieder herauswaschen liessen. 
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 Chrom-, Aluminiumsalze oder eines Gemisches dieser Salze echt in der Kunstseidefaser fixieren lassen, wahrscheinlich dergestalt, dass sich chemische Verbindungen des Zellulosehydrates mit der Base bilden. Es zeigt sich dabei, die   überraschende   Erscheinung, dass sich sehr konzentrierte Lösungen anwenden lassen, z. B. 500 Be stark und darüber. 



   Nach dem neuen Beschwerungsverfahren wird z. B. Kunstseide mit der wässerigen Lösung eines der oben genannten Salze in einer Stärke von   40-50  Bé getränkt, abgeschleudert, getrocknet   und mit alkalisch wirkenden Gasen, z. B. Ammoniak,   Methylamin, überhaupt   mit organischen Derivaten des   Ammoniaks, Pyridindampf, Chinolindampf sowie   anderen basisch wirkenden organischen Stickstoffverbindungen in Gasform behandelt. Wenn sich die Kunstseide bei der Einwirkung der alkalisch wirkenden Gase zu stark erwärmen sollte, so werden die Gase mit Luft oder anderen indifferenten Gasen verdünnt, um eine Schädigung der Kunstseide durch die Erwärmung zu vermeiden.

   Nach einer derartigen Behandlung ist fast sämtliches Hydrat echt fixiert, was bei der   grossen Menge   des angewandten Besehwerungsmittels nicht zu erwarten war. Die Faser, die zunächst trübe und milchig aussieht, wird beim Waschen mit Wasser durchsichtig und klar, auch lässt sich eine Erhöhung des Glanzes feststellen. Die Erschwerung beträgt in einem Zuge bis zu etwa   50 o.   Wenn bei dieser Erschwerung die Kunstseide   einen unerwünschten Farbenton   annimmt, so kann in manchen Fällen diesem Übelstand dadurch abgeholfen werden, dass, falls weisse oder helle, klare Farbtöne erzielt werden sollen, die erschwerte Kunstseide mit z. B. Hydrosulfit gebleicht wird. 



   Die Kunstseidefaser erfährt bei der Behandlung nach dem neuen Verfahren eine Quellung, ähnlich wie die Naturseidefaser bei der Zinnerschwerung, es werden also auch bei der Verwendung der erschwerten Kunstseide in der Textilindustrie die mit der   Volumenvermehrung   verknüpften wirtschaftlichen Vorteile erzielt. 



   Soll die nach dem neuen Verfahren beschwert Kunstseide gefärbt werden, so ergibt sich eine wesentliche Erleichterung in der Erzielung vollwertiger Färbungen, wenn   erfindung ? gemäss   die Kunst- 
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 wirkenden Gase nicht beeinflusst. Auch die Farbtöne werden bei geeigneter Auswahl der Farbstoffe wenig verändert. 



   Da manche der Beschwerungssalze die Kunstseide färben, so bereitet das Treffen eines Farbtones nach Muster unter   Umständen Schwierigkeiten.   Dieser Nachteil wird dadurch beseitigt, dass ein kleiner Musterstrang mit in das Farbbad gegeben wird, der vorher echt in der Farbe, die die Erschwerung mit sich bringt, gefärbt ist. An diesem kleinen Strang wird dann beim Färben gemustert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herrichtung von Kunstseide für   textihndustrielle   Zwecke, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass die Kunstseide mit   löslichen   Salzen von Zinn, Zink, Blei, Eisen, Chrom, Aluminium oder einem Gemisch solcher Salze getränkt wird, dass nach dem Trocknen die genannten Salze durch alkalisch wirkende Gase, wie Ammoniak, dessen organische Derivate, Pyridindamp, Chin lindampf sowie andere basisch wirkende organische Stickstoffverbindungen in Gasform in   basische : Metallhydroxyde   verwandelt und diese so in der Faser fixiert werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die alkalisch wirkenden Gase mit indifferenten Gasen verdünnt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunstseide vor dem Beschweren gefärbt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Farbe, welche die Beschwerung mit sich bringt, vorgefärbter Strang mit ins Färbbad gegeben und danach gemustert wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT99497D 1917-05-22 1918-03-20 Verfahren zur Herrichtung von Kunstseide für textilindustrielle Zwecke. AT99497B (de)

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